{"id":901,"date":"2015-12-03T09:42:12","date_gmt":"2015-12-03T08:42:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=901"},"modified":"2024-08-07T15:39:19","modified_gmt":"2024-08-07T13:39:19","slug":"cals20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2015\/12\/cals20\/","title":{"rendered":"Verbirgt sich in den Festen Israels eine prophetische Bedeutung?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"\">Als ich f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2015\/08\/cals17\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die Septemberausgabe dieses Jahres \u00fcber Blutmonde<\/a> schrieb, begegnete mir eine Idee, die mir nicht unbekannt war, mit der ich mich aber schon seit l\u00e4ngerem nicht mehr befasst habe: Die Feste im Alten Testament seien prophetisch, weil sie im Voraus den Verlauf der Heilsgeschichte sichtbar machten. Oder etwas genauer: Die Feste, die im Fr\u00fchjahr gefeiert werden, fanden ihre Erf\u00fcllung im ersten Kommen Jesu; die Feste, die im Herbst gefeiert werden, werden sich in der Zeit seiner Wiederkunft erf\u00fcllen. Wirklich? Das macht mich neugierig. Ich widme ihr diese Ausgabe von Create a Learning Site.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><a href=\"https:\/\/youtu.be\/zW8E_whOnxU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Diesen Brief gibt es in Englisch auch als Video Podcast<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Zun\u00e4chst beschreibe ich die Feste, wie sie in der Bibel selbst dargestellt werden. Anschlie\u00dfend versuche ich, die prophetische Deutung dieser Feste zusammenzufassen. Zum Abschluss gibt es eine Kritik dieser Sicht sowie eine Alternative.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich beschr\u00e4nke mich dabei auf die sieben Feste, die in 3. Mose 23 (siehe ebenfalls 2. Mo. 23,12-19; 34,18-26; 4. Mo. 28-29; 5. Mo. 16,11-17) beschrieben werden. Ich befasse mich nicht mit dem Purimfest, auch wenn es ebenfalls ein biblisches Fest ist (siehe Esther 9), nicht mit Chanukka, dem Fest zum Gedenken der Wiedereinweihung des Tempels im Jahre 164 v. Chr., oder mit weiteren speziellen Anl\u00e4ssen im Judentum.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Feste Israels in 3. Mose 23<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>1. Das Passafest<\/strong> erinnert an die Nacht, in der Gott die Erstgeborenen \u00c4gyptens schlug, und an den darauf folgenden Auszug aus \u00c4gypten. Es wird am 14. Tag des ersten Monats des israelitischen Kalenders gefeiert. Jesus gab diesem Fest eine neue, auf sich selbst bezogene Bedeutung, indem er es zum Anlass nahm, das heilige Abendmahl als Institution zu begr\u00fcnden: das Zeichen eines neuen Bundes und eines neuen Exodus. Er starb am Kreuz genau an dem Tag, als in Jerusalem die Passal\u00e4mmer geschlachtet wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>2. Das Fest der unges\u00e4uerten Brote<\/strong> folgt direkt auf das Passafest und dauert sieben Tage. Die Israeliten sollen eine Woche lang kein ges\u00e4uertes Brot essen und nicht einmal einen Rest Sauerteig in ihren H\u00e4usern aufbewahren, zum Gedenken an die hastige Abreise aus \u00c4gypten. Es gibt eine interessante Parallele zum Laubh\u00fcttenfest, das auf den Vers\u00f6hnungstag folgt und ebenfalls eine ganze Woche dauert. In beiden F\u00e4llen geht es beim ersten Fest darum, was Gott tut; beim zweiten Fest geht es darum, was Israel daraufhin macht (auf Sauerteig verzichten resp. in Laubh\u00fctten wohnen).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Paulus zieht eine Parallele zwischen diesen ersten beiden Festen und dem Leben als Christ:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Darum schafft den alten Sauerteig weg, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja unges\u00e4uert seid. Denn auch wir haben ein Passalamm, das ist Christus, der geopfert ist. Darum lasst uns das Fest feiern nicht im alten Sauerteig, auch nicht im Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern im unges\u00e4uerten Teig der Lauterkeit und Wahrheit. (1. Kor. 5,7f; Luther 1984)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/136221616_3acc98e17d_b.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"200\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/136221616_3acc98e17d_b.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1\" alt=\"136221616_3acc98e17d_b\" class=\"wp-image-904\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/136221616_3acc98e17d_b.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/136221616_3acc98e17d_b.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>3. Das Fest der Erstlingsgarben<\/strong> markiert den Anfang der Gerstenernte. Es wird Gott eine Garbe dargebracht als Ausdruck der Dankbarkeit und der Abh\u00e4ngigkeit von Gottes Versorgung. Christus wurde an diesem Tag von den Toten auferweckt, weshalb Paulus ihn den \u201eErstling unter denen, die entschlafen sind\u201c nennen kann (1. Kor. 15,20).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>4. Das Wochenfest<\/strong>, auch als <strong>Pfingstfest<\/strong> bekannt (nach dem griechischen Wort f\u00fcr 50), findet 50 Tage nach dem Fest der Erstlingsgarben statt, also im Vorsommer. Auch bei diesem Fest handelt es sich um ein Erntefest: Es markiert das Ende der Weizenernte. Die sp\u00e4tere j\u00fcdische Tradition verband das Fest mit der Gesetzgebung am Berg Sinai und mit der Idee der Bundeserneuerung; daf\u00fcr gibt es aber keine klare biblische Grundlage. Am Pfingstfest wurden die J\u00fcnger Jesu zum ersten Mal mit dem Heiligen Geist erf\u00fcllt, der Anfang der gro\u00dfen Ernte von Erl\u00f6sten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>5. Das Posaunenfest<\/strong> (Heb. Jom Terua). Jetzt wird es schwieriger. Dieses Fest wird oft Neujahrsfest genannt; diese Bezeichnung findet sich aber nicht in der Bibel. Es ist auch als Rosch haSchana (Heb. Kopf des Jahres, d.h. Jahresanfang, daher Neujahrsfest) bekannt, aber auch dabei handelt es sich um eine sp\u00e4tere j\u00fcdische Tradition. W\u00f6rtlich hei\u00dft es im Buch 3. Mose \u201eein besonderer Sabbat des Posaunenblasens\u201c. Das Fest findet am ersten Tag des siebten Monats statt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Viel sagt die Bibel zu diesem Fest nicht; es wird ein Signal geblasen und es ist ein Sabbat, ein Ruhetag. Die Bedeutung wird nicht erkl\u00e4rt; in Anbetracht der N\u00e4he des Vers\u00f6hnungstages liegt es auf der Hand, dass es sich hier um einen Aufruf zur Bu\u00dfe und zur Vorbereitung handelt. Diese Zur\u00fcckhaltung im Text ist auff\u00e4llig, weil sich gerade an diesem Fest so viele prophetische Spekulationen entz\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>6. Der Vers\u00f6hnungstag<\/strong> (Heb. <strong>Jom Kippur<\/strong>; auch Reinigungstag, <a href=\"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2015\/08\/cals16\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">siehe die Ausgabe \u00fcber 3. Mose<\/a>) findet am zehnten Tag des siebten Monat statt. Es ist der einzige Tag im Jahr, an dem der Hohepriester das Allerheiligste betreten darf, um Heiligtum und Volk von moralischer und zeremonieller Unreinheit zu reinigen. Der Hebr\u00e4erbrief erkl\u00e4rt ausf\u00fchrlich, wie Jesus dieses Fest aus Sicht des Neuen Testaments erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>7. Das Laubh\u00fcttenfest<\/strong> f\u00e4ngt am f\u00fcnfzehnten Tag des siebten Monats an. Sieben Tage lang soll das Volk Israel in aus Zweigen, \u00c4sten und Bl\u00e4ttern gemachten H\u00fctten wohnen. Das Laubh\u00fcttenfest ist einerseits ein Erntefest, das die Vollendung der Ernte und das Ende der Anbausaison feiert. Es ist andererseits auch ein historisches Fest, das der Zeit der W\u00fcstenwanderung gedenkt, als die Israeliten in Zelten wohnten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Prophetisch? Was k\u00f6nnten sie bedeuten?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Es ist nicht einfach, die unterschiedlichen Erkl\u00e4rungen dazu, welche prophetische Bedeutung die Herbstfeste haben, zusammenzufassen. Es gibt unterschiedliche Ansichten dazu, was ein bestimmtes Fest bedeuten oder vorhersagen k\u00f6nnte. Die Abhandlungen dazu sind nicht immer klar oder leicht verst\u00e4ndlich. Manche Webseiten, die ich mir angeschaut habe, waren schlichtweg verwirrend. Dazu geh\u00f6ren besonders solche, die sich ausf\u00fchrlich mit j\u00fcdischen \u00dcberlieferungen, Br\u00e4uchen und Zeremonien befassen und diese mit endzeitlichen Spekulationen kombinieren (zum Beispiel j\u00fcdische Hochzeitsbr\u00e4uche und wie sie auf den Messias und seine Braut, die Gemeinde, angewandt werden k\u00f6nnen).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Inzwischen bin ich der \u00dcberzeugung, dass dieses Thema auch eine Doktorarbeit hergeben w\u00fcrde \u2013 wozu mir selbstverst\u00e4ndlich die Zeit fehlt. Die ganze Breite der M\u00f6glichkeiten kann ich nicht abdecken; ich werde aber versuchen, einen Eindruck zu vermitteln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>1. Die Unterscheidung zwischen Fr\u00fchlingsfesten und Herbstfesten.<\/strong> Wie vorher dargelegt, finden vier der Feste im Fr\u00fchling und im Vorsommer statt. Christen sind sich weitgehend dar\u00fcber einig, dass diese Feste in den Ereignissen um Ostern und Pfingsten von Jesus erf\u00fcllt wurden. Die restlichen Feste finden im siebten Monat statt. Neu in der Sicht, die hier besprochen wird, ist: Diese Feste w\u00e4ren noch nicht erf\u00fcllt worden:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Die Fr\u00fchlingsfeste bildeten ein Muster f\u00fcr Gottes Erl\u00f6sungsplan im ersten Jahrhundert. Die Herbstfeste bilden ein Muster f\u00fcr Gottes Wiederherstellungsplan im letzten Jahrhundert. (Juster &amp; Intrater 1991:116)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Somit bleiben uns die letzten drei (Herbst) Feste, die sich im Leben und Werken des Messias <span style=\"text-decoration: underline;\">noch erf\u00fcllen werden<\/span><\/strong>\u2026 Weil <span style=\"text-decoration: underline;\">Yeshua (Jesus) die ersten vier Feste w\u00f6rtlich erf\u00fcllte<\/span> und zwar an den eigentlichen Feiertagen, halten wir die Annahme f\u00fcr angemessen, dass die letzten drei auch erf\u00fcllt werden, und dass ihre Erf\u00fcllung sich an den eigentlichen Feiertagen ereignen wird. (Sanders &amp; Sanders 2013)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die ersten vier Feste wurden von Jesus sowohl symbolisch wie auch w\u00f6rtlich bei seinem ersten Kommen erf\u00fcllt \u2026 Da die ersten vier Feste <span style=\"text-decoration: underline;\">genau an den Tagen<\/span> erf\u00fcllt wurden, an denen Gott seinem Volk befohlen hatte, sie zu feiern, liegt die Schlussfolgerung auf der Hand, dass die verbleibenden drei Feste auch <span style=\"text-decoration: underline;\">an den eigentlichen Feiertagen<\/span> erf\u00fcllt werden. (Brooks o.J.)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Schlussfolgerung in den beiden letzten Zitaten, dass die Erf\u00fcllung genau an diesen Feiertagen stattfinden wird, findet sich l\u00e4ngst nicht bei allen Vertretern dieser Sicht; es gibt keinen Grund, weshalb Gott sich wiederholen muss. Ansonsten illustrieren diese Zitate die grundlegende Annahme: Die Herbstfeste beziehen sich auf die Wiederkunft Christi und das Ende der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>2. Dispensationalistische Varianten<\/strong> [1] tendieren dazu, Jom Terua, das Posaunenfest oderdas j\u00fcdische Neujahrsfest, mit der Entr\u00fcckung der Gemeinde zu verbinden. Der Vers\u00f6hnungstag deute auf die sichtbare Wiederkunft Christi und die Bekehrung Israels hin. Manche verstehen die zehn Tage vor dem Vers\u00f6hnungstag, die im Judentum als Tage der Reue und Umkehr gelten, als Bild f\u00fcr die gro\u00dfe Tr\u00fcbsal (so Hommel o.J.). Das Laubh\u00fcttenfest wird gelegentlich als Sinnbild f\u00fcr das tausendj\u00e4hrige Reich verstanden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>3. Andere, nichtdispensationalistische Varianten<\/strong> verstehen Jom Terua oft als prophetisches Bild f\u00fcr die Wiederkunft Christi. Gelegentlich wird dieses Fest aber auch als Anfang der Endzeit verstanden, eine Endphase, in der Bu\u00dfe und Umkehr immer noch m\u00f6glich und somit dringend sind; manche erkennen hier eine Parallele zu den eben erw\u00e4hnten traditionellen zehn Tagen der Reue und Umkehr im Judentum (so Brooks kein Jahr).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es ist auch m\u00f6glich, dieses Fest als Prophetie einer gro\u00dfen endzeitlichen Erweckung zu verstehen (so z.B. Finley 2003; diese Erwartung ist in der charismatischen Bewegung weit verbreitet). In diesem Fall bedeutet das Blasen der Posaune eine Art letzter Aufruf; der Vers\u00f6hnungstag kann dann als Tag des Gerichts verstanden werden. Andere erkennen im Vers\u00f6hnungstag die Wiederkunft Christi oder den Tag, an dem Israels Bekehrung und Errettung stattfindet (so Sanders &amp; Sanders 2013; Nadler 2015).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>4. Auch f\u00fcr das Laubh\u00fcttenfest gibt es unterschiedliche Auslegungen.<\/strong> Don Finto (2001:59) erkennt darin \u201edie Zeit, in der die Ernte eingebracht wird, und die somit die enorme Ernte von Seelen kurz vor der Wiederkunft Christi voraussieht\u201c (\u00e4hnlich Nadler 2015: Die V\u00f6lker der Welt werden eingesammelt). Andere sehen eine Verbindung mit dem Hochzeitsmahl des Messias (Offb. 19,6-9; Juster &amp; Intrater 1991: 272f). Wieder andere erkennen in diesem Fest einfach ein Zeichen f\u00fcr die Gegenwart Gottes, der in der Mitte seines Volkes \u201ezeltet\u201c. Es ist auch m\u00f6glich, das Fest als Bild oder Vorhersage f\u00fcr das kommende messianische Reich zu verstehen [2].<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das folgende Zitat illustriert, wie in j\u00fcdischen Feiertagen eine Bedeutung sowohl f\u00fcr die Gegenwart wie auch f\u00fcr die Zukunft erkannt werden kann:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Rosch haSchana, genauer bekannt als Posaunenfest oder Tag des Gerichts, sollte begr\u00fc\u00dft, nicht gef\u00fcrchtet werden. Der biblische Name dieses Feiertages ist Jom Terua, was w\u00f6rtlich Tag des Blasens oder des Sto\u00dfes bedeutet. Es ist ein Tag, die Posaunen zu blasen und das Volk Gottes aus dem geistlichen Schlaf zu erwecken. Jom Terua bl\u00e4st Alarm, um uns vorzubereiten auf Rechenschaft und Gericht zehn Tage sp\u00e4ter am Jom Kippur (der Vers\u00f6hnungstag oder Tag des Bedeckens). Der Tag ist Gottes gnadenvoller Aufruf, uns selbst zu beurteilen, damit er das nicht tun muss. Indem wir zu ihm umkehren, freuen wir uns an seinen gerechten Gerichten, die alles wiederherstellen werden. Wir freuen uns am S\u00fchneopfer seines Sohnes, Messias Yeshua. Wir feiern, dass er f\u00fcr immer in unserer Mitte wohnt, wie im Laubh\u00fcttenfest f\u00fcnf Tage sp\u00e4ter als Schattenbild angedeutet wird. (Teplinsky 2015)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine Bewertung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Seit wann gibt es diese Sicht?<\/strong> Ich wei\u00df es nicht genau, sie ist aber ziemlich neu. Mir ist niemand bekannt, der eine solche Sicht schon vor 40 Jahren vertrat. Es ist m\u00f6glich, dass es \u00e4ltere Quellen gibt. Ich habe aber nur Literatur ab 1990 gefunden. Ich kann deswegen nicht genau sagen, wann diese Sicht entstanden ist, es scheint allerdings nicht sehr lange her. Nat\u00fcrlich glaubten Christen schon immer, dass die Feste eine typologische Bedeutung h\u00e4tten, aber nicht, dass die Herbstfeste sich prophetisch auf die Wiederkunft Christi beziehen w\u00fcrden in der Art und Weise, die hier dokumentiert ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Sind die Feste Prophetien oder Typen?<\/strong> Es gibt einen Unterschied. F\u00fcr die historischen Feste gilt, dass zwar nicht das Fest, aber immerhin das Ereignis, an das sie erinnern, eine prophetische Bedeutung hat \u2013 allerdings im zweiten Sinne: Es handelt sich um einen Typus oder einen Schatten, der eine Entsprechung (in der Theologie: einen Antitypus) im Neuen Testament hat. Es handelt sich nicht um eine prophetische Vorhersage im engeren Sinn. Das gleiche gilt f\u00fcr Rituale: Sie finden ihre Entsprechung im Erl\u00f6sungswerk Christi, ohne dar\u00fcber hinaus konkrete Ereignisse vorherzusagen. Es lassen sich kaum informative Vorhersagen aus solchen typologischen Zusammenh\u00e4ngen ableiten. Einsicht ja, aber Vorhersagen? Solche Typen beziehen sich meist auf Christus und auf sein Erl\u00f6sungswerk; ihre Erf\u00fcllung liegt deshalbzum gr\u00f6\u00dften Teil oder vollst\u00e4ndig in der Vergangenheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Was l\u00e4sst sich als unvollendet und unerf\u00fcllt einstufen?<\/strong> Die Erstlingsgarbe und ihr Bezug auf die Auferweckung Christi setzt eine breitere, noch ausstehende Auferweckung voraus. Das Bild der Ernte am Pfingsttag setzt ebenfalls eine k\u00fcnftige Vollendung voraus. Hier gibt es somit tats\u00e4chlich ein prophetisches Element. Es bleibt unklar, welche konkreten Informationen \u00fcber die Zukunft sich daraus ableiten lassen. Das ist also wesentlich weniger, als in manchen h\u00f6chst spekulativen Erl\u00e4uterungen von j\u00fcdischen Festen herausgearbeitet wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">H\u00e4ufig weist man darauf hin, dass im Neuen Testament bei der Wiederkunft Christi und bei der Auferstehung eine Trompete oder eine Posaune geblasen wird (Mt. 24,31, 1 Thess. 4,16, 1. Kor. 15,52) \u2013 aber welche? Gibt es hier einen Bezug auf Jom Terua, das Posaunenfest? Oder geht es hier um die Posaune, die am Anfang jeden 50. Jahres am Vers\u00f6hnungstag geblasen wird, um das Jubeljahr zu verk\u00fcnden (3. Mo. 25,9)?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Was Jesus in Matth\u00e4us 24,31 sagt, scheint sich auf Jesaja 27,13 zu beziehen. In diesem Vers geht es um die Zeit der Erl\u00f6sung und Wiederherstellung des Gottesvolkes: Alle, die dazu geh\u00f6ren, werden eingesammelt und zusammengebracht. Dieser Befreiungsakt passt wesentlich besser zum Jubeljahr als zum Posaunenfest. Letzteres will ja eher zur Aufmerksamkeit ermahnen als eine neue Freiheit verk\u00fcnden. Aus dem Grund enth\u00e4lt das Jubeljahr, nicht das Posaunenfest, ein unerf\u00fclltes Element, auch wenn Jesus das Jubeljahr weitgehend (aber eben nicht vollst\u00e4ndig) erf\u00fcllte, am deutlichsten in Lukas 4,16-19. Aus christlicher Sicht erf\u00fcllt sich der volle Segen des Jubeljahres in Christus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Posaunen stehen gelegentlich in Verbindung mit der Theophanie, der sichtbaren Erscheinung Gottes, wie auf dem Berg Sinai (2. Mo. 19:16ff). Allerdings wird das Posaunenfest im Alten Testament nicht als Ank\u00fcndigung des baldigen Einzugs Gottes verstanden. Aus dem Grund deutet es wohl auch nicht auf die Wiederkunft Christi hin.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/3931327293_6fce43029f_o.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"182\" height=\"300\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/3931327293_6fce43029f_o.jpg?resize=182%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"3931327293_6fce43029f_o\" class=\"wp-image-905\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/3931327293_6fce43029f_o.jpg?resize=182%2C300&amp;ssl=1 182w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/3931327293_6fce43029f_o.jpg?w=363&amp;ssl=1 363w\" sizes=\"auto, (max-width: 182px) 100vw, 182px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Woher die ganze Begeisterung \u00fcber Rosch haSchana?<\/strong> Dieser hebr\u00e4ische Ausdruck bedeutet das Haupt (der Anfang) des Jahres. Er kommt in der Bibel nur ein einziges Mal vor: in Hesekiel 40,1. In diesem Vers geht es schlichtweg um eine Datierung, nicht um ein Fest. Erst in der sp\u00e4teren j\u00fcdischen \u00dcberlieferung wird dieser Ausdruck als feste Bezeichnung f\u00fcr Neujahr verwendet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich wies schon darauf hin, dass die Bibel wenig \u00fcber das Posaunenfest sagt. Deshalb ist es umso erstaunlicher, wie viel dar\u00fcber heute geschrieben und gesprochen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Im 3. Mose 23 wird nicht einmal klar, ob dieses Fest \u00fcberhaupt der Anfang eines neuen Jahres markiert. Es handelt sich ja um den ersten Tag des siebten Monats; wieso w\u00fcrde das Jahr mit dem siebten Monat anfangen? Auch das hat wohl mehr mit der j\u00fcdischen Kultur als mit der Bibel zu tun. Der siebte Monat markierte das Ende der landwirtschaftlichen Saison. Etwa um diese Zeit begann die Regenzeit. Aus dem Grund entwickelte der siebte Monat sich zum Anfangspunkt des landwirtschaftlichen oder b\u00fcrgerlichen Jahres. Der erste Monat, in dem das Passafest stattfand, markierte den Anfang des religi\u00f6sen Jahres. Diese Aufspaltung l\u00e4sst sich gut mit unserem Kalenderjahr und mit dem Schuljahr oder mit dem Kirchenjahr vergleichen; auch diese fangen zu unterschiedlichen Zeiten an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es gibt in der Bibel immerhin gewisse Belege daf\u00fcr, den siebten Monat als Anfang des Jahres zu verstehen. 2. Mose 23,16 datiert das Laubh\u00fcttenfest \u201eam Ausgang des Jahres\u201c. Laut 3. Mose 25,9 fangen Sabbatjahr und Jubeljahr im siebten Monat an: Die Posaune, die das Jubeljahr einleitet, soll am Vers\u00f6hnungstag geblasen werden. Das macht Sinn, weil ein solches Jahr mit dem nat\u00fcrlichen und landwirtschaftlichen Zyklus \u00fcbereinstimmen muss und somit nicht im April anfangen kann. Das reicht aber nicht aus, um das Posaunenfest in ein biblisches Silvester und Neujahrsfest zu verwandeln. Die Begeisterung, womit manche Christen heutzutage Rosch haSchana begehen, hat wenig mit der Bibel zu tun.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2200241358_044f61631d_b.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"200\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2200241358_044f61631d_b.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1\" alt=\"2200241358_044f61631d_b\" class=\"wp-image-906\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2200241358_044f61631d_b.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2200241358_044f61631d_b.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Weshalb ein Schofar?<\/strong> Eine weitere kuriose Tatsache: An den alttestamentlichen Feiertagen sollte nach dem Gesetz gar kein Schofar (das hebr\u00e4ische Wort f\u00fcr das Instrument, das aus einem Widderhorn hergestellt wird) geblasen werden. Laut 4. Mose 10,1-10 sollte Mose zwei silberne Trompeten oder Posaunen herstellen; hier wird ein anderes hebr\u00e4isches Wort als Schofar verwendet. Diese Trompeten sollten unter anderem an Feiertagen geblasen werden:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Auch an euren Freudentagen und Festen sowie an euren Neumonden sollt ihr zu euren Brandopfern und zu euren Heilsopfern die Trompeten blasen, damit sie euch zu gn\u00e4digem Gedenken bei eurem Gott verhelfen: ich bin der HERR, euer Gott! (4. Mo. 10,10; Menge)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Interessanterweise sollte bei der Ank\u00fcndigung des Jubeljahres am zehnten Tag des gleichen Monats tats\u00e4chlich der Schofar geblasen werden (3. Mo. 25,9).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Weshalb wird dann am Rosch haSchana ein Schofar geblasen, wenn das Gesetz eigentlich ein anderes Instrument vorschreibt? Dazu habe ich unter anderem diese Erkl\u00e4rung gelesen: \u201eDas Blasen der Posaunen war zum Gedenken der Gnade Gottes Abraham gegen\u00fcber, als Gott einen Widder als Opfer an die Stelle seines Sohnes Isaak setzte (1. Mo. 22). Aus dem Grund bl\u00e4st das j\u00fcdische Volk heute am Rosch haSchana ein Widderhorn\u201c (Sanders &amp; Sanders, 2013). Mit allem Respekt der j\u00fcdischen Tradition gegen\u00fcber, kommt mir diese Erkl\u00e4rung doch etwas weithergeholt vor; sie ist keine \u00fcberzeugende Bibelauslegung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine Alternative: Jesus erf\u00fcllt <span style=\"text-decoration: underline;\">alle<\/span> Feste<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">\u00dcber diese Dinge kritisch zu schreiben ruft bei mir gemischte Gef\u00fchle hervor. Einerseits achte und sch\u00e4tze ich die j\u00fcdische Geschichte und die j\u00fcdische Tradition. Andererseits kommt mir die in dieser Ausgabe dokumentierte Vermischung von j\u00fcdischen und christlichen Glaubens\u00fcberzeugungen und Gebr\u00e4uchen, oft noch erg\u00e4nzt mit prophetischen Spekulationen (entweder dispensationalistischer oder messianisch-charismatischer Pr\u00e4gung) recht merkw\u00fcrdig vor. Ich sehe keine guten Gr\u00fcnde f\u00fcr die Unterscheidung zwischen den Festen im Fr\u00fchling als erf\u00fcllt und denen im Herbst als noch nicht erf\u00fcllt \u2013 nicht erf\u00fcllt, weil sie erst in der Zeit der Wiederkunft Christi in Erf\u00fcllung gehen sollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich schlage eine Alternative vor. Jesus erf\u00fcllte alle Feste, auch die im Herbst. Am deutlichsten trifft dies auf den Vers\u00f6hnungstag zu, wie im Hebr\u00e4erbrief ausf\u00fchrlich dargelegt wird [3]. Kaum ein anderes Fest wurde so klar, so weitgehend und so eindr\u00fccklich von Jesus erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das Posaunenfest l\u00e4sst sich weniger leicht erkl\u00e4ren, da wir ja nur \u00fcber wenige Informationen verf\u00fcgen. Ich gehe davon aus, dass die Posaune, die laut NT bei der Wiederkunft geblasen wird, sich auf Jesaja 27 und auf das Jubeljahr beziehen und uns hier nicht weiterhilft. Wir m\u00fcssen anderswo eine Erkl\u00e4rung suchen. Die textliche und zeitliche N\u00e4he zum Vers\u00f6hnungstag f\u00fchrt uns auf die richtige Spur. Umkehr war und ist eine Voraussetzung, damit das S\u00fchneopfer seine Wirkung entfalten kann. Jesus predigte Bu\u00dfe und Umkehr, wie seine Nachfolger nach ihm. Niemand muss also auf eine Posaune warten; der Aufruf zur Bu\u00dfe ist schon da, und er ist immer dringend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wie sollten wir das Laubh\u00fcttenfest verstehen? Hier wird die Parallele zwischen einerseits Passafest und dem Fest der unges\u00e4uerten Brote und andererseits dem Vers\u00f6hnungstag und dem Laubh\u00fcttenfest wichtig. Wir reagieren auf Jesus als unser Passalamm, indem wir die S\u00fcnde aus unserem Leben entfernen. Wir reagieren auf sein S\u00fchneopfer, indem wir aus \u00c4gypten und Babylon ausziehen (der zweite Exodus) und uns in die W\u00fcste begeben, auf der Reise von dieser Welt in die zuk\u00fcnftige (unser Kanaan). Die Folge: Wir leben auf dieser Erde als Fremdlinge, wie wenn wir im Exil w\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Diese beiden Feste werden somit nicht so sehr von Jesus, sondern vielmehr von uns erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es ist aber gleichzeitig so, dass Jesus unter uns \u201ezeltete\u201c (so w\u00f6rtlich Joh. 1,14). Sp\u00e4ter im Johannesevangelium begibt Jesus sich f\u00fcr das Laubh\u00fcttenfest nach Jerusalem. Wie wir gesehen haben, erinnert dieses Fest an die W\u00fcstenwanderung. Zur Zeit Jesu gab es als Teil des Festes eine Zeremonie, bei der Wasser ausgegossen wurde; Gott hatte das Volk w\u00e4hrend der W\u00fcstenwanderung ja mehrmals auf wunderbare Weise mit Wasser versorgt. Auch hat man zu jener Zeit die Stadt Jerusalem nachts mit Fackeln beleuchtet, im Andenken an die Feuers\u00e4ule, die die Israeliten begleitete (siehe Keener 1993 zu Joh. 7,37 und 8,12).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es ist in diesem Kontext und an diesem Fest (Joh. 7,2), dass Jesus aufsteht und zwei au\u00dfergew\u00f6hnliche Aussagen \u00fcber sich macht:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Aber am letzten Tag des Festes, der der h\u00f6chste war, trat Jesus auf und rief: Wen da d\u00fcrstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Str\u00f6me lebendigen Wassers flie\u00dfen. (Joh. 7,37f)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Joh. 8,12)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Schlussfolgerung, dass Jesus auch dieses Fest erf\u00fcllt, liegt nahe.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welche Feste sollten wir feiern?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Noch eine letzte Frage: Welche Feste sollten wir als Christen feiern? Nun, es gibt dazu kein Gesetz in der Bibel, auf jeden Fall keins, das f\u00fcr Christen bindend ist (Kol. 2,16f; vergleiche Gal. 4,10); du bist zur Freiheit berufen. Allerdings lebt die weltweite Christenheit meist mit einem anderen landwirtschaftlichen Zyklus als dem in Israel. Die Kirche blickt auf andere, wenn auch verwandte Ereignisse zur\u00fcck, die ihre Erl\u00f6sung begr\u00fcndeten. Meines Erachtens macht es Sinn, dass die christliche Gemeinde dem Vorbild Israels folgt, indem sie im Laufe des Jahres dieser zentralen Ereignisse gedenkt. Es geht dabei aber nicht um den Auszug aus \u00c4gypten, sondern um das Heil in und durch Christus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Somit w\u00fcnsche ich dir frohe Weihnacht (und falls es dir entspricht, auch ein gutes Chanukka)! Aber \u201elasst euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen \u2026 wegen eines bestimmten Feiertages, Neumondes oder Sabbats. Das alles ist nur ein Schatten des Zuk\u00fcnftigen; leibhaftig aber ist es in Christus\u201c (Kol. 2,16f; Luther 1984).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-908\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2112524066_0b9b90ee17_b.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"2112524066_0b9b90ee17_b\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2112524066_0b9b90ee17_b.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2112524066_0b9b90ee17_b.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2112524066_0b9b90ee17_b.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-left\">Fussnoten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">[1] Der Dispensationalismus, auf Deutsch auch Heilszeitenlehre, ist eine vollst\u00e4ndige Theologie mit vielen Elementen. Zum Verst\u00e4ndnis dieser Ausgabe ist vor allem wichtig, dass diese Theologie einen mehr oder weniger strikten Unterschied macht zwischen Israel und die Gemeinde , und dass sie eine Entr\u00fcckung der Gemeinde vor der so genannten gro\u00dfen Tr\u00fcbsal erwartet (in manchen Versionen in der Mitte dieser Tr\u00fcbsal). Die gro\u00dfe Tr\u00fcbsal findet laut dieser Theologie in den letzten sieben Jahren vor der sichtbaren Wiederkunft Christi statt. Da sich in diesem Szenario zwischen Entr\u00fcckung und Wiederkunft noch vieles ereignet, ist es m\u00f6glich, das Posaunenfest, das ja nicht das letzte, sondern das erste Fest des siebten Monats ist, trotzdem als Typus der Entr\u00fcckung zu verstehen. Popul\u00e4r-theologische Darstellungen dieses Szenarios enthalten oft ausf\u00fchrliche Spekulationen dar\u00fcber, was sich kurz vor und w\u00e4hrend der gro\u00dfen Tr\u00fcbsal alles ereignen wird. Ich finde den Dispensationalismus nicht \u00fcberzeugend, das ist aber ein anderes Thema.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">[2] Aus rein biblischem Blickwinkel betrachtet ist mir nicht klar, weshalb das Laubh\u00fcttenfest auf das messianische Reich hindeuten soll. Das Fest wird zwar in Sacharja 14,16-19 erw\u00e4hnt; dort geht es aber nur darum, dass die V\u00f6lker der Welt kommen werden, um dieses Fest in Israel mit zu feiern. Sacharja 14 erkl\u00e4rt die Bedeutung dieses Festes nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich vermute, dass das Laubh\u00fcttenfest und das messianische Reich deswegen miteinander in Verbindung gebracht werden, weil die W\u00fcstenwanderung Israels im AT als Typus f\u00fcr die Erfahrung der Gemeinde in der Gegenwart als Zwischenphase zwischen Erl\u00f6sung und Vollendung verstanden wird. Israels anschlie\u00dfende Niederlassung und Existenz im Land Kanaan l\u00e4sst sich dann als Typus der neuen Sch\u00f6pfung und des messianischen Reiches verstehen; zu der Zeit, so k\u00f6nnte man meinen, wird auch die Gemeinde dieses Fest feiern, wie Israel dies im Land Kanaan tat. Israel feierte das Fest aber r\u00fcckblickend, nicht als Ausdruck einer messianischen Erwartung. Und falls die Gemeinde oder die V\u00f6lkerwelt das Fest nach der Wiederkunft feiern w\u00fcrde, w\u00e4re auch das im R\u00fcckblick.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Nebenbei erw\u00e4hnt, ich glaube nicht, dass Sacharja 14,16-19 sich w\u00f6rtlich erf\u00fcllen wird; man vergleiche Sacharja 14,20f: es handelt sich hier um eine Sprache, die vom alten Bund gepr\u00e4gt und bestimmt ist, die aber versucht, Wirklichkeiten aus dem Zeitalter des neuen Bundes zu beschreiben; oder meinst du, dass wir wieder einen Tempelkult mit Tieropfern einf\u00fchren werden?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">[3] Manche argumentieren deswegen, dass Jesus erst an einem noch zuk\u00fcnftigen Vers\u00f6hnungstag mit seinem Blut in das himmlische Allerheiligste hineingehen wird (z.B. Brooks; sie braucht dazu einen verzweifelt wirkenden Versuch, den Hebr\u00e4erbrief weg zu erkl\u00e4ren); diese Sicht ist aber nicht weit verbreitet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturangaben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Deutsch Bibelgesellschaft (1984),<em> Die Bibel nach der \u00dcbersetzung Martin Luthers<\/em> (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Deutsche Bibelgesellschaft (1994),<em> Die Heilige Schrift \u00fcbersetzt von Hermann Menge<\/em> (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Carol Brooks (ohne Jahr), \u201cThe Feasts of Israel\u201d <a href=\"http:\/\/www.inplainsite.org\/html\/seven_feasts_of_israel.html\" data-cke-saved-href=\"http:\/\/www.inplainsite.org\/html\/seven_feasts_of_israel.html\">http:\/\/www.inplainsite.org\/html\/seven_feasts_of_israel.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Gavin Finley (2003), \u201cThe Feast of Trumpets\u201d <a href=\"http:\/\/endtimepilgrim.org\/trumpets.htm\" data-cke-saved-href=\"http:\/\/endtimepilgrim.org\/trumpets.htm\">http:\/\/endtimepilgrim.org\/trumpets.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Don Finto (2001), <em>Your People Shall Be My People<\/em> (Ventura, CA: Regal Books)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Jason Hommel (ohne Jahr), \u201cSummary of reasons why Christians expect to see the rapture happen on the Feast of Trumpets \/ Rosh Hashanna\u201d <a href=\"http:\/\/www.bibleprophesy.org\/introtrumpets.htm\" data-cke-saved-href=\"http:\/\/www.bibleprophesy.org\/introtrumpets.htm\">http:\/\/www.bibleprophesy.org\/introtrumpets.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Dan Juster &amp; Keith Intrater (1991), <em>Israel, the Church and the Last Days<\/em> (2. Ausgabe) Shippensburg, PA: Destiny Image Publishers)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Craig S. Keener (1993), <em>The IVP Bible background commentary: New Testament<\/em> (Downers Grove, IL: InterVarsity Press)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Sam Nadler (2015), \u201cFor All, Here is God\u2019s Redemptive Plan in the Feasts of Israel\u201d&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.charismanews.com\/opinion\/standing-with-israel\/51612-for-all-here-is-god-s-redemptive-plan-in-the-feasts-of-israel\" data-cke-saved-href=\"http:\/\/www.charismanews.com\/opinion\/standing-with-israel\/51612-for-all-here-is-god-s-redemptive-plan-in-the-feasts-of-israel\">http:\/\/www.charismanews.com\/opinion\/standing-with-israel\/51612-for-all-here-is-god-s-redemptive-plan-in-the-feasts-of-israel<\/a> (besucht 29. Okt. 2015)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Alf Sanders &amp; Julie Sanders (2013, \u201cThe Fall Feasts of the Lord\u201d (besucht 27.Okt. 2015) <a href=\"http:\/\/www.pray4zion.org\/thelast3fallfeastsofthelord.html\" data-cke-saved-href=\"http:\/\/www.pray4zion.org\/thelast3fallfeastsofthelord.html\">http:\/\/www.pray4zion.org\/thelast3fallfeastsofthelord.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Sandra Teplinsky (2015), \u201c5 \u2018To-Dos\u2019 For Fall Feast-Related Events\u201d <a href=\"http:\/\/www.charismanews.com\/opinion\/standing-with-israel\/51666-5-to-dos-for-fall-feast-related-events\" data-cke-saved-href=\"http:\/\/www.charismanews.com\/opinion\/standing-with-israel\/51666-5-to-dos-for-fall-feast-related-events\">http:\/\/www.charismanews.com\/opinion\/standing-with-israel\/51666-5-to-dos-for-fall-feast-related-events<\/a> (besucht 29. Okt. 2015)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Urheber Bilder<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Chart: Gavin Finley, <a href=\"http:\/\/www.endtimepilgrim.org\" data-cke-saved-href=\"http:\/\/www.endtimepilgrim.org\">http:\/\/www.endtimepilgrim.org<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Matzes: joshbousel, <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/joshbousel\/136221616\/\" data-cke-saved-href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/joshbousel\/136221616\/\">https:\/\/www.flickr.com\/photos\/joshbousel\/136221616\/<\/a> <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-sa\/2.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-cke-saved-href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-sa\/2.0\/\">CC BY-NC-SA<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Rosch haSchanah: Templar1307, <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/healinglight\/3931327293\" data-cke-saved-href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/healinglight\/3931327293\">https:\/\/www.flickr.com\/photos\/healinglight\/3931327293<\/a> <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-nd\/2.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-cke-saved-href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-nd\/2.0\/\">CC BY-NC-ND<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Schofar: Fonzie&#8217;s cousin, <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/89927155@N00\/2200241358\/\" data-cke-saved-href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/89927155@N00\/2200241358\/\">https:\/\/www.flickr.com\/photos\/89927155@N00\/2200241358\/<\/a> &nbsp;<a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-sa\/2.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-cke-saved-href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-sa\/2.0\/\">CC BY-NC-SA<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Chanukka Candles: Woodleywonderworks, <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/wwworks\/2112524066\/\" data-cke-saved-href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/wwworks\/2112524066\/\">https:\/\/www.flickr.com\/photos\/wwworks\/2112524066\/<\/a> <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/2.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-cke-saved-href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/2.0\/\">CC BY <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich f\u00fcr die Septemberausgabe dieses Jahres \u00fcber Blutmonde schrieb, begegnete mir eine Idee, die mir nicht unbekannt war, mit der ich mich aber schon seit l\u00e4ngerem nicht mehr befasst habe: Die Feste im Alten Testament seien prophetisch, weil sie im Voraus den Verlauf der Heilsgeschichte sichtbar machten. 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