{"id":886,"date":"2015-11-05T10:13:17","date_gmt":"2015-11-05T09:13:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=886"},"modified":"2024-08-07T15:45:12","modified_gmt":"2024-08-07T13:45:12","slug":"cals19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2015\/11\/cals19\/","title":{"rendered":"Paulus in drei Begriffen (!?)"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was ich von N. T. Wrights W\u00e4lzer \u00fcber Paulus lerne, Teil 3<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Paulus in drei Begriffen zusammenfassen!? Generationen von Theologen haben sich \u00fcber seine Briefe den Kopf zerbrochen, und jetzt sollten wir in der Lage sein, sein gesamtes Gedankengut in nur drei Begriffen zu erfassen? Ich kann es verstehen, falls Dir bei dieser Vorstellung Zweifel kommen, aber gib N. T. Wright bitte eine Chance: Er ist der \u00dcberzeugung, dass es geht. Obwohl er f\u00fcr diese Leistung satte 1700 Seiten braucht\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><a href=\"https:\/\/youtu.be\/0bijNEaX79c\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Diesen Brief gibt es in Englisch auch als Video Podcast<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Diese Ausgabe ist die dritte und letzte in einer Reihe, die sich mit N. T. Wrights riesigem Buch \u00fcber Paulus befasst, das 2013 erschien: Paul and the Faithfulness of God. Ich werde versuchen, das Gesamtbild der paulinischen Theologie, wie Wright es in seinem Buch zusammenfasst, darzulegen. Es handelt sich dabei nicht um eine Kritik dieses Buches; ich beschr\u00e4nke mich auf das, was ich beim Lesen lerne. Das hei\u00dft nicht, dass ich mit allem einverstanden bin. Es gibt Punkte im Buch, die mich nicht \u00fcberzeugen, darunter manche seiner Neudefinitionen biblischer Begriffe, wie zum Beispiel:<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\"><em>Der Glaube Christi als die Treue Christi, also nicht der Glaube an Christus, mit Jesus als Objekt, sondern seine Treue, mit Jesus als Subjekt; das griechische Wort pistis kann sowohl das eine wie auch das andere bedeuten<\/em><\/li>\n\n\n\n<li class=\"\"><em>Rechtfertigung nicht in erster Linie als Freispruch, sondern als Mitgliedschaftserkl\u00e4rung (zur Gemeinschaft des Bundes)<\/em><\/li>\n\n\n\n<li class=\"\"><em>Die Gerechtigkeit Gottes als die Bundestreue Gottes (wie im Buchtitel, \u201ethe Faithfulness of God)<\/em><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Diese Neudefinitionen sind aber ein anderes Thema, das ich hier nicht aufgreife.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Diese Links f\u00fchren zu den beiden fr\u00fcheren Ausgaben zu Wrights Buch:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em><a href=\"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2014\/11\/cals7\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Des Kaisers neue Kleider: Kaiserkult im R\u00f6mischen Reich<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em><a href=\"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2015\/01\/cals9\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zitiert Paulus die Schrift ohne R\u00fccksicht auf Kontext? Das Zitat aus 5. Mo. 30 in R\u00f6m. 10<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Diese heutige Ausgabe ist wahrscheinlich die bisher l\u00e4ngste. Wenn Du aber in Betracht ziehst, dass sie etwa die H\u00e4lfte des 1700-Seiten-Buches abdeckt, ist sie eigentlich recht kurz!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">N. T. Wright f\u00e4ngt damit an, dass er die Welten (Mehrzahl), in denen Paulus lebte, beschreibt: die j\u00fcdische Glaubenswelt, die Welt der griechischen Philosophen, die Welt der heidnischen Kulte und die Welt des r\u00f6mischen Imperiums. Anschlie\u00dfend beschreibt Wright die Weltanschauung des Paulus. Dann erst analysiert er seine Theologie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Diese Analyse orientiert sich an drei Kernbegriffen, die jeweils in einem au\u00dfergew\u00f6hnlich langen Kapitel besprochen werden. (Es mag m\u00f6glich sein, die Theologie des Paulus in drei Begriffen zusammenzufassen; das hei\u00dft aber nicht, dass es dar\u00fcber hinaus nichts mehr zu sagen gibt \u2013 eine These, die Wrights stolze 1700 Seiten eindeutig belegen.) Welche sind also diese drei Begriffe?<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\"><strong>Monotheismus<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li class=\"\"><strong>Erw\u00e4hlung<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li class=\"\"><strong>Eschatologie<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"\">Es trifft allerdings nicht ganz zu, dass so der Kern der paulinischen Theologie erfasst ist. Diese drei fassen den j\u00fcdischen Glauben zur Zeit Jesu zusammen. Es ist die k\u00fcrzeste Formel, auf die sich das damalige Judentum reduzieren l\u00e4sst. Dass diese Formel auch f\u00fcr Paulus zutrifft, zeigt, wie N. T. Wright immer wieder betont, wie sehr Paulus auch nach seiner Bekehrung ein zutiefst j\u00fcdischer Denker blieb. Damit wir auch das erfassen, was die paulinische Theologie vom Judentum unterscheidet, braucht es ein weiteres Element: Paulus revidierte jede dieser drei Kern\u00fcberzeugungen des Judentums und definierte sie neu auf Grund der Reden und Taten vonJesus von Nazareth.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich werde zun\u00e4chst die j\u00fcdische Auffassung dieser drei Begriffe kurz darlegen und dann erkl\u00e4ren, wie Paulus sie neu auslegt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Monotheismus<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Es gibt nur einen Gott. Das war die grundlegende \u00dcberzeugung fast aller Juden im ersten Jahrhundert nach Christus. Damit ist nicht gesagt, dass andere G\u00f6tter als rein fiktive Wesen betrachtet wurden; oft verstand man sie als Fassade, hinter der sich d\u00e4monische M\u00e4chte verbargen. Es galt aber die \u00dcberzeugung: Was auch immer diese G\u00f6tzen sonst sein m\u00f6gen, sie sind auf keinen Fall g\u00f6ttlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Dieser Grundstein des j\u00fcdischen Glaubens kommt im ebenso grundlegenden j\u00fcdischen Glaubensbekenntnis klar zum Ausdruck. Es handelt sich bei diesem Gebet, das fromme Juden auch heute noch jeden Tag beten, um das Schma Jisrael, nach den Anfangsw\u00f6rtern im hebr\u00e4ischen Text:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">H\u00f6re, Israel! Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. (5. Mo. 6,4-5; Einheits\u00fcbersetzung)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Indem das Gebet Gott als \u201eunser Gott\u201c bezeichnet, deutet es auf die n\u00e4chste Kern\u00fcberzeugung hin.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Erw\u00e4hlung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Jahwe war Israels Gott, weil er Israel als sein Volk erw\u00e4hlt hatte, indem er es aus \u00c4gypten, aus der Knechtschaft, befreit hatte und am Berg Sinai einen Bund mit ihm eingegangen war. Israel war Gottes Eigentum. Kein anderes Volk hatte eine solche Beziehung zu ihm. Die j\u00fcdische Bibel ist die Geschichte dieser Beziehung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eschatologie<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Falls Dir dieses Wort fremd ist: In der Theologie steht es f\u00fcr die Lehre von den letzten Dingen, vom Ende und von der Vollendung der Sch\u00f6pfung. Kennzeichnend f\u00fcr das damalige Judentum war nicht nur die Vorstellung, dass es einen Endzweck, eine Bestimmung gab (Leben und Sch\u00f6pfung waren nicht zyklisch oder zwecklos), sondern auch, dass diese Vorstellung von zentraler Wichtigkeit war. Das Judentum im ersten Jahrhundert war voller Hoffnung. Diese Eschatologie basiert vor allem auf den Propheten im Alten Testament: Jahwe wird kommen und Recht und Gerechtigkeit in der Welt wiederherstellen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/endfinish-6254409229_14a6a916fc_o-634.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"634\" height=\"420\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/endfinish-6254409229_14a6a916fc_o-634.jpg?resize=634%2C420&#038;ssl=1\" alt=\"endfinish-6254409229_14a6a916fc_o-634\" class=\"wp-image-893\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/endfinish-6254409229_14a6a916fc_o-634.jpg?w=634&amp;ssl=1 634w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/endfinish-6254409229_14a6a916fc_o-634.jpg?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 634px) 100vw, 634px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\"><br>Was tat Paulus mit diesen Glaubens\u00fcberzeugungen? Ich werde mich vor allem mit seinem revidierten Monotheismus befassen; aus dem Grund behandle ich die drei Kernbegriffe in umgekehrter Reihenfolge.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Eschatologie neu definiert (Kapitel 11)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Israels Zukunftserwartung wird nicht nur von Paulus, sondern vom gesamten Neuen Testament neu definiert. Es gibt jetzt, aus christlicher Sicht, ein beachtliches Ma\u00df an Erf\u00fcllung, auf Jesus bezogen. Gleichzeitig bleiben wesentliche Elemente unerf\u00fcllt. Gottes gerechte Herrschaft \u00fcber die Sch\u00f6pfung wurde eingeleitet, aber nicht vollendet. Jesus wurde von den Toten auferweckt (die Totenauferweckung war ein wichtiger Glaubenssatz f\u00fcr die meisten Juden jener Zeit), aber sonst niemand. Der Tag des Herrn, das ist im AT der Tag Jahwes, ist jetzt der Tag Christi; auch dieser Tag steht noch aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es h\u00e4tte f\u00fcr Israel eigentlich keine \u00dcberraschung sein d\u00fcrfen, obwohl es das f\u00fcr viele trotzdem war, dass diese Erl\u00f6sung und Gottes Plan f\u00fcr die Welt alle Nationen mit einschlie\u00dft, nicht nur Israel. Die Erl\u00f6sung bezieht sogar die gesamte Sch\u00f6pfung mit ein, die Gott durch Christus mit sich vers\u00f6hnt (Kol. 1,20).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es gibt noch viele weitere \u00dcberlegungen zur revidierten Eschatologie (genug, um jenes vorher erw\u00e4hnte au\u00dfergew\u00f6hnlich lange Kapitel zu f\u00fcllen), diese kurze Auswahl wird aber reichen, um einen Eindruck zu vermitteln.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Auserw\u00e4hlung neu definiert (Kapitel 10)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Dieses Thema ist kontrovers, und nicht nur wegen der Frage nach der Vorherbestimmung. Ein weiterer Grund ist die Tatsache, dass die christliche Kirche jahrhundertelang der Auffassung war, Israel im Plan Gottes einfach ersetzt zu haben. Nach ihrer \u00dcberzeugung wurde der Kreis derer, die zum Gottesvolk geh\u00f6rten, nach Christus vollst\u00e4ndig neu gezogen.<br>Das stimmt, milde gesagt, nicht ganz \u00fcberein mit dem, was Paulus schreibt. Es ist aber auch keine L\u00f6sung, obwohl dieser Weg heutzutage oft gegangen wird, schlichtweg zu behaupten: \u201eIsrael ist Gottes Volk\u201c, wie wenn das Kommen Christi nichts ver\u00e4ndert h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wir sollten nicht \u00fcbersehen, dass die Erw\u00e4hlung Israels nie Selbstzweck war. Israel wurde f\u00fcr eine Mission, f\u00fcr einen klar bestimmten Auftrag erw\u00e4hlt. Abraham wurde von Gott berufen als Antwort auf Adams S\u00fcndenfall; seine Nachkommen sollten die L\u00f6sung f\u00fcr dieses Problem sein. Das Alte Testament macht klar, wie sehr Israel in dieser Mission versagte. Das h\u00e4tte kaum anders kommen k\u00f6nnen: Israel war selbst Teil der von Adam gepr\u00e4gten Menschheit und deshalb Teil des Problems. Trotzdem hatte Gott vor, Israel im Erl\u00f6sungsprozess einzusetzen, indem es den Erl\u00f6ser in die Welt bringen w\u00fcrde. Dieser sollte Israels Mission \u00fcbernehmen und erf\u00fcllen. Wie es dann auch geschah.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Diese \u00fcberraschende Wende hatte Konsequenzen f\u00fcr die Kategorie \u201eGottes Volk\u201c (oder \u201eNachkommen Abrahams\u201c). In Jesus wird der Kreis wesentlich erweitert, weil jetzt auch gl\u00e4ubige Heiden in die Erw\u00e4hlung Israels mit aufgenommen werden. Der erneuerte Kreis orientiert sich an Christus, nicht an der Thora. Aus diesem Grund entscheidet sich die Zugeh\u00f6rigkeit ebenfalls anders: Sie basiert auf dem Glauben an Christus (oder, wie Wright es sieht, auf der Treue und Gehorsam, mit der Christus die Mission erf\u00fcllte), nicht auf Werken des Gesetzes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Auch wenn Israel mit dem Neuen Testament nicht verworfen oder von der Kirche ersetzt wird, so findet doch eine weitreichende Neudefinition und eine erhebliche Erweiterung des Gottesvolkes statt. Sie zeigt sich unter anderem darin, dass Paulus und andere Schriftsteller im Neuen Testament nicht z\u00f6gern, Titel und Verhei\u00dfungen, die im Alten Testament an Israel gegeben wurden, jetzt auf die christliche Gemeinde von Juden und Heiden anzuwenden (z.B. Gal. 4:26-28, 1. Pet. 2:9f).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Monotheismus neu definiert (Kapitel 9)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Noch radikaler ist die atemberaubende Neudefinition des j\u00fcdischen Gottes bei Paulus: fast eine Neufassung, aber doch nur fast. Wenn die korinthische Logik argumentiert, \u201eEs gibt keinen Gott als den einen\u201c, deswegen gebe es keine G\u00f6tzen und k\u00f6nne es auch nicht schaden, in einem G\u00f6tzentempel zu feiern, h\u00e4lt Paulus dagegen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Was nun das Essen von G\u00f6tzenopferfleisch angeht, so wissen wir, dass es keinen G\u00f6tzen gibt in der Welt und keinen Gott als den einen. Und obwohl es solche gibt, die G\u00f6tter genannt werden, es sei im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele G\u00f6tter und viele Herren gibt, so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn. (1. Kor. 8:4-6; Luther 1984)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Es soll hier jetzt nicht darum gehen, was in der korinthischen Logik fehlerhaft war, und wie das Gegenargument des Paulus funktioniert. F\u00fcr unseren Zweck ist es aber sinnvoll, die Echos des Schma Jisrael wahrzunehmen, sowohl bei den Korinthern wie auch bei Paulus:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">Es gibt keinen Gott als den einen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">Wir haben nur einen Gott, der Ursprung und das Ziel aller Dinge<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Wir haben nur einen Herrn, durch den alles gemacht wurde und der alles tr\u00e4gt und erh\u00e4lt<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"\">\u201eHerr\u201c ist das Wort, das alle Juden jener Zeit gelesen haben, wann immer in der Bibel der Gottesname JHWH verwendet wird, da sie diesen Namen nicht aussprechen wollten. Paulus hat das Schma umformuliert, um so Raum zu schaffen f\u00fcr den einen Herrn, Jesus, zusammen mit Gott dem Vater. Dabei handelt es sich um ein Beispiel unter vielen: Paulus hat eine erstaunlich hohe Meinung von Jesus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Dabei gilt es hervorzuheben, dass Paulus und die ersten Christen \u00fcberzeugte Monotheisten blieben. H\u00e4tte man Paulus des Bi- oder Tritheismus beschuldigt, er h\u00e4tte die Anklage emp\u00f6rt zur\u00fcckgewiesen: \u201eKeineswegs!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wie kamen Paulus und andere zu diesem Verst\u00e4ndnis des einen Gottes? Und ab wann gab es diese Vorstellung?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wann hat es angefangen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">In der Bibelkritik war man lange der Auffassung, die Idee der G\u00f6ttlichkeit Jesu sei eine sp\u00e4te Entwicklung. Sie sei nicht, was die ersten Christen, die alle Juden waren, \u00fcber Jesus geglaubt h\u00e4tten. Diese Erh\u00f6hung Jesu habe erst stattgefunden, nachdem das Christentum sich auch unter den Heiden au\u00dferhalb Israels verbreitet habe. Dort war ein Mensch, der g\u00f6ttlich wurde, zwar kein Alltagsereignis, man konnte sich ein solches Ereignis aber durchaus vorstellen. Nach dieser Sicht verwandelte sich Jesus (oder vielmehr die Vorstellung dar\u00fcber, wer er war) allm\u00e4hlich vom j\u00fcdischen Messias in die zweite Person der Dreieinigkeit. Seine G\u00f6ttlichkeit wurde als Erfindung der Kirche betrachtet; Jesus von Nazareth selbst habe sich keineswegs so verstanden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Lage hat sich ver\u00e4ndert. Heutzutage sind viele Bibelwissenschaftler der Meinung, dass eine \u201ehohe Christologie\u201c sich schon recht fr\u00fch entwickelt habe. Damit ist nicht gesagt, dass es schon in der Urkirche eine trinitarische Theologie gab. Wir finden dort aber Vorstellungen, die ihre Entwicklung erm\u00f6glichten, da ihr Kern schon darin enthalten war.<br>Im Folgenden f\u00fchre ich weitere Beispiele dieser fr\u00fchen und hohen Sicht von Jesus auf.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">\u201eJesus ist Herr!\u201c Dieser Titel ist eine Andeutung auf den Gottesnamen Jahwe, da er ihn, wie oben erw\u00e4hnt, ersetzt. Das griechische Wort, das in unserer Bibel mit Herr \u00fcbersetzt wird, erscheint h\u00e4ufig in der Septuaginta, der griechischen \u00dcbersetzung des AT, vor allem auch dort, wo im Hebr\u00e4ischen der Gottesname erscheint. Im NT wird das gleiche griechische Wort vorwiegend f\u00fcr Jesus verwendet.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">Alttestamentliche Zitate, die sich auf Gott beziehen (nicht auf den Messias), werden trotzdem verwendet, um etwas \u00fcber Jesus zu sagen (z.B. R\u00f6m. 10,13; Phil. 2,10f).<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">Man glaubte, dass Jesus anwesend war, genauso wie im AT Gott in der Mitte seines Volkes anwesend war.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">Jesus wurde als Herr verehrt auf eine Weise, die f\u00fcr jeden anderen Menschen v\u00f6llig unangemessen w\u00e4re. Man betete zu ihm und betete ihn an (immer wieder und ganz eindeutig im Buch Offenbarung, aber auch schon in fr\u00fcheren Texten wie Apg. 7,59f; siehe auch 1. Kor. 1,2 und R\u00f6m. 10:9-13, wo \u201eder Herr\u201c sich auf Jesus bezieht).<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Schon in den \u00e4ltesten Texten des NT werden Gott und Jesus in einem Atem erw\u00e4hnt und sind zusammen die Quelle von Gnade und Frieden, die letztlich nur von Gott selbst kommen konnten (Jak. 1,1; Gal. 1,1-3).<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"\">Wenn es um die Frage geht, ob glaubende Heiden beschnitten werden sollten, muss Paulus k\u00e4mpfen, um sich durchzusetzen. Wenn er und andere von Jesus als Gott gleichgestellt reden, scheint es keine Rechtfertigung zu brauchen. Wie N. T. Wright hervorhebt und wie die vorher erw\u00e4hnten Beispiele zeigen, kann er diesen Punkt als gegeben annehmen. Es gibt keine Diskussion. Wie kamen die Urchristen zu dieser verbl\u00fcffenden Auffassung \u00fcber Jesus?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/trinity-8455785334_b1314c7b9a_o.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"654\" height=\"850\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/trinity-8455785334_b1314c7b9a_o.jpg?resize=654%2C850&#038;ssl=1\" alt=\"trinity 8455785334_b1314c7b9a_o\" class=\"wp-image-894\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/trinity-8455785334_b1314c7b9a_o.jpg?w=654&amp;ssl=1 654w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/trinity-8455785334_b1314c7b9a_o.jpg?resize=231%2C300&amp;ssl=1 231w\" sizes=\"auto, (max-width: 654px) 100vw, 654px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie entstand diese Auffassung?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Antwort ist nicht: Jesus hatte ihnen ja gesagt, dass er Gottes Sohn sei. Das hatte er zwar tats\u00e4chlich gesagt oder wenigstens angedeutet. F\u00fcr die J\u00fcnger bedeutete diese Aussage aber keineswegs, dass er die zweite Person der Dreieinigkeit oder auch nur g\u00f6ttlich war. Dieser Begriff, Gottes Sohn, war vor allem ein messianischer Titel, der seinen Ursprung in 2. Samuel 7 hat. Dar\u00fcber hinaus gilt, dass im AT auch Israel selbst Gottes Sohn genannt wird. Indem Jesus diesen Titel f\u00fcr sich in Anspruch nahm, erkl\u00e4rte er sich selbst nicht zu Gott.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Der Ursprung dieser \u00dcberzeugung liegt ebenso wenig in der Personifizierung der Weisheit, die wir im Buch Spr\u00fcche (vor allem Spr\u00fcche 8f) finden. Sie entwickelte sich auch nicht aus der Unterscheidung zwischen Gott und seinem Wort. Beide Ideen wurden zwar sp\u00e4ter aufgegriffen, um das Wesen Jesu in Worte zu fassen. Dabei handelte es sich aber um eine nachtr\u00e4gliche Reflexion, als die \u00dcberzeugung sich schon durchgesetzt hatte (siehe Kol. 1 f\u00fcr Jesus als die Weisheit in der Sch\u00f6pfung und Joh. 1 f\u00fcr Jesus als der Logos, das Wort Gottes). Es ist unwahrscheinlich, dass die Ideen Weisheit und Wort im AT der Ursprung dieser \u00dcberzeugung waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wie N. T. Wright am Anfang des betreffenden Kapitels (Kapitel 9) klarstellt, sollten wir bei dem damaligen Monotheismus nicht an metaphysische Spekulationen \u00fcber das innere Wesen Gottes denken. Sowohl f\u00fcr die Juden wie auch f\u00fcr die Christen des ersten Jahrhunderts ging es nicht um eine abstrakte oder philosophische \u00dcberlegung. Der Monotheismus war vor allem konkret und praktisch: Ein Gott, nicht viele G\u00f6tter, hatte die Entscheidungsgewalt \u00fcber die Welt. Der j\u00fcdische Glaube war immer ein Glaube an den Gott, der ihnen in dieser Welt begegnet war (und ihnen hoffentlich wieder begegnen w\u00fcrde). Es ging um den einen Gott, der sich wiederholt in der Geschichte mitgeteilt hatte. Diese \u00dcberzeugung war flexibler und weniger dogmatisch als zum Beispiel der islamische Monotheismus oder der selbst unbewegte Ursprung aller Bewegung, wie Aristoteles das h\u00f6chste Wesen beschrieb.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das alles erkl\u00e4rt nicht die radikale Umdeutung des Monotheismus, die im Urchristentum stattfand. Laut N. T. Wright brauchte es drei Dinge, damit es f\u00fcr die Urchristen m\u00f6glich, ja unausweichlich wurde, Jesus als Teil der Identit\u00e4t oder des Wesens Gottes zu verstehen (Kapitel 9, Abschnitte 1 und 2):<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>1. Gott hatte versprochen, dass er bestimmte Dinge tun w\u00fcrde.<\/strong> Die Urchristen glaubten, dass Jesus diese Verhei\u00dfungen erf\u00fcllt hatte. Dazu geh\u00f6ren Erl\u00f6sung, S\u00fcndenvergebung, der zweite Exodus und die Wiederkehr Jahwes nach Zion. Gott hatte diese Dinge nicht einfach nur durch Jesus getan. Er hatte sie als Jesus getan. Jesus tat, was Gott h\u00e4tte tun sollen; das hatte Konsequenzen f\u00fcr seine Identit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die vielleicht beste Stelle im AT, um diese Wahrheit zu erl\u00e4utern, ist Jesaja 40,3-5:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Es ruft eine Stimme: In der W\u00fcste bereitet dem HERRN den Weg,<br>macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott!<br>\u2026<br>denn die Herrlichkeit des HERRN soll offenbart werden,<br>und alles Fleisch miteinander wird es sehen;<br>denn des HERRN Mund hat\u2018s geredet.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Diese Verse bilden die Einf\u00fchrung f\u00fcr Jesajas Vision der kommenden Erl\u00f6sung im Kapitel 40-66. Au\u00dfergew\u00f6hnlich ist: Sie werden in jedem der vier Evangelien am Anfang zitiert (Mt. 3,3, Mk. 1,3, Lk. 3,4, Joh. 1,23). Und wie verstanden die Evangelisten die Erf\u00fcllung dieses Wortes? Wie genau zeigte sich Gott den St\u00e4dten Judas (Jes. 40,9)? Du kennst die Antwort.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>2. Jesus hatte den Anspruch erhoben, Gottes Messias zu sein.<\/strong> Seine Kreuzigung schien ein eindeutiger Beweis, dass dieser Anspruch falsch war. Aber dann fand die Auferweckung statt. Wenige Wochen sp\u00e4ter fuhr Jesus in den Himmel. Die J\u00fcnger verstanden das als triumphale Rehabilitierung und Best\u00e4tigung seines Messiastums. Offensichtlich war er doch der erwartete Messias und vom Himmel her erh\u00f6ht zum Herrn aller Herren (cf. Mt. 28,17).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>3. In der Erfahrung der J\u00fcnger war Jesus weiterhin gegenw\u00e4rtig: machtvoll, real und wirksam.<\/strong> Es lag auf der Hand, darin die Gegenwart Gottes zu erkennen. Dass sie Jesus im Gebet und in der Anbetung als den erh\u00f6hten Herrn erlebten, tat wahrscheinlich mehr als alles andere, um die Einsicht zu festigen, dass Jesus Gott gleich war. Juden, die keinen anderen Gott verehren w\u00fcrden, auch dann nicht, wenn ihr Leben auf dem Spiel stand, konnten nicht anders, als ihn anzubeten. Das sagt eigentlich alles.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Pl\u00f6tzlich konnten Schriftstellen im AT und Aussagen von Jesus in einem v\u00f6llig anderen Licht verstanden werden. Er war tats\u00e4chlich Sohn Gottes in einem neuen Sinne, wie David und Salomo und andere K\u00f6nige es nie gewesen waren. Er war die g\u00f6ttliche Weisheit und das Wort, das Fleisch wurde. Es ist jetzt nachvollziehbar, dass diese \u00fcberzeugten Monotheisten nicht z\u00f6gerten, Jesus irgendwie als einen Teil Gottes zu verstehen, in Wrights Worten: als eingeschlossen in der Identit\u00e4t Gottes. Nach allem, was Jesus getan hatte und was mit ihm geschehen war, vor allem der Auferweckung, konnte es keinen Zweifel geben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/dove-5791375669_73296a78fc_o.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"440\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/dove-5791375669_73296a78fc_o.jpg?resize=500%2C440&#038;ssl=1\" alt=\"dove 5791375669_73296a78fc_o\" class=\"wp-image-895\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/dove-5791375669_73296a78fc_o.jpg?w=500&amp;ssl=1 500w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/dove-5791375669_73296a78fc_o.jpg?resize=300%2C264&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Interessanterweise scheint mit dem Verst\u00e4ndnis der J\u00fcnger vom Geist Gottes etwas \u00c4hnliches geschehen zu sein. Die Propheten im AT hatten angek\u00fcndigt, dass Gott seinen Tempel wieder aufbauen w\u00fcrde und dass er wiederkommen und in diesen Tempel einziehen w\u00fcrde, um wieder in der Mitte seines Volkes zu wohnen (z.B. Hes. 37). Genau das war jetzt geschehen, aber auf eine verbl\u00fcffende und v\u00f6llig unerwartete Art und Weise. Der neue Tempel bestand aus Menschen, die vom Geist Gottes erf\u00fcllt waren. Gott war durch seinen Geist und als sein Geist anwesend in der Mitte seines Volkes. Dieser Geist war gleichzeitig auch der Geist seines Sohnes (Gal. 4,6) respektive der Geist Christi (R\u00f6m. 8,9).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Obwohl zu dieser Zeit noch niemand von \u201eDreieinigkeit\u201c sprach, ist die Idee nicht weit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Urchristen und Paulus mussten ihren Monotheismus deshalb neu \u00fcberdenken und im Wesen Gottes Raum schaffen f\u00fcr sowohl Jesus als auch den Heiligen Geist. Ihre \u00fcberw\u00e4ltigende Erfahrung mit Jesus und mit dem Geist Gottes lieferte den Beweis. Es gab einen Herrn, einen Geist, einen Gott und Vater aller (Eph. 4,4-6). Gott war einer, und Gott war Jesus, und Gott war der Geist \u2013 und umgekehrt. Die atemberaubende Umgestaltung des Gottesbildes f\u00fchrte nicht zu einem anderen Gott, sondern zu einer Vertiefung des Gottesverst\u00e4ndnisses.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Monotheismus, Erw\u00e4hlung, Eschatologie, neu \u00fcberdacht und verstanden als eine Zusammenarbeit von Vater, Jesus und dem Geist Gottes, um f\u00fcr und durch ihr Volk eine neue Sch\u00f6pfung zu Stande zu bringen. Das ist Paulus in, nun ja, ein bisschen mehr als drei W\u00f6rtern, aber immerhin in einem einzigen Satz zusammengefasst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><em>Disclosure of Material Connection: Some of the links in the post above are \u201caffiliate links.\u201d This means if you click on the link and purchase the item, I will receive an affiliate commission.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><em>Wenn du \u00fcber diese Links etwas kaufst, hilfst du mir, die Kosten f\u00fcr Create a Learning Site abzudecken.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturangaben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\"><em>Die Bibel nach der \u00dcbersetzung Martin Luthers<\/em> (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 1984)<br><em>Die Bibel: Einheits\u00fcbersetzung der Heiligen Schrift<\/em> (Aschaffenburg: PaulPattloch Verlag, 1980)<br>N. T. Wright, <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/0800626834\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0800626834&amp;linkCode=as2&amp;tag=sbsdeutschlan-21&amp;linkId=KXL3TNKR4OS4K2PB\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>Paul and the Faithfulness of God<\/em><\/a> (Minneapolis, MN: Fortress Press, 2013)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bilder<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">God the Father 13: Waiting For The Word, <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/waitingfortheword\/5547026126\/in\/album-72157626316863728\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.flickr.com\/photos\/waitingfortheword\/5547026126\/in\/album-72157626316863728\/<\/a>, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/2.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">CC BY 2.0<\/a><br>The Start and Finish Line of the &#8220;Inishowen 100&#8221; scenic Drive: Andrew Hurley, <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/andrewhurley\/6254409229\/in\/photostream\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.flickr.com\/photos\/andrewhurley\/6254409229\/in\/photostream\/<\/a>, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/2.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">CC BY-SA 2.0<\/a><br>Trinity: Father, Son and Holy Spirit. Artist Speybrouck: Waiting For The Word, <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/waitingfortheword\/8455785334\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.flickr.com\/photos\/waitingfortheword\/8455785334\/<\/a>, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/2.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">CC BY 2.0<\/a><br>Pentecost 18 ~ The Holy Spirit: Waiting For The Word, <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/waitingfortheword\/5791375669\/in\/album-72157626191763451\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.flickr.com\/photos\/waitingfortheword\/5791375669\/in\/album-72157626191763451\/<\/a>, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/2.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">CC BY 2.0<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ich von N. T. Wrights W\u00e4lzer \u00fcber Paulus lerne, Teil 3 Paulus in drei Begriffen zusammenfassen!? Generationen von Theologen haben sich \u00fcber seine Briefe den Kopf zerbrochen, und jetzt sollten wir in der Lage sein, sein gesamtes Gedankengut in nur drei Begriffen zu erfassen? Ich kann es verstehen, falls Dir bei dieser Vorstellung Zweifel [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":887,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"nf_dc_page":"","_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[26,1,95],"tags":[98,96,97,47,61],"class_list":["post-886","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-briefe","category-hintergrundwissen","category-paulus","tag-auserwahlung","tag-christologie","tag-dreieinigkeit","tag-n-t-wright","tag-paulus"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/trinity-5547026126_60f7336574_o-634.jpg?fit=634%2C619&ssl=1","jetpack-related-posts":[{"id":792,"url":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2015\/04\/cals12\/","url_meta":{"origin":886,"position":0},"title":"Briefe, die keine sind: &#8220;Socio-rhetorical criticism&#8221; als Hilfsmittel","author":"wilrens","date":"April 2, 2015","format":false,"excerpt":"Indem ich dieses Thema aufgreife, nehme ich euch mit in meine eigene Lernerfahrung. \u201eSocio-rhetorical criticism\u201c ist eine relativ neue Vorgehensweise in der Bibelwissenschaft, und ich habe mir Zeit genommen, sie etwas besser kennen zu lernen. 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