{"id":832,"date":"2015-07-02T09:01:10","date_gmt":"2015-07-02T07:01:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=832"},"modified":"2024-08-07T16:05:26","modified_gmt":"2024-08-07T14:05:26","slug":"cals15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2015\/07\/cals15\/","title":{"rendered":"Wie die Rhetorik der Antike uns hilft, die Bibel zu verstehen (II)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"\">Im April dieses Jahres schrieb ich in <i>Create a Learning Site<\/i> \u00fcber das Thema \u201e<a href=\"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2015\/04\/cals12\/\">Socio-Rhetorical Criticism<\/a>\u201c. Die erstaunliche Schlussfolgerung war, dass die meisten Briefe im Neuen Testament gar keine Briefe im eigentlichen Sinn sind. Vielmehr handelt es sich um Vortr\u00e4ge verschiedener Art. Diese mussten schriftlich erfasst und versandt werden, weil ihr Verfasser seine Zuh\u00f6rer nicht pers\u00f6nlich ansprechen konnte. Es handelt sich aber trotzdem um Vortr\u00e4ge, die den Empf\u00e4ngern m\u00fcndlich vorgetragen werden sollten, oft vom \u00dcberbringer. Sie sind nach den Regeln f\u00fcr \u00f6ffentliche Reden verfasst, nicht als Briefe. Das Schreiben von l\u00e4ngeren Briefen, \u00fcber kurze und direkte Mitteilungen hinaus, war ohnehin relativ neu und l\u00e4ngst nicht so weit entwickelt wie die klassische Kunst des Redens. Wenn wir Theorie und Praxis der Rhetorik in der Antike ein wenig kennen, er\u00f6ffnet sich eine v\u00f6llig neue Perspektive auf diese Briefe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die April-Ausgabe von Create a Learning Site basierte urspr\u00fcnglich auf einen Vortrag, den ich w\u00e4hrend der europ\u00e4ischen SBS- und BCC-Konferenz im M\u00e4rz dieses Jahres in der Schweiz gehalten habe. In der anschlie\u00dfenden Diskussion stellte mir jemand eine geniale Frage: Wie weit sind die Gesetze der Rhetorik in den Evangelien erkennbar? Finden wir dort etwas \u00c4hnliches?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><i>Diesen Brief gibt es in Englisch auch als <a href=\"http:\/\/youtu.be\/FAc782DnHKM\">Video Podcast<\/a><\/i><i> <\/i><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich hatte keine Ahnung (normalerweise \u00fcberlegt man sich in der Vorbereitung, welche Fragen und Probleme die Zuh\u00f6rer ansprechen k\u00f6nnten; irgendwie habe ich das offensichtlich hier verpasst!). Somit befasse ich mich in dieser Ausgabe ein weiteres Mal mit der Rhetorik in der antiken Welt. Auch diesmal half mir dabei ein Buch von Ben Witherington III: <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/1556359292\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=1556359292&amp;linkCode=as2&amp;tag=sbsdeutschlan-21&amp;linkId=SUGD3WNI6QFLQLS5\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><i>New Testament Rhetoric: An Introductory Guide to the Art of Persuasion in and of the New Testament<\/i><\/a>. Es ist eine wichtige Quelle f\u00fcr das, was folgt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Findet man klassische Rhetorik in den Evangelien? Die kurze Antwort ist \u201eja, aber\u201c. Das \u201eaber\u201c hat mit Gattung oder Literaturart zu tun. Die Evangelien sind nicht Reden, es handelt sich um Erz\u00e4hlungen. Aus diesem Grund finden wir hier nicht das, was Witherington Makro-Rhetorik nennt, d.h. einen Aufbau und eine Gliederung, wie wir sie in vielen Briefen der Bibel, in \u00fcberlieferten Reden und auch in den Lehrb\u00fcchern \u00fcber Rhetorik der damaligen Zeit antreffen. Diese Struktur f\u00e4ngt mit Exordium (Einleitung) an und endet mit Peroratio (Schlussfolgerung und Appell). Eine solche Struktur fehlt in den Evangelien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Allerdings versuchen die Evangelien sehr wohl, ihre Leser und Zuh\u00f6rer vom Charakter und von der Identit\u00e4t Jesu zu \u00fcberzeugen. Aus diesem Grund finden wir in den Evangelien viele der feineren Werkzeuge und Bausteine (Mikro-Rhetorik) der damaligen Rhetorik.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Markusevangelium<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Witherington demonstriert diese Mikro-Rhetorik anhand des Markusevangeliums. Nach seiner Meinung ist Markus ein einfacher, wenn auch nicht ungebildeter Mensch. Mit der meisterhaften und kultivierten Rhetorik eines Paulus kann er nicht mithalten. Trotzdem zeigt sich, dass er gelernt hat, die grundlegenden Formen und Instrumente der Rhetorik zu verwenden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Eine dieser Formen ist die <i>chreia<\/i>, ein griechisches Wort f\u00fcr eine Kurzgeschichte \u00fcber eine Person (Anekdote). Wer eine Schulbildung hatte, hatte gelernt, solche Kurzgeschichten, mit eigenen Einsichten oder Kommentar erg\u00e4nzt, zu schreiben, denn das war eine wichtige \u00dcbung auf dem Weg zu h\u00f6heren rhetorischen Aufgaben. Auch Fabeln (eine Kurzgeschichte mit Tieren statt Menschen als Hauptfiguren) und Gleichnisse lernte ein Sch\u00fcler schreiben. Beim Gleichnis handelt es sich um einen indirekten Vergleich zwischen zwei Situationen. Ein Gleichnis kann aus einem einzigen Satz bestehen oder auch eine etwas l\u00e4ngere Kurzgeschichte sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ein Gro\u00dfteil des Markusevangeliums besteht aus genau solchen Kurzgeschichten. Diese sollten nicht nur kurz, sondern auch einpr\u00e4gsam sein und idealerweise eine klare Pointe oder einen Kernspruch enthalten. Das gelingt dem Evangelisten Markus gut. Sein Evangelium ist rhetorisch einfach und verwendet fast nur grundlegende Bausteine der damaligen Rhetorik, ist aber durchaus effektiv.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Lukasevangelium<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Das Lukasevangelium ist v\u00f6llig anders. Lukas zeigt sich als sprachlich und rhetorisch hochbegabt und gebildet. Sprache und Stil sind wesentlich kultivierter als die des Markus. Das musste auch so sein, weil er die zwei B\u00e4nde seines Werkes (sein Evangelium bildet eine Einheit mit der Apostelgeschichte) dem Theophilus widmet, der aller Wahrscheinlichkeit nach der r\u00f6mischen Oberschicht angeh\u00f6rte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Dazu kommt, wie Witherington hervorhebt, dass Lukas sich nicht darauf beschr\u00e4nkt, die Geschichte Jesu zu erz\u00e4hlen. In seiner Absichtserkl\u00e4rung in Lukas 1,1-4 gibt Lukas nicht Jesus als Thema an, sondern die \u201eGeschichten, die unter uns geschehen sind\u201c. Anders gesagt, Markus schreibt Biografie (so Witherington), aber Lukas schreibt Geschichte \u2013 Heilsgeschichte, um genau zu sein: wie Gott in der Welt handelt, um Menschheit und Sch\u00f6pfung zu erl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">[Nebenbei erw\u00e4hnt: Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich von dieser klaren Unterscheidung zwischen Markus als Biografie und Lukas als Geschichte halten soll. Beide B\u00fccher enthalten viele und \u00e4hnliche Kurzgeschichten (<i>chreia<\/i>) \u00fcber die Person Jesu. Leider schreibt Witherington in <i>New Testament Rhetoric <\/i>nichts \u00fcber das Matth\u00e4usevangelium. Dieses Evangelium scheint einen lehrhaften Zweck zu verfolgen, fast wie wenn es sich um eine Katechese oder einen Einf\u00fchrungskurs f\u00fcr neue Gl\u00e4ubige handeln w\u00fcrde. Aber auch wenn die drei Evangelien klare Unterschiede in ihrer Zielsetzung aufzeigen, so sind sie sich in der Form doch recht \u00e4hnlich. Deswegen f\u00e4llt es mir schwer, das Lukasevangelium in eine andere Kategorie einzuordnen als die beiden anderen. Ich gebe aber zu, dass die offensichtliche Verbindung zwischen Lukas und Apostelgeschichte als <i>ein<\/i> einheitliches Werk die Biografie Jesu im ersten Teil in einen breiteren Kontext stellt und somit ihre heilsgeschichtliche Bedeutung klarer darlegt.]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wie dem auch sei, laut Witherington ist Lukas Historiker, nicht Biograf. Und die Geschichte, die er schreibt, will mehr als nur zutreffende Informationen \u00fcber die Vergangenheit weitergeben. Die Geschichtsschreiber der Antike verfolgten oft das Ziel, auf ihre Leser in irgendeiner Weise Einfluss zu nehmen, und das ist bei Lukas klar der Fall: Der Leser sollte sich von Jesus \u00fcberzeugen lassen. Von Geschichtsschreibern wurde zus\u00e4tzlich erwartet, dass sie den Sinn der Ereignisse erkl\u00e4rten, die sie beschrieben, und auch das macht Lukas. Witherington zeigt, dass Lukas genau so schreibt, wie aus Sicht der Griechen gute und rhetorisch effektive Geschichtsschreibung aussehen sollte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Apostelgeschichte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Diese Auseinandersetzung mit dem Lukasevangelium macht klar, dass wir auch den zweiten Teil dieser Geschichtsschreibung mit in Betracht ziehen sollten. In seinem Buch widmet Witherington der Apostelgeschichte ein ganzes Kapitel. Dort macht er f\u00fcr dieses Bibelbuch, was wir im April f\u00fcr die Paulusbriefe getan haben: Er er\u00f6ffnet eine v\u00f6llig neue Perspektive auf das Buch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Witherington f\u00e4ngt mit einer faszinierenden Statistik an: Mehr als ein Drittel der Apostelgeschichte besteht aus Reden, Konversationen, Auseinandersetzungen und verbal ausgetragenen Gerichtsprozessen. Eine rhetorische Analyse dieser Reden erm\u00f6glicht ein wesentlich tieferes Verst\u00e4ndnis von dem, was darin geschrieben steht. Lukas stellt seine rhetorischen F\u00e4higkeiten unter anderem dadurch unter Beweis, dass er Unterschiede in Form und Stil erfasst, je nach Redner, Zuh\u00f6rer und Kontext. Ein Beispiel: In einem j\u00fcdischen Kontext l\u00e4sst die Rede einen alttestamentlichen Stil erkennen, wie zum Beispiel in Lukas 1-2 und Apostelgeschichte 2 \u2013 ganz anders als die Rede des Paulus in Athen (Apg. 17).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Reden in der Apostelgeschichte sind Zusammenfassungen, weil sie urspr\u00fcnglich wesentlich l\u00e4nger waren (wie z.B. in Apg. 2,40 angedeutet). Sie zeigen trotzdem klar die rhetorischen Gepflogenheiten und die rhetorische Struktur, wie sie in der antiken Welt allgemein praktiziert wurden. Besonders die Reden des Paulus zeigen sein au\u00dfergew\u00f6hnliches rhetorisches Talent.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wir finden in der Apostelgeschichte sowohl beratende Rhetorik (oder Entscheidungsrede) wie auch Gerichtsreden. In der beratenden Rhetorik versucht der Redner, seine Zuh\u00f6rer zu einer bestimmten Handlungsweise zu \u00fcberreden, zum Beispiel: Bekehrt euch und lasst euch taufen! Die Rhetorik von Gerichtsreden sehen wir dort, wo Petrus, Stephanus und Paulus sich vor einer Obrigkeit oder vor anderen erkl\u00e4ren m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Apostelgeschichte 2 zum Beispiel ist eine Gerichtsrede. Anfangs verwendet Petrus die Sprache der Verteidigung (Apg. 2,14-21), weil man die J\u00fcnger der Betrunkenheit beschuldigt. Dann wechselt er zur Anklage (Apg. 2,22-36), weil nicht die J\u00fcnger, sondern die Ankl\u00e4ger im Fehler sind. In Apostelgeschichte 2,38-40 nimmt die Rede eine beratende Form an, weil Petrus seine Zuh\u00f6rer zu einer bestimmten Handlungsweise auffordert: Bekehrt euch! Wahrscheinlich waren auch die weiterf\u00fchrenden Worte (in Apg. 2,40 angedeutet) \u00fcberwiegend beratend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Witherington analysiert mehrere dieser Reden relativ detailliert, was f\u00fcr unseren Zweck hier zu weit f\u00fchrt. Ich m\u00f6chte aber f\u00fcr drei der Reden die rhetorische Struktur, die Witherington herausarbeitet, kurz vorstellen. Vielleicht lohnt es sich, eine Bibel zur Hand zu nehmen, um die Strukturanalyse im Text nachzuvollziehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Apostelgeschichte 7 ist die l\u00e4ngste Rede in diesem Buch. Man kann in der langgezogenen Erz\u00e4hlung der Geschichte Israels leicht den Faden verlieren: Worauf will Stephanus hinaus!? Er benutzt hier die rhetorische Methode <i>insinuatio<\/i> (Lat.: Eingang auf gekr\u00fcmmter Bahn): Er versucht zun\u00e4chst, seine Zuh\u00f6rer umzustimmen. Kontroverses wird am Anfang ausgelassen oder nur angedeutet. Er gibt lange nur indirekte Hinweise darauf, wohin er seine Zuh\u00f6rer f\u00fchrt. Erst gegen Ende sagt er klar und direkt, was er eigentlich sagen will: eine harte Zurechtweisung. Diese Strategie macht Sinn, weil seine Zuh\u00f6rer ihm von Anfang an feindlich gesinnt sind. Er muss davon ausgehen, dass sie seine eigentliche Botschaft gar nicht h\u00f6ren wollen. Deswegen bem\u00fcht er sich, zun\u00e4chst ein gutes und tragf\u00e4higes Fundament f\u00fcr die Konfrontation am Schluss zu legen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Laut Witherington hat die Rede den folgenden Aufbau:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">Exordium (Einleitung) Apg. 7,2a<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Narratio (Tatsachen) Apg. 7,2b-34<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Propositio (These) Apg. 7,35<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Probatio (Beweisf\u00fchrung) Apg. 7,36-50<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Peroratio (Schlussfolgerung und Appell) Apg. 7,51-53<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"\">Es gibt zu dieser Rede wesentlich mehr zu sagen. So deutet Stephanus immer wieder darauf hin, dass Gott nicht auf ein bestimmtes Land und noch weniger auf einen Tempel beschr\u00e4nkt ist. Klar ist auf jeden Fall: Die Rede hat eine klare und konventionelle rhetorische Struktur.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">In Apostelgeschichte 13 spricht Paulus in einer j\u00fcdischen Synagoge:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">Exordium (Einleitung) Apg. 13,16<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Narratio (Erz\u00e4hlung: Tatsachen) Apg. 13,17-25<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Propositio (These) Apg. 13,26 (es ist nicht Apg.13,23, obwohl diese Aussage der Sache nahe kommt; Paulus versucht nicht zu beweisen, dass Gott Jesus als Retter f\u00fcr Israel herbei gebracht hat, sondern dass diese Nachricht an die Zuh\u00f6rer geht und sie betrifft)<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Probatio (Beweisf\u00fchrung) Apg. 13,27-37<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Peroratio (Schlussfolgerung und Appell) Apg. 13,38-41<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"\">Obwohl Apostelgeschichte 26 im Kontext eines Gerichtsverfahrens steht, geht es Paulus hier nicht um seine Verteidigung, sondern darum, diese Herrscher zum Glauben zu f\u00fchren. Die Rede ist somit beratend.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">Exordium (Einleitung) Apg. 26,2-3<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Narratio (Erz\u00e4hlung: Tatsachen) Apg. 26,4-21<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Propositio (These) Apg. 26,22-23<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Probatio (Beweisf\u00fchrung); dieser Teil fehlt hier; es braucht ihn vielleicht deswegen nicht, weil Agrippa sehr gut wusste, wovon Paulus sprach, und auch, weil sich im weiteren Kontext schon ausreichend Belege und Argumente finden lassen<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Refutatio (Widerlegung von Gegenargumenten) Apg. 26,25-26<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Peroratio (Schlussfolgerung und Appell) Apg. 26,27 und 29<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"\">Witherington beschr\u00e4nkt sich in seinem Buch \u00fcbrigens nicht auf die Analyse der Struktur. In Apostelgeschichte 22,30-23,10 zum Beispiel lesen wir von der ersten formellen Anh\u00f6rung nach der Verhaftung des Paulus. Paulus erreicht, dass seine Ankl\u00e4ger sich gegenseitig fast zerrei\u00dfen, indem er ein Bekenntnis zur Auferstehung ablegt. Zu den anwesenden Vertretern des Hohen Rates geh\u00f6ren sowohl Pharis\u00e4er wie auch Sadduz\u00e4er; die Sadduz\u00e4er glaubten nicht an eine Auferstehung, die Pharis\u00e4er schon. Wenn Paulus sein Bekenntnis ausruft, l\u00f6st das einen heftigen Streit aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ist das vielleicht ein bewusster, vorbedachter Trick, mit dem Paulus seine Gegner in zwei Parteien spaltet? Witherington gibt eine andere Erkl\u00e4rung. Paulus zielt nicht auf seine Gegner, sondern auf den r\u00f6mischen Oberst. Seine Gegner haben keine Macht, zu entscheiden, wie es weitergeht, der Oberst aber schon. In dieser Anh\u00f6rung geht es um die Frage nach der Schuld des Paulus. Ist Paulus Vork\u00e4mpfer f\u00fcr einen neuen K\u00f6nig, was in den Augen Roms ein ernsthaftes politisches Verbrechen darstellen w\u00fcrde, oder handelt es sich hier um eine j\u00fcdische Streiterei \u00fcber so obskure und verworrene Merkw\u00fcrdigkeiten wie die Auferstehung der Toten? Letzteres w\u00fcrden die R\u00f6mer f\u00fcr weitgehend irrelevant halten. Geht es hier somit um Revolution oder um seltsame j\u00fcdische Glaubensvorstellungen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Paulus schafft es, den Rahmen seines Gerichtsverfahrens entscheidend zu pr\u00e4gen, wie der Brief des r\u00f6mischen Obersten an den Statthalter in C\u00e4sarea klarmacht: \u201eDabei fand ich, dass man ihn wegen Streitfragen \u00fcber ihr Gesetz verklagte, dass aber keine Anschuldigung, auf welche Todesstrafe oder Gef\u00e4ngnis steht, gegen ihn vorlag\u201c (Apg. 23,29).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Na und?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Geschickte Rhetorik kann dir also das Leben retten. Was sonst k\u00f6nnen wir aus dieser Auseinandersetzung mit antiker Rhetorik lernen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Sowohl die Evangelisten Markus und Lukas wie auch die Redner der Apostelgeschichte dienen uns als Vorbild. Jeder von ihnen verwendet die allgemein g\u00e4ngigen rhetorischen Methoden der damaligen Zeit. Jeder tut dies nach dem eigenen Leistungsstand. Anders gesagt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Sie zeigen uns ein Modell, wie man Medien vielseitig und flexibel einsetzt, um die Geschichte Jesu zu ver\u00f6ffentlichen und weiterzugeben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die folgenden Webseiten vermitteln etwas davon, wie das im 21. Jahrhundert aussehen k\u00f6nnte:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><a href=\"http:\/\/www.createinternational.com\/the-vision\/\">http:\/\/www.createinternational.com\/the-vision\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><a href=\"http:\/\/player.vimeo.com\/video\/111894073\">http:\/\/player.vimeo.com\/video\/111894073<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><a href=\"http:\/\/www.endbiblepovertynow.com\/\">http:\/\/www.endbiblepovertynow.com\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Also: Was machst du auf Facebook und YouTube? Unterschreibst du den Aufruf endbiblepovertynow.com? <a href=\"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2015\/07\/cals15\/#respond\">Hinterlasse einen Kommentar!<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/questionnaire-2015-350.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"251\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/questionnaire-2015-350.jpg?resize=350%2C251&#038;ssl=1\" alt=\"questionnaire-2015-350\" class=\"wp-image-836\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/questionnaire-2015-350.jpg?w=350&amp;ssl=1 350w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/questionnaire-2015-350.jpg?resize=300%2C215&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturangaben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\"><i>Die Bibel nach der \u00dcbersetzung Martin Luthers<\/i> (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 1984)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ben Witherington III, <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/1556359292\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=1556359292&amp;linkCode=as2&amp;tag=sbsdeutschlan-21&amp;linkId=SUGD3WNI6QFLQLS5\"><i>New Testament Rhetoric: An Introductory Guide to the Art of Persuasion in and of the New Testament<\/i><\/a> (Eugene, OR: Cascade Books, 2009)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: none !important; margin: 0px !important;\" src=\"http:\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=sbsdeutschlan-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=1556359292\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\">Bild \u201eRhetorica\u201c: Pixabay, <a href=\"http:\/\/pixabay.com\/en\/hildesheim-germany-lower-saxony-711009\/\">http:\/\/pixabay.com\/en\/hildesheim-germany-lower-saxony-711009\/<\/a> (CC0)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Disclosure of Material Connection: Some of the links in the post above are \u201caffiliate links.\u201d This means if you click on the link and purchase the item, I will receive an affiliate commission.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wenn du \u00fcber diese Links etwas kaufst, hilfst du mir, die Kosten f\u00fcr Create a Learning Site abzudecken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im April dieses Jahres schrieb ich in Create a Learning Site \u00fcber das Thema \u201eSocio-Rhetorical Criticism\u201c. 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