{"id":677,"date":"2014-08-21T08:00:48","date_gmt":"2014-08-21T06:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=677"},"modified":"2024-08-07T16:35:20","modified_gmt":"2024-08-07T14:35:20","slug":"cals4a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2014\/08\/cals4a\/","title":{"rendered":"In 360 Seiten von \u201eJesaja\u201c bis \u201eS\u00fcnde\u201c (IVP 3)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"\">Mit dieser zweiten Sonderausgabe von Create a Learning Site m\u00f6chte ich euch \u00fcber mein Leseprojekt (IVP Prophetenlexikon) auf dem Laufenden halten. Die Kurzversion befindet sich im Titel: In 360 Seiten von \u201eJesaja\u201c bis \u201eS\u00fcnde\u201c. Es bleiben mir noch etwa 200 Seiten und somit sollte ich wie geplant in zwei Wochen abschlie\u00dfen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Bevor ich mehr mitteile, als der Titel hergibt, etwas zu meinem Beweggrund.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><span style=\"color: #ff6600;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: none !important; margin: 0px !important;\" src=\"http:\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=sbsdeutschlan-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0830817840\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\">Ich lese: Mark J. Boda &amp; J. Gordon McConville (Hrgs), <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/dp\/0830817840?_encoding=UTF8&amp;camp=2514&amp;creative=9362&amp;linkCode=as3&amp;tag=sbsdeutschlan-21\" target=\"blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"color: #ff6600;\"><i>Dictionary of the Old Testament Prophets<\/i><\/span><\/a><\/span><i> <\/i>(Downers Grove, IL: IVP Academic, 2012).<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><span style=\"color: #ff6600;\">Falls du vergangene Berichte verpasst hast:<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><span style=\"color: #ff6600;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"http:\/\/youtu.be\/Et9J65Ki1yE\" target=\"blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"color: #ff6600; text-decoration: underline;\">Das Launch-Video zum Projekt (4 Minuten)<\/span><\/a><\/span> &nbsp;\\&nbsp; <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2014\/07\/cals3\/\"><span style=\"color: #ff6600; text-decoration: underline;\">Erster Bericht<\/span><\/a><\/span>&nbsp; \\&nbsp; <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2014\/07\/cals3a\/\"><span style=\"color: #ff6600; text-decoration: underline;\">Zweiter Bericht<\/span><\/a><\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lesen als Grundlage<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Vor langer Zeit, w\u00e4hrend meines ersten Jahres als Mitarbeiter in der Schule f\u00fcr Bibelstudium (SBS), habe ich etwas \u00c4hnliches gemacht. Es war das Jahr 1990 (ja, so alt bin ich). Der Ort war Honolulu. Was ich gelesen habe, war Teil meines Studienganges f\u00fcr einen Masters Abschluss in Bibelkunde an der Universit\u00e4t der Nationen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright\"><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/0310331889\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0310331889&amp;linkCode=as2&amp;tag=sbsdeutschlan-21\" target=\"blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ws-eu.amazon-adsystem.com\/widgets\/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=0310331889&amp;Format=_SL110_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=sbsdeutschlan-21\" alt=\"\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: none !important; margin: 0px !important;\" src=\"http:\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=sbsdeutschlan-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0310331889\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\">In den neun Monaten der Schule las ich nebenbei die gesamten f\u00fcnf B\u00e4nde der <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/0310331889\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0310331889&amp;linkCode=as2&amp;tag=sbsdeutschlan-21&amp;linkId=GKET6OXFDLZVMF62\" target=\"blank\" rel=\"noopener\">Zondervan Pictorial Encyclopedia of the Bible<\/a>, gut 5000 Seiten (zugegebenerma\u00dfen mit vielen Bildern, wie das \u201ePictorial\u201c im Titel zum Ausdruck bringt; das IVP Lexikon enth\u00e4lt keine). Direkt anschlie\u00dfend las ich mehrere weitere Werke, die meisten zum Thema Eschatologie und Endzeit, als Vorbereitung f\u00fcr meine Diplomarbeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ende 1991 war ich fertig und im Jahr danach zog ich nach Deutschland, mit dem Ziel, dort die SBS auf zu starten. Wie sich herausstellte, schloss sich mir niemand an, und somit war ich das Schulteam. F\u00fcr etwa 9 der 36 Wochen konnte ich Gastlehrer engagieren. Die restlichen Wochen musste ich selber unterrichten. Der ganze Unterricht war auf Deutsch, einer Sprache, die ich zwar in der Schule gelernt hatte, aber in der ich noch nie unterrichtet hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Nebst der Gnade Gottes gibt es nur eine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr, dass ich es schaffte: die Tatsache, dass ich in den zweieinhalb Jahren zuvor so viel gelesen hatte. Ich war vollgetankt. Ich hatte so viel Bibelwissenschaft, Hintergrundwissen, Einf\u00fchrungen in die einzelnen B\u00fccher der Bibel und Abhandlungen \u00fcber theologisch wichtige Themen gelesen, dass ich in der Lage war, Unterricht nach Unterricht zu gestalten. Und Fragen zu beantworten. Ich hatte zwar keine Zeit, zu studieren und mich so vorzubereiten, aber meine Ausbildungszeit in Hawaii war meine Unterrichtsvorbereitung gewesen, ohne dass es mir zu der Zeit bewusst war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es war also diese Art zu lesen, die es mir erm\u00f6glichte, mein erstes Jahr als Schulleiter zu \u00fcberstehen. Auch in den Jahren danach diente das fr\u00fcher Gelesene und Gelernte als Basis f\u00fcr meine Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright\"><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/B00E3Z8YSI\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B00E3Z8YSI&amp;linkCode=as2&amp;tag=sbsdeutschlan-21\" target=\"blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ws-eu.amazon-adsystem.com\/widgets\/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=B00E3Z8YSI&amp;Format=_SL110_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=sbsdeutschlan-21\" alt=\"\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: none !important; margin: 0px !important;\" src=\"http:\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=sbsdeutschlan-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B00E3Z8YSI\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\">Immer noch skeptisch (und du liest Englisch)? Dann empfehle ich ein Buch von Ron Smith, <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/B00E3Z8YSI\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B00E3Z8YSI&amp;linkCode=as2&amp;tag=sbsdeutschlan-21\" target=\"blank\" rel=\"noopener\">Read to Lead: Seven Examples from History<\/a>. Anders als mein Lexikon ist es leicht zu lesen, aber vielleicht regt es deinen Appetit an, Schwierigeres in Angriff zu nehmen. Es lohnt sich n\u00e4mlich nicht nur in der Bibelwissenschaft.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Jetzt zum Lexikon<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">So betrachtet ist mein aktuelles Leseprojekt etwas entt\u00e4uschend. Wie der Untertitel klarmacht, handelt es sich tats\u00e4chlich um ein wissenschaftliches Handbuch oder Lexikon. Wohl aus diesem Grund werden allerhand skurrile und zum Teil schon l\u00e4ngst wieder verworfene Hypothesen vorgestellt und erkl\u00e4rt, wie auch solche, die zurzeit viel Zustimmung finden, die den Test der Zeit allerdings noch nicht bestanden haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ein solcher \u00dcberblick hat seinen Wert, ist aber keine gro\u00dfe Hilfe, wenn es darum geht, die Bibel in der Glaubensgemeinschaft einer JMEM-Schule oder einer Gemeinde zu unterrichten. Ich lerne genug, dass sich der Aufwand f\u00fcr mich lohnt. Ich erwarte aber keine so wichtige Grundlage f\u00fcr k\u00fcnftige Aktivit\u00e4ten, wie mein Lesen Anfang der neunziger Jahre war und eigentlich immer noch ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Artikel in diesem Lexikon, die mir am meisten gefallen, geh\u00f6ren genau genommen nicht einmal alle zum Bereich Bibelwissenschaft. Es sind die Artikel, die sich mit neuen Vorgehensweisen befassen und dabei fachgebiets\u00fcbergreifend sind. Dazu geh\u00f6ren Psychologie und andere Sozialwissenschaften sowie auch die sogenannte rhetorische Kritik: Wie versucht ein Schriftsteller oder ein Text seine Leser zu \u00fcberzeugen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ein weiteres interessantes Thema ist die Intertextualit\u00e4t: wie ein Text auf andere Texte reagiert, auf sie weiterbaut, Elemente aus ihnen wieder verwendet usw. Kurz gesagt: Welche Verbindungen gibt es zwischen Texten? Offensichtlich werden im Neuen Testament viele Elemente aus dem Alten Testament wiederverwendet, zum Teil als direktes Zitat, aber zum Teil auch indirekt, als Anspielung oder Wortwiederholung. Dieser Prozess findet sich allerdings auch schon im Alten Testament, wenn zum Beispiel sp\u00e4tere Propheten Ideen oder Bilder ihrer Vorg\u00e4nger neu verwenden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Alles in allem vermitteln diese Artikel einen Eindruck davon, was sich in den letzten Jahren in der Bibelwissenschaft getan hat. Allerdings bietet das wenig konkrete Hilfe, wenn es darum geht, bestimmte Bibelstellen auszulegen. Es handelt sich um allgemeine Einf\u00fchrungen in die betreffenden Themen. Ein Beispiel: Vom Artikel \u201eProphetie und Psychologie\u201c (610-23) lernte ich mehr \u00fcber Psychologie als \u00fcber Bibelstudium.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Da ich beim Thema bin, m\u00f6chte ich euch dieses Zitat aus \u201eProphetie und Psychologie\u201c trotzdem nicht vorenthalten:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">E. C. Broome argumentierte sp\u00e4ter (1946), dass das kumulierte Resultat der Daten \u2013 insbesondere die Behauptung, dass Hesekiel sieben Jahre stumm war (Hesek 3,22-27; 24,25-27; 33,21-22), und die Ank\u00fcndigung, dass er 390 Tage auf seiner linken Seite und anschlie\u00dfend 40 Tage auf seiner rechten Seite lag (Hesek 4,4-6) \u2013 darauf hindeutete, dass der Prophet paranoid und schizophren war mit katatonischen Phasen, Halluzinationen, Verfolgungswahn, Gr\u00f6\u00dfenwahn, narzisstisch-masochistischen Konflikten und Absonderung\/Angst (\u2026) Laut Broome war Hesekiel \u201ewahrhaft psychotisch\u201c, obwohl dies zu seiner Zeit nicht erkannt wurde und man ihn schlichtweg f\u00fcr ekstatisch hielt. (<i>Ibid<\/i>., 615)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Der Artikel betrachtet diese Hypothese kritisch und sieht in ihm ein Beispiel der \u201ealten Psychologie\u201c. Mit Erleichterung lesen wir die n\u00e4chste Seite, wo es hei\u00dft:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">K. G. Friebel stellt die These auf, dass es sich hier um bewusst gew\u00e4hltes nichtverbales Verhalten handelt, entwickelt, um der Zielgruppe eine bestimmte Botschaft zu vermitteln. Es ist somit kein Beweis daf\u00fcr, dass die Propheten abnormal waren, sondern vielmehr Beweis f\u00fcr ihre gro\u00dfe F\u00e4higkeit als Kommunikatoren und Redner.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Hesekiel ist somit entweder v\u00f6llig verr\u00fcckt oder er ist ein genialer Kommunikator; du darfst entscheiden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Highlights<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Mir ist inzwischen klar, dass es nicht einfach ist, diese Leseberichte zu schreiben, und zwar aus einem einfachen Grund. Es handelt sich um ein Lexikon. Die Beitr\u00e4ge oder Artikel sind alphabetisch geordnet und unabh\u00e4ngig. Es gibt keine Handlung und keinen Gedankengang, die sich entfalten, nur eine alphabetische Reihenfolge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich k\u00f6nnte darauf aufmerksam machen, wie passend es ist, einen Bogen von Jesaja hin zur S\u00fcnde zu spannen (wie im Titel). Ich k\u00f6nnte witzeln, dass es andersrum \u2013 von der S\u00fcnde hin zu Jesaja \u2013 mehr Sinn machen w\u00fcrde (Jesaja bietet ja die L\u00f6sung f\u00fcr das Problem S\u00fcnde an). Tatsache ist aber, dass der Anfangspunkt und der Endpunkt dieses Berichts vollkommen willk\u00fcrlich sind. Es ist reiner Zufall, dass ich diese vier Wochen mit Jesaja angefangen und mit S\u00fcnde abgeschlossen habe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Daher bleibt mir nur, im Folgenden einige der Highlights mitzuteilen \u2013 in alphabetischer Reihenfolge, versteht sich!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eIsrael\u201c (391-7)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Es ist dir wahrscheinlich bewusst, im Alten Testament ist es nicht immer einfach zu bestimmen, wer genau mit <i>Israel<\/i> gemeint ist. Nach Salomos Tod zerfiel sein Reich in zwei Teile. Die zehn St\u00e4mme im Norden wurden oft das K\u00f6nigreich Israel genannt. Juda und Benjamin im S\u00fcden bildeten das K\u00f6nigreich Judah. Bei den Propheten bezeichnet Israel deswegen oft \u2013 aber nicht immer \u2013 das Nordreich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Im Ausdruck <i>Gott Israels<\/i>, so meint dieser Artikel, bezieht sich <i>Israel<\/i> immer auf das ganze Volk. Ich habe es nicht \u00fcberpr\u00fcft, aber es w\u00e4re logisch. Er ist nie nur Gott mancher St\u00e4mme und auch nicht der Gott des Nordreiches.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Im \u00dcbrigen, abgesehen von Hesekiel verwenden die Propheten den Namen <i>Israel<\/i> nur selten f\u00fcr das Land. Ihr Schwerpunkt ist eindeutig Israel als Volk (und wie dieses Volk sich verhalten sollte), nicht Israel als Land. Interessant\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ein weiteres Highlight aus diesem Artikel: Mehrmals verwendet Jesaja <i>Jakob<\/i> und <i>Israel<\/i> im gleichen Vers (zum Beispiel Jes. 40,27; 43,1; 44,21; 46,3; 48,1). Der Artikel sieht eine Verbindung zu der Geschichte Jakobs in 1. Mose (395): Aus Jakob wird Israel. Die Namens\u00e4nderung markierte eine innere Verwandlung, die aber noch unvollst\u00e4ndig war. In 1. Mose ist Jakob\/Israel weiterhin in Bearbeitung. Das gleiche gilt f\u00fcr Israel als das Haus Jakobs. Wenn Gott in Jesaja von Erl\u00f6sung spricht, bleibt er realistisch: Jakob verwandelt sich nicht leicht in Israel.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eIsraelite History\u201c (397-422)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Mit etwa 25 Seiten ist dieser Artikel der l\u00e4ngste im Lexikon. Er gef\u00e4llt mir nicht; der Verfasser ist nicht gerade willig, Bibeltext als Quelle f\u00fcr historische Informationen zu betrachten. Er enth\u00e4lt immerhin folgende interessante Tatsache: 85 % der Niederlassungen im H\u00fcgelland, die \u00dcbergangszone zwischen der zentralen Bergkette und der K\u00fcstenebene, wurden um 700 v. Chr. verlassen und nicht wieder aufgebaut. Dies zeigt, wie verheerend die assyrische Invasion zu Jesajas Lebzeiten war:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Euer Land ist zu einer W\u00fcste geworden: eure St\u00e4dte sind mit Feuer verbrannt, euer Ackerland \u2013 Fremde verzehren seinen Ertrag vor euren Augen; ja, eine W\u00fcstenei ist alles, wie einst bei der Zerst\u00f6rung Sodoms; und \u00fcbriggeblieben ist die Tochter Zion wie eine H\u00fctte im Weinberg, wie ein W\u00e4chterh\u00e4uschen im Gurkenfeld, wie ein eingeschlossener Wachtturm. H\u00e4tte der HERR der Heerscharen von uns nicht eben noch einen Rest \u00fcbriggelassen: schier wie Sodom w\u00e4ren wir geworden und h\u00e4tten gleiches Schicksal mit Gomorrha gehabt! (Jes. 1,7-9; Menge)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eJeremiah: Book of\u201c (423-41)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Wie schon im letzten Lesebericht erw\u00e4hnt, gibt es f\u00fcr das Buch Jeremia zwei Versionen, die gr\u00f6\u00dfere Unterschiede aufzeigen. Unser Bibeltext verwendet den hebr\u00e4ischen masoretischen Text, der etwa 12 % l\u00e4nger ist als der griechische Text der Septuaginta. Im masoretischen Text befinden sich die Prophetien \u00fcber die V\u00f6lker am Ende des Buches, nicht in der Mitte, wie in der Septuaginta.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">So oder so l\u00e4sst sich die Struktur des Buches schwer beschreiben oder erkl\u00e4ren. Sie ist keineswegs chronologisch. Eine Aufteilung in zwei Teile ist m\u00f6glich, n\u00e4mlich 1-25 und 26-45. Der erste Teil enth\u00e4lt haupts\u00e4chlich prophetische Worte und pers\u00f6nliche Klagen des Propheten. Der zweite Teil besteht haupts\u00e4chlich aus Erz\u00e4hlungen. Diese urspr\u00fcngliche Anordnung wurde sp\u00e4ter durch Einf\u00fcgungen erg\u00e4nzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ein Gro\u00dfteil des zus\u00e4tzlichen Materials im masoretischen Text besteht aus Einf\u00fchrungen, anschlie\u00dfenden Bemerkungen und anderen Formeln; es handelt sich also oft um Material, das nicht zentral wichtig ist, und wovon man sich leicht vorstellen kann, dass es als sp\u00e4tere Erg\u00e4nzungen oder Erl\u00e4uterungen hinzugef\u00fcgt wurde. Es sieht somit nicht danach aus, dass diese Bearbeiter dem Propheten Jeremia haufenweise neue Worte in den Mund gelegt h\u00e4tten. Ihnen ging es wohl nicht darum, Neues zu erschaffen, sondern vielmehr darum, die Worte Jeremias m\u00f6glichst vollst\u00e4ndig zu bewahren. Ecken und Kanten und unlogische (vor allem nichtchronologische) Reihenfolgen wurden dabei nicht berichtigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es ist interessant, sich \u00fcber solche Fragen Gedanken zu machen, aber leider fehlen uns die Informationen, um zu klaren Antworten und Schlussfolgerungen zu gelangen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eJeremiah: History of Interpretation\u201d (441-9)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">In diesem Artikel findet sich eine bemerkenswerte Aussage \u00fcber den Aufbau des Buches Jeremia, passend zum letzten Abschnitt: \u201eDie Struktur des Buches als Ganzes steht unter Auslegern weiterhin zur Debatte und es ergab sich noch keinen Konsens dar\u00fcber, wie sie zu erkl\u00e4ren ist\u201c (445).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eJoel, Book of\u201c (449-55)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Joel 4,10 ruft dazu auf, aus Pflugscharen Schwerter herzustellen. Dies ist das genaue Gegenteil von Jesaja 2,4. Der Verfasser des Artikels argumentiert, dass Joel den \u00e4lteren, urspr\u00fcnglichen Wortlaut enth\u00e4lt: ein Aufruf zum Krieg, nicht zum Frieden. \u201eWie es scheint, drehen Jesaja und Micha eine bekannte Redensart um und illustrieren so die Friedlichkeit des eschatologischen Zeitalters. Joel hingegen scheint die urspr\u00fcngliche Redensart zu erhalten\u201c (451).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das macht Sinn. Der Aufruf zum Krieg kommt uns Menschen leichter als der Aufruf zum Frieden. Die Idee, aus Pflugscharen Waffen herzustellen, war wohl zuerst da.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eProphets in the New Testament\u201c (650-7)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Auf Seite 650 finden sich statistische Angaben dar\u00fcber, wie oft die einzelnen Propheten im Neuen Testament zitiert werden. 65 Verse enthalten direkte Zitate aus dem Buch Jesaja. Viel seltener finden sich Zitate von Jeremia, Hosea und Sacharja mit je sechs Versen und Joel und Amos mit je f\u00fcnf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Andeutungen und Parallelen sind zahlreicher und gleichm\u00e4\u00dfiger verteilt. Jesaja f\u00fchrt weiterhin mit 210 Versen. Bei Hesekiel finden wir 130, bei Jeremia 95 und bei Daniel 70. Da das Buch Daniel wesentlich k\u00fcrzer ist als die anderen drei, weist es im Verh\u00e4ltnis zu seinem Umfang die meisten Zitate auf. Allerdings finden sich besonders viele der Hinweise auf Daniel in einem einzigen Bibelbuch, der Offenbarung. Somit bleibt Jesaja eindeutig der K\u00f6nig der Propheten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Hm\u2026 Musste ich wirklich 900 Seiten lesen, um das herauszufinden?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><a href=\"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2014\/09\/cals5\/\">N\u00e4chste Ausgabe: Schlussbericht!<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Disclosure of Material Connection: Some of the links in the post above are \u201caffiliate links.\u201d This means if you click on the link and purchase the item, I will receive an affiliate commission.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dieser zweiten Sonderausgabe von Create a Learning Site m\u00f6chte ich euch \u00fcber mein Leseprojekt (IVP Prophetenlexikon) auf dem Laufenden halten. Die Kurzversion befindet sich im Titel: In 360 Seiten von \u201eJesaja\u201c bis \u201eS\u00fcnde\u201c. Es bleiben mir noch etwa 200 Seiten und somit sollte ich wie geplant in zwei Wochen abschlie\u00dfen k\u00f6nnen. 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