{"id":669,"date":"2014-08-07T01:38:36","date_gmt":"2014-08-06T23:38:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=669"},"modified":"2024-08-07T16:36:48","modified_gmt":"2024-08-07T14:36:48","slug":"mediterranean","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2014\/08\/mediterranean\/","title":{"rendered":"8 Lektionen \u00fcber die Bibel, die mich das mediterrane Klima lehrte"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"\">Ich lese das Prophetenlexikon flei\u00dfig weiter und werde in zwei Wochen abermals dar\u00fcber berichten. Es ist keine einfache Lekt\u00fcre. F\u00fcr diesen Monatsbrief, so kam es mir vor, empfiehlt sich ein leichteres Thema (es ist ja Sommer): Was das mediterrane Klima, in dem ich lebe, mich \u00fcber die Bibel lehrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es ist zwar so, dass meine Erfahrung sich nicht auf Israel, sondern auf Spanien, am westlichen Ende des Mittelmeerraumes, bezieht. Ich nehme an, dass das Klima hier etwas gem\u00e4\u00dfigter ist, da der Atlantik nahe ist. Die Winter werden somit etwas milder und die Sommer etwas weniger hei\u00df sein. Es gibt trotzdem viele Aspekte, die mich an die Bibel erinnern. Das Leben hier vermittelt mir ein Gef\u00fchl daf\u00fcr, wie manches in biblischen Zeiten gewesen sein muss. Vegetation und Landwirtschaft sowie auch die Jahreszeiten und die Landschaft in Israel und in Spanien (und dazwischen) haben vieles gemeinsam.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><a href=\"http:\/\/youtu.be\/iTMLw0IZV3w\">Diesen Brief gibt es in Englisch auch als Video Podcast<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1. Frieren<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Die erste Lektion kommt vielleicht unerwartet. Normalerweise verbinden wir Spanien oder Israel nicht mit K\u00e4lte. Im Vergleich zu Nordeuropa, wo Eis und Frost Wochen oder Monate lang andauern k\u00f6nnen, ist es hier nat\u00fcrlich auch nicht kalt. Allerdings sind die H\u00e4user im Norden gut isoliert und gut geheizt. Es mag drau\u00dfen richtig kalt sein, aber drinnen kann man sich wieder aufw\u00e4rmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Viele H\u00e4user im S\u00fcden Spaniens kennen weder Isolation noch Doppelverglasung. An einem sch\u00f6nen Tag im Januar kann es fr\u00fch morgens drau\u00dfen um die 5 \u00b0C sein. Am Nachmittag werden vielleicht angenehme 18 \u00b0C erreicht. Die Temperatur im Haus liegt dann etwa bei 11 \u00b0C, es sei denn, wir heizen. Das geht aber nur im Wohnzimmer. Und im ersten Winter gab es keine Heizm\u00f6glichkeit. Mit anderen Worten, wir froren noch nie so wie hier in Spanien. Es ist mit Abstand das k\u00e4lteste Land, in dem wir jemals wohnten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4147-634.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"634\" height=\"423\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4147-634.jpg?resize=634%2C423&#038;ssl=1\" alt=\"Keine Heizm\u00f6glichkeit wie diese im alten Israel\u2026\" class=\"wp-image-659\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4147-634.jpg?w=634&amp;ssl=1 634w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4147-634.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 634px) 100vw, 634px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Keine Heizm\u00f6glichkeit wie diese im alten Israel\u2026<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\">Das war f\u00fcr die alten Israeliten wahrscheinlich nicht anders. Ich nehme an, dass ihre H\u00e4user nicht besser waren als unseres. Und dazu kommt noch, dass die meisten Israeliten in den Bergen gelebt haben, \u00fcber 800 m. Das ist sch\u00f6n im Sommer, aber kalt im Winter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wo wir wohnen, gibt es nie Schnee. Wo die Israeliten wohnten, war Schnee zwar etwas Bemerkenswertes, aber durchaus Bekanntes: Benaja erschlug einen L\u00f6wen \u201ean einem Tage, an dem Schnee gefallen war\u201c (2. Sam. 23,20; Menge). Schnee gab es anscheinend oft genug, dass man sich darauf vorzubereiten hatte: \u201eSie braucht f\u00fcr ihre Hausgenossen vom Schnee nichts zu f\u00fcrchten; denn ihr ganzes Haus ist in Scharlachwolle geh\u00fcllt\u201c (Spr. 31,21; Menge).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Dass Petrus sich im Hof des Hohepriesters am Feuer w\u00e4rmte, w\u00e4hrend Jesus drinnen verh\u00f6rt wurde, kann ich gut nachvollziehen (Mk. 14,54). Und die Hirten auf dem Felde am Heiligabend? Brrr\u2026 (Gut, vielleicht wurde Jesus nicht im Dezember geboren; aber auch in jenem Monat waren Hirten drau\u00dfen bei der Herde \u2013 und froren!)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Andere Jahreszeiten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Allerdings kommt die Natur hier nicht im Winter, sondern im Sommer zum Stillstand, wobei vieles abstirbt. W\u00e4hrend im Norden die Natur im Fr\u00fchjahr wieder zu leben beginnt, h\u00fcllen sich die Felder im S\u00fcden im Sommer monatelang in braune Gew\u00e4nder. Bis der Regen wiederkommt. Vom sp\u00e4teren Herbst bis in den Fr\u00fchling w\u00e4chst die Ernte heran.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_3865-634.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"634\" height=\"423\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_3865-634.jpg?resize=634%2C423&#038;ssl=1\" alt=\"\u00d6lb\u00e4ume mit Blumen im M\u00e4rz\" class=\"wp-image-646\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_3865-634.jpg?w=634&amp;ssl=1 634w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_3865-634.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 634px) 100vw, 634px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00d6lb\u00e4ume und Blumen im M\u00e4rz<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4132-634.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"634\" height=\"423\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4132-634.jpg?resize=634%2C423&#038;ssl=1\" alt=\"Das gleiche Feld im Juli\" class=\"wp-image-657\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4132-634.jpg?w=634&amp;ssl=1 634w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4132-634.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 634px) 100vw, 634px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das gleiche Feld im Juli<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\">Der meiste Regen f\u00e4llt in den Wintermonaten. Im Sommer regnet es oft gar nicht. So definiert sich das mediterrane Klima: Die Sommer sind trocken und hei\u00df, und die weitaus gr\u00f6\u00dfte Regenmenge f\u00e4llt im Winterhalbjahr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Im Sommer sind die Wetterberichte langweilig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Eine weitere Eigenschaft des mediterranen Klimas: die Regenmenge kann von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich sein. Unsere ersten beiden Winter hier waren sehr nass (und dadurch auch kalt). Die Bl\u00fcte im Fr\u00fchling war somit umso reicher. Im letzten Winter hingegen regnete es wenig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Der Unterschied war offensichtlich: weniger Blumen im Fr\u00fchling, Unkraut, das weniger hoch w\u00e4chst, und Felder, die fr\u00fcher als sonst braun werden. Manche B\u00e4che in unserer Gegend sind dieses Jahr schon seit dem Sommeranfang trocken. Das erinnert an Elias Aufenthalt am Bach Krith w\u00e4hrend der dreij\u00e4hrigen D\u00fcrre, die er ank\u00fcndigte (1.K\u00f6. 17).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es zeigt mir, wie verletzlich das Leben unter solchen Umst\u00e4nden sein kann. Mein \u00dcberleben h\u00e4ngt nicht davon ab, wie viel Regen im letzten Winter gefallen ist, aber f\u00fcr die Israeliten war dies anders.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Fr\u00fchling<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Was die Temperatur angeht, bleiben somit Fr\u00fchling und Herbst die wahrhaft angenehmen Jahreszeiten \u2013 zwischen K\u00e4lte und Hitze, frieren und schwitzen. Dabei \u00fcbertrifft der Fr\u00fchling aber den Herbst, da er zus\u00e4tzlich eine wunderbare Bl\u00fctenpracht zu bieten hat. Alles ist gr\u00fcn, nicht braun, wie im Herbst.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4039-634.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"634\" height=\"423\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4039-634.jpg?resize=634%2C423&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-649\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4039-634.jpg?w=634&amp;ssl=1 634w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4039-634.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 634px) 100vw, 634px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4040-634.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"634\" height=\"423\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4040-634.jpg?resize=634%2C423&#038;ssl=1\" alt=\"Besonders die Bl\u00fcten des Granatapfels stechen im Fr\u00fchling hervor\" class=\"wp-image-650\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4040-634.jpg?w=634&amp;ssl=1 634w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4040-634.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 634px) 100vw, 634px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Besonders die Bl\u00fcten des Granatapfels stechen im Fr\u00fchling hervor<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\">Mit diesem Hintergrundwissen versteht man das folgende Liebesgedicht aus dem Buch Hohelied besser:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Mein Geliebter hebt an und ruft mir zu:<br>\u201eSteh auf, meine Freundin, meine Sch\u00f6ne, und komm!<br>Sieh nur: der Winter ist dahin,<br>die Regenzeit vor\u00fcber, ist vergangen!<br>Die Blumen zeigen sich auf der Flur,<br>die Zeit der Ges\u00e4nge ist da,<br>und der Turteltaube Ruf l\u00e4sst sich im Land wieder h\u00f6ren;<br>der Feigenbaum setzt seine Knospen an,<br>und der Reben Bl\u00fcte spendet ihren Duft. (Hld. 2,10-13; Menge)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Verdorrtes Gras<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Der mediterrane Sommer ist hart f\u00fcr Gras und andere Kr\u00e4uter, besonders wenn diese an ung\u00fcnstigen Stellen wie zum Beispiel auf D\u00e4chern wachsen. Darin erkannten manche biblischen Schriftsteller ein Bild f\u00fcr die Verg\u00e4nglichkeit des Lebens:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Alles Fleisch ist Gras<br>und all seine Sch\u00f6nheit wie die Blume des Feldes:<br>das Gras verdorrt, die Blume verwelkt,<br>wenn der Hauch des HERRN sie anweht. (Jes. 40,6b-7a; Menge)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">\u2026wie Gras auf den D\u00e4chern und wie Getreide,<br>das versengt ist, ehe es aufschie\u00dft. (Jes. 37,27; Menge)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4029-634.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"634\" height=\"423\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4029-634.jpg?resize=634%2C423&#038;ssl=1\" alt=\"100_4029-634\" class=\"wp-image-648\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4029-634.jpg?w=634&amp;ssl=1 634w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4029-634.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 634px) 100vw, 634px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">5. Staub<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Mit der D\u00fcrre und dem Absterben der Vegetation kommt der Staub. Er ist im Sommer allgegenw\u00e4rtig. Eine unbefestigte Stra\u00dfe f\u00fchrt an unserem Haus vorbei. Jedes Auto, das diese Stra\u00dfe bef\u00e4hrt, verursacht eine Staubwolke. Nat\u00fcrlich gab es im biblischen Israel keine Autos, die vorbeifuhren. Es reicht aber auch der Wind, um denselben Effekt zu erzeugen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die trockenen Sommer erh\u00f6hen auch die Erosionsgefahr, besonders wenn die H\u00e4nge abgeholzt wurden und \u00dcberweidung stattfand. Genau das war in gro\u00dfen Teilen des Mittelmeergebietes der Fall. Ist der Wald einmal weg und die fruchtbare Erde weggesp\u00fclt, dann bleiben felsiger, karger Boden und eine durchkl\u00fcftete Landschaft: sichtbare Zeichen menschlicher Misswirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/IMG_1006-634.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"634\" height=\"476\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/IMG_1006-634.jpg?resize=634%2C476&#038;ssl=1\" alt=\"Erodierte H\u00fcgel\" class=\"wp-image-660\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/IMG_1006-634.jpg?w=634&amp;ssl=1 634w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/IMG_1006-634.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 634px) 100vw, 634px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Erodierte H\u00fcgel<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">6. Zypressen und Eichen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Die mediterranen Eichen unterscheiden sich klar von Eichen im Norden Europas. Sie sind immergr\u00fcn, d.h. im Winter wie im Sommer tragen sie Bl\u00e4tter. Diese Bl\u00e4tter sind relativ klein und dick, offensichtlich eine Anpassung an die trockenen und hei\u00dfen Sommer. Junge B\u00e4ume tragen Bl\u00e4tter mit gestachelten R\u00e4ndern. Nur die Eicheln verraten, dass wir es mit Eichen zu tun haben: Sie sehen fast genauso aus wie Eicheln im Norden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4150-6341.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"634\" height=\"423\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4150-6341.jpg?resize=634%2C423&#038;ssl=1\" alt=\"Junge Eiche\" class=\"wp-image-665\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4150-6341.jpg?w=634&amp;ssl=1 634w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4150-6341.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 634px) 100vw, 634px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Junge Eiche<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Zypresse ist auch immergr\u00fcn, geh\u00f6rt aber zu den Koniferen, wie Tannen und Fichten. Heutzutage sch\u00e4tzt man sie vor allem wegen ihrer dekorativen Wirkung (man denke an die Toskana) und als Heckenpflanze.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4053-634.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"634\" height=\"423\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4053-634.jpg?resize=634%2C423&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-653\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4053-634.jpg?w=634&amp;ssl=1 634w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4053-634.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 634px) 100vw, 634px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4049-634.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"634\" height=\"423\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4049-634.jpg?resize=634%2C423&#038;ssl=1\" alt=\"Zypresse\" class=\"wp-image-652\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4049-634.jpg?w=634&amp;ssl=1 634w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4049-634.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 634px) 100vw, 634px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zypresse<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\">Es ist oft nicht einfach, B\u00e4ume und andere Pflanzen in der Bibel zu identifizieren. Aus dem Grund ist es nicht sicher, dass \u201eZypresse\u201c oder \u201eEiche\u201c in unserer Bibel immer genau jenen Baum meint. Klar ist allerdings, dass beide Baumarten gesch\u00e4tzt wurden, und nicht nur ihres Holzes wegen. Eichen wie Zypressen bieten Schatten und Schutz vor der Hitze, eine unbezahlbare Ressource im mediterranen Sommer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Vor kurzem war ich zu einer Hochzeit eingeladen. Die eigentliche Trauung fand am Nachmittag drau\u00dfen auf dem Feld statt. Es war f\u00fcr Juni nicht einmal ein ausgesprochen hei\u00dfer Tag, aber auf diesem Feld war es richtig warm. Zum Gl\u00fcck trafen wir uns im Schatten einiger Eichen. Da auch noch eine leichte Brise wehte, war es dort \u00fcberraschend angenehm \u2013 ganz anders als in wenigen Metern Entfernung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4145-634.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"634\" height=\"423\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4145-634.jpg?resize=634%2C423&#038;ssl=1\" alt=\"Eine Gruppe mediterraner Eichen; hier fand die Trauung statt\" class=\"wp-image-658\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4145-634.jpg?w=634&amp;ssl=1 634w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4145-634.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 634px) 100vw, 634px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eine Gruppe mediterraner Eichen; hier fand die Trauung statt<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\">In der \u201eMittagshitze\u201c (siehe das nachfolgende Zitat aus 1. Mose 18) sind solche B\u00e4ume Gold wert:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Da zog Abram mit seinen Zelten weiter und nahm seinen Wohnsitz unter den Terebinthen [oder Eichen] Mamres, die bei Hebron stehen; dort baute er dem HERRN einen Altar. (1. Mo. 13,18; Menge)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Dann erschien ihm der HERR bei den Terebinthen [oder Eichen] Mamres, w\u00e4hrend er gerade um die Zeit der Mittagshitze am Eingang seines Zeltes sa\u00df. (1. Mo. 18,1; Menge)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">7. Dornen und Disteln<\/h2>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Statt des Dorngestr\u00fcpps werden Zypressen emporwachsen und statt der Nesseln Myrten sprie\u00dfen; und das wird f\u00fcr den HERRN zum Ruhme dienen, zu einem ewigen Denkzeichen, das nicht ausgetilgt wird. (Jes. 55,13; Menge)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Wie in diesem Zitat aus dem Buch Jesaja sichtbar wird, sind Dornen und Disteln das Gegenst\u00fcck zu Zypressen und anderen erw\u00fcnschten B\u00e4umen. Sie sind Symbole sowohl f\u00fcr die S\u00fcnde wie auch f\u00fcr den nachfolgenden Fluch.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4048-6342.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"634\" height=\"423\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4048-6342.jpg?resize=634%2C423&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-664\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4048-6342.jpg?w=634&amp;ssl=1 634w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4048-6342.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 634px) 100vw, 634px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4057-634.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"634\" height=\"423\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4057-634.jpg?resize=634%2C423&#038;ssl=1\" alt=\"Disteln\" class=\"wp-image-655\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4057-634.jpg?w=634&amp;ssl=1 634w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4057-634.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 634px) 100vw, 634px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Disteln<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4061-634.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"634\" height=\"423\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4061-634.jpg?resize=634%2C423&#038;ssl=1\" alt=\"Wilde Rosen: im Fr\u00fchjahr wundersch\u00f6n, aber undurchdringlich\" class=\"wp-image-656\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4061-634.jpg?w=634&amp;ssl=1 634w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/100_4061-634.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 634px) 100vw, 634px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wilde Rosen: im Fr\u00fchjahr wundersch\u00f6n, aber undurchdringlich<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\">Die mediterrane Flora z\u00e4hlt \u00fcberdurchschnittlich viele Disteln und andere Pflanzen mit Stacheln und Dornen. Diese k\u00f6nnen richtig gro\u00df und, na ja, stachelig werden. Wenn ein Acker nicht l\u00e4nger bearbeitet wird, sind es Pflanzen wie diese, die das Feld \u00fcberwuchern. Das kann dazu f\u00fchren, dass dieses Feld nicht mehr bearbeitet werden kann: Es wird unbegehbar. Genau das passierte, als das Land entv\u00f6lkert wurde, erstmals durch die assyrische Invasion im Jahre 701 v. Chr. und dann nochmals w\u00e4hrend des babylonischen Exils. Jesaja \u00fcbertrieb nicht, als er schrieb:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Und es wird zu der Zeit geschehen: Wo jetzt tausend Weinst\u00f6cke stehen, tausend Silberst\u00fccke wert, da werden Dornen und Disteln sein, dass man mit Pfeil und Bogen dahin gehen muss. Denn im ganzen Lande werden Dornen und Disteln sein, dass man auch zu all den Bergen, die man jetzt mit der Hacke zu behacken pflegt, nicht kommen kann aus Scheu vor Dornen und Disteln, sondern man wird Rinder dar\u00fcber treiben und Schafe es zertreten lassen. (Jesaja 7,23-25; Luther 1984)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">8. \u00d6lb\u00e4ume<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Zum Abschluss komme ich nicht daran vorbei, etwas \u00fcber die \u00d6lb\u00e4ume zu schreiben. Hier im S\u00fcden Spaniens gibt es sie \u00fcberall. Spanien ist weltweit der gr\u00f6\u00dfte Produzent von Oliven. Ein Grund, weshalb sie im S\u00fcden so h\u00e4ufig angebaut werden: Sie wachsen und tragen Frucht, ohne dass sie Bew\u00e4sserung brauchen. Ein weiterer Grund: Die Menschen hier sch\u00e4tzen besonders das \u00d6l aus eigener Produktion.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Viele Familien besitzen ein St\u00fcck Land mit \u00d6lb\u00e4umen. Die Pflege dieser B\u00e4ume wird ernst genommen. Viel Zeit und Arbeit wird investiert, um die B\u00e4ume zur\u00fcckzuschneiden und das Land zu pfl\u00fcgen, damit Wasser und Nahrungsstoffe den B\u00e4umen zu Gute kommen und nicht dem Unkraut. Und die Menschen sind stolz auf ihr \u00d6l. Unser Nachbar und Vermieter verschm\u00e4ht das \u00d6l, das in den L\u00e4den verkauft wird, und zwar nicht billiges Zeug, sondern <i>virgin extra<\/i>. Er denkt nicht daran fremdes \u00d6l zu kaufen. Nur das reine und wahrhaft kaltgepresste \u00d6l der \u00f6rtlichen M\u00fchle ist gut genug.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Nichts in der Bibel deutet darauf hin, dass die Israeliten in Sachen \u00d6l \u00e4hnlich heikel und w\u00e4hlerisch waren, aber Oliven\u00f6l war ein wichtiges Hauptnahrungsmittel und Brennstoff f\u00fcr die Lampen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Heute wie damals werden Zweige kultivierter Rassen, die viel und gute Frucht tragen, eingepfropft in den Stamm wilder \u00d6lb\u00e4ume, die st\u00e4rker, aber weniger produktiv sind. Dies bildet den Hintergrund f\u00fcr das Bild, das Paulus im R\u00f6mer 11 verwendet: die Heidenchristen als eingepfropfte Zweige.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das ungew\u00f6hnliche im Bild: Paulus kehrt den \u00fcblichen Vorgang um. Die Heidenchristen sind Zweige des <span style=\"text-decoration: underline;\">wilden<\/span> \u00d6lbaums, die in den <span style=\"text-decoration: underline;\">kultivierten<\/span> Baum eingepfropft werden \u2013 etwas, was kein vern\u00fcnftiger Bauer je machen w\u00fcrde. Im Kontext bildet es einen weiteren Grund, weshalb die Heidenchristen in Rom ihren j\u00fcdischen Geschwistern nicht mit Stolz und Verachtung entgegentreten sollten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Fandest Du diesen Brief hilfreich oder informativ? Poste ihn auf FaceBook oder GooglePlus!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">N\u00e4chste Ausgabe: Zur\u00fcck zum Leseprojekt und den Propheten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich lese das Prophetenlexikon flei\u00dfig weiter und werde in zwei Wochen abermals dar\u00fcber berichten. Es ist keine einfache Lekt\u00fcre. F\u00fcr diesen Monatsbrief, so kam es mir vor, empfiehlt sich ein leichteres Thema (es ist ja Sommer): Was das mediterrane Klima, in dem ich lebe, mich \u00fcber die Bibel lehrt. 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