{"id":635,"date":"2014-07-17T13:28:23","date_gmt":"2014-07-17T11:28:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=635"},"modified":"2024-08-07T16:41:36","modified_gmt":"2024-08-07T14:41:36","slug":"cals3a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2014\/07\/cals3a\/","title":{"rendered":"Cut &#038; paste, ausschneiden und einf\u00fcgen? (IVP 2)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"\">Die gute Nachricht: Ich habe meinen Leseplan erf\u00fcllt. Es gibt auch eine weniger gute Nachricht. Nach vier Wochen intensiver Besch\u00e4ftigung mit den wissenschaftlichen Beitr\u00e4gen in diesem Handbuch hat sich bei mir ein ziemlicher Frust aufgebaut. Zu viele Beitr\u00e4ge sind unn\u00f6tig schwer verst\u00e4ndlich und didaktisch schwach; sie schaffen es nicht, das Material so zu pr\u00e4sentieren, dass es auch ein Nichtexperte begreift.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Photo : Bert Heymans, \u201cCut and Paste\u201d, http:\/\/www.flickr.com\/photos\/heymans\/3237808166\/; CC BY-SA 2.0, https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/2.0\/<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Hier ist ein Beispiel aus dem Artikel \u201eFloral Imagery\u201c, \u00fcber pflanzliche Bilder, zun\u00e4chst in Englisch und anschlie\u00dfend meine \u00dcbersetzung:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">These images are literary in character but refer to an absent literal reality. Literary and literal reality converge in the cognitive concept of an image that is a mediated representation of that mostly absent reality, creating a virtual reality that has been interpreted by the producer (author) and that needs to be interpreted through perception by the recipient (reader\/listener). Thus, attention between the absence of the original object and its substitution is created that establishes meaning and communicates biblical truth in a nonpropositional manner. (p. 248)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Diese Bilder sind in ihrem Wesen literarisch, aber weisen auf eine nichtgegenw\u00e4rtige buchst\u00e4bliche Wirklichkeit hin. Literarische und buchst\u00e4bliche Wirklichkeit laufen in das kognitive Konzept eines Bildes, das eine vermittelte Repr\u00e4sentanz der gr\u00f6\u00dftenteils nichtgegenw\u00e4rtigen Wirklichkeit darstellt, zusammen und schaffen so eine virtuelle Wirklichkeit, die vom Produzenten (dem Autor) interpretiert wurde und die vom Empf\u00e4nger (dem Leser\/Zuh\u00f6rer) durch Wahrnehmung interpretiert werden muss. Auf diese Weise wird eine Spannung zwischen der Abwesenheit des urspr\u00fcnglichen Objekts und seiner Substitution kreiert, die die Bedeutung begr\u00fcndet und biblische Wahrheit nicht in der Form einer Behauptung und eines Lehrsatzes kommuniziert. (S. 248)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich bin promovierter Doktor der Theologie, verstehe diese Aussage aber trotzdem nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich gebe zu, dass ich hier (selbstverst\u00e4ndlich) das schlimmste Beispiel anf\u00fchre, das ich gefunden habe; aber trotzdem.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Inzwischen frage ich mich, ob dieses Buch \u00fcberhaupt hilfreich ist, wenn jemand die Bibel besser verstehen m\u00f6chte oder einen Unterricht zu einem der Propheten vorbereiten will. Ja, das ist eine traurige, wenn auch etwas vorzeitige Schlussfolgerung. Ich habe die B\u00e4nder zum Neuen Testament in dieser Reihe anders in Erinnerung; dort habe ich f\u00fcr die Unterrichtsvorbereitung immer wieder hilfreiche Artikel gefunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Dieses Buch ist tats\u00e4chlich ein Kompendium, ein Handbuch zu diesem Wissensgebiet. Mir ist jetzt klar, dass dieser Untertitel ernst gemeint ist. Es handelt sich kaum um ein Buch f\u00fcr Nichtexperten, anders als ich erwartete.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Planwechsel<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich werde den Plan deswegen folgenderma\u00dfen \u00e4ndern: F\u00fcr den n\u00e4chsten Leserbericht werde ich vier Wochen zusammenfassen statt zwei. Er wird vier Wochen nach diesem Bericht erscheinen. D.h., ich werde einen Bericht weniger schreiben als ich urspr\u00fcnglich vorhatte. In zwei Wochen erscheint stattdessen ein regul\u00e4rer Trainingsbrief zu einem anderen, leichteren Thema: Was das mediterrane Klima, in dem ich lebe, mich \u00fcber die Bibel lehrt. Und falls alles gut geht, erscheint der vierte und letzte Lesebericht in sechs Wochen.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Die Entstehung der prophetischen B\u00fccher<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"\">Ein weiterer Punkt, der inzwischen klar wird, ist der folgende. Die meisten oder vielleicht alle Autoren, die zu diesem Band beitragen, gehen davon aus, dass die prophetischen B\u00fccher nicht von dem betreffenden Propheten oder von jemandem, der ihm zeitlich nahe stand, geschrieben wurden. Stattdessen wird angenommen, dass sie das Ergebnis eines l\u00e4ngeren und komplizierten Gestaltungsprozesses sind. Der Artikel \u201cFormation of the Prophetic Books\u201d (Entstehung oder Gestaltung der prophetischen B\u00fccher) \u00e4u\u00dfert sich da klar und deutlich:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Es ist ein Axiom der meisten Gelehrten, die sich mit den prophetischen B\u00fcchern befassen, dass sie zusammengesetzt sind, dass sie das Ergebnis eines komplexen, oft langen Entwicklungsprozesses sind. Die meisten dieser B\u00fccher wurden nicht von Grund auf durch eine einzelne Hand geschrieben, sondern wurden vielmehr \u201egefertigt\u201c, indem Quellen eingegliedert wurden, wobei sie manchmal neu angeordnet oder kommentiert wurden, damit sie in ihren neuen literarischen Kontexten eine neue Rolle erf\u00fcllen. (S. 271; auf Seite 272 betrachtet der Verfasser sie als \u201edas Erzeugnis vieler H\u00e4nde\u201c)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich habe nicht erwartet, dass diese Annahme so weit verbreitet ist, aber ich finde sie in vielen Beitr\u00e4gen wieder. Somit handelt es sich hier um etwas Wichtiges, was ich dazulerne im Hinblick auf den gegenw\u00e4rtigen Stand der evangelikalen Bibelwissenschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Diese Annahme oder diesen Grundsatz als \u201eAxiom\u201c zu bezeichnen ist starke Sprache. In der Mathematik ist ein Axiom eine Wahrheit, f\u00fcr die es keinen Beweis braucht. Der Begriff wird auch verwendet f\u00fcr einen Grundsatz, der weitgehend als wahr angenommen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Obwohl dies f\u00fcr die Bibelwissenschaft zutreffen mag, sieht es in der evangelikalen Bewegung insgesamt doch anders aus. Bestimmt lesen viele Bibelleser das Buch Hesekiel zum Beispiel als das Werk dieses Propheten. In diesem Kontext bedarf die Behauptung sehr wohl einer Beweisf\u00fchrung; anders gesagt, sie ist gar kein Axiom.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Zum Gl\u00fcck, wenn vielleicht auch etwas widerspr\u00fcchlich, enth\u00e4lt der eben zitierte Artikel mehrere Argumente f\u00fcr sein \u201eAxiom\u201c. Ich werde sie gleich kurz besprechen, m\u00f6chte aber zun\u00e4chst folgendes klarmachen. Wo es um diese Fragen geht, f\u00fchle ich mich keiner dogmatischen Position verpflichtet. Andererseits stehe ich der Sache ehrlich gesagt schon etwas skeptisch gegen\u00fcber. Ich habe trotzdem versucht, die Artikel m\u00f6glichst unvoreingenommen zu lesen. Au\u00dferdem habe ich mich in der Vergangenheit immer wieder gewundert \u00fcber bestimmte Textstellen, wie zum Beispiel:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">Das letzte Kapitel in Jeremia, das fast Wort f\u00fcr Wort auch im Buch 2. K\u00f6nige zu finden ist, ebenfalls als Abschluss. Wurde dieses Kapitel sp\u00e4ter hinzugef\u00fcgt als Beleg daf\u00fcr, dass Jeremias Prophetien sich erf\u00fcllten? Wenn ja, wann und von wem?<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">\u00c4hnliche Fragen stellen sich \u00fcber Jesaja 36-39, Kapitel die sich ebenfalls im Buch K\u00f6nige finden lassen.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Ich habe auch Fragen zu Jesaja 63-66, wo es ein langes Gebet und eine Antwort Gottes darauf gibt. In Jesaja 63:18 und 10-11 bekommen wir den Eindruck, dass der Tempel zerst\u00f6rt wurde. Wie sollen wir das verstehen? Sind diese Verse eventuell erst w\u00e4hrend des Exils oder sogar nach dem Exil geschrieben worden? Oder sieht Jesaja in seinem Gebet diese Zerst\u00f6rung voraus? Was das Ganze noch verwirrender macht, ist, dass der Herr in 66:6 vom Tempel her antwortet; also steht der Tempel doch noch? Oder wieder? Es scheint keine einfache L\u00f6sung oder Erkl\u00e4rung f\u00fcr solche Schwierigkeiten zu geben.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Jesaja 40-55, oft Deuterojesaja (Gr. deutero, zweiter) genannt, scheint eine Leserschaft im babylonischen Exil vorauszusetzen. Normalerweise w\u00fcrde man den Autor zur gleichen Zeit vermuten; die Propheten reden zu ihren Zeitgenossen. Wenn das alles von Jesaja (dem ersten) geschrieben wurde, handelt es sich um einen h\u00f6chst ungew\u00f6hnlichen Fall: Ein Prophet richtet sich an eine Zielgruppe, die erst mehr als hundert Jahre nach seinem Tod lebt.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Dar\u00fcber hinaus ist es eine Tatsache, dass keins der prophetischen B\u00fccher den betreffenden Propheten als Autor des Buches bezeichnet. In Jeremia wird sogar klar, dass jemand anders als erster eine Sammlung von Jeremias Prophetien verfasste: sein Sekret\u00e4r Baruch (Jer. 36,1-4; 27-32).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich bin somit im Prinzip bereit, das \u201eAxiom\u201c zu akzeptieren (Fragen zu Verfasserschaft sind f\u00fcr meinen Glauben nicht \u00fcberlebenswichtig) \u2013 wenn der Beweis \u00fcberzeugt. Also: Pr\u00fcfen wir die Beweisf\u00fchrung!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Beweisst\u00fccke<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">Gelegentlich gibt es zwei Versionen vom gleichen Text, die erhebliche Unterschiede zeigen und unterschiedlich alt sind. Auf Seite 272 wird als Beispiel das Buch Chronik aufgef\u00fchrt. Das Buch enth\u00e4lt eine Umarbeitung von Material, das wir auch in Samuel und K\u00f6nige finden. Allerdings ist Chronik eine Neusch\u00f6pfung: ein Original, keine Bearbeitung. Es verwendet Quellen, aber nicht mit der Absicht, diese zu ersetzen. Chronik stellt sich nicht als die \u201ebessere\u201c oder \u201ewahre\u201c Version vom Buch K\u00f6nige dar. Somit ist dieses Beispiel eigentlich irrelevant.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Es gibt nur ein Beispiel eines prophetischen Buches, von dem wir zwei unterschiedliche Versionen haben: Jeremia. Die Version in der griechischen \u00dcbersetzung des Alten Testaments, der Septuaginta, ist bedeutend k\u00fcrzer (um etwa 12 oder 13 %) als die hebr\u00e4ische Version, die f\u00fcr die meisten Bibel\u00fcbersetzungen verwendet wird. Dar\u00fcber hinaus ist auch die Reihenfolge unterschiedlich. Der wichtigste Unterschied: In der griechischen Version wurden die Prophetien \u00fcber die Nationen in Kapitel 25 eingef\u00fcgt und bilden nicht das Ende des Buches. Das deutet darauf hin, dass eine gewisse redaktionelle \u00dcberarbeitung stattgefunden hat: bestimmte Stellen wurden neu angeordnet und eventuell auch erg\u00e4nzt. Aber durch viele Bearbeiter und zu verschiedenen Zeiten? Und indem stetig neue prophetische Offenbarungen eingef\u00fcgt wurden? Das scheint nicht der Fall zu sein.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Das dritte und letzte Beispiel, auch auf Seite 272, ist Jesaja 36-39, das wie gesagt gr\u00f6\u00dftenteils auch im Buch K\u00f6nige auftaucht. Es ist sicher vorstellbar, dass diese Kapitel von irgendjemandem eingef\u00fcgt wurden. Die Frage ist allerdings nicht, ob diese B\u00fccher zusammengestellt wurden (das wurden sie, da sie ja Sammlungen von einzelnen prophetischen Worten darstellen). Die Frage ist, ob diese Prophetiensammlung \u00fcber einen langen Zeitraum gewachsen ist, indem \u201eviele H\u00e4nde\u201c immer wieder neue Prophetien hinzuf\u00fcgten. Und daf\u00fcr bietet Jesaja 36-39 keinen Beweis. Es handelt sich haupts\u00e4chlich um eine historische Erz\u00e4hlung, nicht um eine Prophetie. Falls es tats\u00e4chlich nachtr\u00e4glich eingef\u00fcgt wurde, handelt es sich nicht um eine sp\u00e4tere Neusch\u00f6pfung, da der Text auf \u00e4ltere Quellen zur\u00fcckgeht.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"\">Alle weiteren Belege, die aufgef\u00fchrt werden, basieren auf R\u00fcckschl\u00fcssen aufgrund von Hinweisen im Text. Diese Hinweise, wie zum Beispiel \u00dcberschriften, Einf\u00fchrungen und Formeln erm\u00f6glichen es, bestimmte Texteinheiten zu unterscheiden. Der Forscher muss dann entscheiden, ob diese Einheiten sp\u00e4ter zu datieren sind als der urspr\u00fcngliche Kern des Buches. Einige Beispiele aus verschiedenen Artikeln im Handbuch:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">Das Buch Hosea richtet sich fast ausschlie\u00dflich an das Nordreich, Israel. Es gibt aber einige wenige Verse, die sich mit dem S\u00fcdreich, Juda, befassen. F\u00fcr manche Forscher \u201ebezeugen\u201c diese Verse sp\u00e4tere Hinzuf\u00fcgungen (S. 340). Wenigstens bespricht der betreffende Artikel (\u201eHosea: Book of\u201c) auch die Arbeit anderer, die diese Schlussfolgerung ablehnen. Er erkennt zus\u00e4tzlich an, wie schwierig solche R\u00fcckschl\u00fcsse sind: \u201eDer Entwicklungsweg von Hoseas Worten zum geschriebenen Text ann\u00e4hernd genau festzustellen ist grundlegend schwierig\u201c (S. 341; \u201eschwierig\u201c? Oder unm\u00f6glich?).<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Ein zweites Beispiel aus Hosea ist \u201edie Schlussbemerkung des Buches (Hos. 14,10), wahrscheinlich die Arbeit des Endredaktors\u201c (S. 346). Der Vers lautet wie folgt: \u201eWer ist weise, dass er dies versteht, und klug, dass er dies einsieht? Denn die Wege des HERRN sind richtig und die Gerechten wandeln darauf; aber die \u00dcbertreter kommen auf ihnen zu Fall\u201c (Luther 84). Der Stil dieser Aussage erinnert weniger an Israels Propheten als an die Weisheitsliteratur. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnte es sich tats\u00e4chlich um eine sp\u00e4tere Erg\u00e4nzung handeln; dem Buch w\u00fcrde das nicht schaden. Aber wie k\u00f6nnen wir uns da sicher sein? Und wann geschah diese vermeintliche Erg\u00e4nzung? Jetzt folgt ein radikaler Gedanke, also halte dich fest, bevor du weiter liest: K\u00f6nnte es eventuell sein, dass Hosea im R\u00fcckblick auf seine prophetische Karriere selbst diese abschlie\u00dfende Einsicht formulierte? (Ich gebe zu: reine Spekulation \u2013 wie so viel anderes hier.)<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Das dritte Kapitel von Habakuk ist der Form nach eigentlich ein Psalm. Er hat sogar die Art von \u00dcberschrift, die uns im Buch Psalter \u00f6fter begegnet. Bedeutet das aber, \u201edass das nachfolgende Lied eine sp\u00e4tere Hinzuf\u00fcgung zu Habakuk ist\u201c (S. 172)?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"\">Da seufzt man \u00fcber die Vielzahl an Hypothesen, die Forscher in die Welt setzen, zu oft aufgrund einer wackligen Beweislage. Wenn wir \u00fcber Flugtechnik und Flugzeugbau auf \u00e4hnliche Weise theoretisieren w\u00fcrden wie manche Forscher \u00fcber Bibeltexte, w\u00fcrde kein Flugzeug abheben. Genauso wenig sind viele dieser Hypothesen hieb- und stichfest.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine vorsichtige Schlussfolgerung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich bezweifle nicht, dass prophetische Texte gelegentlich erkl\u00e4rend erg\u00e4nzt wurden. Ich kann mir gut vorstellen, dass in manchen F\u00e4llen Material neu angeordnet wurde oder sogar zu einer sp\u00e4teren Zeit zum ersten Mal in ein einziges Dokument zusammengef\u00fchrt wurde. Vielleicht gab es sogar erg\u00e4nzende Prophezeiungen von anderen, die sich so gef\u00fchrt f\u00fchlten. Waren das aber \u201eviele H\u00e4nde\u201c, wie das Axiom in \u201cFormation of the Prophetic Books\u201d behauptet \u2013 oder nur wenige?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Selbst wenn es so viel redaktionelle T\u00e4tigkeit gegeben h\u00e4tte, wie das Axiom annimmt, w\u00e4ren wir dann in der Lage, diesen Prozess auch nur ann\u00e4hernd zu rekonstruieren? Die mangelnde \u00dcbereinstimmung in den Ergebnissen solcher Rekonstruktionsversuche und der h\u00f6chst spekulative Charakter vieler dieser Hypothesen sprechen dagegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich finde es nicht einfach, mich gegen die wissenschaftliche Ansicht der Mehrheit zu stellen; ich nehme Forschung und Wissenschaft ernst. Aber liebe Leute, eure Argumente \u00fcberzeugen mich nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich vermute, dass eher wenige H\u00e4nde im Spiel waren. Das Buch Hesekiel zum Beispiel ist, was Stil, Vokabular und Inhalt betrifft, auff\u00e4llig einheitlich. Auch Jeremia ist in Stil und Thematik recht einheitlich. Ich erkenne hier keine Sammlung von Prophetien aus weit auseinander liegenden Zeiten. Und wie viel redaktionelle \u00dcberarbeitung ist bei den k\u00fcrzeren B\u00fcchern (sprich, Obadja) \u00fcberhaupt vorstellbar? Oder bei den postexilischen B\u00fcchern, die noch nicht sehr lange existierten, als sie ins Griechische \u00fcbersetzt wurden?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">[Nebenbei bemerkt: Eine interessante Frage (die im Handbuch leider noch nicht aufgegriffen wurde) w\u00e4re, wie viele Kopien eines bestimmten Buches zu verschiedenen Zeiten in Israel \u00fcberhaupt im Umlauf waren. Eine weitere Frage w\u00e4re, wie oft diese Buchrollen kopiert und ersetzt wurden. Ich vermute, dass \u00fcber mehrere Jahrhunderte gesehen die Antwort lauten m\u00fcsste: Es waren nicht viele Kopien im Umlauf und sie wurden nicht oft ersetzt. Das l\u00e4sst nicht viel Raum f\u00fcr die Art von kreativer \u00dcberarbeitung, die nach dem Axiom &nbsp;h\u00e4ufig stattgefunden haben muss. Ich nehme an, dass die Lage sich \u00e4nderte, als an vielen Orten Synagogen gegr\u00fcndet wurden. Damit muss der Bedarf an Kopien erheblich zugenommen haben. Aber zu dieser Zeit (wenn nicht schon wesentlich fr\u00fcher) waren Erhalt und Genauigkeit zu den f\u00fchrenden Werten geworden, nicht Kreativit\u00e4t.]<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Fall Jesaja<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Wie ist das aber bei Jesaja? Das Buch unterscheidet sich von Hesekiel und Jeremia, da der Inhalt in Form und Thematik eine breite Vielfalt aufweist. Wenn das Axiom der \u201evielen H\u00e4nde\u201c und eines langen Entwicklungsprozesses irgendwo zutrifft, dann hier.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Der letzte Beitrag im Handbuch, den ich f\u00fcr diesen Bericht gelesen habe, ist die Einf\u00fchrung in Jesaja (ja, das hei\u00dft, ich habe den Buchstaben \u201eI\u201c erreicht!). Auch dieser Artikel betrachtet das Axiom, nun ja, als Axiom, aber anders als manch anderer Beitrag ist er gut leserlich und verst\u00e4ndlich. Besonders hilfreich ist die Zusammenfassung der wissenschaftlichen Forschung der letzten zwei oder drei Jahrhunderte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die ultrakurze Version sieht so aus. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde es ebenfalls zu einem Axiom, dass Jesaja 40-55 w\u00e4hrend des babylonischen Exils geschrieben wurde. Das wichtigste Argument f\u00fcr diese Sicht war, dass die angesprochene Leserschaft dieser Texte sich im babylonischen Exil zu befinden schien. Jesaja 56-66, so meinte man, enthielt haupts\u00e4chlich postexilisches Material. Somit war die zweite Jesajah\u00e4lfte mindestens zum gr\u00f6\u00dften Teil viel j\u00fcnger als der Prophet selbst. Zus\u00e4tzlich gab es Material in Jesaja 1-39, das man auch wesentlich sp\u00e4ter datierte als Jesaja selbst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Eine Zeit lang, in manchen Kreisen bis heute, wurde das Buch Jesaja als das Ergebnis von ausschneiden und einf\u00fcgen, \u201ecut and paste\u201c, betrachtet: ein Buch, das von einem Ausschuss oder von einer Kommission geschrieben wurde!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">In den letzten 40 Jahren hat sich allerdings eine beachtenswerte Wende vollzogen. Zunehmend wurde erkannt, wie sorgf\u00e4ltig das Buch zusammengestellt wurde, und wie sehr es in seiner endg\u00fcltigen Form eine Einheit darstellt. Falls es Redaktoren gab, haben diese ihre Erg\u00e4nzungen nicht willk\u00fcrlich und un\u00fcberlegt in den Text eingef\u00fcgt. Das Buch, wie wir es haben, ist ein literarisches Kunstwerk, auch wenn die meisten Forscher diese Leistung nicht Jesaja, sondern den sp\u00e4teren Redaktoren zuschreiben. Diese m\u00fcssen wahrhaft genial gewesen sein, auch wenn sie sonst keine Spur von sich zur\u00fcckgelassen haben; es gab w\u00e4hrend des Exils und danach nichts, was diesem Buch nahe kommt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Diese Einsicht ist ein wichtiger Schritt vorw\u00e4rts. Ironischerweise bedeutet dies, dass die konservativen Bibelausleger, die bis heute an Jesaja als Verfasser dieses Buches festhalten, in dieser Hinsicht Recht bekommen: Die Einheit des Buches wird jetzt weitgehend akzeptiert und f\u00fcr eine korrekte Auslegung als sehr wichtig betrachtet. Die Konservativen lagen somit mit ihrer Betonung der Einheit des Buches richtig. Und vielleicht nicht nur damit?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Seien wir mal ehrlich. Wenn ich Jesaja lese, h\u00f6re ich keine Kakophonie. Es klingt nicht einmal wie ein Chor. Stattdessen, h\u00f6re ich eine einzige Gro\u00dfe Stimme. Eine Stimme, die das Alte Testament \u00fcbersteigt und mit Klarheit und un\u00fcbertroffener Sch\u00f6nheit von Gottes Absichten spricht. Soweit wir wissen, gab es w\u00e4hrend des Exils und danach nichts Vergleichbares, keinen, der auch so etwas sagte oder schrieb. Um das Jahr 700 v. Chr., ja, zu der Zeit, da gab es so jemanden; aber nicht sp\u00e4ter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Meisterwerke werden normalerweise nicht von Kommissionen geschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Aus wissenschaftlicher Sicht, so kommt es mir vor, bleibt das R\u00e4tsel Jesaja ungel\u00f6st. Wir warten immer noch auf das jesajanische \u00c4quivalent der Urknall-Theorie, die den ganzen Tatsachenbestand aufgreift und die vielen Fragen \u00fcberzeugend l\u00f6st. Diese gro\u00dfe Synthese wird es vielleicht nie geben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">In der Zwischenzeit gibt es keinen Grund, der uns davon abhalten sollte, das Mysterium anzuerkennen, das Buch zu lesen und auf die Gro\u00dfe Stimme zu h\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><a href=\"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2014\/08\/cals4a\/\">N\u00e4chste Ausgabe zu diesem Projekt (IVP 3)<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturangaben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Mark J. Boda &amp; J. Gordon McConville (eds), <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/0830817840\/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0830817840&amp;linkCode=as2&amp;tag=sbsdeutschlan-21\">Dictionary of the Old Testament Prophets<\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: none !important; margin: 0px !important;\" src=\"http:\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=sbsdeutschlan-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0830817840\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\"><br>(Downers Grove, IL: IVP Academic, 2012).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Disclosure of Material Connection: Some of the links in the post above are \u201caffiliate links.\u201d This means if you click on the link and purchase the item, I will receive an affiliate commission.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gute Nachricht: Ich habe meinen Leseplan erf\u00fcllt. Es gibt auch eine weniger gute Nachricht. 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