{"id":3124,"date":"2025-03-06T08:17:00","date_gmt":"2025-03-06T07:17:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=3124"},"modified":"2025-01-23T16:22:54","modified_gmt":"2025-01-23T15:22:54","slug":"cals123","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2025\/03\/cals123\/","title":{"rendered":"Sarkasmus: Ich meine es ernst!"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"\">Sarkasmus ist eine ernste Angelegenheit. Ich mache keine Witze! Moment&#8230; War die erste Aussage wom\u00f6glich sarkastisch? Oder zumindest ironisch? Und die zweite?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Nein, nicht wirklich. Der erste Satz ist ein Paradoxon, ein scheinbarer Widerspruch, und der zweite vielleicht auch: Ich mache keine Witze, meine es aber doch witzig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das ist also sicherlich ein schlechtes Beispiel, um eine Diskussion \u00fcber Sarkasmus zu beginnen. Dieser letzte Satz ist \u00fcbrigens ironisch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Diesen Brief gibt es in Englisch auch als<\/em> <a href=\"https:\/\/youtu.be\/xyG5oFs0Co4\">VIDEO PODCAST<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Oh je, ist das kompliziert&#8230; Wie k\u00f6nnen wir diese Konzepte voneinander unterscheiden? Matthew Pawlak (2023) hat es in <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3DT9cml\"><em>Sarcasm in Paul\u2019s Letters<\/em><\/a>, einer Studie \u00fcber den Sarkasmus in den Paulusbriefen, versucht. Das Ergebnis ist eine faszinierende, wenn auch fast \u00fcberm\u00e4\u00dfig detaillierte Studie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wie gesagt, Sarkasmus ist eine ernste Angelegenheit. Schauen wir also genauer, wie er funktioniert. Ich beginne mit den zwei Schl\u00fcsselbegriffen, Sarkasmus und Ironie, und wende mich dann dem Schreibstil des Paulus zu.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ironie: Das eine sagen, das andere meinen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Die urspr\u00fcngliche Bedeutung des griechischen Wortes f\u00fcr \u201aIronie\u2018,<em> eironea<\/em>, besteht darin, etwas durch T\u00e4uschung oder Vort\u00e4uschen zu verbergen (ebd.: 10f). Sowohl Ironie als auch Sarkasmus beinhalten, dass wir etwas anderes sagen als das, was wir wirklich meinen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Oft wird Ironie so definiert, dass sie das genaue Gegenteil von dem bedeutet, was gesagt wird. Das kann es sein. Der Kommentar \u201eWas f\u00fcr ein sch\u00f6ner Tag!\u201c, wenn es regnet, ist das offensichtliche Beispiel. Aber das ist nicht immer so.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">In seiner Auseinandersetzung mit der Ironie f\u00fchrt Pawlak (ebd.: 24-27) folgendes Beispiel an: Jemand stellt sein \u00fcberlegenes Wissen zur Schau, bis es aus seinem Opfer herausplatzt: \u201eOh, du bist so klug!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Hier sind die Worte grunds\u00e4tzlich korrekt und wahr \u2013 die Person ist klug und wei\u00df viel. Die beabsichtigte Botschaft ist nicht das Gegenteil der sachlichen Aussage (also nicht, \u201eDu bist dumm!\u201c).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Pawlak weist jedoch darauf hin, dass die Aussage eine negative Bewertung des Verhaltens der anderen Person impliziert. Diese Bewertung ist in der Tat das Gegenteil von dem, was positiv klingt. \u201eDu bist so schlau!\u201c bedeutet in Wirklichkeit \u201eDu nervst!\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-medium\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/CALS-123-sarcasm-552aeb74-b197-4e81-a4a6-d1d90088cdec.webp?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/CALS-123-sarcasm-552aeb74-b197-4e81-a4a6-d1d90088cdec.webp?resize=300%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3120\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/CALS-123-sarcasm-552aeb74-b197-4e81-a4a6-d1d90088cdec.webp?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/CALS-123-sarcasm-552aeb74-b197-4e81-a4a6-d1d90088cdec.webp?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/CALS-123-sarcasm-552aeb74-b197-4e81-a4a6-d1d90088cdec.webp?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/CALS-123-sarcasm-552aeb74-b197-4e81-a4a6-d1d90088cdec.webp?w=1024&amp;ssl=1 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sarkasmus: Ein scharfer Stachel<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Sarkasmus ist eine Form der Ironie. Das Wort kommt vom griechischen <em>sark\u00e1zein<\/em> (Fleisch zerrei\u00dfen) \u2013 das ist vielsagend. W\u00e4hrend Ironie oft neutral oder sogar humorvoll ist, hat Sarkasmus in der Regel eine sch\u00e4rfere Kante: Er verspottet, verletzt, und beleidigt manchmal auch. Sarkasmus richtet sich in der Regel gegen Menschen, w\u00e4hrend sich Ironie auf Situationen oder Ereignisse beziehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Pawlak (ebd.: 32) definiert Sarkasmus als eine Aussage, die im Wortlaut eine positive Bewertung darstellt, aber eine negative Bewertung andeutet und bezweckt. Ein gro\u00dfartiges biblisches Beispiel kommt von Hiob, der sarkastisch zu seinen Freunden sagt: \u201eJa, ihr seid die Leute, mit euch wird die Weisheit sterben!\u201c (Hiob 12,2). Hiob lobt seine Freunde nicht \u2013 er verspottet ihre Arroganz bitterlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Mit anderen Worten, \u201eich behaupte, dass Sarkasmus normalerweise als implizite Angriff auf das fungiert, was sein Gegen\u00fcber als eine positive Eigenschaft f\u00fcr sich in Anspruch nimmt\u201c, so Pawlak (ebd., 58). Dieser Anspruch wird untergraben und l\u00e4cherlich gemacht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-medium\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/cals-123-sarcasm-2015186_1920.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"186\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/cals-123-sarcasm-2015186_1920.jpg?resize=300%2C186&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3121\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/cals-123-sarcasm-2015186_1920.jpg?resize=300%2C186&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/cals-123-sarcasm-2015186_1920.jpg?resize=1024%2C634&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/cals-123-sarcasm-2015186_1920.jpg?resize=768%2C475&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/cals-123-sarcasm-2015186_1920.jpg?resize=1536%2C950&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/cals-123-sarcasm-2015186_1920.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sarkasmus erkennen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Woran erkennen wir, dass etwas Sarkasmus ist? Wenden wir uns als Beispiel 1. K\u00f6nige 22 zu. K\u00f6nig Ahab von Israel plant einen Krieg gegen Syrien. Aber er w\u00fcnscht sich, dass der K\u00f6nig Joschafat von Juda sich ihm in diesem Kampf anschlie\u00dft. Um dies zu erreichen, hat er 400 Propheten zusammengebracht, und sie alle verk\u00fcnden die gleiche Botschaft: \u201eZieh hinauf! Der Herr wird\u2018s in die Hand des K\u00f6nigs geben\u201c (1. K\u00f6. 22,6).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Joschafat sp\u00fcrt, dass mit der Einstimmigkeit der 400 Propheten etwas nicht stimmt, was ihn veranlasst, eine andere Meinung einholen zu wollen. Die einzige Option scheint der Prophet Micha zu sein, der im Gef\u00e4ngnis sitzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Als er hereingebracht wird, fragt Ahab: \u201eMicha, sollen wir gegen Ramot in Gilead in den Kampf ziehen oder sollen wir\u2019s lassen?\u201c Micha antwortet: \u201eJa, zieh hinauf, es soll dir gelingen! Der HERR wird\u2018s in die Hand des K\u00f6nigs geben\u201c (1. K\u00f6. 22,15). Auf den ersten Blick gibt er also die gleiche Antwort wie die anderen Propheten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Doch Ahab ist ver\u00e4rgert. \u201eWie oft soll ich dich beschw\u00f6ren, dass du mir im Namen des HERRN nichts als die Wahrheit sagst!\u201c (1. K\u00f6. 22,16). Wie kam Ahab zu dem Schluss, dass Micha in seiner Antwort unaufrichtig war? Woher wusste er das?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Der Sarkasmus muss offensichtlich gewesen sein. H\u00f6chstwahrscheinlich verrieten ihn seine K\u00f6rpersprache und sein Tonfall.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">In geschriebenen Texten kann es schwierig sein, Sarkasmus zu erkennen, da uns der Ton und die K\u00f6rpersprache fehlen. Aber es gibt Anzeichen, zum Beispiel:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\"><strong>Negative Bewertung<\/strong>: Auf Sarkasmus folgt oft eine explizite Verneinung des Gesagten.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\"><strong>\u00dcbertreibung<\/strong>: Sarkasmus beinhaltet oft \u00dcbertreibung.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\"><strong>Inkongruenz<\/strong>: Was gesagt wird, passt nicht in den Kontext oder die Situation.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein Beispiel im R\u00f6merbrief<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Im R\u00f6merbrief verwendet Paulus u.a. Fragen, um seinen Text zu strukturieren. Zum Beispiel:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Was sollen wir nun sagen? Sollen wir denn in der S\u00fcnde beharren, damit die Gnade umso m\u00e4chtiger werde? (R\u00f6m. 6,1f)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wie nun? Sollen wir s\u00fcndigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne! (R\u00f6m. 6:15)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Oberfl\u00e4chlich betrachtet scheint Paulus in diesem Fall die Fragen ernsthaft in Betracht zu ziehen. Sie erf\u00fcllen jedoch alle drei eben genannten Kriterien. Paulus verwirft diese absurden Ideen umgehend. Die Darstellung ist wahrscheinlich \u00fcbertrieben. Und der Kontext des R\u00f6merbriefes macht deutlich genug, dass Paulus eine solche Vorgehensweise nicht ernsthaft in Erw\u00e4gung gezogen haben konnte. Wir haben es mit Sarkasmus zu tun (so Pawlak 2020: 124ff; siehe auch R\u00f6m. 2,17-23 und 3,7f).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die korinthische Korrespondenz<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Sarkasmus und Ironie sind nicht nur clevere Tricks \u2013 sie sind Werkzeuge, mit denen Paulus seine Leser auf tiefgr\u00fcndige Weise herausfordert, tadelt und ermutigt. Der Gebrauch von Sarkasmus ist besonders im 1. Korintherbrief auff\u00e4llig. Allerdings f\u00e4llt es mir nicht immer leicht, die Aussagen einzuordnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">In 1. Korinther 4,8 hei\u00dft es: \u201eIhr herrscht ohne uns\u201c. Sofort folgt die Verneinung, und man kann sich leicht den scharfen Ton des Paulus vorstellen. \u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich in 1. Korinther 6,15: \u201eSollte ich nun die Glieder Christi nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei ferne!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Aber was ist sarkastisch an 1. Korinther 1,27f und 2,1-4? Basierend auf dem Kontext argumentiert Pawlak, dass Paulus die Weisen und die Weisheit dieser Welt als \u00fcberhaupt nicht weise ansieht. Er setzt daher \u201aWeise\u2018 und \u201aWeisheit\u2018 in Anf\u00fchrungszeichen (Pawlak 2020: 208). \u00c4hnliches gilt f\u00fcr 1. Korinther 8,1, wo die Korinther sich ihres Wissens r\u00fchmen. Aus Sicht des Paulus handelt es sich dabei aber gar nicht um wirkliches Wissen (siehe auch 1. Korinther 8,9-11, wo ihr Wissen ebenfalls suspekt ist) \u2013 man m\u00fcsste es wohl auch in Anf\u00fchrungszeichen setzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die sch\u00e4rfste und bissigste Rhetorik des Paulus findet sich im 2. Korintherbrief, vor allem in seiner Selbstverteidigung, die in 2. Korinther 10 beginnt; das ist bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Aber Vorsicht. Sarkasmus ist hier nicht ganz so weit verbreitet, wie es oft dargestellt wird. Wir m\u00fcssen pr\u00e4zise sein. Im 2. Korintherbrief verwendet Paulus oft Selbstironie, eine Form der Ironie, bei der negative Aussagen \u00fcber sich selbst eine positive Bewertung implizieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das ist das genaue Gegenteil von Sarkasmus. Anstatt dass eine positive Bewertung das Negative impliziert, wie im Sarkasmus, erhalten wir eine negative Bewertung, die eine positive impliziert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Zum Beispiel, wenn Paulus sagt: \u201eIch, \u2026, der ich in eurer Gegenwart unterw\u00fcrfig sein soll, aber mutig, wenn ich fern von euch bin\u201c (2. Kor. 10,1), und: \u201eAndere Gemeinden habe ich beraubt und Geld von ihnen genommen, um euch dienen zu k\u00f6nnen\u201c (2. Kor. 11,8), dr\u00fcckt er ironisch seinen Frust \u00fcber die fehlgeleiteten Wahrnehmungen der Korinther aus.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-medium\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/cals-123-super.png?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"298\" height=\"300\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/cals-123-super.png?resize=298%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3130\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/cals-123-super.png?resize=298%2C300&amp;ssl=1 298w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/cals-123-super.png?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/cals-123-super.png?resize=768%2C774&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/cals-123-super.png?w=811&amp;ssl=1 811w\" sizes=\"auto, (max-width: 298px) 100vw, 298px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\">Und wenn Paulus sich in 2. Korinther 11,4-6 und 11,19-21 direkt mit den \u201e\u00dcberaposteln\u201c vergleicht, verbindet er effektiv Sarkasmus (gegen\u00fcber den falschen Aposteln und den Korinthern) mit Selbstironie (in Bezug auf sich selbst).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Man k\u00f6nnte auch sagen, dass seine ganze Herangehensweise an die Prahlerei in diesen Kapiteln sarkastisch ist (ebd.: 210f). Paulus schlie\u00dft sich dem R\u00fchmen an, aber er h\u00e4lt es f\u00fcr einen dummen Irrtum. Nur widerwillig l\u00e4sst er sich in 2. Korinther 11,21b-12,10 darauf ein: die sogenannte Narrenrede.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Und jetzt kommt die gro\u00dfe \u00dcberraschung. Laut Pawlak (ebd.: 38) enth\u00e4lt dieser Abschnitt, die Narrenrede, \u201ekeine nennenswerte verbale Ironie und keinen Sarkasmus\u201c. Das R\u00fchmen ist hier nicht ironisch, sondern sachlich, einschlie\u00dflich der positiven Bewertung. Paulus hat das alles getan und erlebt, und man sollte es ihm tats\u00e4chlich positiv anrechnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Nebenbei setzt Paulus noch ein anderes Stilmittel ein, das einen weiteren Begriff erforderlich macht. Die Rede verwendet Parodie. Paulus ahmt etwas auf eine Weise nach, die es l\u00e4cherlich macht. Auf diese Weise macht er sich \u00fcber das stereotypische Heldentum der Antike lustig. Seine \u201aHeldentaten\u2018 sind fast das Gegenteil. Heldenhaft w\u00fcrde bedeuten, die Stadtmauern im Angriff erklimmen, nicht auf der Flucht in einem Korb vor der Mauer heruntergelassen zu werden (2. Kor. 11,33).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Paulus verspottet oder relativiert zumindest auch die Visionen, \u00fcber die sich manche r\u00fchmten, w\u00e4hrend er gleichzeitig seine eigene vision\u00e4re Himmelsreise einbringt (2 Kor. 12,1-10). Er weigert sich, eine gro\u00dfe Sache daraus zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Und es gibt weitere Paradoxe: Wenn ich schwach bin, bin ich stark (2. Kor. 12,10). Das ist aber kein Sarkasmus.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wisst ihr nicht&#8230;?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Wie gesagt, ich finde es nicht einfach, diese Kategorien anzuwenden. Wie verstehe ich zum Beispiel das wiederholte \u201eWisst ihr nicht&#8230;?\u201c in 1. Korinther (z. B. 1. Kor. 3,16)? Die Aussage enth\u00e4lt sicherlich einen Stachel, kommt mit Biss, aber ist sie sarkastisch? Weder Pawlak noch andere ordnen sie so ein (Pawlak 2020: 208f, 212).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wichtiger als das richtige Etikett zu treffen, ist es jedoch zu analysieren und erkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen, wie eine Aussage, in diesem Fall eine Frage, gemeint ist. Es scheint, dass Paulus \u00dcberraschung vort\u00e4uscht, dass die Korinther manches nicht wissen, und er sie \u00fcber bestimmte Dinge (neu) informieren muss. Aber in Wirklichkeit ist er \u00fcberhaupt nicht \u00fcberrascht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Kraft der Frage ist eine Aussage: Ihr solltet es wissen (aber ihr wisst es nicht). Mit anderen Worten, ihr seid nicht so weise und sachkundig, wie ihr denkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Klingt f\u00fcr mich wie Sarkasmus, aber ich kann mich irren; was wei\u00df ich schon?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Moment&#8230; War das Selbstironie?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bildnachweis<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Sarcasm 1 &lt;<a href=\"https:\/\/pixabay.com\/vectors\/ai-generated-man-sarcasm-laughing-8288688\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/pixabay.com\/vectors\/ai-generated-man-sarcasm-laughing-8288688\/<\/a>> CC0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Sarcasm 2 &lt;<a href=\"https:\/\/pixabay.com\/photos\/sarcasm-word-letters-sarcastic-2015186\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/pixabay.com\/photos\/sarcasm-word-letters-sarcastic-2015186\/<\/a>> CC0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Superhero &lt;<a href=\"https:\/\/pixabay.com\/en\/boy-cartoon-comic-comic-characters-2025552\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/pixabay.com\/en\/boy-cartoon-comic-comic-characters-2025552\/<\/a>> CC0<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturangaben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Bibelzitate, wenn nicht anders angegeben: <em>Die Bibel nach der \u00dcbersetzung Martin Luthers<\/em>. 1999. Revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Pawlak, Matthew Christian. 2020. \u2018Sarcasm in Paul\u2019s Letters\u2019 (Ph. D. Thesis, Cambridge: Peterhouse, Cambridge University) &lt;<a href=\"https:\/\/api.repository.cam.ac.uk\/server\/api\/core\/bitstreams\/a8f3aa29-4b7c-4976-968e-8627efd876af\/content\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/api.repository.cam.ac.uk\/server\/api\/core\/bitstreams\/a8f3aa29-4b7c-4976-968e-8627efd876af\/content<\/a>&gt; [accessed 4 December 2024]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Pawlak, Matthew. 2023. <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3DT9cml\"><em>Sarcasm in Paul\u2019s Letters<\/em><\/a>, Society for New Testament Studies Monograph Series, 182 (Cambridge: Cambridge University Press) (bezahlter Link)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verk\u00e4ufen. Einige der Links in diesem Text sind \u201eAffiliate Links\u201c. 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