{"id":2325,"date":"2022-03-03T08:30:00","date_gmt":"2022-03-03T07:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=2325"},"modified":"2024-08-06T16:54:15","modified_gmt":"2024-08-06T14:54:15","slug":"cals95","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2022\/03\/cals95\/","title":{"rendered":"Die Evangelien und die Apostelgeschichte"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"\">Ungl\u00fccklicherweise steht das Lukasevangelium in der Bibel unter den Evangelien an dritter Stelle, noch vor dem Johannesevangelium \u2013 und wurde so getrennt von der Apostelgeschichte. Das ist bedauerlich, denn so kann man leicht \u00fcbersehen, dass das Lukasevangelium und die Apostelgeschichte vom selben Autor, n\u00e4mlich Lukas, stammen. Auch bleibt so unsichtbar, dass es sich um zwei B\u00e4nde einer Reihe handelt und nicht um zwei unabh\u00e4ngige B\u00fccher. Zumindest bis zu einem gewissen Grad sollten diese beiden B\u00fccher zusammen gelesen und interpretiert werden. Das wird allzu oft nicht getan. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Dar\u00fcber hinaus erweckt seine Platzierung den Eindruck, dass das Lukasevangelium zur gleichen Literaturgattung geh\u00f6rt wie die anderen drei Evangelien. Aber die Apostelgeschichte (Band 2) soll <em>kein<\/em> Evangelium sein. Was genau ist aber ein \u201eEvangelium\u201c? Und zu welcher Gattung geh\u00f6rt denn die Apostelgeschichte?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Diesen Brief gibt es in Englisch auch als<\/em> <a href=\"https:\/\/youtu.be\/1uTC0nVTp-M\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">VIDEO PODCAST<\/a> <em>und als<\/em> <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/cals-95-luke-acts\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">AUDIO PODCAST<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eEvangelium\u201c als Literaturgattung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Diese Fragen werden nach wie vor heftig diskutiert, und das aus gutem Grund. Die Bestimmung der Gattung oder der Literaturart eines Textes ist ein wichtiger Schritt, um ihn richtig zu verstehen. Ein offensichtliches Beispiel: Ein M\u00e4rchen ist etwas anderes als ein Zeitungsartikel. Wir lesen sie unterschiedlich und mit sehr unterschiedlichen Erwartungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Was macht eine Gattung aus? Sie beruht auf Elementen wie Form, Inhalt, Funktion und Zweck, die bestimmte Texte gemeinsam haben. Daraus leiten sich Regeln oder Prinzipien ab, wie ein Text zu rezipieren und zu interpretieren ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Bis zum fr\u00fchen 20. Jahrhundert wurden die Evangelien allgemein als eine Art Biografie verstanden. Zur Zeit der Abfassung des Neuen Testaments wurde die Biografie zu einer immer beliebteren Form des Schreibens. Streng genommen sollten wir von <em>Bios<\/em> reden, da dies der damals verwendete Begriff war. <em>Bios<\/em> ist das griechische Wort f\u00fcr <em>Leben<\/em>. Der <em>Bios<\/em> (<em>Vita<\/em> im Latein) befasste sich mit dem Leben besonderer Personen. Das tun auch die Evangelien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Seit den 1920er Jahren \u00e4nderte sich der Konsens der Bibelwissenschaft dramatisch; die Evangelien wurden nun als \u201eein einzigartiger Typus fr\u00fchchristlicher Schriften verstanden, der nicht durch Bezugnahme auf irgendeine andere Art von Literatur der antiken Welt erkl\u00e4rt werden kann. Diese Position wurde zur Standardansicht unter den Gelehrten des Neuen Testaments, die bis in die letzten Jahrzehnte praktisch unangefochten blieb\u201c (Hurtado 1992: 277). Mit anderen Worten: <em>Evangelium<\/em> war zu einer eigenen Literaturgattung geworden:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Bis in die 1970er Jahre herrschte praktisch ein Konsens dar\u00fcber, dass die Evangelien eine einzigartige literarische Gattung in der griechisch-r\u00f6mischen Welt darstellten und dass alle offensichtlichen \u00c4hnlichkeiten mit anderen fr\u00fchchristlichen Schriften oder dem weiteren griechisch-r\u00f6mischen literarischen Umfeld irrelevant waren. Dieser Konsens wurde jedoch in Frage gestellt, und verschiedene Gelehrte haben argumentiert, dass die Evangelien mit einer oder mehreren Arten griechisch-r\u00f6mischer Literatur verwandt sind, am h\u00e4ufigsten mit biografischen Schriften. (Ebd.: 276)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">In gewissem Sinne ist jeder Mensch \u2013 und jeder Text \u2013 einzigartig. Allerdings ist die Einzigartigkeit Jesu, so darf man das wohl sagen, einzigartig, <em>sui generis<\/em>, <em>one of a kind<\/em>. Aber macht dies die Evangelien zu einer einzigartigen Literaturform? Erforderte die Einzigartigkeit Jesu eine ebenso einzigartige Gattung, um seine Geschichte zu erfassen?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eEvangelium\u201c als Biografie der Antike<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Wahrscheinlich nicht. Aller Wahrscheinlichkeit nach h\u00e4tte ein Leser der Antike, der beispielsweise ein Exemplar von Markus oder Johannes in die Hand genommen h\u00e4tte, es als eine Art Biografie betrachtet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">In den letzten Jahrzehnten hat sich das Blatt dann auch gewendet. Laut dem <em>Lexham Bible Dictionary<\/em> betrachten viele Wissenschaftler die Evangelien heute innerhalb eines \u201eRahmens der altgriechischen Biografie oder des <em>Bios<\/em> &#8230; sie passen in die Gattung der altgriechischen Biografie &#8230; Diese Sichtweise der Gattung der Evangelien als eine Untergruppe der antiken Biografie ist heute allgemein akzeptiert\u201c (Smith 2016).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ein Gelehrter, der viel zu dieser Ver\u00e4nderung beigetragen hat, ist Richard A. Burridge. Im <em>Dictionary of New Testament Background<\/em> fasst er die Argumente f\u00fcr die Evangelien als Biografie zusammen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Im Gegensatz zu modernen Biografien decken die griechisch-r\u00f6mischen Biografien nicht das gesamte Leben einer Person in chronologischer Reihenfolge ab, und sie enthalten keine psychologische Analyse des Charakters der Person. Inhaltlich beginnen sie mit einer kurzen Erw\u00e4hnung der Abstammung, der Familie oder der Stadt des Helden, seiner Geburt und einer gelegentlichen Anekdote \u00fcber seine Erziehung; in der Regel geht die Erz\u00e4hlung rasch zu seinem sp\u00e4teren \u00f6ffentlichen Auftritt \u00fcber. Berichte \u00fcber Gener\u00e4le, Politiker oder Staatsm\u00e4nner sind eher chronologisch geordnet und erz\u00e4hlen von ihren gro\u00dfen Taten und Tugenden, w\u00e4hrend das Leben von Philosophen, Schriftstellern oder Denkern eher anekdotisch und thematisch um Materialsammlungen herum angeordnet wird, um ihre Ideen und Lehren darzustellen. Auch wenn der Autor den Anspruch erhebt, Informationen \u00fcber sein Thema zu liefern (und wir stellen fest, dass keine antiken Biografien von Frauen verfasst wurden), so verfolgt er doch oft apologetische (um das Andenken des Betreffenden gegen die Angriffe anderer zu verteidigen), polemische (um seine Rivalen anzugreifen) oder didaktische (um seine Anh\u00e4nger \u00fcber ihn zu unterrichten) Ziele. In vielen antiken Biografien wird der Tod des Protagonisten sehr ausf\u00fchrlich beschrieben, da er hier seinen wahren Charakter offenbart, seine endg\u00fcltige Lehre erteilt oder seine gr\u00f6\u00dfte Tat vollbringt. (Burridge 2000: 168)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Wie andere antike Biografien sind auch die Evangelien fortlaufende Prosaerz\u00e4hlungen von der L\u00e4nge einer einzigen Schriftrolle, die aus Geschichten, Anekdoten, Spr\u00fcchen und Reden bestehen. Die Konzentration auf das \u00f6ffentliche Wirken Jesu, von der Taufe bis zum Tod, auf seine Lehre und seine gro\u00dfen Taten unterscheidet sich nicht wesentlich vom Inhalt anderer antiker Biografien. Auch der Raum, der der letzten Lebenswoche Jesu, seinem Tod und der Auferstehung einger\u00e4umt wird, spiegelt den Raum wider, der dem Tod und den nachfolgenden Ereignissen in den Werken von Plutarch, Tacitus, Nepos und Philostratus einger\u00e4umt wird. (Ebd.: 169)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-medium\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/cals-95-gospel-881290_1280.png?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/cals-95-gospel-881290_1280.png?resize=300%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-2326\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/cals-95-gospel-881290_1280.png?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/cals-95-gospel-881290_1280.png?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/cals-95-gospel-881290_1280.png?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/cals-95-gospel-881290_1280.png?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/cals-95-gospel-881290_1280.png?w=1280&amp;ssl=1 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hurtados Warnung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Im <em>Dictionary of Jesus and the Gospels<\/em> schl\u00e4gt Larry Hurtado einen vorsichtigeren Ton an, und wir tun gut daran, seine Warnung zu beherzigen. Es gibt eben auch Unterschiede zwischen den Evangelien und den Biografien. Der Schwerpunkt der Evangelien liegt nicht auf dem Charakter Jesu als nachahmenswertem Vorbild, sondern auf seiner einzigartigen Rolle. Er ist mehr als ein moralisches Beispiel oder ein herausragender und bewundernswerter Mensch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Au\u00dferdem ist der Zweck ein anderer. Die Evangelien wurden nicht f\u00fcr ein allgemeines Publikum geschrieben, sondern um der christlichen Gemeinschaft zu dienen, wenn sie zum Gottesdienst zusammenkommt. Es handelt sich nicht um Texte f\u00fcr den privaten Gebrauch. Hurtado fasst zusammen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Es ist wahrscheinlich, dass beide Seiten in der Debatte ihre Berechtigung haben. Einerseits weisen die Evangelien verschiedene Merkmale einer oder mehrerer Arten der griechisch-r\u00f6mischen Literatur auf und k\u00f6nnen daher mit bestimmten literarischen Gattungen dieser Zeit verglichen werden. Dar\u00fcber hinaus sollten wir erwarten, dass die Autoren des Neuen Testaments von den allgemeinen literarischen Konventionen und Praktiken ihrer Zeit beeinflusst wurden. Dennoch weisen die neutestamentlichen Evangelien auch eine gewisse Einzigartigkeit auf und bilden somit zumindest teilweise eine eigene Kategorie oder Untergattung. Das hei\u00dft, die Evangelisten scheinen, obwohl sie von ihrem literarischen Umfeld beeinflusst wurden, Werke geschaffen zu haben, deren Ursprung und Merkmale am unmittelbarsten im Hinblick auf die fr\u00fchchristlichen Gruppen zu verstehen sind, f\u00fcr die die Evangelien geschrieben wurden. (Hurtado 1992: 276)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Wie bereits erw\u00e4hnt, h\u00e4tte ein antiker Leser, der ein Exemplar von Markus oder Johannes in die Hand nahm, dieses als eine Form der Biografie betrachtet. Wir m\u00fcssen auch bedenken, dass die antike Biografie \u201eein \u00e4u\u00dferst flexibles Genre\u201c war (Burridge 2000: 168). Sie konnte an eine Vielzahl von Zielen angepasst werden, doch die daraus resultierenden Texte wiesen weiterhin \u201eeine klare Familien\u00e4hnlichkeit\u201c auf (ebd.: 169) \u2013 etwas, das auch f\u00fcr die neutestamentlichen Evangelien gilt.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Apostelgeschichte als antike Geschichtsschreibung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">W\u00e4hrend die Evangelien den Lesern der Antike im Gro\u00dfen und Ganzen als so etwas wie <em>Bios<\/em> erschienen, h\u00e4tten sie die Apostelgeschichte als Geschichtsschreibung erkannt. Wie bei den Evangelien und den Biografien passt die Gattung freilich nicht perfekt. Die Geschichtsschreibung des Lukas ist von der alttestamentlichen und j\u00fcdischen Geschichtsschreibung, etwa von Josephus, beeinflusst (vgl. Green 1997: 8), und sie behandelt ein ungew\u00f6hnliches Thema. Aber sie geh\u00f6rt dennoch in die Kategorie der Geschichtsschreibung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Und genau hier f\u00fchrt uns die Tatsache in die Irre, dass das Lukasevangelium von der Apostelgeschichte abgetrennt und den Evangelien zugeordnet wurde. Lukas hat sein Evangelium als Teil eines zweib\u00e4ndigen Werkes geschrieben. Beide Teile dienen demselben Ziel und w\u00fcrden normalerweise zur selben Gattung geh\u00f6ren. Das bedeutet, dass das Lukasevangelium in erster Linie Geschichtsschreibung ist, wie die Apostelgeschichte, und nicht eine Biografie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Art und Weise, wie Lukas sein Evangelium beginnt, unterst\u00fctzt dies. In Lukas 1 sagt er ausdr\u00fccklich, was er vorhat, und das ist nicht, eine Biografie zu schreiben. Anders als in den anderen Evangelien geht es ihm nicht um eine <em>Person<\/em>, sondern um <em>Ereignisse<\/em>, was auf Geschichte und Geschichtsschreibung schlie\u00dfen l\u00e4sst:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Viele haben es schon unternommen, Bericht zu geben <em>von den Geschichten [gr. <\/em>pragmata<em>, eher Ereignisse oder Taten], die unter uns geschehen sind<\/em>, wie uns das \u00fcberliefert haben, die es von Anfang an selbst gesehen haben und Diener des Worts gewesen sind. So habe auch ich\u2019s f\u00fcr gut gehalten, nachdem ich alles von Anfang an sorgf\u00e4ltig erkundet habe, es f\u00fcr dich, hochgeehrter Theophilus, in guter Ordnung aufzuschreiben, damit du den sicheren Grund der Lehre erf\u00e4hrst, in der du unterrichtet bist. (Lk. 1,1-4; Hervorhebung hinzugef\u00fcgt)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Zugegeben, das Lukasevangelium handelt haupts\u00e4chlich von einer Person. Aber, wie Witherington betont, Geschichtsschreibung \u201ekonnte betr\u00e4chtliche Mengen an biografischem Material enthalten, <em>wenn man der Meinung war, dass eine bestimmte Person ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Ver\u00e4nderung des Laufs der Geschichte verantwortlich war<\/em> (wie Alexander der Gro\u00dfe oder Jesus von Nazareth)\u201c (Witherington 1998: 17; Hervorhebung im Original). Und wer hat den Lauf der Geschichte mehr ver\u00e4ndert als Jesus?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Lukasevangelium als antike Geschichtsschreibung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Indem wir das Lukasevangelium in einen anderen Kontext (den der Apostelgeschichte) stellen, er\u00f6ffnen wir einen neuen Blickwinkel auf seine Botschaft. Lukas geht einen bedeutenden Schritt \u00fcber die anderen Evangelien hinaus. Er schreibt nicht nur \u00fcber eine herausragende Person, ein einzigartiges Individuum, und was sein Leben \u2013 und sein Tod \u2013 f\u00fcr uns bedeuten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Lukas schreibt nicht nur Theologie, er schreibt auch Geschichte. Vielleicht mehr als das: Er <em>interpretiert<\/em> Geschichte, <em>Welt<\/em>geschichte. In den Ereignissen rund um Jesus hat die Geschichte ihren Dreh- und Angelpunkt und ihr Zentrum gefunden. Die Apostelgeschichte zeigt, wie sich dies auf die Welt auszuwirken begann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Lukas bietet eine k\u00fchne neue Deutung der Weltgeschichte, in deren Zentrum der Tod und die Auferstehung Jesu Christi stehen. Das hat keiner der anderen Evangelisten so deutlich dargestellt wie er.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bildnachweis<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">OpenClipart-Vectors. 2016 &lt;https:\/\/pixabay.com\/vectors\/unicorn-fantasy-fairy-tale-pony-1293942\/&gt; CC0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">ChristopherPluta. 2014 &lt;https:\/\/pixabay.com\/photos\/old-newspaper-newspaper-retro-sepia-350376\/&gt; CC0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">PhilipBarrington. 2015 &lt;https:\/\/pixabay.com\/vectors\/gospel-christian-evangelists-four-881290\/&gt; CC0<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturangaben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Bibelzitate, wenn nicht anders angegeben: <em>Die Bibel nach der \u00dcbersetzung Martin Luthers<\/em>. 1999. Revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Burridge, Richard A. 2000. \u2018Biography, Ancient\u2019, in <em>Dictionary of New Testament Background: A Compendium of Contemporary Biblical Scholarship<\/em>, ed. by Craig A. Evans and Stanley E. Porter (Downers Grove, IL: InterVarsity Press)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Green, Joel B. 1997. \u2018Acts of the Apostles\u2019, in <em>Dictionary of the Later New Testament and Its Developments<\/em>, ed. by Ralph P. Martin and Peter H. Davids (Downers Grove, IL: InterVarsity Press)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Hurtado, L. W. 1992. \u2018Gospel (Genre)\u2019, in <em>Dictionary of Jesus and the Gospels<\/em>, ed. by Joel B. Green and Scot McKnight (Downers Grove, IL: InterVarsity Press)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Smith, Zachary G. 2016 \u2018Gospel Genre\u2019, in <em>The Lexham Bible Dictionary<\/em>, ed. by John D. Barry, David Bomar, Derek R. Brown, Rachel Klippenstein, Douglas Mangum, and others (Bellingham, WA: Lexham Press)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Witherington, Ben. 1998. <em>The Acts of the Apostles: A Socio-Rhetorical Commentary<\/em> (Grand Rapids, MI: Eerdmans)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist nicht nur so, dass Lukas und die Apostelgeschichte vom selben Autor stammen (richtig: Lukas), sie sind auch zwei Teile eines einzigen Werks. Wie ver\u00e4ndert das unsere Sicht auf das Lukasevangelium?<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2327,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"nf_dc_page":"","_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[417,25,212],"tags":[263,419,418],"class_list":["post-2325","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-apostelgeschichte","category-evangelienapostelgeschichte","category-lukas","tag-evangelium","tag-gattung","tag-genre"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/cals-95-Kombi.jpg?fit=1920%2C1280&ssl=1","jetpack-related-posts":[{"id":832,"url":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2015\/07\/cals15\/","url_meta":{"origin":2325,"position":0},"title":"Wie die Rhetorik der Antike uns hilft, die Bibel zu verstehen (II)","author":"wilrens","date":"July 2, 2015","format":false,"excerpt":"Im April dieses Jahres schrieb ich in Create a Learning Site \u00fcber das Thema \u201eSocio-Rhetorical Criticism\u201c. 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