{"id":2281,"date":"2021-11-04T08:30:00","date_gmt":"2021-11-04T07:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=2281"},"modified":"2024-08-06T17:09:58","modified_gmt":"2024-08-06T15:09:58","slug":"cals91","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2021\/11\/cals91\/","title":{"rendered":"Laubh\u00fcttenfest und Wasser"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"\">Der Zusammenhang zwischen Laubh\u00fcttenfest und Wasser ist nicht offensichtlich. Im Alten Testament wird er nie ausdr\u00fccklich erw\u00e4hnt, au\u00dfer (m\u00f6glicherweise) in Sacharja 14,16-19. Selbst dort ist die Verbindung d\u00fcnn. Sie beschr\u00e4nkt sich darauf, die V\u00f6lker, die es vers\u00e4umen, zum Laubh\u00fcttenfest nach Jerusalem hinaufzuziehen, mit Trockenheit zu strafen. Im Neuen Testament erscheint der Zusammenhang nur in einer einzigen Aussage Jesu, die in Johannes 7,37-39 \u00fcberliefert ist:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Aber am letzten Tag des Festes, der der h\u00f6chste war, trat Jesus auf und rief: Wen da d\u00fcrstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Str\u00f6me lebendigen Wassers flie\u00dfen. Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Geist war noch nicht da; denn Jesus war noch nicht verherrlicht. (Joh. 7,37-39)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Beim betreffenden Fest, so zeigt sich weiter oben im Kapitel (Joh. 7,2), handelt es such um das Laubh\u00fcttenfest. Die Bilder vom Durst und vom Wasser im Zusammenhang mit dem Geist sind bei Johannes und im Rest der Bibel wohlbekannt. Aber was, wenn \u00fcberhaupt, hat das mit dem Laubh\u00fcttenfest zu tun? Wie kam Jesus auf diese Idee und was bedeutet sie?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Diesen Brief gibt es in Englisch auch als<\/em> <a href=\"http:\/\/Feast%20of%20Booths,%20Feast%20of%20Tabernacles,%20water,%20John%207\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">VIDEO PODCAST<\/a> <em>und als<\/em> <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/cals-91-tabernacles\">AUDIO PODC<\/a><a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/cals-91-tabernacles\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">A<\/a><a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/cals-91-tabernacles\">ST<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Laubh\u00fcttenfest<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Das Laubh\u00fcttenfest ist das siebte und letzte der j\u00e4hrlichen Feste, die in 3. Mose 23 vorgeschrieben sind. Es soll im siebten Monat, also im Fr\u00fchherbst, stattfinden. Sieben Tage lang sollte das Volk Israel in H\u00fctten gebaut mit \u00c4sten und Laub leben. Das Fest sollte sie daran erinnern, dass sie w\u00e4hrend ihrer Reise durch die W\u00fcste in das verhei\u00dfene Land in Zelten gelebt hatten (3. Mo. 23,40-43). Gleichzeitig scheint es sich um ein Erntefest gehandelt zu haben, das das Ende des landwirtschaftlichen Zyklus markierte (vielleicht angedeutet in 3. Mo. 23,39 und explizit in 5. Mo. 16,13-15).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Sowohl der erste wie auch der achte Tag galten als Ruhetage (3. Mo. 23,39); beide waren ein besonderer Sabbat. F\u00fcr jeden der sieben Tage des eigentlichen Festes, nicht aber f\u00fcr den achten, sollte eine bestimmte Anzahl von Opfern dargebracht werden (4. Mo. 29,12-38). In all dem findet sich aber nichts \u00fcber Wasser.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wasser als prophetisches Bild<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Was die bildliche Verwendung von Wasser bei den Propheten betrifft, so werde ich nicht versuchen, einen umfassenden \u00dcberblick zu geben. Wasser ist ein offensichtliches Bild f\u00fcr Leben, Erfrischung und Erneuerung, vor allem in einem Klima, das D\u00fcrreperioden kennt. Die Symbolik des Wassers und eines Leben spendenden Flusses ist im Alten Testament weit verbreitet. Besonders h\u00e4ufig kommt das Bild vom Wasser im Buch Jesaja vor, wo es f\u00fcr die Erl\u00f6sung und die kommende Erneuerung der Sch\u00f6pfung dient. Es gibt manchmal auch eine ausdr\u00fcckliche Verbindung zwischen Wasser und dem Geist Gottes (Jes. 44,3; Hes. 36,25-27).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das erste Mal begegnet uns das Bild von Wasser in 1. Mose 2, wo ein Strom aus dem Garten, dem Ort der Gegenwart Gottes, flie\u00dft, sich in vier Str\u00f6me teilt und die ganze Erde bew\u00e4ssert. Vermutlich inspirierte dies die prophetischen Bilder eines Flusses oder Stroms, der aus einem zuk\u00fcnftigen Tempel flie\u00dft (Hes. 47,1-12; Sach. 14,8; Joel 4,18).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wasser des Lebens: ein herrliches Bild. Aber was hat es mit dem Laubh\u00fcttenfest zu tun?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wasser und Fest in der Zeit des zweiten Tempels<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">In der Zeit des zweiten Tempels, zwischen der R\u00fcckkehr aus dem Exil nach 539 v. Chr. und der Zerst\u00f6rung des Tempels im Jahr 70 n. Chr., entstand die Verbindung zwischen Wasser und Fest. Zur Zeit Jesu war es zu einem festen Brauch geworden, dass die Priester w\u00e4hrend des Festes zum Teich Siloam gingen, um Wasser zu holen. Sie trugen es in einem goldenen Krug hinauf und gingen in einer Prozession um den Altar, begleitet vom Gesang der Psalme 113-118. Dann wurde das Wasser ausgegossen. Das Ritual wurde an jedem der sieben Tage durchgef\u00fchrt, aber am siebten Tag gingen die Priester siebenmal um den Altar (Beasley-Murray 1999: 113f; K\u00f6stenberger 2007: 453f).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das Wasser wurde wahrscheinlich in Erinnerung an die Wasserversorgung durch Gott in der W\u00fcste ausgesch\u00fcttet. Es war auch als Bitte um reichlich Regen f\u00fcr die neue landwirtschaftliche Saison gedacht. Dar\u00fcber hinaus wurde es als Hinweis auf den verhei\u00dfenen Fluss verstanden, der im kommenden Reich Gottes aus dem Tempel flie\u00dfen w\u00fcrde. W\u00e4hrend des Laubh\u00fcttenfestes wurde Sacharja 14 gelesen, wo von diesem Strom gesprochen wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zur\u00fcck zu Johannes 7<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">In dem oben zitierten Abschnitt (Joh. 7,37-39) sind drei Dinge nicht ganz klar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>1. Was ist die richtige Zeichensetzung?<\/strong> Ist sie wie in der Lutherbibel, die dem griechischen Standardtext (USB\/Nestle-Aland) folgt? Oder sollten wir die alternative Zeichensetzung \u00fcbernehmen, die zu einer anderen \u00dcbersetzung f\u00fchrt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Wen da d\u00fcrstet, der komme zu mir und trinke, wer an mich glaubt. Wie die Schrift sagt: \u201eVon dessen Leib werden Str\u00f6me lebendigen Wassers flie\u00dfen\u201c (Beasley-Murray 1999: 102)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">In diesem Fall kann der Text so verstanden werden, dass das Wasser aus dem Innern Jesu flie\u00dft, nicht, wie im Luthertext, aus dem Innern des Glaubenden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es stimmt nat\u00fcrlich, dass wir dieses Wasser zuerst empfangen und davon trinken m\u00fcssen; es kommt nicht von uns. Jesaja 12,3 kommt einem in den Sinn: \u201eIhr werdet mit Freuden Wasser sch\u00f6pfen aus den Heilsbrunnen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Aber wenn wir das Wasser nehmen und trinken, werden wir selbst zu einer Quelle des neuen Lebens und der Wiederherstellung. Daf\u00fcr gibt es auch alttestamentliche Belege: \u201eUnd du wirst sein wie ein bew\u00e4sserter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt\u201c (Jes. 58,11). Johannes spricht in seinem Evangelium ebenfalls von dieser vermehrenden Wirkung: \u201eDas Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt\u201c (Joh. 4,14).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Au\u00dferdem leitet ein Satz, der mit \u201ewer \u2026\u201c beginnt, in den Schriften des Johannes h\u00e4ufig einen Gedanken ein, anstatt ihn zu vollenden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich werde daher bei der Lutherbibel bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>2. Welche Bibelstelle hatte Jesus im Sinn?<\/strong> Unter den vielen Verweisen im AT auf Wasser&nbsp; als Bild passt keine zu dem, was Jesus sagt. Es k\u00f6nnte sich um eine Zusammenstellung von mehreren oder sogar vielen dieser Stellen handeln. Der gerade erw\u00e4hnte Abschnitt aus Jesaja (Jes. 58,11) kommt dem in Johannes 7,38 ausgedr\u00fcckten Gedanken am n\u00e4chsten. Wie auch immer, Jesus gibt eine eher freie Umschreibung der Verse, die er im Sinn hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>3. An welchem Tag fand das Ereignis statt?<\/strong> Ist der letzte Tag des Festes, \u201eder der h\u00f6chste war\u201c (Joh. 7,37), der letzte der sieben Tage? Oder ist es der achte Tag, der ja ein besonderer Sabbat war? Beide M\u00f6glichkeiten sind vertretbar. In beiden F\u00e4llen h\u00e4tten die Zuh\u00f6rer Jesu gestaunt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das ist wichtig. Unabh\u00e4ngig davon, ob Jesus am siebten oder am achten Tag sprach, erhob er in jedem Fall einen unfassbaren Anspruch. Wenn es der siebte Tag war, der Tag des siebenfachen Rituals, dann deutet Jesus an, dass er die Realit\u00e4t des Symbols ist, das sie gerade anschauen. Wenn es der achte Tag war, der Tag, an dem <em>kein<\/em> Wasser ausgegossen wurde, dann erhebt er den Anspruch, dass die Feier nicht zu Ende sei, sondern dass er die durch das Ritual ausgedr\u00fcckte Wirklichkeit allen zug\u00e4nglich machen w\u00fcrde, die an ihn glauben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Kurz gefasst behauptet Jesus: Ihr k\u00f6nnt die Erf\u00fcllung jetzt empfangen und erfahren, durch den Glauben an mich!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das Laubh\u00fcttenfest hat seine Erf\u00fcllung gefunden, einerseits in Jesus und andererseits in unserer Pilgerreise in eine neue Welt. Alles, was noch nicht erf\u00fcllt ist, wurde neu definiert und auf Jesus ausgerichtet. Es besteht also keine Notwendigkeit, nach Jerusalem zu reisen oder auf einen neuen j\u00fcdischen Tempel zu warten. Wenn wir auf Jesus schauen, so werden wir ein Teil des Lebensflusses, der in die Sch\u00f6pfung hinausflie\u00dft und neues Leben bringt, wo auch immer er hinkommt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bildnachweis<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">12019. 2016 &lt;<a href=\"https:\/\/pixabay.com\/photos\/iceland-mountains-kirkjufell-1768744\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/pixabay.com\/photos\/iceland-mountains-kirkjufell-1768744\/<\/a>&gt; [accessed 24 August 2021] CC0<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturangaben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Bibelzitate, wenn nicht anders angegeben: <em>Die Bibel nach der \u00dcbersetzung Martin Luthers<\/em>. 1999. Revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Beasley-Murray, George R. 1999. <em>John<\/em>, Word Biblical Commentary, v. 36 (Dallas, TX: Word Books)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">K\u00f6stenberger, Andreas J. 2007. \u201cJohn,\u201d in <em><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/B0088475PS\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=sbsdeutschlan-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=B0088475PS&amp;linkId=03ada3adec8a2ada3e11463f02de2353\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Commentary on the New Testament Use of the Old Testament<\/a><\/em>, ed. by G. K. Beale and D. A. Carson (Grand Rapids, MI;&nbsp; Nottingham, UK: Baker Academic;&nbsp; Apollos)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Disclosure of Material Connection: Some of the links in the post above are \u201caffiliate links.\u201d As an Amazon Associate, I earn from qualifying purchases. 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