{"id":2183,"date":"2021-05-06T08:23:00","date_gmt":"2021-05-06T06:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=2183"},"modified":"2024-08-06T17:21:56","modified_gmt":"2024-08-06T15:21:56","slug":"cals85","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2021\/05\/cals85\/","title":{"rendered":"Die kanaanitische G\u00f6tterwelt und die Bibel"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"\">Verschiedene G\u00f6tter und G\u00f6ttinnen Kanaans tauchen in der hebr\u00e4ischen Bibel auf. Es ist dabei leicht, den \u00dcberblick zu verlieren. In Richter 2,13 zum Beispiel dienen die Israeliten \u201edem Baal und den Astarten\u201c; in Richter 3,7 dienen sie \u201eden Baalen und den Ascheren\u201c. Astarten und Ascheren \u2013 was ist der Unterschied und warum erscheinen diese G\u00f6ttinen und von den G\u00f6ttern Baal im Plural?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Diese Ausgabe ist als eigenst\u00e4ndiger Beitrag zum Thema <\/em>kanaanitische Mythologie<em> gedacht. Gleichzeitig bildet sie die Grundlage f\u00fcr das, wor\u00fcber ich als N\u00e4chstes schreiben m\u00f6chte: die Pr\u00e4senz kanaanitischer Mythologie in der hebr\u00e4ischen Bibel.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em><em>Diesen Inhalt gibt es in Englisch auch als <\/em><a href=\"https:\/\/youtu.be\/CFovnB-JtYE\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>VIDEO PODCAST<\/em><\/a><em> und als <\/em><a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/cals-85-can-relig\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>AUDIO PODCAST<\/em><\/a><em>; zur Verwendung als Handout kannst du den Text (mit Bildern) auch als <a href=\"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/CALS-85-handout-kanaanitische-religion.docx\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">WORDDATEI<\/a> oder als <a href=\"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/CALS-85-handout-kanaanitische-religion.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">PDF<\/a> herunterladen.<\/em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wenn es um die G\u00f6tter und G\u00f6ttinnen Kanaans geht, w\u00fcssten wir recht wenig, wenn es nicht die Entdeckung einer bedeutenden Bibliothek von Tontafeln in Ugarit gegeben h\u00e4tte \u2013 ein Gl\u00fccksfall f\u00fcr die Arch\u00e4ologie. Ugarit liegt n\u00f6rdlich vom Libanon im heutigen Syrien. Streng genommen geh\u00f6rt es also nicht zum eigentlichen Kanaan. Dennoch ist die Sprache, das Ugaritische, eng mit den kanaanitischen Sprachen und Dialekten verwandt, und auch die Kultur scheint \u00e4hnlich gewesen zu sein. Es wird angenommen, dass die Mythologie, die sich in den ausgegrabenen ugaritischen Texten widerspiegelt, der kanaanitischen \u00e4hnlich ist. Vieles ist noch unklar, und neue Entdeckungen oder Erkenntnisse k\u00f6nnen Korrekturen der folgenden Rekonstruktion erforderlich machen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das kanaanitische Pantheon<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">An der Spitze steht <strong>El<\/strong>. Das Wort <em>El<\/em> bedeutet einfach <em>Gott<\/em>, wird aber auch als Personenname verwendet. El wird als weise und alt dargestellt. Er ist der Stammvater der G\u00f6tter und der Sch\u00f6pfer der Welt. Einer seiner Titel ist bezeichnenderweise \u201eStier El\u201c (Steiner 2016). In Kanaan wurden Statuen von Stieren und K\u00e4lbern gefunden, die entweder mit El oder mit Baal in Verbindung gebracht werden. Sie wurden wahrscheinlich als Sockel f\u00fcr die unsichtbare Gegenwart des Gottes verstanden, nicht als Darstellung des Gottes selbst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Els Gef\u00e4hrtin ist <strong>Aschera<\/strong>, eine Mutterg\u00f6ttin, die 70 S\u00f6hne gebar. Diese 70 G\u00f6tter, darunter Baal, bilden eine Art g\u00f6ttlichen Staatsrat, eine Versammlung unter der F\u00fchrung von El oder Baal, und regieren die Welt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Dann gibt es <strong>Astarte<\/strong> oder Ishtar. Sie erscheint ebenfalls als die wichtigste weibliche Gottheit. Sie wurde mit Fruchtbarkeit, Sexualit\u00e4t und Krieg in Verbindung gebracht. Sie wurde im Alten Orient weithin als Himmelsk\u00f6nigin verehrt (vgl. Jer. 44,17-19). In einigen Texten wird sie klar von Aschera unterschieden, aber es gibt auch Unstimmigkeiten in dem, was \u00fcber Aschera und Astarte gesagt wird, was auf eine Vermischung oder Verwechslung hinweist. M\u00f6glicherweise wurden die beiden im ersten Jahrtausend v. Chr. zum Teil als identisch verstanden (Steiner 2016).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Dagon<\/strong> oder Dagan wird in 1. Samuel 5,1-5 als Gott der Philister erw\u00e4hnt, ist aber im Ursprung eine kanaanitische Gottheit. Er wird von El unterschieden, aber sowohl El als auch Dagon werden zuweilen als Vater von Baal bezeichnet, und auch sie werden manchmal als identisch verstanden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"440\" height=\"1023\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-440px-Baal_thunderbolt_Louvre_AO15775.jpg?resize=440%2C1023&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-2186\" style=\"width:220px;height:512px\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-440px-Baal_thunderbolt_Louvre_AO15775.jpg?w=440&amp;ssl=1 440w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-440px-Baal_thunderbolt_Louvre_AO15775.jpg?resize=129%2C300&amp;ssl=1 129w\" sizes=\"auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Baal mit Keule und Blitz (Jastrow 2006a)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Baal<\/strong> ist der Gott des Sturms, des Wetters, des Gewitters und des Regens, was ihn sehr wichtig macht. In einem mediterranen Klima ist der Winterregen f\u00fcr die Landwirtschaft lebenswichtig, aber nicht zuverl\u00e4ssig. Baal wird oft mit einer Keule und einem Blitzstrahl in den H\u00e4nden dargestellt. Es war eher Baal als El, der die G\u00f6tter anf\u00fchrte und \u00fcber die Welt herrschte. Aschera erscheint oft so eng mit Baal verbunden, dass sie zeitweise wahrscheinlich als seine Gef\u00e4hrtin angesehen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Hadad<\/strong> erscheint auch als Sturmgott, grunds\u00e4tzlich unterschieden von Baal, aber manchmal, wie im Baal-Zyklus, der nachher besprochen wird, mit ihm gleichgesetzt. Es k\u00f6nnte sein, dass Baal urspr\u00fcnglich ein Titel war, der <em>Herr<\/em> bedeutete, und sich sp\u00e4ter zu einem Personennamen entwickelte. Oder vielleicht waren Baal und Hadad G\u00f6tter in verschiedenen Territorien und wurden sp\u00e4ter als identisch erkannt; schlie\u00dflich repr\u00e4sentieren sie dieselben Naturkr\u00e4fte (Steiner 2016).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-medium is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"163\" height=\"300\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-Baal_Ugarit_Louvre_AO17330.jpg?resize=163%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-2184\" style=\"width:163px;height:300px\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-Baal_Ugarit_Louvre_AO17330.jpg?resize=163%2C300&amp;ssl=1 163w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-Baal_Ugarit_Louvre_AO17330.jpg?resize=556%2C1024&amp;ssl=1 556w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-Baal_Ugarit_Louvre_AO17330.jpg?resize=768%2C1415&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-Baal_Ugarit_Louvre_AO17330.jpg?resize=834%2C1536&amp;ssl=1 834w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-Baal_Ugarit_Louvre_AO17330.jpg?w=900&amp;ssl=1 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 163px) 100vw, 163px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Baal (Jastrow 2006b)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\">Im ersten Jahrtausend v. Chr. war Hadad die Nationalgottheit von Syrien. Seine prominenteste Erscheinung im AT ist im Namen von K\u00f6nigen und anderen, zum Beispiel Ben-Hadad, w\u00f6rtlich Sohn von Hadad, von Syrien (z.B. 1 K\u00f6. 20,1). Sein Name erscheint auch in Sacharja 12,11, wo auf die Klage \u201eum Hadad-Rimmon\u201c Bezug genommen wird. Vermutlich geht es um ein Fruchtbarkeitsritual am Ende des Sommers, als der regenbringende Sturmgott gestorben zu sein schien und aus der Unterwelt zur\u00fcckgebracht werden musste (siehe den nachfolgenden Baal-Zyklus f\u00fcr die Hintergrunderz\u00e4hlung dazu).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Anat<\/strong> ist die Schwester Baals. Sie wird als Jungfrau bezeichnet. Sie ist eine G\u00f6ttin des Krieges und vielleicht auch der Liebe, obwohl letzteres heutzutage in Zweifel gezogen wird (Cornelius 2008). Anat ist gewaltt\u00e4tig und leicht zu provozieren; der Baal-Zyklus beschreibt sie als<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">\u2026 in eine grausame Schlacht verwickelt, in der sie \u201eknietief\u201c und \u201ebis zum Hals\u201c im Blut und in den Eingeweiden von Kriegern steckt \u2013 ein Zustand, der ihr offenbar viel Freude bereitet &#8230; Nach der Schlacht w\u00e4scht sie das Blut weg, legt Make-up auf und singt ein Lied \u00fcber ihre Liebe zu Baal. (Balogh und Mangum 2016)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Au\u00dfer als Teil von geografischen Namen wird Anat im AT nicht erw\u00e4hnt, aber sie spielt eine entscheidende Rolle im Baal-Zyklus, wie auch die n\u00e4chsten beiden Gottheiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Mot<\/strong> ist der Gott der Unterwelt und des Todes. Sein Appetit \u2013 auf Menschenfleisch \u2013 ist uners\u00e4ttlich. Jesajas Aussage, Gott werde \u201eden Tod verschlingen auf ewig\u201c (Jes. 25,8), ist ein Wortspiel auf Mots Natur.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Yam<\/strong> ist das personifizierte Meer. Das Meer hat eine furchterregende zerst\u00f6rerische Kraft; es wurde als eine unberechenbare, sogar b\u00f6se Kraft des Chaos wahrgenommen und personifiziert. In Verbindung zu Yam steht <strong>Lotan<\/strong>, der kanaanitische Name f\u00fcr <strong>Leviathan<\/strong>: eine siebenk\u00f6pfige Schlange oder ein Seeungeheuer, das entweder von Anat oder von Baal im Kampf get\u00f6tet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich erw\u00e4hne einige weitere Gottheiten nur kurz. <strong>Moloch<\/strong> oder <strong>Milkom<\/strong> ist der Gott der Ammoniter, der gew\u00f6hnlich mit Kinderopfern in Verbindung gebracht wird. <strong>Kemosch<\/strong> ist der Gott der Moabiter. Auch<strong> Sonne <\/strong>und<strong> Mond <\/strong>wurden in Kanaan verehrt, wie \u00fcberall im Alten Orient.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Baal-Zyklus<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Der Baal-Zyklus, ein l\u00e4ngerer Text auf Tontafeln, die in Ugarit gefunden wurden, besteht aus drei Teilen. Teil 1 beschreibt den Kampf zwischen Yam (dem Meer) und Baal. In Teil 2 baut Baal seinen Palast auf dem Berg Zaphon. Im dritten Teil geht es um den Konflikt zwischen Baal und Mot, dem Gott des Todes. Viele Teile sind besch\u00e4digt oder fehlen ganz; es folgt eine versuchte Rekonstruktion des Handlungsablaufs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Teil 1: Kampf mit Yam.<\/strong> Der erste Konflikt wird ausgel\u00f6st, als El beschlie\u00dft \u2013 oder vielleicht von Yam gezwungen wird \u2013, Yam zum K\u00f6nig \u00fcber die G\u00f6tter zu ernennen. Dazu muss Yam Baal besiegen und seinen Thron erobern. Yam ist ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Gegner mit m\u00e4chtigen Verb\u00fcndeten (Meeresungeheuern), aber Baal besiegt ihn mit Hilfe einer magischen Keule, die er erhalten hat. (Wie erw\u00e4hnt, wird Baal oft mit einer Keule in der Hand dargestellt, die zum Schlag bereit ist.) K\u00e4mpfe wie dieser zwischen dem Kosmos (der geordneten Welt) und dem personifizierten Chaos (Nicht-Ordnung), das durch das Meer repr\u00e4sentiert wird, sind ein h\u00e4ufiges Motiv in Sch\u00f6pfungsmythen des Alten Orients. In der kanaanitischen Mythologie scheint es jedoch keine Verbindung zur Sch\u00f6pfung zu geben. Der Sieg Baals garantiert Erhalt und Fortsetzung von Ordnung und Stabilit\u00e4t auf Erden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Teil 2: Der Bau des Palastes.<\/strong> Der zweite Teil beginnt mit einer grausamen Schlachtszene, in der Anat, die Schwester Baals, in Blut und Blutvergie\u00dfen schwelgt. Danach beklagt sich Baal bei ihr, dass ihm ein Palast fehlt. Das ist keine Kleinigkeit: Baals K\u00f6nigtum ist nicht gesichert und erscheint ohne Palast nicht legitim; was f\u00fcr ein K\u00f6nig hat keinen Palast? Erst Anat und dann Aschera (hier Athirath genannt) flehen El an, dies zu erlauben. Der Palast wird gebaut. \u201eDie Geschichte gipfelt darin, dass Baal \u201ain seinem Haus thront\u2018 als \u201aderjenige, der \u00fcber die G\u00f6tter regiert\u2018\u201c (Balogh und Mangum 2016). Baal bereitet ein Festmahl vor und l\u00e4dt Mot ein, was als implizite Aufforderung gemeint sein k\u00f6nnte, sich seiner Herrschaft zu unterwerfen und sein K\u00f6nigtum anzuerkennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Teil 3: Konflikt mit Mot. <\/strong>Es scheint, dass Mot Ansto\u00df genommen hat. Er droht, Baal zu fressen. Aus Angst willigt Baal ein, sich Mot zu unterwerfen. Er betritt die Unterwelt, Mots Reich. Mit Baals Tod trocknet das Land aus und die Vegetation verdorrt. Nachdem einige Zeit verstrichen ist, greift Anat Mot an, schneidet ihn in St\u00fccke, schleift ihn, zermalmt ihn, verbrennt ihn und verstreut die \u00dcberreste \u00fcber die Erde und verf\u00fcttert sie auch an die V\u00f6gel. Baal kehrt zur\u00fcck, und Regen und Fruchtbarkeit werden wiederhergestellt. Nach sieben Jahren erwacht auch Mot wieder zum Leben und belebt den Konflikt neu. Die beiden k\u00e4mpfen bis zur Ersch\u00f6pfung, aber ohne Ergebnis. Dann erf\u00e4hrt Mot, dass El seine Meinung ge\u00e4ndert hat, nun Baal als K\u00f6nig unterst\u00fctzt und droht, Mot den Thron der Unterwelt wegzunehmen. Daraufhin erkennt Mot Baal als K\u00f6nig an und zieht sich in sein eigenes Reich zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es gibt Uneinigkeit dar\u00fcber, was dieser Mythos darstellt. Viele glauben, dass er die Jahreszeiten begr\u00fcndet oder widerspiegelt. In der trockenen Sommerh\u00e4lfte des Jahres \u00fcbernimmt Mot die Herrschaft und Baal ist tot. Er muss wiederbelebt oder aus der Unterwelt befreit werden, damit am Ende des Sommers Regen und Fruchtbarkeit zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Andere argumentieren, dass der Mythos versucht, katastrophale D\u00fcrreperioden zu erkl\u00e4ren: eine Periode von mehreren Jahren, in der wenig oder kein Regen f\u00e4llt (vgl. Gen. 40; 1 K\u00f6. 17; 2 K\u00f6. 8,1; ironischerweise ist es hier Jahwe, der den Regen und die Fruchtbarkeit kontrolliert, nicht Baal).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kanaanitische Religion in der Bibel<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">In der hebr\u00e4ischen Bibel erscheinen Baal, Aschera und Astarte oft im Plural: <em>Baalim<\/em>, <em>Ascheroth<\/em> oder <em>Ascherim<\/em> (\u00fcberraschenderweise ein maskuliner Plural f\u00fcr den Namen einer weiblichen Gottheit) und <em>Aschtaroth<\/em>. Au\u00dferdem kann der Name Baal mit einem Ortszusatz erscheinen (Baal-Peor in 4. Mo. 25; Hadad-Rimmon in Sach. 12,11). Dies bedeutet nicht, dass es mehrere Baals und Ascheras gab; es bezieht sich auf eine lokale Manifestation oder einen Ortskult des jeweiligen Gottes oder der jeweiligen G\u00f6ttin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das Wort <em>Aschera<\/em> wird auch f\u00fcr einen Gegenstand verwendet. Dieser konnte gef\u00e4llt und im Feuer verbrannt werden (denn das ist es, was das Gesetz vorschreibt: So sollten die Israeliten mit den Ascheras umgehen). Die Aschera muss also aus Holz gewesen sein. Der Gegenstand stellte wahrscheinlich Aschera in irgendeiner Weise dar, wenn auch nicht als Bild oder Statue, und hatte eine Funktion im Kult. Genaueres wissen wir nicht. Es wird vermutet, dass es sich um einen Aschera-Pfahl, einen heiligen Baum oder vielleicht sogar einen Hain handelt. <em>Hain<\/em> (Engl. <em>grove<\/em>) ist die Art und Weise, wie die King James Bibel das Wort \u00fcbersetzt, ebenso wie die Septuaginta (die griechische \u00dcbersetzung des AT der Antike).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Offensichtlich drangen also schon in der Richterzeit kanaanitische G\u00f6tter und Religion in Israel ein. Die Bl\u00fctezeit der Baal-Verehrung in Israel fiel in die Zeit des Elia, als die ph\u00f6nizische Prinzessin Isebel eine massive Kampagne zur F\u00f6rderung des Baalkultes f\u00fchrte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Noch problematischer als die eindeutige Verehrung Baals war eine parallele Entwicklung: die <em>Vermischung<\/em> der Anbetung von Jahwe und Baal. In der resultierenden synkretistischen Religion konnte Jahwe sowohl mit El als auch mit Baal gleichgesetzt werden. Wie die Abbildung zeigt, konnte dies dazu f\u00fchren, Jahwe mit Aschera als seiner Ehefrau zu assoziieren \u2013 und ihn in der Form eines Stieres oder Kalbes darzustellen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"673\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-an34.126.53.jpg?resize=673%2C1024&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-2182\" style=\"width:168px;height:256px\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-an34.126.53.jpg?resize=673%2C1024&amp;ssl=1 673w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-an34.126.53.jpg?resize=197%2C300&amp;ssl=1 197w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-an34.126.53.jpg?resize=768%2C1169&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-an34.126.53.jpg?resize=1009%2C1536&amp;ssl=1 1009w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-an34.126.53.jpg?w=1144&amp;ssl=1 1144w\" sizes=\"auto, (max-width: 673px) 100vw, 673px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Weibliche S\u00e4ulenfigur, nackt; Lachisch, ca. 8.-7. Jahrhundert v. Chr. (Anon. 2017)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-Naked_woman_holding_her_breasts-Sb_7742-IMG_0880-black.jpg?resize=683%2C1024&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-2185\" style=\"width:171px;height:256px\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-Naked_woman_holding_her_breasts-Sb_7742-IMG_0880-black.jpg?w=683&amp;ssl=1 683w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-Naked_woman_holding_her_breasts-Sb_7742-IMG_0880-black.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Nackte Frau, die ihre Br\u00fcste h\u00e4lt; Susa (Iran), ca. 1300-1100 v. Chr. (Rama 2016)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\">Es hat in Israel vielleicht ebenfalls eine Tendenz gegeben, Aschera mit Astarte gleichzusetzen, vielleicht sogar beide zusammen als eine Himmelsk\u00f6nigin zu verehren. Interessanterweise wurden in Israel hunderte Statuetten, so genannte S\u00e4ulenfiguren (Downey 2020), ausgegraben. Sie zeigen eine Frau, die ihre Br\u00fcste h\u00e4lt. Wahrscheinlich stellen sie entweder Aschera oder Astarte dar oder beide. Ansonsten ist ihre Bedeutung unklar: Was bietet sie an? Ist es irgendeine Art von Versorgung, symbolisiert durch das Stillen? Oder ist es Fruchtbarkeit? Sex? Ohne jeglichen textlichen Bezug ist es schwer zu wissen, was genau gemeint ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kinderopfer und Kultprostitution<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Und so kommen wir zu den j\u00fcngsten Debatten \u00fcber die kanaanitische Religion. Traditionell wurden die Kanaaniter als au\u00dferordentlich verdorben dargestellt, besonders in der Sexualpraxis. Es hie\u00df, dass sie Kinderopfer durchf\u00fchrten und dass die Anbetung Baals Kultprostitution beinhaltete. Heutzutage wird dies oft in Frage gestellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Verdorben?<\/strong> Fakt ist, wir wissen wenig \u00fcber die tats\u00e4chliche Religionsaus\u00fcbung in Kanaan, besonders unter dem einfachen Volk und auf dem Land. Wir sollten die kanaanitische Verdorbenheit nicht \u00fcbertreiben. Man muss sich vor Augen halten, dass das Ziel der Schrift in diesem Zusammenhang darin besteht, Israel vor bestimmten Handlungen und deren Folgen zu warnen. Sie konzentriert sich daher auf das Negative und beschreibt es in starker Sprache. Dabei ist sie nicht falsch oder unwahr; sie ist schichtweg und bewusst einseitig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Nicht alles Kanaanitische ist immer schlecht. Salomo brauchte Hirams Hilfe, um den Tempel zu bauen (!), wie in 1. K\u00f6nige 5 berichtet wird, und Elia fand Zuflucht bei einer Witwe in der N\u00e4he von Sidon (1. K\u00f6. 17,9). Dennoch sind Kinderopfer und Kultprostitution moralisch verwerflich; in dem Ma\u00dfe, wie diese von den Kanaanitern praktiziert wurden, w\u00e4re wohl auch diese Kultur verwerflich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Kinderopfer?<\/strong> Aber taten sie das? Der im AT verwendete Ausdruck bedeutet w\u00f6rtlich, dass man seinen Sohn durchs Feuer gehen l\u00e4sst. Manche interpretieren dies als eine Art Weiheritual: Das Kind wurde nicht verbrannt. Dies erscheint unwahrscheinlich. Der Kontext des Ausdrucks deutet h\u00e4ufig auf mehr hin. Das Entsetzen und die moralische Emp\u00f6rung des Gesetzes und der Propheten, wenn sie Israel wegen dieses Rituals anklagen, legen etwas weit weniger Unschuldiges nahe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Aber selbst, wenn die Israeliten Kinderopfer brachten, taten es die Kanaaniter? In den alttestamentlichen Textstellen, in denen eine Gottheit erw\u00e4hnt wird, ist es meist Moloch, der Gott der Ammoniter. Es gibt allerdings Ausnahmen: 5. Mose 12,31 und 18,10 sprechen von Kinderopfern als einer kanaanitischen Praxis, und nach Jeremia 19,5 wurden dem Baal Kinder auf den f\u00fcr ihn errichteten H\u00f6hen geopfert (vgl. Jer. 32,35).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wir wissen wenig \u00fcber die fr\u00fche kanaanitische Praxis. Aber sp\u00e4tere griechische und r\u00f6mische Quellen sind klar. In der Antike waren die Ph\u00f6nizier \u2013 eine Bezeichnung f\u00fcr die Kanaaniter der libanesischen K\u00fcste und ihren weit verbreiteten Kolonien \u2013 f\u00fcr diese Praxis ber\u00fcchtigt. Wie Steiner (2016) zusammenfasst:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Verschiedene griechische und lateinische Quellen bezeugen punische Kinderopfer [mit <em>punisch<\/em> sind die Ph\u00f6nizier im westlichen Mittelmeer gemeint]. Sie bezeugen auch eine gro\u00dfe Bronzestatue des Kronos, in dessen Arme Kinder gelegt wurden, w\u00e4hrenddessen unter den Armen ein Feuer brennte. Heilige Bezirke oder Friedh\u00f6fe, die als \u201eTophets\u201c bekannt sind, wurden an mehreren Orten entdeckt, an denen die Ph\u00f6nizier Kolonien gr\u00fcndeten (z. B. Sardinien, Sizilien und Malta); in Karthago wurden tausende von Graburnen gefunden, die mit den verkohlten Knochen von S\u00e4uglingen oder kleinen Opfertieren und V\u00f6geln gef\u00fcllt waren (die m\u00f6glicherweise als Ersatz f\u00fcr Kinder dienten).<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Kultprostitution?<\/strong> Weil Baal der Sturmgott war, der den Regen brachte, spielte er eine wichtige Rolle f\u00fcr die Fruchtbarkeit des Landes. Wir haben gesehen, dass Baal aus dem Totenreich befreit werden musste, damit es auf der Erde wieder Regen und damit Fruchtbarkeit gab. In diesem Zusammenhang k\u00f6nnte die Prostitution als magischer Akt oder als symbolische Handlung verstanden worden sein, die die Fruchtbarkeit des Landes herbeif\u00fchren sollte: \u201eSeine Anh\u00e4nger glaubten oft, dass sexuelle Handlungen, die in seinem Tempel vollzogen wurden, Baals sexuelle F\u00e4higkeiten steigern und so zu seinem Werk der Fruchtbarkeitssteigerung beitragen w\u00fcrden\u201c (Corduan 2016).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Allerdings wird eine solche Erkl\u00e4rung heute weitgehend in Frage gestellt: \u201eEs gibt wenig Beweise daf\u00fcr\u201c, schlussfolgert Steiner (2016). Aber erstens, wenig ist nicht gleich null; zweitens, es gibt keine Belege, die die Erkl\u00e4rung widerlegen; und drittens, die meisten unserer Quellen stammen aus dem Norden Kanaans (Libanon) und dar\u00fcber hinaus (Ugarit), aber die Israeliten lebten im S\u00fcden, und es kann regionale oder andere Unterschiede gegeben haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es geht um zwei Fragen. Gab es in Israel und bei den Kanaanitern Kultprostitution oder zumindest sexuelle Handlungen als Teil des Kultes, und wenn ja, welche Bedeutung hatten sie f\u00fcr die Beteiligten?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Trotz der modernen Debatte, die das in Frage stellt, scheint im AT klar zu sein, dass sexuelle Handlungen stark mit der Baal-Anbetung verbunden waren. Es gibt sogar einen eigenen Begriff, der religi\u00f6se von nichtreligi\u00f6sen Prostituierten unterscheidet: die weibliche Form eines hebr\u00e4ischen Wortes, das von dem Adjektiv <em>heilig<\/em> abgeleitet ist und daher vermutlich <em>Kultprostituierte<\/em> bedeutet (die Lutherbibel 1984 spricht von <em>Tempeldirnen<\/em>). Die Behauptung, dass dieser Begriff einfach <em>geweihte Frau<\/em> und damit <em>Priesterin<\/em> bedeutet, \u00fcberzeugt nicht. So werden in 1. Mose 38,15 und 21 beide Begriffe, die religi\u00f6se und nichtreligi\u00f6se, verwendet, um Tamar zu beschreiben. Niemand verwechselte sie mit einer Priesterin; was sie tat, war Prostitution, ob s\u00e4kular oder religi\u00f6s. Siehe auch Hosea 4,14, wo <em>Hure<\/em> und <em>Tempeldirne<\/em> in poetischem Parallelismus verwendet werden. F\u00fcr Beispiele f\u00fcr die Verbindung von sexueller Unmoral mit G\u00f6tzenanbetung siehe 4. Mose. 25,1-3; Jeremia 2,20 und 13,27; Hosea 4,13; und Amos 2,7 (siehe auch die Diskussion in Br\u00fcggemann 2016).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Was die Bedeutung betrifft, so ist die Frage schwieriger zu beantworten; da die Menschen damals wussten, wie es gemeint war, musste es nicht erkl\u00e4rt werden. Aber unabh\u00e4ngig davon, ob die Erkl\u00e4rung als magisches Fruchtbarkeitsritual richtig ist oder nicht, werden die Baal-Verehrung in Israel und die H\u00f6hen, wo sie bevorzugt stattfand, im AT mit sexueller Unmoral in Verbindung gebracht. Die Vermengung von Sex und Religion ergibt eine verf\u00fchrerische Mischung. Eugene Peterson (2005) fasst die promiskuitive und sexualisierte kanaanitische Religion, wie sie von den Israeliten praktiziert wurde, treffend zusammen. Er spricht \u00fcber die Opferh\u00f6hen auf den H\u00fcgeln als \u201e<em>sex-and-religion shrines<\/em>\u201c, \u201eSex-und-Religions-Heiligt\u00fcmer\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die \u201eKanaanisierung\u201c des Volkes Gottes<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Es sollte nun klar sein, was mit den Israeliten geschah, als sie sich unter den Kanaanitern niederlie\u00dfen: Sie wurden <em>kanaanisiert<\/em>. Sie passten ihre Vorstellung von Jahwe an Baal an. Die Formen des Gottesdienstes wurden ebenfalls entsprechend angepasst. Das Ergebnis war Synkretismus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Und an dieser Stelle wird es praktisch. Auch wir sind in Gefahr, uns von den Werten und \u00dcberzeugungen der uns umgebenden Kultur bestimmen zu lassen. Im <em>New American Commentary<\/em> zum Buch Richter weist Daniel Block (1999: 71f) zum Beispiel auf eine Besch\u00e4ftigung mit Wohlstand hin, \u201edie das Christentum zu einer Fruchtbarkeitsreligion macht\u201c. Er verweist auch auf \u201eunsere Tatenlust, die K\u00e4mpfe des Herrn mit den Ressourcen und Strategien der Welt zu f\u00fchren\u201c. Und wenn wir politische oder nationale Agenden zu einem wesentlichen Teil unseres Glaubens machen \u2013 dann findet auch eine Kanaanisierung statt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Unser Synkretismus f\u00fchrt zu einem kulturellen Christentum. Die christliche Rechte. Oder die christliche Linke. Das geschah im Vorkriegsdeutschland, mit der katholischen Kirche in Francos Spanien und mit der r\u00f6mischen Kirche unter Konstantin und in Byzanz. Aber es ist immer viel einfacher zu sehen, wie es anderen passiert, in einem anderen Teil der Welt oder in einer vergangenen Zeit. Anstatt also mit dem Finger auf die anderen zu zeigen, sollte sich vielleicht jeder von uns fragen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Inwiefern lasse ich mich von den G\u00f6tzen und von der ideologischen oder politischen Agenda meiner Zeit und meiner Kultur vereinnahmen?<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Diese Frage ist schwieriger zu beantworten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-Ajrud.jpg?resize=683%2C1024&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-2181\" style=\"width:512px;height:768px\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-Ajrud.jpg?resize=683%2C1024&amp;ssl=1 683w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-Ajrud.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-Ajrud.jpg?resize=768%2C1151&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-Ajrud.jpg?resize=1025%2C1536&amp;ssl=1 1025w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/cals-85-Ajrud.jpg?w=1366&amp;ssl=1 1366w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bemalter Krug, gefunden in Kuntilat Ajrud auf der Sinai-Halbinsel, 8. Jahrhundert v. Chr.; in der N\u00e4he befindliche Inschriften sprechen von \u201eJahwe von Samaria\/Teman und seiner Aschera\u201c (Amplisound 2020)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bildnachweis<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Amplisound. 2020 &lt;<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/File:Ajrud.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/File:Ajrud.jpg<\/a>&gt; [accessed 11 February 2021] Public Domain<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Jastrow. 2006a. \u201cBaal with Thunderbolt\u201d &lt;<a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Baal_thunderbolt_Louvre_AO15775.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Baal_thunderbolt_Louvre_AO15775.jpg<\/a>&gt; [accessed 11 February 2021] Public Domain<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Jastrow. 2006b. \u201cBaal with Right Hand Raised\u201d &lt;<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/File:Baal_Ugarit_Louvre_AO17330.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/File:Baal_Ugarit_Louvre_AO17330.jpg<\/a>&gt; [accessed 11 February 2021] Public Domain<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Anon. 1017. \u201cNude Female Figure\u201d &lt;<a href=\"https:\/\/www.metmuseum.org\/art\/collection\/search\/323163\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.metmuseum.org\/art\/collection\/search\/323163<\/a>&gt; [accessed 8 February 2021] Public Domain<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Rama. 2016. \u201cMoulded figurine. Naked woman, hands maintaining breasts. Susa.\u201d &lt;<a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Naked_woman_holding_her_breasts-Sb_7742-IMG_0880-black.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Naked_woman_holding_her_breasts-Sb_7742-IMG_0880-black.jpg<\/a>&gt; [accessed 8 February 2021] <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/2.0\/fr\/deed.en\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">CC BY-SA 2.0 FR<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturangaben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Bibelzitate, wenn nicht anders angegeben: <em>Die Bibel nach der \u00dcbersetzung Martin Luthers<\/em>. 1999. Revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Balogh, Amy L., and Douglas Mangum. 2016. \u201cBaal Cycle\u201d, in <em>The Lexham Bible Dictionary<\/em>, ed. by John D. Barry, David Bomar, Derek R. Brown, and others (Bellingham, WA: Lexham Press)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Block, Daniel Isaac. 1999. <em>Judges, Ruth<\/em>, The New American Commentary, 6 (Nashville, TN: Broadman &amp; Holman Publishers)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Brueggemann, Dale A. 2016. \u201cBaal, Critical Issues\u201d, in <em>The Lexham Bible Dictionary<\/em>, ed. by John D. Barry, David Bomar, Derek R. Brown, and others (Bellingham, WA: Lexham Press)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Corduan, Winfried. 2016. \u201cBaal\u201d, in <em>The Lexham Bible Dictionary<\/em>, ed. by John D. Barry, David Bomar, Derek R. Brown, and others (Bellingham, WA: Lexham Press)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Cornelius, Izak. 2008. \u2018Anat\u2019 &lt;<a href=\"https:\/\/www.bibelwissenschaft.de\/stichwort\/13361\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.bibelwissenschaft.de\/stichwort\/13361\/<\/a>&gt; [accessed 9 February 2021]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Downey, April. 2020. \u201cJudean Pillar Figurines\u201d, <em>Ancient History Encyclopedia<\/em> &lt;<a href=\"https:\/\/www.ancient.eu\/Judean_Pillar_Figurines\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.ancient.eu\/Judean_Pillar_Figurines\/<\/a>&gt; [accessed 8 February 2021]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Peterson, Eugene H. 2005. <em>The Message: The Bible in Contemporary Language<\/em> (Colorado Springs, CO: NavPress)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Steiner, Beth. 2016. \u201cCanaanite Religion\u201d, in <em>The Lexham Bible Dictionary<\/em>, ed. by John D. Barry, David Bomar, Derek R. Brown, and others (Bellingham, WA: Lexham Press)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Tsumura, David Toshio. 2005. \u201cCanaan, Canaanites\u201d, in <em>Dictionary of the Old Testament: Historical Books<\/em>, ed. by Bill T. Arnold and H. G. M. Williamson (Downers Grove, IL: InterVarsity Press), pp. 122-32<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verschiedene G\u00f6tter und G\u00f6ttinnen Kanaans tauchen in der hebr\u00e4ischen Bibel auf. Es ist dabei leicht, den \u00dcberblick zu verlieren. In Richter 2,13 zum Beispiel dienen die Israeliten \u201edem Baal und den Astarten\u201c; in Richter 3,7 dienen sie \u201eden Baalen und den Ascheren\u201c. 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