{"id":1921,"date":"2019-11-07T08:15:36","date_gmt":"2019-11-07T07:15:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=1921"},"modified":"2024-08-07T11:12:10","modified_gmt":"2024-08-07T09:12:10","slug":"cals67","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2019\/11\/cals67\/","title":{"rendered":"Denn"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"\">Der Titel ist kurz \u2013\nbestimmt der k\u00fcrzeste, den ich bisher hatte. Nach mehreren Ausgaben, die sich\nmit einem ganzen Bibelbuch befassten, geht es jetzt um ein einziges Wort, und\nein kurzes noch dazu: das Bindewort <em>denn<\/em>. Genauer gesagt geht es um das\ngriechische Bindewort, das h\u00e4ufig mit <em>denn<\/em> \u00fcbersetzt wird. Ich werde\ndieses griechische Wort als <em>g\u00e1r<\/em> transkribieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Diesen Brief gibt es in Englisch auch als<\/em> <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/youtu.be\/l5EiWY55tzk\" target=\"_blank\">VIDEO PODCAST<\/a> <em>und als<\/em> <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/cals67for\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (opens in a new tab)\">AUDIO PODCAST<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ein Bindewort, auch\nKonjunktion genannt, ist ein Wort, das Worte oder Satzteile verbindet und die\nBeziehung zwischen ihnen definiert. Das deutsche Wort <em>denn<\/em> bezeichnet normalerweise\neinen Grund f\u00fcr das, was im vorherigen Satzteil behauptet wird. Traditionell\nwird das griechische Wort <em>g\u00e1r<\/em> \u00e4hnlich verstanden, wie diese beiden\nZitate aus griechischen Lexika zeigen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\"><strong>89.23 \u03b3\u03ac\u03c1<\/strong>: markiert Ursache oder Grund von Ereignissen, obwohl die Beziehung in manchen Kontexten oft gering oder schwach ist \u2013 \u201edenn, weil\u201c. (Louw und Nida 1996: 779)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">&#8230;.. um den Grund f\u00fcr eine Aussage darzulegen, die normalerweise vorangestellt ist (Liddell 1996: 160).<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Paulus liebt das W\u00f6rtchen <em>denn<\/em><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Zun\u00e4chst betrachten wir jetzt\nein Beispiel aus R\u00f6mer 1, um die Wichtigkeit dieses Bindewortes zu illustrieren:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Ich bin ein Schuldner der Griechen und der Nichtgriechen, der Weisen und der Nichtweisen; darum, soviel an mir liegt, bin ich willens, auch euch in Rom das Evangelium zu predigen.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\"><strong>Denn<\/strong> ich sch\u00e4me mich des Evangeliums nicht; <strong>denn<\/strong> es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen. <strong>Denn<\/strong> darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie geschrieben steht: \u201eDer Gerechte wird aus Glauben leben.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\"><strong>Denn<\/strong> Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart \u00fcber alles gottlose Wesen und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten. <strong>Denn<\/strong> was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; <strong>denn<\/strong> Gott hat es ihnen offenbart. <strong>Denn<\/strong> Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Sch\u00f6pfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben. (R\u00f6m. 1,14-20; Betonung hinzugef\u00fcgt)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Das ist also sieben Mal <em>denn<\/em>\nin wenigen S\u00e4tzen; offensichtlich befindet sich Paulus im Erkl\u00e4rungsmodus und\nliefert Gr\u00fcnde f\u00fcr das, was er behauptet. Ich werde kurz auf jedes Vorkommen\nvon <em>denn<\/em> eingehen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">1. Warum ist Paulus bestrebt, das Evangelium zu predigen? Der Grund: Er sch\u00e4mt sich des Evangeliums nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">2. Warum sch\u00e4mt er sich\ndes Evangeliums nicht? Der Grund: Es ist eine Kraft Gottes zur Erl\u00f6sung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">3. Warum hat das\nEvangelium diese Kraft? Diesmal ist der angegebene Grund schwerer zu verstehen,\naber es wird offensichtlich ein Grund genannt: Denn im Evangelium wird die\nGerechtigkeit Gottes offenbart.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">4. Aber dann, in R\u00f6mer\n1,18, geraten wir ins Stocken. Wir erwarten einen Grund, warum oder wie sich\ndie Gerechtigkeit Gottes im Evangelium offenbart. Die Aussage des Paulus, dass\nder Zorn Gottes vom Himmel her offenbart wird, scheint keinen solchen Grund zu\nliefern. Um das Problem besser zu erkennen, kehre ich die Aussage um: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Der Zorn Gottes wird vom Himmel her \u00fcber die S\u00fcnde der Menschen offenbart. Aus diesem Grund wird die Gerechtigkeit Gottes offenbart. <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Diese Begr\u00fcndung ergibt\nkeinen Sinn. Ich habe mit diesem scheinbaren Bruch in der Argumentation des\nPaulus immer M\u00fche gehabt. Interessanterweise l\u00e4sst die New International\nVersion das <em>g\u00e1r<\/em> in R\u00f6mer 1,18 einfach weg. Dadurch wird das Problem unsichtbar,\naber nat\u00fcrlich ist es damit nicht gel\u00f6st. Ich komme auf diesen Vers zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">5. Die restlichen Vorkommen\nvon <em>denn<\/em> sind unproblematisch. Warum wird der Zorn Gottes offenbart? Oder\nvielleicht besser: Wie wissen wir, dass die Menschheit die Wahrheit \u2013\nwillentlich \u2013 unterdr\u00fcckt? Der Grund (in meinen Worten): Sie k\u00f6nnte es besser\nwissen; manche Wahrheit \u00fcber Gott ist ja offensichtlich. [Genau genommen\nverwendet Paulus hier ein anderes Bindewort als <em>g\u00e1r<\/em>, allerdings eins mit\n\u00e4hnlicher Bedeutung.]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">6. Warum ist diese\nWahrheit offensichtlich? Der Grund: Gott hat sie offenbart.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">7. Wie hat er diese\nWahrheit offenbart? Die Antwort: Die Sch\u00f6pfung erm\u00f6glicht ein grundlegendes\nVerst\u00e4ndnis der g\u00f6ttlichen Natur.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Statistik<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Das Wort <em>g\u00e1r<\/em> ist im\ngriechischen Neuen Testament ein wichtiges Wort. Laut Logos Bibelsoftware\nerscheint es 1009 Mal. Die English Standard Version (ESV) \u00fcbersetzt es 972 Mal\nmit <em>for<\/em> (= <em>denn<\/em>); zus\u00e4tzliche 21 Mal wird ein Synonym wie <em>since<\/em>\noder <em>because<\/em> verwendet. Es gibt also eine bemerkenswerte Best\u00e4ndigkeit;\nes gibt nur 16 F\u00e4lle, in denen eine wirklich abweichende \u00dcbersetzung gew\u00e4hlt\nwurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die folgende Abbildung\nzeigt die Verteilung des Wortes auf die B\u00fccher des NT. Das Wort kommt am\nh\u00e4ufigsten im R\u00f6merbrief vor. Es erscheint auch oft in den Evangelien und in der\nApostelgeschichte. Wir d\u00fcrfen jedoch nicht vergessen, dass es sich dabei um gro\u00dfe\nB\u00fccher handelt. Zieht man den Umfang der B\u00fccher in Betracht, so f\u00e4llt auf, wie\noft das Wort in R\u00f6mer, 1. und 2. Korinther, Galater und Hebr\u00e4er vorkommt. Das\nmacht Sinn: Diese B\u00fccher argumentieren und erkl\u00e4ren, und beinhalten daher viele\nGr\u00fcnde; somit kommt das Wort <em>g\u00e1r<\/em> oft vor.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1319\" height=\"752\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/cals-67-distribution-for-per-book.jpg?resize=1319%2C752&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1907\" style=\"width:660px;height:376px\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/cals-67-distribution-for-per-book.jpg?w=1319&amp;ssl=1 1319w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/cals-67-distribution-for-per-book.jpg?resize=300%2C171&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/cals-67-distribution-for-per-book.jpg?resize=768%2C438&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/cals-67-distribution-for-per-book.jpg?resize=1024%2C584&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/cals-67-distribution-for-per-book.jpg?resize=634%2C360&amp;ssl=1 634w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Traditionelle Grammatik und moderne Sprachwissenschaft<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Die bemerkenswerte Best\u00e4ndigkeit\nin der \u00dcbersetzung von <em>g\u00e1r<\/em> bedeutet nicht unbedingt, dass der\nresultierende Text immer klar und unproblematisch ist, wie wir in R\u00f6mer 1,18 bemerkt\nhaben. An dieser Stelle sto\u00dfen wir an die Grenzen der Grammatik und der Regeln\nf\u00fcr Satzbau, wie sie traditionell verstanden wurden. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das Problem einer\n\u00dcbersetzung besteht darin, dass die Bedeutung und Funktion eines deutschen\nWortes nie vollkommen mit der Bedeutung und Funktion eines Wortes in einer\nanderen Sprache \u00fcbereinstimmt. Es kann vorkommen, dass ein Wort zwei oder mehr unterschiedliche\nBedeutungen hat. Es ist aber auch m\u00f6glich, dass ein Wort nur eine Bedeutung\nhat, dass es aber kein deutsches \u00c4quivalent gibt, das diese Bedeutung\nvollst\u00e4ndig ausdr\u00fcckt, deshalb begn\u00fcgen wir uns damit, es in verschiedenen\nKontexten unterschiedlich zu \u00fcbersetzen. Oder das Ergebnis ist eine \u00dcbersetzung,\ndie verwirrt, wie in R\u00f6mer 1,18.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die moderne Sprachwissenschaft verfolgt oft einen <em>funktionalen<\/em> Ansatz. Sie versucht, die Aufgabe oder die Funktion der Elemente in einem Text oder einer sonstigen \u00c4u\u00dferung (<em>Diskurs<\/em> genannt) zu verstehen: Was soll ein Wort oder ein Ausdruck <em>tun<\/em>? Die Ergebnisse werden in einer so genannten <em>Diskursgrammatik<\/em> beschrieben; ich lese derzeit Steven Runges <em><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/1598565834\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=sbsdeutschlan-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=1598565834&amp;linkId=429903f5a2c7d62aa9a925001f70166e\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (opens in a new tab)\">Discourse Grammar of the Greek New Testament<\/a><\/em> (2010).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ein Blick auf das\nBindewort <em>g\u00e1r<\/em> im Rahmen der modernen Linguistik liefert uns eine etwas\nbreitere Definition dieses Wortes:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">[\u0393\u03ac\u03c1] stellt Material vor, das eine vorangegangene Aussage st\u00e4rkt oder best\u00e4tigt \u2026 Mit anderen Worten, die aufgef\u00fchrten Informationen bringen den Diskurs nicht voran, sondern erg\u00e4nzen mit Hintergrundinformationen, die das Vorangegangene st\u00e4rken oder unterst\u00fctzen \u2026<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">\u0393\u03ac\u03c1 stellt erl\u00e4uterndes Material vor, das das Vorangegangene st\u00e4rkt oder unterst\u00fctzt. Es kann sich um einen kurzen Satzteil handeln oder auch um einen l\u00e4ngeren Exkurs. Obwohl das unterst\u00fctzende Material f\u00fcr den Diskurs wichtig ist, bringt es das Argument oder die Geschichte nicht voran. Stattdessen unterst\u00fctzt es das, was vorausgeht, indem es Hintergrundinformationen oder Details bereitstellt, die ben\u00f6tigt werden, um zu verstehen, was folgt. (Runge 2010: 52-3)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">In diesem Licht wird es nachvollziehbar,\ndass Paulus in R\u00f6mer 1,18 \u201e<em>g\u00e1r<\/em>\u201c verwendet. Er gibt keinen Grund f\u00fcr die\nvorangegangene Aussage an, aber er liefert notwendige Hintergrundinformationen,\ndie uns helfen zu verstehen, warum die neue Offenbarung der Gerechtigkeit\nGottes im Evangelium notwendig war. Paulus malt ab Vers 18 ein d\u00fcsteres Bild\ndes moralischen Zustandes der Menschheit und wie Gott darauf reagiert, damit\nwir die Notwendigkeit des Evangeliums, das eigentliche Thema des Paulus zu dem\ner in R\u00f6mer 3,21 zur\u00fcckkehrt, besser erfassen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zwei weitere Bindew\u00f6rter<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">F\u00fcr diejenigen, die sich\nf\u00fcr sprachliche Fragen interessieren, bieten die Verbindungen <em>kai<\/em> und <em>d\u00e8<\/em>\nzwei weitere faszinierende Beispiele. <em>Kai<\/em> wird im griechischen NT \u00fcber\n8000 Mal verwendet. Es wird normalerweise \u00fcbersetzt mit <em>und<\/em> (\u00fcber 6000 Mal\nin der ESV), aber manchmal auch mit <em>aber<\/em> (<em>but<\/em>). <em>D\u00e8<\/em> wird\n\u00fcber 2000 Mal verwendet. Es wird meistens \u00fcbersetzt mit <em>und<\/em> oder mit <em>aber<\/em>,\naber manchmal auch mit anderen Worten oder es wird nicht \u00fcbersetzt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das t\u00f6nt chaotisch. Warum\nzwei verschiedene W\u00f6rter, die beide sowohl <em>und<\/em> als auch <em>aber<\/em>\nbedeuten k\u00f6nnen? Auch hier, wie bei <em>denn<\/em>, liegt das Problem nicht in der\ngriechischen Sprache oder in ihrem Wortschatz, sondern in der \u00dcbersetzung. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Diskursgrammatik\nbietet einen Ausweg. Die beiden W\u00f6rter haben unterschiedliche und klar\ndefinierte Funktionen im Griechischen. Leider l\u00e4sst sich das nicht so einfach\nins Deutsche \u00fcbersetzen. Aber f\u00fcr einen griechischen Leser gab es \u00fcberhaupt\nkein Problem f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis. <em>D\u00e8<\/em> zeigt an, dass der Autor seinen\nDiskurs einen Schritt weiter entwickelt und etwas Neues hinzuf\u00fcgt; <em>kai<\/em> macht\ndas nicht:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">\u039a\u03b1\u03af \u2026 verbindet zwei gleichwertige Elemente und bestimmt sie dazu, eng miteinander in Verbindung zu stehen. (Runge 2010: 24; aus diesem Grund liegt die h\u00e4ufige \u00dcbersetzung mit <em>und<\/em> nahe, weil das Wort eine \u00e4hnliche Funktion hat).<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">W\u00e4hrend Konnektive wie <em>und<\/em> und einige weitere verbindende W\u00f6rter den H\u00f6rer anweisen, Informationen miteinander zu verbinden, vermitteln manche Bindew\u00f6rter das Gegenteil und erteilen dem Leser die Anweisung, zum n\u00e4chsten Punkt \u00fcberzugehen. Wir werden diese Konnektive \u201eEntwicklungsmarker\u201c nennen, weil sie darauf hinweisen, dass das so markierte Material eine neue Entwicklung in der Erz\u00e4hlung oder in der Argumentation darstellt \u2026 (Dooley und Levinsohn 2001: 93)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">\u0394\u03ad ist ein koordinierendes Bindewort wie \u03ba\u03b1\u03af, aber es beinhaltet die zus\u00e4tzliche Einschr\u00e4nkung, eine neue Entwicklung zu signalisieren \u2026 \u039a\u03b1\u03af, auf der anderen Seite, markiert keine Entwicklung \u2026 Die Nutzung von \u03b4\u03ad stellt die Entscheidung des Autors dar, ausdr\u00fccklich zu signalisieren, dass das, was folgt, eine neue, eigenst\u00e4ndige Entwicklung in der Erz\u00e4hlung oder in der Argumentation ist \u2026 (Runge 2010: 31)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Dies erkl\u00e4rt, warum \u00dcbersetzer zwischen <em>und<\/em>, <em>aber<\/em> und\nmehreren weniger h\u00e4ufigen Begriffen schwanken. Ob die durch <em>kai<\/em> oder <em>d\u00e8<\/em>\nverkn\u00fcpften Elemente einen kontrastierenden Sinn haben (und daher am besten mit <em>aber<\/em> \u00fcbersetzt werden)\noder nicht (und deswegen die \u00dcbersetzung mit <em>und<\/em> sinnvoller ist), wird\ndurch Inhalt und Kontext bestimmt, nicht\ndurch den verwendeten Begriff.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Deshalb sind die zwei\nW\u00f6rter <em>und<\/em> und <em>aber<\/em> als Ersatz f\u00fcr die\nbeiden griechischen Begriffe\netwas d\u00fcrftig. Das beste \u00c4quivalent, um im Deutschen eine neue\nEntwicklung anzuzeigen, w\u00e4re\nvielleicht <em>nun<\/em>,\n<em>dann<\/em> oder sogar\n<em>okay<\/em> (Runge 2010: 29), wie in: \u201eIch habe mit dem Chef gesprochen, aber er wollte nicht\nauf mich h\u00f6ren. Nun, ich wei\u00df nicht, was wir noch tun k\u00f6nnen. Nun, lasst uns dann das Beste daraus machen. Okay. Nun, dann lasst uns\nzum n\u00e4chsten Thema kommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Du bemerkst wahrscheinlich das Problem. Wenn ein Sprecher oder ein Text so weitermacht, wirkt das eher seltsam. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das ist die Herausforderung f\u00fcr jeden \u00dcbersetzer. Es gibt keine Perfektion in dieser Welt: Die perfekte \u00dcbersetzung gibt es\nnicht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bild<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Statistik: Logos Bible\nSoftware<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturangaben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Bibelzitate, wenn nicht anders angegeben: <em>Die Bibel nach der \u00dcbersetzung Martin Luthers<\/em>. 1999. Revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Dooley, Robert A., and Stephen H. Levinsohn. 2001. <em>Analyzing<\/em> <em>Discourse:<\/em> <em>A<\/em> <em>Manual<\/em> <em>of<\/em> <em>Basic<\/em> <em>Concepts<\/em> (Dallas, TX: SIL International)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Liddell, H. G. 1996. <em>A Lexicon: Abridged from Liddell and Scott\u2019s\nGreek-English Lexicon<\/em> (Oak Harbor, WA: Logos Research Systems)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Louw, Johannes P., and Eugene Albert Nida. 1996. <em>Greek-English\nLexicon of the New Testament: Based on Semantic Domains<\/em> (New York: United\nBible Societies)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Runge, Steven E. 2010.<a> <\/a><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/1598565834\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=sbsdeutschlan-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=1598565834&amp;linkId=429903f5a2c7d62aa9a925001f70166e\"><em>Discourse Grammar of the Greek New Testament: A Practical Introduction for Teaching and Exegesis<\/em><\/a> (Bellingham, WA: Lexham Press)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Disclosure of Material Connection: Some of the links in the post above\nare \u201caffiliate links.\u201d This means if you click on the link and purchase the\nitem, I will receive an affiliate commission.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wenn du \u00fcber diese Links\netwas kaufst, hilfst du mir, die Kosten f\u00fcr Create a Learning Site abzudecken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Titel ist kurz \u2013 bestimmt der k\u00fcrzeste, den ich bisher hatte. 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