{"id":1585,"date":"2018-11-01T08:21:38","date_gmt":"2018-11-01T07:21:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=1585"},"modified":"2024-08-07T11:57:10","modified_gmt":"2024-08-07T09:57:10","slug":"cals55","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2018\/11\/cals55\/","title":{"rendered":"Kreuzf\u00f6rmig: Was hei\u00dft das? (Boyd-Projekt 4)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"\">Die <a href=\"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2018\/10\/cals54\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">vorherige Ausgabe<\/a> befasste sich mit Kapitel 1-6 von <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/1506420753\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=sbsdeutschlan-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=1506420753&amp;linkId=daa236dd389dcae72ed712e7826d5b6c\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>The Crucifixion of the Warrior God<\/em><\/a>. Diese Kapitel handeln von Gregory Boyds allgemeiner Theorie der Interpretation, seiner Hermeneutik, die sich in einem Wort zusammenfassen l\u00e4sst: kreuzf\u00f6rmig. Kapitel 7-12, die zweite H\u00e4lfte von Band 1, besch\u00e4ftigt sich konkret mit Gewalt im AT und diskutiert m\u00f6gliche L\u00f6sungen. Der zweite Teil ist etwas schwierig zu lesen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em><span style=\"color: #800000;\">Diesen Brief gibt es in Englisch auch als<\/span><\/em> <a href=\"https:\/\/youtu.be\/Ik5_vTWAAsQ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">VIDEO PODCAST<\/a> <span style=\"color: #800000;\"><em>und als<\/em> <\/span><a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/CALS55WhatDoesCruciformInBoydsView\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">AUDIO PODCAST<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em><span style=\"color: #800000;\">Die vorliegende Ausgabe ist Teil 4 eines Projekts, das mehrere Monate in Anspruch nehmen wird. Das Thema ist weitreichend: Die Gewalt (oder Gewaltt\u00e4tigkeit) Gottes im AT. Gregory Boyd schrieb ein 1400-seitiges Buch \u00fcber dieses Thema: <\/span><\/em><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/1506420753\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=sbsdeutschlan-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=1506420753&amp;linkId=daa236dd389dcae72ed712e7826d5b6c\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">The Crucifixion of the Warrior God<em>: Interpreting the Old Testament\u2019s Violent Portraits of God in Light of the Cross<\/em><\/a> <span style=\"color: #800000;\"><em>(Die Kreuzigung des Kriegergottes: Interpretation der Gewaltportr\u00e4ts Gottes im Alten Testament im Licht des Kreuzes; 2017). Ich wurde nach meiner Meinung \u00fcber das Buch gefragt; das hat mich veranlasst, dieses Projekt durchzuf\u00fchren.<\/em><\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Zum einen gibt es zu viele Abschweifungen. Zum andern leidet das Buch unter einer \u00dcberdosis von Zitaten. Wie wenn Boyd bestrebt w\u00e4re, alles einzubeziehen, was sich irgendwie unterst\u00fctzend einsetzen l\u00e4sst \u2013 wie wenn nichts auf der Strecke bleiben sollte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Manchmal f\u00fchrt dies zu interessanten Effekten. Wenn Boyd gegen einen L\u00f6sungsansatz argumentiert, der Problemstellen einfach verwerfen will, indem er solchen Stellen jede Autorit\u00e4t aberkennt, zitiert er <a href=\"https:\/\/wordandworld.luthersem.edu\/content\/pdfs\/24-1_Violence\/24-1_Fretheim.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fretheim (2004: 28)<\/a>:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Die gewaltt\u00e4tigen Portr\u00e4ts Gottes offenbaren also einen Gott, der sich nicht zu schade ist, seinen Ruf zu beschmutzen, indem er mit einem gefallenen, gewaltbereiten Volk inmitten einer unterdr\u00fcckten, gewaltt\u00e4tigen Welt arbeitet. Daher sind diese Darstellungen \u201ekeine Frage der Verzweiflung\u201c, argumentiert er [d.h. Fretheim], \u201esondern der Hoffnung\u201c. Dann f\u00e4hrt er fort:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">\u201eGott gibt Menschen nicht einfach dahin, damit sie Gewalt erleben. Gott entscheidet sich dazu, sich in Gewalt einzumischen, damit das B\u00f6se nicht das letzte Wort hat. In allem, einschlie\u00dflich Gewalt, versucht Gott, liebevolle Ziele zu erreichen. Dadurch kann Gott ein noch gr\u00f6\u00dferes \u00dcbel verhindern.\u201c (Boyd 2017a: 347; zitiert wird Fretheim 2004:28)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Fretheim (2004: 28) beendet seinen Artikel so: \u201eAber um Gottes Werk in der Welt zu vollbringen, kann Gott auf gewaltt\u00e4tige Weise in und durch verschiedene Akteure reagieren, damit S\u00fcnde und B\u00f6ses im Leben der Welt nicht unwidersprochen bleiben.\u201c Ich stimme Fretheim von ganzem Herzen zu. Aber sowohl sein Artikel als auch diese Zitate stehen im Widerspruch zu Boyds eigener Ansicht, dass Gott immer gewaltlos sei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">(Dar\u00fcber hinaus untergr\u00e4bt Fretheims Artikel aus dem Jahr 2004 auch Boyds Behauptung, dass bisher niemand das getan hat, was er mit seinem Buch zu tun versucht: ein kreuzf\u00f6rmiges Verst\u00e4ndnis von gewaltt\u00e4tigen Darstellungen Gottes im AT auszuarbeiten. Wer Boyds Buch lesen will, sollte auf jeden Fall auch den Artikel von Fretheim lesen. Obwohl ich nicht mit allem einverstanden bin, finde ich es aufschlussreicher als Boyds Buch. Auf nur 11 Seiten enth\u00e4lt der Artikel sogar eine Definition von Gewalt, etwas das in Boyds 1400 Seiten, wie in der vorherigen Ausgabe schon bem\u00e4ngelt, leider fehlt.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Im Folgenden konzentriere ich mich auf Kapitel 7, Beispiele von gewaltt\u00e4tigen Passagen im Alten Testament, und Kapitel 11, wo Boyd seine ganz eigene Version einer kreuzf\u00f6rmigen Hermeneutik pr\u00e4sentiert. Ich werde kurz auf Kapitel 8 und 9 eingehen, die sich mit alternativen L\u00f6sungen befassen. Kapitel 10 (haupts\u00e4chlich \u00fcber den Kirchenvater Origen) und Kapitel 12 (\u00fcber die theologische Interpretation der Schrift, in der er kritische Fragen weitgehend beiseitelegt) werde ich \u00fcberspringen. Da diese Ausgabe lang ist, stelle ich zwei l\u00e4ngere Zitate zu Boyds Ansatz in einen Anhang (in Englisch, ohne \u00dcbersetzung), f\u00fcr diejenigen, die es genauer wissen wollen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beispiele f\u00fcr Gewalt im AT (Kapitel 7)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Es ist sinnvoll, Beispiele f\u00fcr das Problem zu nennen, mit dem wir es zu tun haben. Es ist richtig, dass Boyd sich dabei nicht nur von einer Verharmlosung problematischer Elemente, sondern auch von \u00dcbertreibungen fernhalten will. Seine Aussage dazu:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Das soll nicht hei\u00dfen, dass ich ein Interesse daran habe, die Abscheulichkeit dieses Materials zu \u00fcbertreiben, wie es einige Kritiker der letzten Zeit getan haben \u2026 Mein Ziel ist es, einfach r\u00fccksichtslos ehrlich zu sein \u00fcber die beunruhigende Art des Materials, das \u201edie dunkle Seite\u201c der Bibel umfasst. (Boyd 2017a: 290)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Wenn es um Kritiker des Neuen Testaments geht, die dem Text Antisemitismus vorwerfen, pl\u00e4diert Boyd f\u00fcr eine verst\u00e4ndnisvolle Lesart: \u201eAber damit diese Texte richtig verstanden werden k\u00f6nnen, m\u00fcssen sie in ihrem eigenen sozialhistorischen Kontext des ersten Jahrhunderts und im Kontext der Voraussetzungen der Rhetorik und der Genres von damals gelesen werden\u201c (ebd.: 561). Richtig. Aber wenn es um das AT geht, ist Boyds Lesart alles andere als verst\u00e4ndnisvoll:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Ich kann einfach keinen h\u00f6flicheren Weg finden, um mit Integrit\u00e4t Darstellungen Gottes zu beschreiben, in denen er F\u00f6ten aus dem Scho\u00df ihrer M\u00fctter herausrei\u00dfen l\u00e4sst (Hos 13:16), Eltern zur Kannibalisierung ihrer Kinder anstiftet (3. Mo 26,29; Jer 19,9; Kla 2,20; Hezek 5,10; vgl. 5. Mo 28,53-57) oder seinem Volk befiehlt, ganze Bev\u00f6lkerungsgruppen gnadenlos zu massakrieren (z.B. 5. Mo 7,2). Wenn Darstellungen, in denen Gott solche Dinge tut, nicht als \u201eschrecklich\u201c, \u201emakaber\u201c oder \u201ewiderw\u00e4rtig\u201c gelten, was dann? (Ebd.: 290)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Gott stiftet \u201eEltern zur Kannibalisierung ihrer Kinder\u201c an!? Schlage nach und du wirst feststellen, dass Gott nichts dergleichen tut. In den meisten F\u00e4llen sagt der Text nur, was geschehen wird; mit Ausnahme von Jeremia 19,9 (und \u00fcber diesen Vers g\u00e4be es viel zu sagen) behauptet Gott nicht einmal, der Urheber des Elends zu sein, geschweige denn, dass er die Menschen zum Kannibalismus auffordert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich habe mich in <a href=\"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2018\/08\/cals52\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ausgabe 1<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2018\/09\/cals53\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ausgabe 2<\/a> in dieser Serie schon mit Material dieser Art besch\u00e4ftigt. Ich werde mich daher jetzt auf einige Beispiele beschr\u00e4nken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Boyd argumentiert, dass die Israeliten zun\u00e4chst Kinderopfer praktizierten, wie ihrem Verst\u00e4ndnis nach von Gott befohlen worden war. Schlie\u00dflich gibt 2. Mose 22,29f den gleichen Befehl f\u00fcr Kinder wie f\u00fcr die Erstgeburt von Rindern, ohne Bezugnahme auf eine Option der Erl\u00f6sung (durch Freikauf). Sp\u00e4ter, so diese Theorie, musste der Sohn erl\u00f6st werden, aber urspr\u00fcnglich sollte er geopfert worden, wie das Rind; das ist der Ursprung des Gebotes, dass alles Erstgeborene Jahweh geh\u00f6rt (so 2. Mo. 13:2). <em>Antwort<\/em>: Im Text gibt es schon in 2. Mose 13,13 die n\u00e4here Bestimmung f\u00fcr den erstgeborenen Sohn: Er soll erl\u00f6st, nicht get\u00f6tet oder geopfert werden. In Kapitel 22 wird diese Bestimmung nicht wiederholt. Das will aber nicht hei\u00dfen, dass sie nicht von Anfang an galt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"201\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-55-girl-447701_1920.jpg?resize=300%2C201&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1588\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-55-girl-447701_1920.jpg?resize=300%2C201&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-55-girl-447701_1920.jpg?resize=768%2C515&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-55-girl-447701_1920.jpg?resize=1024%2C687&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-55-girl-447701_1920.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\">Boyd findet Best\u00e4tigung f\u00fcr seine Theorie in der Geschichte Jephthahs, der seine Tochter opferte (Ri. 11:29ff): \u201eDiese Erz\u00e4hlung spiegelt somit den scheinbar normativen Glauben der Israeliten in dieser Zeit wider, dass Jahweh im Austausch f\u00fcr geopferte Kinder milit\u00e4rische Siege gew\u00e4hrt\u201c (Boyd 2017a: 310). <em>Antwort<\/em>: Jephthah mag das geglaubt haben, aber das macht es nicht \u201enormativ\u201c. Boyd verfehlt den eigentlichen Sinn dieser Erz\u00e4hlung im gr\u00f6\u00dferen Kontext des Richterbuches: Sie stellt einen weiteren Hinweis dar, wie schlecht es um Israel stand und wie weit das Volk sich von Gottes Gesetz entfernt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Boyd beruft sich auch auf Hesekiel 20,25f, wonach Gott Israel \u201eGebote, die nicht gut waren\u201c, gab, darunter Kinderopfer (erw\u00e4hnt in Vers 26). Dies scheint jedoch erst nach der Gesetzgebung am Sinai zu erfolgen (d.h. Kinderopfer waren nicht die urspr\u00fcngliche Praxis). Es macht mehr Sinn, diese Aussage folgenderma\u00dfen zu verstehen. Da die Israeliten sein Gesetz ignorierten, lie\u00df Gott sie ihren selbstgew\u00e4hlten und gesetzeswidrigen Praktiken folgen: &nbsp;er gab sie dahin (vgl. R\u00f6m. 1:24).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Boyd tendiert dazu, die Vergangenheit unangemessen zu verurteilen. Das zeigt sich u.a. in seiner Stellungnahme zu den Fluchpsalmen, jenen Psalmen, in denen der Autor seine Feinde verflucht:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">W\u00e4hrend wir nat\u00fcrlich die Sehnsucht nach g\u00f6ttlicher Gerechtigkeit, die sich in diesen Psalmen widerspiegelt, anerkennen sollten, m\u00fcssen wir auch offen sagen, dass diese rachs\u00fcchtigen Psalmen der Lehre Jesu \u00fcber die Vergebung und seinem Beispiel auf eklatante Weise widersprechen, sowie auch der Lehre des Paulus, dass wir immer lieben sollen, wobei die Liebe immer \u201efreundlich\u201c ist, niemals \u201eandere entehrt\u201c, \u201ekeine Aufzeichnungen \u00fcber Unrecht f\u00fchrt\u201c, \u201esich nicht am B\u00f6sen erfreut\u201c, \u201cimmer sch\u00fctzt, immer vertraut\u201c und \u201eimmer hofft\u201c (1. Kor 13,4-7; vgl. 1. Kor 16,14). (Boyd 2017a: 327)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Der Psalmist kannte die Lehre von Jesus und Paulus nicht und darf daher nicht nach diesem Ma\u00dfstab beurteilt werden. Er kann dem, was noch nicht geschrieben war, nicht widersprechen. Au\u00dferdem dokumentieren diese Psalmen, was Menschen gesagt haben, nicht, was Gott getan hat, und sind daher hier irrelevant.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Boyd bem\u00e4ngelt ebenfalls Geschichten in der Bibel, die die von ihnen beschriebene Gewalt nicht verurteilen: \u201eIn Anbetracht dessen, was wir \u00fcber Gott im gekreuzigten Christus erfahren, ist die Art und Weise, wie bestimmte biblische Autoren Episoden schrecklicher Gewalt erz\u00e4hlen, ohne sie zu verurteilen \u2013 ja, sie manchmal sogar zu loben scheinen \u2013, zumindest problematisch\u201c (2017a: 330). Ironischerweise gibt er als Beispiel Richter 19-21 an, in der Tat eine der schrecklichsten Erz\u00e4hlungen im AT. Aber genau das ist der Punkt: So tief war Israel gesunken, bis auf die Ebene von Sodom und Gomorra. Das ist in der Tat entsetzlich. Es ist nicht notwendig, das Offensichtliche zu sagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich leugne nicht, dass es im AT herausfordernde Passagen zu bew\u00e4ltigen gibt, aber Boyds Lesung des AT zeigt zu wenig Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die damalige Zeit und Kultur. Es macht keinen Sinn, alte Texte auf der Grundlage der moralischen Empfindlichkeiten des 21. Jahrhunderts zu beurteilen. Das ist unfair. Dar\u00fcber hinaus zeigt Boyd zu wenig Gesp\u00fcr f\u00fcr die literarische Raffinesse dieser Texte. Diese ernst zu nehmen bedeutet nicht, das Problem zu verharmlosen; es erm\u00f6glicht uns, ihre tiefe und subtile Weisheit zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"169\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-55-if-there-were-no-human-violence-there.jpg?resize=300%2C169&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1589\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-55-if-there-were-no-human-violence-there.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-55-if-there-were-no-human-violence-there.jpg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-55-if-there-were-no-human-violence-there.jpg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-55-if-there-were-no-human-violence-there.jpg?resize=634%2C360&amp;ssl=1 634w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-55-if-there-were-no-human-violence-there.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Alternative L\u00f6sungen (Kapitel 8 und 9)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Boyd nennt seinen eigenen L\u00f6sungsansatz \u201eNeudefinition\u201c. Er wird in Kapitel 11 vorgestellt. Boyd besch\u00e4ftigt sich zun\u00e4chst mit zwei alternativen L\u00f6sungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Eine M\u00f6glichkeit, auf Gewalt im AT zu reagieren (diskutiert in Kapitel 8), besteht darin, Passagen einfach zu verwerfen, die nicht einem kreuzf\u00f6rmigen Standard entsprechen: Sie sind keine verbindliche Schrift. Boyd lehnt diese Alternative ab, weil sie der Glaubens\u00fcberzeugung nicht gerecht wird, dass alle Schrift von Gott eingegeben ist (w\u00f6rtlich \u201egeatmet\u201c; 2. Tim. 3,16).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die zweite Option, die in Kapitel 9 diskutiert wird, besteht darin, eine Synthese dessen zu versuchen, was \u00fcber Gott am Kreuz und im AT offenbart wird; Boyd nennt diese L\u00f6sung \u201eSynthese\u201c. Dieses Kapitel hat mich am wenigsten \u00fcberzeugt. Es stellt diese Alternativen (Plural, weil sie eine Reihe recht unterschiedlicher Ansichten beinhalten; siehe <a href=\"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2018\/08\/cals52\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">die erste Ausgabe dieser Serie<\/a> f\u00fcr Einzelheiten) nicht fair dar. Diese Positionen lassen sich nicht auf einen Nenner reduzieren: \u201eGewaltt\u00e4tige Darstellungen Gottes m\u00fcssen als direkte und genaue Offenbarungen Gottes akzeptiert werden\u201c (Boyd 2017a: 336).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Boyds eigene L\u00f6sung beinhaltet auch ein gewisses Ma\u00df an Synthese, da er in den betreffenden Bibelstellen im AT noch etwas Wertvolles finden will. Schlie\u00dflich verwirft er sie nicht. Und die meisten Varianten einer \u201eSynthese\u201c-L\u00f6sung beinhalten zumindest ein Ma\u00df an Neudefinition. Es ist ja nicht ungew\u00f6hnlich, das Alte im Licht des Neuen Testaments oder im Licht Christi zu lesen. Boyd ist nicht der erste, der mit ethischen Herausforderungen im AT ringt. Der Unterschied zwischen den L\u00f6sungen ist keine Frage von \u201eSynthese\u201c oder \u201eNeudefinition\u201c; vielmehr geht es um die Frage, <em>wie viel <\/em>Neudefinition und <em>welche Art<\/em> von Neudefinition es braucht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Welche Art von Neudefinition schl\u00e4gt Boyd also vor? Das ist das Thema des wichtigen Kapitel 11. Dort pr\u00e4sentiert Boyd seinen ganz eigenen Vorschlag: eine neue und einzigartige Version der kreuzf\u00f6rmigen Hermeneutik.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"120\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-55-art-2092530_1920.jpg?resize=300%2C120&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1586\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-55-art-2092530_1920.jpg?resize=300%2C120&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-55-art-2092530_1920.jpg?resize=768%2C306&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-55-art-2092530_1920.jpg?resize=1024%2C409&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-55-art-2092530_1920.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Boyds Version von kreuzf\u00f6rmig (Kapitel 11)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Bei diesem Vorschlag geht es um die vermeintliche Parallele zwischen dem, was am Kreuz geschah, und dem, was in gewaltt\u00e4tigen Darstellungen Gottes im AT geschieht. In beiden F\u00e4llen erniedrigte sich Gott und erlaubte es den Menschen, sein Erscheinungsbild zu entstellen. Auf diese Weise nehmen die gewaltt\u00e4tigen Darstellungen Gottes die Kreuzigung vorweg: Gott erlaubte den Menschen, ihn falsch darzustellen, so wie er den Menschen erlaubte, Jesus zu verunstalten. So deuten die gewaltt\u00e4tigen Passagen auf Christus hin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich versuche eine Zusammenfassung der Argumentation. Erstens geht Boyd davon aus, dass der Begriff <em>Gott-geatmet<\/em> (Gr. <em>theopneustos<\/em>, 2. Tim. 3,16) nicht nur f\u00fcr den Text der Bibel, sondern auch f\u00fcr das Kreuz gilt: Auch dieses Ereignis wurde von Gott \u201egeatmet\u201c. Dann argumentiert er, dass dieser Begriff keine einseitige Handlung bezeichnet, sondern in Beziehung stattfand, mit beidseitiger Beteiligung. Es handelt sich um einen Prozess, an dem sowohl Gott als auch der Mensch aktiv beteiligt waren. Am Kreuz erlaubte Gott den Menschen, die Erscheinung Jesu unkenntlich zu machen. Ebenso erlaubte er menschliche Beteiligung am Schreiben des Alten Testaments. Wegen der Unvollkommenheit und des s\u00fcndigen Widerstands der Menschen f\u00fchrte dies zu einer gewissen Verzerrung. Mit anderen Worten, Gott erlaubte den Menschen, seine Erscheinung im Text zu ver\u00e4ndern. Man beachte die Implikation: Wesentliche Teile des AT stellen Gott falsch dar. (Es pl\u00e4diert nicht f\u00fcr Boyds Argumentation, dass er als Beispiele f\u00fcr eine solche falsche Darstellung die Worte von Hiobs Freunden und die Klagen von Jeremia anf\u00fchrt; das sind in der Tat Worte in der Bibel, die falsch von Gott sprechen, aber das ist im Text selbst klar erkennbar).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Meines Erachtens funktioniert diese Parallele zwischen Entstellung am Kreuz und in der Schrift nicht. Die H\u00e4sslichkeit des Kreuzes und die vermeintliche H\u00e4sslichkeit dieser Darstellungen im AT sind sich nicht \u00e4hnlich. Am Kreuz ist Gott in Christus das Opfer, im AT ist Gott der angebliche T\u00e4ter. Kinder am Felsen zu zerschmettern ist widerw\u00e4rtig, genau wie einen unschuldigen Mann zu kreuzigen. Aber die moralische Emp\u00f6rung gilt unterschiedliche Parteien. Es ist nicht Jesus am Kreuz, der moralisch widerw\u00e4rtig ist oder handelt. (Und \u00fcbrigens, gegen Boyd 2017a: 323, Gott wird in der Bibel nie als derjenige dargestellt, der Kinder zerschmettert oder andere dazu anstiftet.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es gab nichts S\u00fcndhaftes in Jesus am Kreuz und er wird nicht falsch dargestellt, w\u00e4hrend Gott im AT, wenn Boyd Recht hat, brutal und unmoralisch vorgeht, oder zumindest so dargestellt wird. Das ist ein Gegensatz, nicht eine Parallele: Christus am Kreuz widerspricht nicht dem Wesen Gottes, aber Gott, der Gewalt aus\u00fcbt, schon (nach Boyds Ma\u00dfstab). Boyd versteht letzteres, Gottes Gewalt, als eine falsche Darstellung; dass Christus am Kreuz h\u00e4sslich und abschreckend in Erscheinung tritt, ist aber real und wahr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Boyds Argumentation ist komplex und schwer zu verstehen. Ich nehme zwei l\u00e4ngere Zitate von <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/1506420737\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=sbsdeutschlan-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=1506420737&amp;linkId=236e15d398103c08789219541aa6ad5d\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Cross Vision<\/a>, die k\u00fcrzere Version von Boyds Buch (2017b), in den Anhang auf (da diese Ausgabe bereits lang ist; ohne \u00dcbersetzung), damit die Idee auch in seinen eigenen Worten zum Ausdruck kommt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich finde seinen Vorschlag nicht \u00fcberzeugend. Ich frage mich, warum wir dem AT \u00fcberhaupt noch viel Aufmerksamkeit schenken sollten, wenn wesentliche Teile davon falsch sind und Gott falsch darstellen. Vor allem, wenn wir andere Themen einbeziehen. Boyd stellt Gewalt in den Mittelpunkt, aber es gibt noch mehr: Sklaverei, Polygamie, Behandlung von Frauen, ein Opfersystem, das die S\u00fcnde nicht wegnehmen kann (Hebr. 10,4), Reinheitsgesetze, die Menschen mit Lepra aus der Gemeinschaft aussto\u00dfen, etc. Ist Gewalt ein gr\u00f6\u00dferes \u00dcbel als Unwahrheit? Dass Gott Gewalt vorschreibt, h\u00e4lt Boyd nicht f\u00fcr m\u00f6glich; kann er dann aber anderes verlangen, das nicht wirklich wahr oder gut ist?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wenn alles, was wir aus dem AT gewinnen, in hunderten von Beispielen, die dem\u00fctige und liebevolle Bereitschaft Gottes ist, sich zu erniedrigen und sich der falschen Darstellung zu unterwerfen, so wie Jesus sich dem Kreuz unterwarf, wie viel Aufmerksamkeit ist das wert?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie weisen gewaltt\u00e4tige Passagen auf Christus hin?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Eine letzte Frage muss in dieser Ausgabe noch behandelt werden: Wie zeigen gewaltt\u00e4tige Bibelstellen auf Christus? Das ist die Frage, die Boyd an die Vertreter der \u201eSynthese\u201c-L\u00f6sung stellt. Basierend auf einer kreuzf\u00f6rmigen Hermeneutik ist ja alles in der Schrift in irgendeiner Weise ein Hinweis auf Christus und auf das Kreuz. Wie tun dies gewaltt\u00e4tige Bibelstellen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es gibt bessere Antworten als die, die Boyd uns gibt (zusammengefasst im vorherigen Abschnitt). Eine offensichtliche Art und Weise, wie Bibelstellen im AT auf Christus hinweisen: Sie zeigen den gefallenen Status des Menschen und dessen Folgen, und machen klar, dass wir einen Erl\u00f6ser brauchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Nicht wenige Problemstellen funktionieren als Warnbeispiele: die Flut, Sodom und Gomorra, Israel in der W\u00fcste, Israels Exil, manche Einzelpersonen. Diese Beispiele sind nicht sehr zahlreich, und es gibt eine klare Tendenz, sie nicht zu wiederholen. Gott gab gelegentlich eine \u201eDemo\u201c, um Konsequenzen aufzuzeigen: Wohin f\u00fchrt, wie endet dieser Weg? Er sorgte daf\u00fcr, dass diese \u201eDemos\u201c in der Heiligen Schrift festgehalten wurden, damit wir daraus lernen k\u00f6nnen. Aber dann geht er weiter, weil sein eigentliches Anliegen das Werk der Erl\u00f6sung ist, nicht das des Gerichtes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Gott ist Liebe. Ist es Liebe, eine Person oder eine Gruppe (im Namen des freien Willens?) auf einem Weg, der zu Korruption und Zerst\u00f6rung f\u00fchrt, weitergehen zu lassen, ohne einen Warnschuss abzugeben? Die Liebe Gottes erkl\u00e4rt zum Teil auch die starke Sprache im AT. In Liebe zeigt Gott durch die Geschichte Israels auf, wie verloren wir sind und wohin das f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Diese Teilantwort ist nur ein Anfang. Ich verbinde sie mit einem konventionelleren Verst\u00e4ndnis von Akkommodation als Boyd: Aus Liebe war Gott bereit, in die chaotische und gewaltt\u00e4tige Welt der Menschen einzutreten und sich einzumischen, um sie von innen heraus zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Dass Gott sich erniedrigt und Israels Gewalt ertr\u00e4gt (und mitmacht), ist nicht weniger kreuzf\u00f6rmig als Boyds Vorschlag. Diese Alternative hat den zus\u00e4tzlichen Vorteil, dass wir wesentliche Teile des AT nicht als \u201efalsch\u201c markieren m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was bleibt f\u00fcr dieses Projekt zu tun \u00fcbrig?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Der zweite Band von <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/1506420753\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=sbsdeutschlan-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=1506420753&amp;linkId=daa236dd389dcae72ed712e7826d5b6c\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">The Crucifixion of the Warrior God<\/a> pr\u00e4sentiert vier Prinzipien, vier m\u00f6gliche Erkl\u00e4rungen f\u00fcr g\u00f6ttliche Gewalt im AT. Ich gehe davon aus, dass er f\u00fcr jedes Prinzip viele Beispiele geben wird. Ich will versuchen, den zweiten Band in einer Ausgabe (Dezember) zu besprechen, damit ich bereit bin, f\u00fcr Januar zu etwas anderem \u00fcberzugehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"169\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-55-orc-question.jpg?resize=300%2C169&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1590\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-55-orc-question.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-55-orc-question.jpg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-55-orc-question.jpg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-55-orc-question.jpg?resize=634%2C360&amp;ssl=1 634w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-55-orc-question.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturangaben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Boyd, Gregory (2017a), <em><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/1506420753\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=sbsdeutschlan-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=1506420753&amp;linkId=daa236dd389dcae72ed712e7826d5b6c\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">The Crucifixion of the Warrior God: Interpreting the Old Testament\u2019s Violent Portraits of God in Light of the Cross<\/a><\/em> (Minneapolis, MN: Fortress Press)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ebd. (2017b), <em><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/1506420737\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=sbsdeutschlan-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=1506420737&amp;linkId=236e15d398103c08789219541aa6ad5d\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Cross Vision: How the Crucifixion of Jesus Makes Sense of Old Testament Violence <\/a><\/em>(Minneapolis, MN: Fortress Press, Kindle Edition)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Fretheim, Terence E. F. (2004), \u201c<u><a href=\"https:\/\/wordandworld.luthersem.edu\/content\/pdfs\/24-1_Violence\/24-1_Fretheim.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">God and Violence in the Old Testament<\/a><\/u>,\u201d <em>Word &amp; World<\/em> 24,1: 18-28<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anhang<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Da diese Ausgabe lang ist, f\u00fcge ich in diesem Anhang zwei l\u00e4ngere Zitate mit einigen Kommentaren hinzu (Ohne \u00dcbersetzung).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">&#8220;I submit that we should read Scripture expecting to find God sometimes revealing his beautiful character by stooping to bear the ugly sin of his people, thereby taking on a surface appearance that mirrors that sin, just as he does on the cross. [This, and the next paragraph, is what I consider to be a false parallel, as argued above. On the cross, the sin is what is done <em>to<\/em> Jesus <em>by<\/em> others; in the OT, the sinful action, even though it is wrongfully attributed, is performed by <em>God<\/em>] And to discern this beauty, we should expect that we will need to exercise faith to look through the sin-mirroring surface of these portraits to discern something else going on behind the scenes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Along the same lines, we should expect that the something else that is going on behind the scenes of these sin-mirroring portraits is precisely what is going on behind the sin-mirroring cross: God, out of his love, is humbly stooping to bear the sin of his people, thereby taking on an ugly appearance that reflects this sin. This is how I propose we interpret all portraits of God in the Bible that on the surface reflect a character that is inconsistent with the cruciform character of God revealed on the cross, including especially the OT\u2019s violent depictions of God.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Consider, for example, Jeremiah\u2019s macabre representation of Yahweh vowing not to let mercy or compassion stop him from smashing families together (Jer 13: 14). If we trust that the cross reveals what God is truly like, then we know that God would never vow to surpress his mercy and compassion in order to mercilessly smash families to death. So we must assess this ugly surface appearance of God to be a reflection of Jeremiah\u2019s own fallen, culturally conditioned, ugly conception of God. [Notice he takes Jeremiah at face value. On this reading, except for a few brighter chapters in the book, one might as well skip reading Jeremiah entirely. Notice also how judgmental and uncharitable this reading is toward Jeremiah.]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">However, our faith in the God revealed on the cross also also [sic] transforms this portrait into a two-way mirror. For when read in light of the cross we are able to look through this ugly sin-mirroring surface to behold the beautiful cruciform God stooping to bear Jeremiah\u2019s sinful conception of him, which is why God takes on this ugly appearance in Jeremiah\u2019s contribution to the biblical narrative. Interpreted through the looking-glass cross, violent divine portraits like Jeremiah\u2019s become both beautiful and revolting for all the same reasons the cross is both beautiful and revolting.&#8221; (Boyd 2017b: Loc. 1075-1091)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">The issue in the second quote is: did God actually do certain \u2018reproachable\u2019 things or is he merely and therefore wrongfully portrayed as doing so?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">&#8220;Let me at this point address a possible objection. Some have argued that the four accommodations discussed in this chapter do not merely reflect God accommodating his people\u2019s fallen and culturally conditioned views of him. They rather reflect accommodating behaviors that God actually engaged in. In this view, for example, God didn\u2019t merely stoop to accommodate his people\u2019s culturally conditioned view of him as capable of giving remarkably violent laws. God actually stooped to giving these violent laws.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">I can agree with this perspective up to the point that the accommodating activity ascribed to God does not conflict with the self-sacrificial, nonviolent, enemy-embracing love of God revealed in the crucified Christ. But insofar as any divine portrait is not consistent with this revelation, fidelity to Christ compels me to see it not as an accurate depiction of something God actually did, but as a reflection of something God\u2019s people at the time assumed God did.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">To this degree, it doesn\u2019t reflect God acting toward people; it rather reflects God humbly stooping to allow the fallen and culturally conditioned state of his people to act upon him. To the extent that any portrait conflicts with the crucified Christ, in other words, I must assess it as an indirect, rather than a direct, revelation.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">To be more specific, I do not in principle have a problem accepting that God actually stooped to play the roles that are ascribed to him surrounding the accommodations of polygamy, concubines, divorce and remarriage, as well as the institution of monarchy. [Notice that this reflects Boyd\u2019s hierarchy of evils: God cannot order violence but regulating polygamy, for instance, is thinkable. Is the latter really less bad? Less bad than animal sacrifice? Shouldn\u2019t this be considered a form of violence against women, seeing it certainly violates their value and dignity?] However, when it comes to assessing the 613 laws that pertain to the first covenant, including commands to perform animal sacrifices and to execute certain types of people, things get more complex and ambiguous. We would actually need to assess each law individually, which obviously is beyond the scope of this book.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">So let us settle on this guiding principle: Insofar as any law reflects an improvement over the prevailing laws of the ANE [= Ancient Near East], I submit that it reflects God acting toward his people. As barbaric as many of the OT laws are, most reflect an improvement, and sometimes a significant improvement, over the laws of Israel\u2019s neighbors, and this surely is the result of the influential work of God\u2019s Spirit. But insofar as any law falls short of the character of God revealed in Jesus\u2019s cross-centered ministry [hard to find a law that does <em>not<\/em> fall short of this standard!], it reflects the point at which the fallen and culturally conditioned state of his people resisted the Spirit and, therefore, the point at which God stooped to allow his people to act upon him. In my view, all portraits of God in the Bible should be assessed by this criterion. While there is ambiguity and complexity surrounding the particulars, what is most important for our purposes is perfectly clear: insofar as any law or any activity that is ascribed to God involves violence against humans or animals, it must to this degree be considered an accommodating, sin-mirroring portrait that indirectly bears witness to the sin-bearing God revealed on Calvary.&#8221; [Notice Boyd\u2019s criterion here is <em>nonviolence<\/em>; whether this is implied in <em>cruciform<\/em> is debatable; in all \u2018lesser\u2019 evils God may have been involved.] (Boyd 2017b: Loc.1834-1858)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bilder<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Crucifix Bible: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/en\/cross-jesus-bible-god-prayer-vera-1560345\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/pixabay.com\/en\/cross-jesus-bible-god-prayer-vera-1560345\/<\/a>, CC0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Child: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/en\/girl-walking-teddy-bear-child-walk-447701\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/pixabay.com\/en\/girl-walking-teddy-bear-child-walk-447701\/<\/a>, CC0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Crosses: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/en\/art-artistic-painting-digital-2092530\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/pixabay.com\/en\/art-artistic-painting-digital-2092530\/<\/a>, CC0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Disclosure of Material Connection: Some of the links in the post above are \u201caffiliate links.\u201d This means if you click on the link and purchase the item, I will receive an affiliate commission.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wenn du \u00fcber diese Links etwas kaufst, hilfst du mir, die Kosten f\u00fcr Create a Learning Site abzudecken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die vorherige Ausgabe befasste sich mit Kapitel 1-6 von The Crucifixion of the Warrior God. 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