{"id":1572,"date":"2018-10-04T08:39:01","date_gmt":"2018-10-04T06:39:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=1572"},"modified":"2024-08-07T12:02:33","modified_gmt":"2024-08-07T10:02:33","slug":"cals54","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2018\/10\/cals54\/","title":{"rendered":"Eine Hermeneutik des Kreuzes (Boyd-Projekt 3)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"\">In dieser dritten Ausgabe \u00fcber Boyds monumentales Werk, <em><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/1506420753\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=sbsdeutschlan-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=1506420753&amp;linkId=daa236dd389dcae72ed712e7826d5b6c\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">The Crucifixion of the Warrior God<\/a><\/em>, setze ich mich zum ersten Mal mit dem Buch selbst auseinander. In den ersten sechs Kapiteln legt Boyd seine allgemeine Hermeneutik dar, d.h. seine Theorie der Schriftauslegung. An sich lesenswert, nur st\u00f6rt mich eine Sache sehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em><span style=\"color: #800000;\">Diesen Brief gibt es in Englisch auch als<\/span> <\/em><a href=\"https:\/\/youtu.be\/4sDUrOhND90\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">VIDEO PODCAST<\/a> <em><span style=\"color: #800000;\">und als<\/span><\/em> <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/CALS54CruciformBoyd3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">AUDIO PODCAST<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em><span style=\"color: #800000;\">Diese Ausgabe ist Teil 3 eines Projekts, das mehrere Monate in Anspruch nehmen wird. Das Thema ist weitreichend: Die Gewalt (oder Gewaltt\u00e4tigkeit) Gottes im AT. Gregory Boyd hat ein 1400-seitiges Buch \u00fcber dieses Thema geschrieben: <\/span><\/em><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/1506420753\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=sbsdeutschlan-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=1506420753&amp;linkId=daa236dd389dcae72ed712e7826d5b6c\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">The Crucifixion of the Warrior God<em>: <\/em>Interpreting the Old Testament\u2019s Violent Portraits of God in Light of the Cross<\/a><em><span style=\"color: #800000;\"> (Die Kreuzigung des Kriegergottes: Interpretation der Gewaltportr\u00e4ts Gottes im Alten Testament im Licht des Kreuzes; 2017). Ich wurde nach meiner Meinung \u00fcber dieses Buch gefragt; das hat mich veranlasst, dieses Projekt durchzuf\u00fchren.<\/span><\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wann ist es Gewalt?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Boyd gibt keine Definition von Gewalt. In einem wissenschaftlichen Werk wie diesem ist das eine unglaubliche Unterlassung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Zu behaupten, \u201ejeder scheint Gewalt zu kennen, wenn er sie sieht\u201c (Boyd 2017, Endnote 34 in Kapitel 1), ist unseri\u00f6s. In dieser Fu\u00dfnote argumentiert Boyd, dass Gewalt schwer zu definieren ist und es unter Wissenschaftlern keinen Konsens dazu gibt. Genau deshalb bedarf es einer Diskussion. Zumindest h\u00e4tte er seinen Lesern eine Arbeitsdefinition anbieten sollen, wie grob auch immer, die uns eine Vorstellung davon gibt, wo er die Grenzen zieht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Diese Unterlassung entkr\u00e4ftet an sich nicht seine Argumentation. Sie macht das Buch aber schwer zu lesen. Ich frage mich immer noch, ob Boyd verschiedene Formen von Gewalt unterschiedlich bewertet. Wenn ja, wie w\u00fcrde die Unterscheidung aussehen? Kann Gewaltaus\u00fcbung legitim sein? Wenn ein Polizist eine Waffe ben\u00fctzt, um einen Verbrecher anzuhalten, um ein banales Beispiel zu nennen, ist das Gewalt? Was w\u00e4re, wenn ein Elternteil physische Gewalt anwenden w\u00fcrde, um zu verhindern, dass ein Kind auf die Stra\u00dfe rennt (ein Beispiel daf\u00fcr, dass \u201eGewalt\u201c und Liebe sich m.E. nicht unbedingt immer gegenseitig ausschlie\u00dfen)? Und was ist mit verbaler Gewalt und verbalem Missbrauch? Ist das inbegriffen? Ich habe ungef\u00e4hr ein Viertel des Buches gelesen und wei\u00df die Antwort auf diese Fragen immer noch nicht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"169\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-54-cross.png?resize=300%2C169&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1574\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-54-cross.png?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-54-cross.png?resize=634%2C360&amp;ssl=1 634w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-54-cross.png?w=738&amp;ssl=1 738w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/sint-katelijne-waver\/5251962397\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-cke-saved-href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/sint-katelijne-waver\/5251962397\/\">Crucifix<\/a>, CC <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-nd\/2.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-cke-saved-href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-nd\/2.0\/\">BY-NC-ND 2.0<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Kreuz als Offenbarung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Trotz dieses Mangels war ich positiv \u00fcberrascht von Boyds hermeneutischer Grundlage. Dieser erste Teil des Buches war eine gro\u00dfartige Lekt\u00fcre. Boyd pl\u00e4diert f\u00fcr eine Bibelinterpretation, die sowohl Christus-zentriert als auch Kreuz-zentriert ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Jesus und das Neue Testament (NT) bilden keine Erg\u00e4nzung zu einer fr\u00fcheren Offenbarung. Es handelt sich nicht um etwas, das neben dem \u00e4lteren Teil steht. Jesus ist nicht nur eine bessere oder gr\u00f6\u00dfere Offenbarung. Er \u00fcbersteigt und \u00fcberstrahlt fr\u00fchere Offenbarungen, etwas, das im NT vielleicht am besten in Hebr\u00e4er 1,1-4 Ausdruck findet. Deshalb k\u00f6nnen wir das Alte nur im Lichte des Neuen, also im Lichte Jesu, wirklich verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Boyd argumentiert auch, dass gerade am Kreuz diese Offenbarung ihren Mittelpunkt findet und am hellsten leuchtet. Alles, was Jesus ist und tut, und alles, was Gott ist und tut, steht im Zusammenhang mit dem Kreuz. Das bedeutet, dass alles, was Gott im Alten Testament (AT) sagt und tut, auch mit Christus und dem Kreuz in Beziehung steht und auf ihn hinweist (wie Jesus selbst in Lk. 24,25-27 darlegt). Nur so wissen wir, wer Gott wirklich ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Gottes Wesen, so k\u00f6nnte man auch sagen, ist nat\u00fcrlich die Liebe. Oft wird das griechische Wort <em>agape<\/em> verwendet, um deutlich zu machen, dass diese Liebe absolut einzigartig ist, weil sie nichts f\u00fcr sich selbst sucht. Das ist die Essenz Gottes, und am Kreuz erfahren wir, was das bedeutet: So weit ist Gott bereit zu gehen. Das Kreuz ist der h\u00f6chste Ausdruck der Liebe. Aus diesem Grund verwendet Boyd den Begriff <em>kreuzf\u00f6rmig<\/em> f\u00fcr seinen Ansatz der Interpretation. Das Kreuz sollte das Zentrum der gesamten christlichen Theologie und all unserer Schriftauslegung sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Richtig, wenn es auch Dinge gibt, die ich eher fragw\u00fcrdig finde. Ich habe zum Beispiel meine Zweifel an Boyds starker Kritik an Augustin, dem Kirchenvater aus dem f\u00fcnften Jahrhundert, aber ich kenne Augustin nicht gut genug, um das im Detail zu diskutieren. Au\u00dferdem geh\u00f6rt es nicht zur Essenz von Boyds Argumentation.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ein zweites Beispiel: Die Behauptung, dass Jesus \u201evielen alttestamentlichen Texten und Grund\u00e4tzen unverhohlen widersprach und sie aufhob\u201c (Boyd 2017, Kapitel 2), wird dem reichen und nuancierten Verh\u00e4ltnis zwischen Alt und Neu, zwischen Typus und Erf\u00fcllung absolut nicht gerecht. Jesus leugnet ausdr\u00fccklich, dass er das tut, was Boyd ihm zuschreibt (Mt. 5,17-19). Sp\u00e4ter im selben Kapitel gibt Boyd das zu, aber damit widerspricht er sich selbst. Zu erf\u00fcllen ist anderes als zu widerrufen oder aufzuheben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gut; aber neu?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Dennoch, dieses erste Viertel des Buches ist ziemlich gut. Es bietet aber nichts Neues. Dies zeigt sich in der Vielzahl von Zitaten anderer Autoren und Theologen in diesen Kapiteln. Dazu geh\u00f6rt auch Martin Luther, der die zentrale Bedeutung des Kreuzes wiederentdeckte und ihm einen zentralen Platz in seiner Theologie einr\u00e4umte. Vor nunmehr 500 Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Nur in einem Punkt bringt Boyd vielleicht tats\u00e4chlich etwas grunds\u00e4tzlich Neues. Er weist darauf hin, dass niemand, zumindest kein Theologe, diese Hermeneutik auf die Bibelstellen im AT angewendet hat, die Gott mit Gewalt zu verbinden scheinen. Tats\u00e4chlich gibt es eine klare Spannung zwischen solchen Bibelstellen und der neutestamentlichen Offenbarung von der bedingungslosen Liebe und Selbstaufopferung Gottes am Kreuz (Boyd w\u00fcrde sogar meinen: sie stehen im Widerspruch zu einander). Boyd will die kreuzf\u00f6rmige Hermeneutik konsequent und systematisch auf die betreffenden Bibelstellen anwenden; das hat bis jetzt, so meint er, gefehlt. In welchem Verh\u00e4ltnis stehen diese Texte zu Christus und zum Kreuz, wie weisen sie darauf hin?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das ist eine gute Frage. Es ist durchaus m\u00f6glich, dass bis heute kein Theologe eine solche Studie erstellt hat. Ich denke jedoch, dass viele Gl\u00e4ubige Boyds Problemstellen bereits kreuzf\u00f6rmig und christuszentriert lesen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich habe z.B. sehr davon profitiert, die B\u00fccher Josua und Richter zu lesen und zu studieren. Sie haben mich nie zu Gewaltt\u00e4tigkeiten inspiriert. Fast automatisch und vielleicht unbewusst lesen die meisten von uns solche B\u00fccher durch die Linse des NT. Wir wissen, dass unser Kampf nicht gegen Fleisch und Blut gerichtet ist. Wir wissen, dass wir in einen geistlichen, nicht in einen physischen Krieg verwickelt sind. Wir wissen, dass Jesus uns gelehrt hat, unsere Feinde zu lieben, ihnen zu vergeben und sie zu segnen. Wir wissen, dass wir siegen (ein milit\u00e4rischer Begriff) durch das Blut des Lammes und das Wort unseres Zeugnisses (Offb. 12,11) \u2013 durch gewaltlose Mittel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wir haben vielleicht keine Antwort auf jede schwierige Stelle im AT, aber wir lesen das AT im Lichte Jesu.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-54-dove.png?resize=300%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1575\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-54-dove.png?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-54-dove.png?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/cals-54-dove.png?w=456&amp;ssl=1 456w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/File:Peace_dove_icon.svg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Darolu<\/a> (2010), CC <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BY-SA 3.0<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kritik: Ein pazifistischer Gott?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Wichtig ist noch: Boyd bef\u00fcrwortet nicht nur generell eine kreuzf\u00f6rmige Hermeneutik. Er hat eine klare und bestimmte Auffassung dar\u00fcber, wie diese aussehen sollte. F\u00fcr ihn bedeutet kreuzf\u00f6rmig:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">Gewaltfrei<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Selbstaufopfernd<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Feinde liebend<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Bedingungslos<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Liebend ohne zu unterscheiden (<em>agape<\/em>)<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Auf andere ausgerichtet<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"\">Im ganzen Buch tauchen Kombinationen dieser Begriffe im Zusammenhang mit Gott oder seiner Liebe immer wieder auf, fast wie ein Mantra. Sie fassen offensichtlich Boyds Verst\u00e4ndnis dessen zusammen, was \u201ekreuzf\u00f6rmig\u201c bedeutet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Dies wirft Fragen auf. Gott liebt sicherlich seine Feinde, aber ich frage mich, ob die Liebe Gottes in jedem Sinne des Wortes bedingungslos ist. Wichtiger noch: Ist Gott immer und vollst\u00e4ndig gewaltfrei, wie Boyd glaubt?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">An dieser Stelle r\u00e4cht sich, dass Gewalt, wie ich schon bedauerte, nicht definiert wurde. Eins ist aber klar: Boyd ist Pazifist. Er argumentiert, dass Christen niemals auf Gewalt zur\u00fcckgreifen sollten, dass Jesus uns genau das gelehrt und es selbst praktiziert habe, und dass die Urkirche bis Konstantin (fr\u00fches viertes Jahrhundert) Gewaltlosigkeit praktiziert und den Milit\u00e4rdienst f\u00fcr Christen abgelehnt habe (dass die gesamte Urkirche pazifistisch war, wird von Boyds Kritikern abgestritten; z.B. <a href=\"https:\/\/www.thegospelcoalition.org\/reviews\/crucifixion-warrior-god-greg-boyd\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Copan 2018<\/a>, insbesondere Punkt 5 und 6, und <a href=\"https:\/\/www.stthomas.edu\/media\/catholicstudies\/center\/logosjournal\/archives\/2010vol13\/132\/13_2_Article.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Charles 2010<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Sollten Christen Pazifisten sein? Ich bin von Boyds Argumenten nicht \u00fcberzeugt. Dass Gott in Jesus am Kreuz und w\u00e4hrend seines irdischen Wirkens sich weigert, Gewalt anzuwenden, belegt nicht, dass Gott nie und unter keinen Umst\u00e4nden auf Gewalt zur\u00fcckgreifen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Der von Jesus gesetzte Standard \u00e4ndert sicherlich vieles, einschlie\u00dflich der Art und Weise, wie Christen \u201eKrieg f\u00fchren\u201c. Gewalt ist nicht der Weg des Gottesreiches. Der Weg des Kreuzes beinhaltet Vergebung und Feindesliebe. Aber bedeutet das, dass die Anwendung von Gewalt in einer gefallenen Welt immer falsch ist?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Boyds Gewaltlosigkeit ist eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr das gesamte Buch. In dem Ma\u00dfe, in dem wir glauben, dass Gott Gewalt anwenden kann, ob in Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft, verliert Boyds Kreuzzug (wenn ich das so nennen darf) gegen die \u201egewaltt\u00e4tigen Darstellungen\u201c Gottes und seine Suche nach einer radikalen L\u00f6sung viel von seiner Kraft. In diesem Fall kann Gott in der Vergangenheit durchaus Kompromisse eingegangen sein. Das hat er ja in vielen Geboten im Gesetz ebenfalls getan, die offensichtlich hinter seinem wahren Ma\u00dfstab zur\u00fcckbleiben. Krieg und Gewalt sind nicht Gottes Ideal, und er wird ihnen schlie\u00dflich ein Ende setzen. Aber was ist, wenn eine \u201egewaltt\u00e4tige\u201c Handlung das kleinere \u00dcbel ist?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Oder ein Kriegsheld?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Dass Gott ein Kriegsmann genannt wird (2. Mo. 15,3), ist f\u00fcr Boyd ein verzerrtes Bild von Gott, der in seinem Wesen v\u00f6llig gewaltlos sei. F\u00fcr einen Pazifisten kann das Bild vom \u201eKrieger\u201c oder Krieg nicht positiv sein. Aber in der Bibel wird das Bild positiv verwendet, auch wenn es im Verlauf der Offenbarung wesentlich umgedeutet wird. So wird der Kriegsheld David zum Typus des Messias.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Gott offenbarte sich einem Volk, das mit Krieg und Kriegsf\u00fchrung vertraut war, als Krieger. Er arbeitete mit David als Kriegsherrn und milit\u00e4rischem F\u00fchrer zusammen. Als David schrieb: \u201eEr lehrt meine H\u00e4nde streiten\u201c (Ps. 18,34), stellte er Gott nicht falsch dar, sondern sprach aus eigener Erfahrung. Gott war mit dabei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Krieg (wie Gewalt) ist unerw\u00fcnscht, aber es gibt keine schnelle L\u00f6sung. Im Laufe der Schrift und der Geschichte \u00f6ffnet Gott allm\u00e4hlich Alternativen und f\u00fchrt eine Vision f\u00fcr eine ganz andere Welt ein. Er definiert neu, wer der Feind ist und wer die Objekte seiner Liebe sind. F\u00fcr die Leidenschaft, mit der er dieser Liebe nachjagt, ist \u201eKrieger\u201c ein treffendes Bild.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Nichts deutet daraufhin, dass Gott in der Vergangenheit nie \u201eGewalt\u201c angewendet hat und in Zukunft auch nie \u201eGewalt\u201c anwenden wird. Eine kreuzf\u00f6rmige Hermeneutik steht zwar der menschlichen Gewalt kritisch gegen\u00fcber (sie dient selten der Gerechtigkeit), setzt aber keine absolute Gewaltlosigkeit voraus.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Demn\u00e4chst<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">In den kommenden Ausgaben werde ich auf Folgendes eingehen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">Wie Boyd seine Version der kreuzf\u00f6rmigen Hermeneutik weiterentwickelt: Wie sollte man die \u201egewaltt\u00e4tigen Darstellungen\u201c Gottes neu interpretieren?<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Was passiert, wenn Boyd sich mit Schriftstellen befasst, die angeblich gewaltt\u00e4tige und verzerrte Darstellungen des Gottes zeigen, der reine Liebe ist?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Selbst wenn Jesus das Schwert als Mittel zur F\u00f6rderung des Gottesreiches verbietet, kann man nicht sagen, dass das Neue Testament den absoluten Pazifismus lehrt, noch verbietet es dem Christen, das Schwert im Dienste der Gesellschaft und des gr\u00f6\u00dferen Wohls anderer zu \u201etragen\u201c, selbst wenn dies die Praxis einiger in der fr\u00fchen Kirche war. (Daryl 2010: 42)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Attribution<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Violence, <a href=\"http:\/\/www.thebluediamondgallery.com\/wooden-tile\/v\/violence.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.thebluediamondgallery.com\/wooden-tile\/v\/violence.html<\/a>, CC <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/\">BY-SA 3.0<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Crucifix: Zonsondergang, centraal crucifix op de begraafplaats Pasbrug: Sint -Katelijne-Waver, &nbsp;<a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/sint-katelijne-waver\/5251962397\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.flickr.com\/photos\/sint-katelijne-waver\/5251962397\/<\/a>, CC <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-nd\/2.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BY-NC-ND 2.0<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/File:Peace_dove_icon.svg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Darolu<\/a> (2010), Peace Dove Icon, <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/File:Peace_dove_icon.svg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/File:Peace_dove_icon.svg<\/a>, CC <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BY-SA 3.0<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Michael4.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Michael Jaletzke<\/a> (2007), Erzengel Michael, Universit\u00e4t Bonn Haupteingang, <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Michael4.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Michael4.jpg<\/a>, CC <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BY-SA 3.0<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturangaben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Boyd, Gregory (2017), <em><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/1506420753\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=sbsdeutschlan-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=1506420753&amp;linkId=daa236dd389dcae72ed712e7826d5b6c\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">The Crucifixion of the Warrior God: Interpreting the Old Testament\u2019s Violent Portraits of God in Light of the Cross<\/a><\/em> (Minneapolis, MN: Fortress Press)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Charles, J. Daryl (2010), \u201e<a href=\"https:\/\/www.stthomas.edu\/media\/catholicstudies\/center\/logosjournal\/archives\/2010vol13\/132\/13_2_Article.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pacifists, Patriots, or Both? Second Thoughts on Pre-Constantinian Early-Christian Attitudes toward Soldiering and War<\/a>\u201c <em>Logos<\/em> 13:2, 17-55<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Copan, Paul (2018), Greg Boyd\u2019s Misunderstandings of the \u2019Warrior God\u2019 (The Gospel Coalition, <a href=\"https:\/\/www.thegospelcoalition.org\/reviews\/crucifixion-warrior-god-greg-boyd\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.thegospelcoalition.org\/reviews\/crucifixion-warrior-god-greg-boyd\/<\/a>) Accessed 13 September 2018<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Deutsche Bibelgesellschaft (1984),<em> Die Bibel nach der \u00dcbersetzung Martin Luthers<\/em> (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Disclosure of Material Connection: Some of the links in the post above are \u201caffiliate links.\u201d This means if you click on the link and purchase the item, I will receive an affiliate commission.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wenn du \u00fcber diese Links etwas kaufst, hilfst du mir, die Kosten f\u00fcr Create a Learning Site abzudecken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dieser dritten Ausgabe \u00fcber Boyds monumentales Werk, The Crucifixion of the Warrior God, setze ich mich zum ersten Mal mit dem Buch selbst auseinander. 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