{"id":1513,"date":"2018-07-05T08:35:09","date_gmt":"2018-07-05T06:35:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=1513"},"modified":"2024-08-07T12:13:11","modified_gmt":"2024-08-07T10:13:11","slug":"cals51","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2018\/07\/cals51\/","title":{"rendered":"Narrative Kritik: Was ist das?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"\">Der Begriff <em>narrative Kritik<\/em> ist irref\u00fchrend. Es geht nicht darum, Autoren und ihre Geschichten zu kritisieren. <em>Kritik<\/em> in der Bibelwissenschaft steht f\u00fcr eine Methode, einen biblischen Text aus einer bestimmten Perspektive zu analysieren (nicht zu kritisieren). Bei der narrativen Kritik geht es darum, eine Geschichte als Geschichte zu verstehen, d.h. zu verstehen, wie die Geschichte funktioniert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><span style=\"color: #800000;\"><em>Diesen Brief gibt es in Englisch auch als<\/em> <\/span><a href=\"https:\/\/youtu.be\/YiG-ch7kquQ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">VIDEO PODCAST<\/a> <span style=\"color: #800000;\"><em>und als<\/em><\/span> <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/CALS51Narrative\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">AUDIO PODCAST<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die narrative Kritik ist ein relativ neuer Ansatz, der sich im sp\u00e4teren 20. Jahrhundert entwickelt hat. Ihr liegt die \u00dcberzeugung zugrunde, dass die B\u00fccher der Bibel \u2013 auch \u2013 als Literatur zu verstehen sind. Das ist f\u00fcr ein Buch wie Hiob vielleicht offensichtlicher als f\u00fcr das Buch Richter oder ein Evangelium, aber es wird zunehmend erkannt, dass die meisten, wenn nicht alle B\u00fccher der Bibel sorgf\u00e4ltig, sogar kunstvoll konstruiert wurden. Es ist wichtig, auf diese Dimension des Textes (Text als Literatur) zu achten. Im Falle von Erz\u00e4hlungen bedeutet das, die Geschichten als Geschichten zu lesen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ein weiterer Grund, sich mit narrativer Kritik zu besch\u00e4ftigen, ist eine Eigenart von Erz\u00e4hlungen. Normalerweise beschreiben Geschichten haupts\u00e4chlich, was passiert ist. Sie sagen uns meist nicht direkt, was richtig oder falsch ist. Es ist oft nicht klar, welche Lektion oder welches Prinzip wir aus der Geschichte ableiten sollten. Das macht ihre theologische Anwendung schwierig. Narrative Kritik hilft uns, die Hinweise zu erkennen, die im Text \u201eversteckt\u201c sind. Auf diese Weise k\u00f6nnen wir klarer erkennen, was der Text von uns erwartet, zu welchem Urteil \u00fcber Charaktere und ihre Handlungen wir gelangen sollten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Grundlegende Elemente der narrativen Kritik<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Also, wie macht man das? Ich war \u00fcberrascht, wie viele Elemente der narrativen Kritik wir (unwissentlich?) ber\u00fccksichtigen, wenn wir den induktiven Ansatz in Kursen wie der Schule f\u00fcr Bibelstudium (SBS) und dem Bibel KernKurs (Bible Core Course, BCC) anwenden. Eine Geschichte besteht aus <strong>Charakteren<\/strong>, <strong>Ereignissen<\/strong> und <strong>Setting<\/strong> (wie Zeit und Ort). Vieles davon wird eingefangen, indem man die grundlegenden Fragen stellt: wer, was, wann, wo, wem, wie und warum. Ein zus\u00e4tzliches Element bilden <strong>rhetorische Stilmittel<\/strong> und <strong>Redewendungen<\/strong>; diese sollten ebenfalls jedem bekannt sein, der eine Einf\u00fchrung in das induktive Bibelstudium bekommen hat. Und dann gibt es das, was Mark Powell (1990:32-34) <strong><em>narrative Muster<\/em><\/strong> nennt, die im Wesentlichen dem entsprechen, was in der SBS <strong><em>Gesetze der Komposition<\/em><\/strong> genannt wird. Mit anderen Worten, wenn du in SBS oder BCC involviert bist, k\u00f6nntest du mehr narrative Kritik praktizieren, als dir bewusst ist!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Im Folgenden werde ich auf f\u00fcnf Grundelemente der narrativen Kritik n\u00e4her eingehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Setting (Wann und Wo)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Jede Geschichte braucht <strong>Ort<\/strong> und <strong>Zeit<\/strong> (sowohl im Sinne eines Zeitpunkts als auch im Sinne einer Zeitdauer, wie lange etwas dauert). Manchmal vermitteln Aussagen \u00fcber Ort und Zeit mehr als nur ein Setting. Wenn etwas zum Beispiel nachts oder auf einem Berg passiert, stellt sich die Frage, ob damit zus\u00e4tzlich etwas angedeutet wird. Hinzu kommt ein soziales oder kulturelles Umfeld, das den <strong>historischen Hintergrund<\/strong> des Textes mitbestimmt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Charaktere (Wer)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">In jeder Geschichte gibt es einen oder mehrere <strong>Charaktere<\/strong>. Einige davon sind wichtiger als andere. Manche sind sogar eher Teil des Settings als \u201eechte\u201c Personen. Wir lernen diese Charaktere kennen sowohl durch das, was uns direkt \u00fcber sie erz\u00e4hlt wird, als auch durch das, was wir in der Geschichte sehen k\u00f6nnen (Handlungen, Sprache, sogar ihre Gedanken). Darauf aufbauend schreiben wir ihnen bestimmte Charakterz\u00fcge zu und leiten daraus ihre \u00dcberzeugungen und Werte ab. Das hat zur Folge, dass wir einen Charakter entweder m\u00f6gen oder nicht m\u00f6gen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Dabei werden wir von einer Figur angef\u00fchrt, die im Text verborgen sein kann und die wir normalerweise nicht als einen der Charaktere in der Geschichte betrachten, obwohl er das trotzdem ist: <strong>der Erz\u00e4hler<\/strong>. In der biblischen Erz\u00e4hlung ist dieser Erz\u00e4hler meist identisch mit dem implizierten Autor, d.h. dem Autor, der im Text sichtbar wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Eine weitere ungew\u00f6hnliche Figur ist <strong>der implizierte Leser<\/strong>. Das ist der Leser, den der Erz\u00e4hler anspricht. Es ist der ideale Leser f\u00fcr den betreffenden Text, ein Konstrukt, keine reale Person. Der Erz\u00e4hler geht davon aus, dass dieser Leser bestimmte Dinge wei\u00df. Ein einfaches Beispiel sind alte Gewichtsma\u00dfe. Vielleicht fehlen uns diese Informationen und wir m\u00fcssen sie dann woanders finden: Wir m\u00fcssen \u201e\u00fcber die historischen Informationen verf\u00fcgen, die der Text von seinem implizierten Leser annimmt\u201c (Powell 1990:97). \u201eDas Ziel der narrativen Kritik ist es, den Text als den implizierten Leser zu lesen\u201c (Powell 1990:20).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Von implizierten Autoren und Lesern zu reden klingt vielleicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig kompliziert, diese Art, \u00fcber Texte nachzudenken, hat aber einen gro\u00dfen Vorteil. Das induktive Bibelstudium fragt nach der Absicht des Verfassers, aber oft genug haben wir keine Ahnung, wer der Verfasser war, oder sind mindestens diesbez\u00fcglich unsicher. Au\u00dferdem haben wir keinen direkten Zugang zu ihm; alles, was wir haben, ist der Text. Gleiches gilt f\u00fcr die Zielgruppe (die Leser) eines Textes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die narrative Kritik konzentriert sich auf den Text, den wir vor uns haben, nicht auf Menschen, die uns weitgehend unbekannt sind. Wir wissen nicht, was im Kopf zum Beispiel von Paulus oder Jesus vor sich ging, aber wir wissen etwas \u00fcber den Verfasser oder Erz\u00e4hler (und den implizierten Leser), der im Text sichtbar wird. Dies erm\u00f6glicht es uns, uns in unserer Interpretation nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig mit Fragen der Urheberschaft und des Datums zu besch\u00e4ftigen und auch ohne sichere Antworten auf diese Fragen einen Text auszulegen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ereignisse (Was)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">In einer Geschichte muss etwas geschehen. Es findet eine Abfolge von <strong>Ereignissen<\/strong> statt, die in irgendeiner Weise zusammenh\u00e4ngen. Wie sie zusammenh\u00e4ngen, ist eher eine Funktion des Plots (siehe unten), aber um die Handlung zu verstehen, m\u00fcssen wir zuerst feststellen, welche Ereignisse erz\u00e4hlt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Erz\u00e4hlperspektive (Point of View)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Die <strong>Erz\u00e4hlperspektive<\/strong> ist einerseits der konkrete Standpunkt des Erz\u00e4hlers: Von wo aus betrachtet er die Ereignisse, die in der Geschichte erz\u00e4hlt werden? Andererseits gibt es auch eine wertende Perspektive des Erz\u00e4hlers, die aus seinen Normen und Werten und aus seiner Weltanschauung gebildet wird. Manchmal spricht man dabei von der ideologischen Erz\u00e4hlperspektive (Resseguie 2005:169). Welche Ma\u00dfst\u00e4be liegen der (oft impliziten) Beurteilung zu Grunde? Wie sollten wir \u201eHandlung, Dialog, Charaktere, Setting und Ereignisse\u201c (ebd.) bewerten? Im Prinzip wird uns der Erz\u00e4hler helfen, diese Fragen zu beantworten. Die Art und Weise, wie eine Geschichte erz\u00e4hlt wird, offenbart \u201edie Normen, Werte und \u00dcberzeugungen und die allgemeine Weltanschauung, wovon der Erz\u00e4hler will, dass der Leser sie annimmt oder ablehnt\u201c (ebd.:167).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wie oben erw\u00e4hnt, ist die Herausforderung bei Erz\u00e4hlungen die theologische und praktische Anwendung: zu bestimmen, was gut und normativ ist und wie man das umsetzen sollte. Die narrative Kritik erm\u00f6glicht uns, f\u00fcr dieses Problem eine L\u00f6sung zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Der offensichtlichste Weg, wie ein Erz\u00e4hler uns f\u00fchren kann, ist durch Kommentare: Informationen oder Aussagen, die nicht Teil des Geschehens sind. Im Buch Richter gibt es zum Beispiel diesen wiederholten Satz: \u201eDamals gab es keinen K\u00f6nig in Israel. Jeder tat, was in seinem eigenen Auge richtig war\u201c (Ri. 17,6; 18,1; 19,1; 21,25). Dies ist ein implizites Urteil dar\u00fcber, was im Buch geschieht, und ein wichtiger Schl\u00fcssel zum Verst\u00e4ndnis dieses Buches.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Einen weiteren wichtigen Hinweis geben uns Angaben \u00fcber das Innenleben der Charaktere: ihre Gedanken oder Emotionen, Dinge, die normalerweise nicht bekannt sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wichtig ist auch, wie sich die Charaktere zueinander verhalten und welche Aussagen und Kommentare sie von sich geben. Dabei ist es jedoch entscheidend, den Stellenwert jeder Figur in der Erz\u00e4hlung zu bestimmen. Zum Beispiel, wenn Jesus etwas sagt, k\u00f6nnen wir davon ausgehen, dass der Erz\u00e4hler m\u00f6chte, dass wir dies als wahr und verl\u00e4sslich ansehen. Wenn die J\u00fcnger etwas sagen oder tun, k\u00f6nnen wir nicht ganz so sicher sein; wir m\u00fcssen den Kontext sorgf\u00e4ltig pr\u00fcfen, um zu wissen, ob sie auf dem richtigen Weg sind oder nicht. Wenn es die Pharis\u00e4er und Sadduz\u00e4er sind, k\u00f6nnen wir davon ausgehen, dass ihre Worte und Taten eher negativ zu bewerten sind, es sei denn, der Kontext weist in eine andere Richtung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Oft sind die Hinweise recht subtil, und wir m\u00fcssen R\u00fcckschl\u00fcsse aus Wiederholungen und anderen Beobachtungen ziehen. Das erfordert Vorsicht, denn wir k\u00f6nnen den Text selbstverst\u00e4ndlich auch \u00fcberinterpretieren und Dinge hineinlesen, die der Text gar nicht sagen will.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Plot<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Der <strong>Plot<\/strong> ist die Art, wie die Geschichte erz\u00e4hlt wird, oder die Handlung. In der Plot-Analyse werden die Einzelteile zusammengef\u00fchrt. Sie sind durch Elemente wie <strong>Kausalit\u00e4t<\/strong> und <strong>Konflikt<\/strong> miteinander verbunden. Im Idealfall verstehen wir jetzt, was die Geschichte erreichen will, und sind daher in der Lage, ihre Lektion oder ihr Prinzip f\u00fcr uns selber anzuwenden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zum Schluss<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Man kann ein Buch oder eine Geschichte anhand jedes der oben besprochenen Elemente analysieren, indem man verfolgt, wie das betreffende Element in der Geschichte eingesetzt wird. Die M\u00fche lohnt sich, denn:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die St\u00e4rke einer Erz\u00e4hlung besteht gerade darin, dass sie mehr tut und uns tiefer beeinflusst als theologische Wahrheit und Dogma, ethische Richtlinien und sogar praktische Prinzipien das k\u00f6nnen. Es gibt gute Gr\u00fcnde, weshalb ein Gro\u00dfteil der Bibel aus Geschichten besteht!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bild<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Nick Youngson, \u201cPlot,\u201d <a href=\"http:\/\/www.imagecreator.co.uk\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ImageCreator<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.thebluediamondgallery.com\/typewriter\/p\/plot.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.thebluediamondgallery.com\/typewriter\/p\/plot.html<\/a>, <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">CC BY-SA 3.0<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturangaben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Powell, Mark Allan (1990), <em>What Is Narrative Criticism?<\/em> (Minneapolis, MN: Fortress)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Resseguie, James L. (2005), <em><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/0801027896\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=sbsdeutschlan-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=0801027896&amp;linkId=081569ef5f34f363b85f2fd67c3fc143\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Narrative Criticism of the New Testament: An Introduction<\/a><\/em> (Grand Rapids, MI: Baker Academic)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Disclosure of Material Connection: Some of the links in the post above are \u201caffiliate links.\u201d This means if you click on the link and purchase the item, I will receive an affiliate commission.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wenn du \u00fcber diese Links etwas kaufst, hilfst du mir, die Kosten f\u00fcr Create a Learning Site abzudecken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Begriff narrative Kritik ist irref\u00fchrend. Es geht nicht darum, Autoren und ihre Geschichten zu kritisieren. 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