{"id":1480,"date":"2018-04-05T08:37:55","date_gmt":"2018-04-05T06:37:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=1480"},"modified":"2024-08-07T12:22:39","modified_gmt":"2024-08-07T10:22:39","slug":"cals48","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2018\/04\/cals48\/","title":{"rendered":"Die sieben St\u00e4dte der Offenbarung"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"\">Das Bibelbuch Offenbarung beginnt mit sieben Briefen an sieben Gemeinden in sieben St\u00e4dten in der r\u00f6mischen Provinz Asien. Vermutlich ist dir das bekannt. Der Zustand der betreffenden Gemeinde und Fakten \u00fcber die Stadt spiegeln sich im Inhalt jedes Briefes wider. Das ist dir wahrscheinlich auch nicht neu. Diesen Monat m\u00f6chte ich die Hintergrundinformationen, die mehr oder weniger h\u00e4ufig zur Erkl\u00e4rung dieser Briefe herangezogen werden, gr\u00fcndlich \u00fcberpr\u00fcfen \u2013 und hoffentlich zus\u00e4tzliche Informationen aufdecken, die diese Briefe noch erstaunlicher machen, als sie es ohnehin schon sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><span style=\"color: #800000;\">Diesen Brief gibt es in Englisch auch als<\/span> <a href=\"https:\/\/youtu.be\/_Flk0nAFN8Y\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">VIDEO PODCAST<\/a> <span style=\"color: #800000;\">und als<\/span> <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/CALS487Churches\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">AUDIO PODCAST<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich werde nicht auf jedes Detail in jedem Brief eingehen; ich werde mich auf au\u00dferbiblische geschichtliche Hintergrundinformationen beschr\u00e4nken, die sich in den Briefen widerspiegeln und uns daher helfen, sie zu verstehen. Es gibt z.B. \u00fcber die Nikola\u00eften oder das verborgene Manna viel mehr zu sagen, als hier enthalten ist, aber dies w\u00fcrde nicht auf au\u00dferbiblischen Informationen beruhen. Ich werde auch Erkl\u00e4rungen oder Informationen auslassen, die ich f\u00fcr zu unsicher oder spekulativ halte. Ich verwende Colin Hemers Buch, <em>The Letters to the Seven Churches of Asia in Their Local Setting<\/em> (Die Briefe an die sieben Gemeinden Asiens in ihrem \u00f6rtlichen Umfeld; 1986), als meine Hauptquelle; alle Seitenzahlen beziehen sich auf diesen Titel, sofern nicht anders angegeben. Das Buch gilt als der moderne Klassiker zum Thema.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ephesus<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Identit\u00e4t von Ephesus ist nicht so stark fokussiert wie die der anderen St\u00e4dte. Ephesus war die gr\u00f6\u00dfte und kosmopolitischste der sieben St\u00e4dte; innerhalb des R\u00f6mischen Reiches hatten nur Rom, Alexandrien und m\u00f6glicherweise Antiochien in Syrien mehr Einwohner. Es macht deswegen Sinn, wenn Ephesus als \u201eStadt des Wandels\u201c (52) bezeichnet wird. Das bedeutendste Erkennungszeichen von Ephesus war der ber\u00fchmte Artemis-Tempel, eines der sieben Weltwunder der Antike. Nach manchen Berichten war das urspr\u00fcngliche Heiligtum eine einfache Kultst\u00e4tte mit einem Baum als Zentrum, der Artemis gewidmet war (44f). Die Dattelpalme war eines der Symbole f\u00fcr Artemis und erscheint auf zahlreichen M\u00fcnzen (45f). M\u00f6glicherweise geh\u00f6rte zum Tempel ein eingez\u00e4unter Garten mit Obstb\u00e4umen (50f). Der Tempel diente als Asyl, in dem Kriminelle Zuflucht finden konnten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Dieser Hintergrund verleiht der Verhei\u00dfung, dieser Gemeinde den Zugang zum Baum des Lebens im Paradies Gottes zu erm\u00f6glichen, zus\u00e4tzliche Bedeutung (Offb. 2,7).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Smyrna<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Das Leiden scheint eine besondere Verbindung mit der Stadt Smyrna gehabt zu haben. Zum einen wurde das Wort Myrrhe (im Griechischen ebenfalls <em>smyrna<\/em>) mit seinen Assoziationen von Trauer und Bestattung oft mit dem Namen der Stadt in Verbindung gebracht, obwohl die \u00dcbereinstimmung rein zuf\u00e4llig ist (58f; 64f).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Auferstehung war ein weiteres Thema mit einem besonderen Bezug zu Smyrna. Obwohl die Stadt in ihren fr\u00fchen Jahren wichtig gewesen war, verlor sie f\u00fcr lange Zeit (ca. 600-290 v. Chr.) an Bedeutung. Ihr sp\u00e4terer Aufstieg wurde manchmal als Auferstehung interpretiert und mit dem Phoenix verglichen, der aus seiner Asche aufsteigt (60-63).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Der Brief deutet darauf hin, dass die j\u00fcdische Gemeinde in Smyrna sich besonders stark dem Christentum widersetzte. Dies findet Best\u00e4tigung in der Hinrichtung von Polycarp aus Smyrna durch Verbrennung etwa 100 Jahre sp\u00e4ter. Angeblich sammelten die Juden in Smyrna Holz f\u00fcr die Verbrennung, obwohl diese an einem Sabbat stattfinden sollte und somit gegen das Sabbatgebot verstie\u00df (67).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die zehn Tage (Offb. 2,10) werden oft mit Daniel 1,12 und 14 erkl\u00e4rt. Sie k\u00f6nnten auch eine Parallele zur Dauer eines Festes oder eines Wettkampfes von Athleten oder Gladiatoren darstellen. Die Idee w\u00e4re dann, dass manche der Christen in Smyrna wie Gladiatoren in der Arena einen Test (f\u00fcr sie in Form von Gef\u00e4ngnis und Hinrichtung) zu bestehen h\u00e4tten (68-70).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Siegerkrone war in der r\u00f6mischen Provinz Asien ein weit verbreitetes Motiv, aber in Smyrna hatte sie zus\u00e4tzliche Bedeutung. Die Stadt selbst, mit ihrer Lage auf einem H\u00fcgel, wurde als Krone bezeichnet (73). Eine f\u00fcr Smyrna einzigartige Praxis war die Verleihung einer Krone als Ehrenzeichen an einen Verstorbenen. Dies verleiht dem Ausdruck \u201eKrone des Lebens\u201c (Offb. 2,10) eine besondere Bedeutung: Sie steht im Kontrast zu einer Krone, die zwar auch beim Tod gegeben wird, die aber diese Realit\u00e4t nicht mildern kann. Dar\u00fcber hinaus gilt, dass irdische K\u00f6nige und Kaiser gelegentlich erwarteten, beim Besuch einer Stadt eine Krone zu erhalten; Christus wird bei seiner R\u00fcckkehr aber Kronen verteilen statt sie entgegen zu nehmen (74f).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ein weiteres Merkmal von Smyrna war sein Ruf der Treue zu seinen Verb\u00fcndeten, der dem Aufruf im Brief, treu zu sein, einen tieferen Sinn verleiht (Offb. 2,10; 70f).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pergamon<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Pergamon ist der Ort, \u201ewo der Thron des Satans ist\u201c (Offb. 2,13). Diese Aussage wird auf verschiedene Art und Weise erkl\u00e4rt (85f):<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">Die Stadt selbst, von weitem gesehen, sah aus wie ein Thron.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Die Stadt war ber\u00fchmt f\u00fcr einen Thronaltar, der Zeus gewidmet war.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Ber\u00fchmt war auch der Asklepios-Tempel. Dieser Gott der Heilung wurde oft als Schlange dargestellt.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Die Stadt war das erste und wichtigste Zentrum der Kaiserverehrung im Osten. Dort war auch der Sitz des r\u00f6mischen Prokonsuls, der im Namen Roms die gesamte Provinz Asien verwaltete.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"\">Diese letztgenannte Erkl\u00e4rung \u00fcberzeugt am meisten. Der erste Tempel in Asien, der einem lebenden Kaiser gewidmet war, wurde von Kaiser Augustus 29 v. Chr. genehmigt und in Pergamon erbaut. Bilder des Tempels erscheinen h\u00e4ufig auf den von der Stadt gepr\u00e4gten M\u00fcnzen (84). Im Buch der Offenbarung ist es der Kaiserkult, der bald Verfolgung \u00fcber die Kirche bringen wird. In Pergamon hatte der Kaiserkult sein bedeutendstes Zentrum, daher \u201eThron des Satans\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">(Hemer findet ein zus\u00e4tzliches Argument in Vers 13. Zwischen den beiden Hinweisen auf Satan steht die Erinnerung an Antipas, ansonsten unbekannt, der als treuer Zeuge get\u00f6tet wurde. Hemer argumentiert, dass dies mit dem Kaiserkult in Verbindung gestanden haben muss (86f). Wenn das zutreffen w\u00fcrde, w\u00e4re es ein \u00fcberzeugendes Argument f\u00fcr diese Erkl\u00e4rung. Die genauen Umst\u00e4nde der Hinrichtung von Antipas und der Grund daf\u00fcr sind jedoch unbekannt, so dass dies ungewiss ist.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich werde nicht auf alle Einzelheiten der Nikola\u00eften eingehen, soviel aber doch. Das Essen eines G\u00f6tzenopfers und das Praktizieren von sexueller Unmoral (\u201eHurerei\u201c; Offb. 2,14) waren beide mit verschiedenen Festen und Anl\u00e4ssen verbunden, die in den Tempeln zu Ehren eines Gottes stattfanden. Es handelte sich um Anl\u00e4sse, die gesellschaftlich und gesch\u00e4ftlich \u00e4u\u00dferst wichtig waren, und es hatte negative Konsequenzen, wenn man sich nicht beteiligte \u2013 es gab somit Druck, dies trotzdem zu tun. Anscheinend hatten die Nikola\u00eften eine theologische Rechtfertigung entwickelt, um die Teilnahme akzeptabel zu machen. Das \u201eversteckte Manna\u201c, das in Offenbarung 2,17 versprochen wird, steht im Gegensatz zu diesen religi\u00f6s gepr\u00e4gten Mahlzeiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">F\u00fcr den zweiten Teil der Verhei\u00dfung in Vers 17, den wei\u00dfen Stein mit einem neuen Namen darauf, wurden viele L\u00f6sungen vorgeschlagen (96-99). Beabsichtigt ist wahrscheinlich eine Kombination von Anspielungen. In erster Linie geht es wohl um den Stein als Zeichen der Aufnahme oder Mitgliedschaft und um einen wei\u00dfen Kieselstein als Stimme, die in einem Rechtsfall von einem Geschworenen zugunsten des Angeklagten abgegeben wurde, also \u201eFreispruch\u201c (96; im Gegensatz zu einem schwarzen Kieselstein als Stimme f\u00fcr \u201eschuldig\u201c). Es ist popul\u00e4r, aber nicht \u00fcberzeugend, den Stein als Parallele zu \u201eeinem heidnischen Amulett mit dem geheimen Namen eines heidnischen Gottes\u201c zu verstehen, da diese Erkl\u00e4rung zu heidnisch und magisch klingt (99). Au\u00dferdem geh\u00f6rt der versprochene neue Name vermutlich demjenigen, der den Stein empf\u00e4ngt; es handelt sich nicht um einen neuen Namen Gottes oder Christi (anders als in Offb. 3,12, wo der Name ausdr\u00fccklich der Name Gottes, Jesu und ihrer Stadt ist; siehe Jes. 62,2 und 65,15 als Parallelen zu Offb. 2,17; 102f): \u201eDer neue Name symbolisiert den Eintritt des Individuums in ein neues Leben, einen neuen Status oder eine neue Pers\u00f6nlichkeit\u201c (102).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Thyatira<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Hemer beschreibt Thyatira als \u201edie am wenigsten bekannte, am wenigsten wichtige und am wenigsten bemerkenswerte Stadt\u201c (106). Wir wissen, dass Thyatira eine \u201eungew\u00f6hnlich gro\u00dfe Zahl einflussreicher Handelsgilden\u201c (107) hatte. Diese Vereine versammelten Handwerker des gleichen Gewerbes, meist unter der Schirmherrschaft eines Gottes. Eine M\u00f6glichkeit, Beziehungen innerhalb der Gilde aufrechtzuerhalten, war das Essen in einem Tempel. Handel und Religion gingen Hand in Hand. Auch in Thyatira suchten manche eine Ausrede f\u00fcr ihre Beteiligung an Tempelmahlzeiten. Dort war es die Frau Isebel, die die theologische Rechtfertigung lieferte (123).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Offenbarung 2,18 enth\u00e4lt ein besonderes griechisches Wort, das in der Lutherbibel mit \u201eGolderz\u201c \u00fcbersetzt wird. Dieses Wort ist ansonsten v\u00f6llig unbekannt (es wird in anderen, sp\u00e4teren Texten nur in Bezug auf diesen Abschnitt verwendet). Es wird allgemein angenommen, dass es sich um eine Art Kupferlegierung handelt. Hemer argumentiert ausf\u00fchrlich, dass es m\u00f6glicherweise um Messing, eine Legierung aus Kupfer und Zink, geht, das in Thyatira nach einem speziellen Verfahren (111-117) hergestellt wurde. Die Seltenheit des Wortes deutet darauf hin, dass es sich um einen lokalen Begriff handelt. Es mag ein Fachausdruck des \u00f6rtlichen Metallgewerbes gewesen sein. Interessant, aber leider hilft uns das nicht, seine Bedeutung im Brief zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sardis<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Oberstadt von Sardis befand sich auf einem H\u00fcgel mit steilen und br\u00fcchigen H\u00e4ngen, etwa 500 m \u00fcber der umgebenden Ebene. Sie \u201ehatte eine strategische Position inne unter einem befestigten, steilen H\u00fcgel aus wei\u00dfem Marmor; die Schwierigkeit, seine Akropolis zu erobern, wurde sprichw\u00f6rtlich\u201c (Harrill 2000:132). Berichten zufolge war Alexander der Gro\u00dfe im vierten Jahrhundert vor Christus \u201estark beeindruckt von ihrer immensen St\u00e4rke\u201c (133). Dennoch wurde die Stadt zweimal in ihrer Geschichte v\u00f6llig \u00fcberraschend eingenommen. Nach Angaben des griechischen Historikers Herodot gelang es dem persischen K\u00f6nig Kyrus, die Stadt zu betreten, indem er zu einer unbewachten Stelle hinaufstieg. Die Stelle war unbewacht, weil sie als unangreifbar galt (132; das war 546 v. Chr.; es gibt keine Beweise daf\u00fcr, dass die ganze Stadt zu dieser Zeit unachtsam war und schlief, wie oft behauptet wird). Im Jahre 214 v. Chr. eroberte Antiochus III von Syrien ebenfalls die Stadt, indem er eine unbewachte Stelle ausnutzte (133). Das Bild eines Eindringlings, der zu einer unerwarteten Stunde kommt (Offb. 3,3), h\u00e4tte in Sardis schmerzhafte Erinnerungen wachgerufen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es gibt Hinweise darauf, dass es in Sardis eine recht gro\u00dfe und ungew\u00f6hnlich gut integrierte \u2013 und damit komfortable, wenn auch etwas kompromittierte \u2013 j\u00fcdische Gemeinde gab (136f). Dies mag sein Gegenst\u00fcck in der bequemen, aber leblosen christlichen Gemeinde finden: Sie provozierten keine Verfolgung, weil sie durch Kompromisse und Anpassungen \u201eihre Kleider besudelt\u201c hatten (Offb. 3,4).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die wei\u00dfen Kleider in Offenbarung 3,4f k\u00f6nnen mit der lokalen Textilindustrie in Verbindung gebracht werden:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Sardis erfreute sich einer florierenden Wirtschaft. Die dortige Textilindustrie war die wichtigste in Asien und vielleicht ihr \u00e4ltestes Zentrum. Sardische Teppiche, fein geformt, bedeckten die Palastb\u00f6den der persischen K\u00f6nige, und ihre lilafarbenen Couchdecken waren in Athen bereits 400 v. Chr. bekannt. Alte Traditionen behaupteten, wenn auch unbegr\u00fcndet, dass sardische Handwerker den F\u00e4rbeprozess erfunden hatten. (Harrill 2000:132)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">R\u00f6mer trugen manchmal wei\u00dfe Kleidung an Feiertagen und vor allem bei Siegesz\u00fcgen. Hemer (147) weist darauf hin, dass Sardis mehrere sch\u00e4ndliche Niederlagen erlebt hatte; es gab aber auch Einwohner, die Christus in seinem endg\u00fcltigen Siegeszug begleiten w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Philadelphia<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Im Jahre 17 n. Chr. wurden Sardis und Philadelphia von einem Erdbeben heimgesucht, das Plinius der \u00c4ltere, ein r\u00f6mischer Schriftsteller (134), als \u201edie gr\u00f6\u00dfte Katastrophe im Menschenged\u00e4chtnis\u201c bezeichnete. Das Gebiet blieb weiterhin erdbebengef\u00e4hrdet. Der Kaiser bot gro\u00dfz\u00fcgig Hilfe. Daraufhin \u00e4nderte die Stadt ihren Namen in Neocaesarea, zu Ehren des Kaisers (157). Sp\u00e4ter, unter Vespasian, f\u00fcgte sie dem Namen ihrer Stadt seinen Familiennamen Flavia hinzu (157f). Das mag den neuen Namen von Offenbarung 3,12 erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Im Jahre 92 n. Chr. ordnete Domitian jedoch an, dass die H\u00e4lfte der Weinberge in den Provinzen abgeholzt werden sollte. Dies traf Philadelphia hart, weil seine Region mehr als jede andere Region in Kleinasien von der Weinproduktion abh\u00e4ngig war (158). Vermutlich ist der Zusatz zu Philadelphias Namen in Vergessenheit geraten. Anders als die flavischen Kaiser ist Christus \u201ewahr\u201c oder treu (Offb. 3,7; 161).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wie die Gemeinde, so hatte auch die Stadt \u201eeine kleine Kraft\u201c (Offb. 3,8).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Hemer weist darauf hin, dass Spiele in Philadelphia wichtig waren; das machte Kronen zu einem passenden Symbol in Worten der Ermahnung (Offb. 3,11; 165). Das Bild einer S\u00e4ule, die dauerhaft im Tempel Gottes aufgestellt ist, passt zu einem Ort, der von h\u00e4ufigen Erdbeben heimgesucht wird, wodurch Geb\u00e4ude alles andere als dauerhaft sind (Offb. 3,12).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Laodizea<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Laodizea befand sich an einer wichtigen Wegkreuzung, unweit von Koloss\u00e4 und Hierapolis. Die Stadt wurde im Jahre 60 n. Chr. durch ein schweres Erdbeben zerst\u00f6rt. Anders als Philadelphia lehnte sie die Hilfe des Kaisers ab und finanzierte ihren eigenen Wiederaufbau in stolzer Unabh\u00e4ngigkeit (193-195). Dies ist einer der Anhaltspunkte daf\u00fcr, wie wohlhabend die Stadt war (siehe auch 191f).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Laodicea fungierte als Bankenzentrum (191). Es gab eine bekannte medizinische Fakult\u00e4t, an der ein medizinischer Standardtext \u00fcber Augenkrankheiten verfasst wurde (198). Es wird oft behauptet, dass Laodizea eine wichtige Augensalbe produzierte, was zwar m\u00f6glich, aber nicht sicher ist (196-199). Die Stadt war auch f\u00fcr ihre Textilindustrie bekannt, vor allem f\u00fcr ihre schwarze, hochwertige Wolle (199f).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es ist viel dar\u00fcber geschrieben worden, dass diese Gemeinde lauwarm ist (Offb. 3,15f). Dies wird oft als Mangel an geistlichem Eifer verstanden, aber dann ist es schwer zu verstehen, warum nicht nur hei\u00df, sondern auch kalt (gar kein Eifer, schlimmer als gleichg\u00fcltig, daher feindselig) besser w\u00e4re (Vers 15). Der Hintergrund liegt sicherlich in den \u00f6rtlichen Gegebenheiten. In der N\u00e4he von Hierapolis gab es hei\u00dfe Quellen mit Heilwirkung, Hemer nennt Hierapolis ein Gesundheitszentrum (188). Koloss\u00e4, h\u00f6her oben im Tal, war strategisch g\u00fcnstig gelegen an einem sauberen Bach mit klarem Wasser, eine Seltenheit in der Gegend. Die Stadt genoss somit den Vorteil von k\u00fchlem und reinem Wasser. Aber Laodizea verf\u00fcgte nicht \u00fcber eine eigene nat\u00fcrliche Wasserversorgung; das Wasser wurde \u00fcber ein Aqu\u00e4dukt zugef\u00fchrt. Seine B\u00fcrger mussten sich mit lauwarmem Wasser begn\u00fcgen. Das Wasser in dieser Gegend hatte und hat im Allgemeinen einen schlechten Geschmack, so dass dies wahrscheinlich auch f\u00fcr Laodizea zutrifft (188-190).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Hemer argumentiert deshalb, dass die Gemeinde wegen \u201eihrer Unwirksamkeit und nicht wegen ihrer Halbherzigkeit, wegen der Unfruchtbarkeit ihrer Werke und nicht wegen ihrer geistigen Temperatur\u201c (187) verurteilt wurde. Mit anderen Worten, die Gemeinde war, wie ihr Wasser, f\u00fcr nichts zu gebrauchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">In Offenbarung 3,17f wird die Gemeinde als arm, blind und nackt beschrieben, und es werden entsprechende Angebote von Gold, wei\u00dfen Kleidern und Augensalbe gemacht. Der Ratschlag, \u201edass du \u2026 von mir kaufst\u201c (Offb. 3,18), passt gut zum kommerziellen Charakter der Stadt: Mit Sarkasmus weist das Angebot Jesu auf die oben dargestellten S\u00e4ulen der Wirtschaft Laodizeas hin. Es zeigt, dass die Gemeinde ebenso stolz und unabh\u00e4ngig war (\u201eIch brauche nichts\u201c, Offb. 3,17) wie die Stadt, in der sie lebte (195).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Im Jahr 40 v. Chr. wurde Asien von den Parthern \u00fcberfallen, doch Zeno und sein Sohn Polemo von Laodizea weigerten sich, sich zu ergeben. Als Belohnung f\u00fcr diesen Widerstand wurde Polemo in den k\u00f6niglichen Status erhoben. Einige seiner Nachkommen waren ebenfalls K\u00f6nige. Die Familie war weiterhin einflussreich in Laodizea (205f). Das vertieft die Verhei\u00dfung Christi an den, der \u00fcberwindet: \u201eDem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich \u00fcberwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron\u201c (Offb. 3,21).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zum Abschluss<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Falls du \u00fcber das Buch Offenbarung unterrichtest, f\u00fchle dich frei, diese Informationen als Informationsunterlage zu verwenden!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bild<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Wikimedia (2008), Seven Churches of Asia, <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Seven_churches_of_asia.svg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Seven_churches_of_asia.svg<\/a>, Public Domain<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturangaben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Deutsche Bibelgesellschaft (1984),<em> Die Bibel nach der \u00dcbersetzung Martin Luthers<\/em> (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Gregory K. Beale (1999), <em>The Book of Revelation. The New International Greek Testament Commentary<\/em> (Grand Rapids, MI: Eerdmans)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">J. A. Harrill (2000), \u201eAsia Minor\u201c. In Craig A. Evans &amp; Stanley E. Porter (eds), <em>Dictionary of New Testament Background: A Compendium of Contemporary Biblical Scholarship<\/em> (electronic ed.) (Downers Grove, IL: InterVarsity Press)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Colin J. Hemer (1986), <em>The Letters to the Seven Churches of Asia in Their Local Setting. Journal for the Study of the New Testament Supplement Series 11<\/em> (Sheffield, UK: JSOT Press)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bibelbuch Offenbarung beginnt mit sieben Briefen an sieben Gemeinden in sieben St\u00e4dten in der r\u00f6mischen Provinz Asien. Vermutlich ist dir das bekannt. Der Zustand der betreffenden Gemeinde und Fakten \u00fcber die Stadt spiegeln sich im Inhalt jedes Briefes wider. Das ist dir wahrscheinlich auch nicht neu. 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