{"id":1470,"date":"2018-03-01T08:47:52","date_gmt":"2018-03-01T07:47:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=1470"},"modified":"2024-08-07T12:24:42","modified_gmt":"2024-08-07T10:24:42","slug":"cals47","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2018\/03\/cals47\/","title":{"rendered":"Sanherib"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"\">Wahrscheinlich ist kein Ereignis im Alten Testament so gut dokumentiert wie der Angriff Sanheribs auf Juda im Jahre 701 v. Chr. Die Bibel selbst gibt uns drei Berichte: 2. K\u00f6nige 18,13-19,36, Jesaja 36-37 und 2. Chronik 32,1-23. Dar\u00fcber hinaus haben wir mehrere Versionen von Sanheribs eigenem Bericht \u00fcber das Ereignis sowie Reliefs in Stein gemei\u00dfelt, die detailliert zeigen, wie seine Armee die Stadt Lachisch belagert und st\u00fcrmt und was sie danach der Bev\u00f6lkerung antut.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em><span style=\"color: #800000;\">Bildnachweis: Osama S. M. Amin (2014), Assyrian Slingers Attacking The City of Lachish, <\/span><\/em><a href=\"https:\/\/www.ancient.eu\/image\/2806\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.ancient.eu\/image\/2806\/<\/a> (<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-sa\/3.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">CC BY-NC-SA 3.0<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em><span style=\"color: #800000;\">Diesen Brief gibt es in Englisch auch als<\/span> <\/em><a href=\"https:\/\/youtu.be\/cVuYtir8mW8\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">VIDEO PODCAST<\/a> <em><span style=\"color: #800000;\">und als<\/span><\/em> <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/CALS47Sennacherib\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">AUDIO PODCAST<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Diese Reliefs befinden sich im Britischen Museum, und es lohnt sich, einen Blick darauf zu werfen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=CcLwoa19kLw#action=share\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Belagerung von Lachisch in 3D (British Museum)<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wenn du etwas mehr Zeit hast, empfehle ich diesen Artikel mit zahlreichen Fotos, die Details des Reliefs zeigen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><a href=\"http:\/\/etc.ancient.eu\/photos\/siege-lachish-reliefs-british-museum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/etc.ancient.eu\/photos\/siege-lachish-reliefs-british-museum\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Der relative Reichtum an Quellen macht es nicht einfacher zu bestimmen, was genau passiert ist. Es gibt Widerspr\u00fcche zwischen der biblischen und der assyrischen Version. Und selbst innerhalb der biblischen Berichte ist es schwierig zu erkennen, wie manche Teile zusammenpassen. Ich arbeite an einem Studienf\u00fchrer f\u00fcr das Buch Jesaja (den ich hoffentlich sp\u00e4ter in diesem Jahr zur Verf\u00fcgung stellen kann). Dabei bin ich auf die k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichte Dissertation von Nazek Khalid Matty (2016) gesto\u00dfen, die sich eingehend mit dem Angriff auf Juda 701 v. Chr. befasst. Mit Hilfe seiner Ergebnisse will ich in diesem Text eine neue Interpretation der Berichte in K\u00f6nige und Jesaja zu geben versuchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich beginne mit Hintergrundinformationen \u00fcber Sanherib, einschlie\u00dflich seiner eigenen Darstellung der Invasion Judas und seines Umgangs mit dem K\u00f6nig Hiskia. Dies wird uns zwei Konfliktpunkte zwischen der Version Sanheribs und der Bibel aufzeigen, f\u00fcr die ich eine L\u00f6sung vorschlage. Anschlie\u00dfend befasse ich mich mit dem Bericht im Buch 2. K\u00f6nige und mit der Frage, warum Sanherib nach Ninive zur\u00fcckkehrte. Die Antwort ist nicht so offensichtlich, wie es scheint; ihre Auslegung ist umstritten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sanherib im Krieg<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Im Laufe seiner Geschichte hatte das assyrische Reich viele kleinere Stadtstaaten und K\u00f6nigreiche in sich aufgenommen. Von diesen wurde erwartet, dass sie j\u00e4hrlich betr\u00e4chtliche Tributzahlungen leisteten. Diese Last war schwer. Das machte die Vorstellung attraktiv, sich vom assyrischen Reich zu l\u00f6sen, auch wenn die Assyrer bei der Unterdr\u00fcckung von Rebellion r\u00fccksichtslos und brutal vorgingen. Dennoch kam es immer wieder zu Aufst\u00e4nden, vor allem, wenn ein neuer K\u00f6nig den Thron bestieg. Dies geschah auch 705 v. Chr., als Sanherib seinen Vater Sargon als K\u00f6nig von Assyrien abl\u00f6ste.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Bevor er K\u00f6nig wurde, war Sanherib f\u00fcr die Verwaltung des Reiches zust\u00e4ndig gewesen, w\u00e4hrend Sargon sich um die Feldz\u00fcge gek\u00fcmmert hatte. Sanherib war selbst an keiner dieser Kampagnen beteiligt gewesen, so dass niemand von ihm als Milit\u00e4rf\u00fchrer viel erwartete. Diese Einsch\u00e4tzung sollte sich als schwerer Fehler herausstellen. Schon bald stellte Sanherib seine F\u00e4higkeiten als Anf\u00fchrer der Armee unter Beweis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Sein erster Feldzug im Jahre 703 v. Chr. f\u00fchrte ihn nach Babylon, wo Merodach-Baladan die Macht ergriffen hatte (Merodach-Baladan wird in 2. K\u00f6nige 20,12 und Jesaja 39,1 erw\u00e4hnt; er sendete eine Botschaft zu Hiskia). Zwei Jahre sp\u00e4ter, 701 v. Chr., wandte sich Sanherib den aufst\u00e4ndischen Nationen im Westen seines Reiches zu. Ermutigt durch \u00c4gypten (Assyriens Hauptrivale im Westen) hatten sich dort die Stadtstaaten Tyrus und Sidon, die Philister, Juda und andere gegen die assyrische Herrschaft aufgelehnt. Sanherib befasste sich zun\u00e4chst mit Tyrus und Sidon, besiegte die \u00c4gypter und Philister weiter s\u00fcdlich und fiel danach in Juda ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wir sollten die biblischen Berichte \u00fcber diesen Angriff nicht missverstehen. Das Ergebnis war f\u00fcr Juda verheerend. Jerusalem wurde auf wunderbare Weise gerettet, aber ein gro\u00dfer Teil des Landes wurde verw\u00fcstet und zerst\u00f6rt. So beschreibt Jesaja die Folgen der Invasion:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Euer Land ist verw\u00fcstet, eure St\u00e4dte sind mit Feuer verbrannt; Fremde verzehren eure \u00c4cker vor euren Augen; alles ist verw\u00fcstet wie beim Untergang Sodoms. \u00dcbrig geblieben ist allein die Tochter Zion wie ein H\u00e4uslein im Weinberg, wie eine Nachth\u00fctte im Gurkenfeld, wie eine belagerte Stadt. H\u00e4tte uns der HERR Zebaoth nicht einen geringen Rest \u00fcbrig gelassen, so w\u00e4ren wir wie Sodom und gleich wie Gomorra. (Jes. 1,7-9)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Sanherib beschreibt den Feldzug so:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Und Hiskia, der Jud\u00e4er, der sich meinem Joch nicht unterworfen hatte: 46 seiner starken, ummauerten St\u00e4dte und die kleinen Ortschaften in ihrem Umfeld, ohne Zahl, belagerte ich und nahm sie ein, indem sie mit Sturmb\u00f6cken und Belagerungsger\u00e4ten zerst\u00f6rt wurden, und indem sie zu Fu\u00df, durch Minen, Tunnel und Breschen angegriffen und gest\u00fcrmt wurden. 200.150 Menschen, gro\u00df und klein, m\u00e4nnlich und weiblich, Pferde, Maultiere, Esel, Kamele, Rinder und Schafe ohne Zahl brachte ich von ihnen weg und betrachtete sie als Beute. (Hiskia) selbst sperrte ich wie einen Vogel im K\u00e4fig in Jerusalem, seiner k\u00f6niglichen Stadt, ein. Ich warf einen Erdwall gegen ihn auf \u2013 &nbsp;denjenigen, der aus dem Stadttor kam, sandte ich zu seinem Elend zur\u00fcck. Seine St\u00e4dte, die ich beraubt hatte, schnitt ich von seinem Land ab und gab sie Mitinti, dem K\u00f6nig von Aschdod, Padi, dem K\u00f6nig von Ekron, und Silli-b\u00eal, dem K\u00f6nig von Gaza. Und so verminderte ich sein Land. Ich erh\u00f6hte den bisherigen Tribut, und ich legte ihm die \u00dcbergabe des Landes und Steuer auf \u2013 Geschenke an meine Majest\u00e4t. Was Hiskia betrifft, die furchtbare Pracht meiner Majest\u00e4t \u00fcberw\u00e4ltigte ihn. Die Araber und seine S\u00f6ldnertruppen, die er zur St\u00e4rkung Jerusalems, seiner k\u00f6niglichen Stadt, eingesetzt hatte, lie\u00dfen ihn im Stich. Neben den drei\u00dfig Talenten Gold und achthundert Talenten Silber, Edelsteinen, Antimon, Juwelen, gro\u00dfen Karneolen, elfenbeineingelegten Sofas, elfenbeineingelegten St\u00fchlen, Elefantenh\u00e4uten, Elefantenz\u00e4hnen, Ebenholz, Buchsbaum, allerlei wertvollen Sch\u00e4tzen, sowie seinen T\u00f6chtern, seinem Harem, seinen m\u00e4nnlichen und weiblichen Musikern \u2013 die brachte er mir nach Ninive, in meine k\u00f6nigliche Stadt. Um Tribut zu zollen und Knechtschaft anzunehmen, sandte er seine Boten aus. (wie zitiert in Hanson 2017)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Manches in diesem Text ist \u00fcberraschend. Sanheribs Bericht gibt keine Niederlage zu, sondern beansprucht Erfolg. Sanherib behauptet, dass Hiskia ihm einen betr\u00e4chtlichen Tribut nach Ninive schickte. Der biblische Bericht spricht zwar von einem Tribut, zumindest in 2. K\u00f6nige 18,4-6. Der Text vermittelt aber den Eindruck, dass der Tribut am Anfang der Invasion, vor Sanheribs Abreise, und in Lachisch, nicht in Ninive, \u00fcbergeben wurde. Die beiden Hauptfragen lauten daher:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">Wurde Sanherib besiegt oder nicht?<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Wann und wo erhielt Sanherib einen Tribut von Hiskia?<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sieg oder Niederlage?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Die erste Frage ist nicht schwer zu beantworten. Sanheribs Bericht ist Propaganda. Er setzt die Ereignisse so positiv wie m\u00f6glich in Szene. Sein Schweigen spricht lauter als seine Worte. Warum sagt uns Sanherib nicht, dass er Jerusalem und seinen K\u00f6nig eingenommen hat? Warum hat er ihn nur \u201ewie einen Vogel im K\u00e4fig\u201c eingesperrt?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Mattys Dissertation best\u00e4tigt diese Zweifel an der Version von Sanherib. Matty zog alle offiziellen Inschriften \u00fcber die Feldz\u00fcge von Sanherib in Betracht, nicht nur die \u00fcber den Angriff auf Juda. So lie\u00df sich feststellen, was in solchen Feldz\u00fcgen \u201enormal\u201c oder \u201etypisch\u201c war und was in Sanheribs Bericht \u00fcber Hiskia und Jerusalem \u201eabnormal\u201c ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es war sicher nicht normal, einen besiegten K\u00f6nig in seiner Stadt \u2013 und als K\u00f6nig \u2013 zur\u00fcckzulassen. Bei anderen Gelegenheiten machte Sanherib sehr deutlich, dass der K\u00f6nig sich ihm pers\u00f6nlich unterwarf. Normalerweise wurde ein solcher K\u00f6nig daraufhin hingerichtet und ersetzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Dass Sanheribs \u201eSieg\u201c \u00fcber Hiskia nicht ganz der Erfolg war, als den Sanherib ihn zu verkaufen versuchte, zeigt auch die h\u00f6chst ungew\u00f6hnliche Tributzahlung. Sie ist zu gro\u00df, um eine normale j\u00e4hrliche Abgabe zu sein. Es handelt sich wohl um eine Sonder-Abgabe, die als Ausdruck der \u00dcbergabe oder Unterwerfung einmalig bezahlt wurde. Aber in solchen F\u00e4llen stellte sich der K\u00f6nig, der sich unterwarf, immer pers\u00f6nlich vor, um den Tribut zu \u00fcbergeben und seine Unterwerfung zu beweisen. Er kam entweder aus seiner Stadt heraus, hie\u00df den assyrischen K\u00f6nig in seinem Palast willkommen oder reiste nach Ninive, um sich dort pers\u00f6nlich zu pr\u00e4sentieren. Es sollte eine dem\u00fctigende Erfahrung sein, die sicherstellte, dass der betroffene K\u00f6nig seine Stellung nicht vergessen w\u00fcrde. Hiskias Tribut wurde offenbar ohne Hiskias pers\u00f6nliches Erscheinen \u00fcbergeben und akzeptiert \u2013 ein weiterer Kompromiss des assyrischen K\u00f6nigs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Obwohl das alles den biblischen Bericht \u00fcber die g\u00f6ttliche Intervention und die Errettung Jerusalems (Jes. 37,36) nicht beweist, dient es indirekt als Best\u00e4tigung f\u00fcr die biblische Darstellung: Kurz vor dem Ziel scheiterte Sanherib und musste die Eroberung Jerusalems aufgeben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Tribut<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Das erkl\u00e4rt nat\u00fcrlich noch nicht den Tribut oder die Frage, wann und wo er \u00fcbergeben wurde. So \u00e4u\u00dfert sich das Buch K\u00f6nige \u00fcber den Tribut:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Im vierzehnten Jahr des K\u00f6nigs Hiskia zog herauf Sanherib, der K\u00f6nig von Assyrien, gegen alle festen St\u00e4dte Judas und nahm sie ein. Da sandte Hiskia, der K\u00f6nig von Juda, zum K\u00f6nig von Assyrien nach Lachisch und lie\u00df ihm sagen: Ich hab Unrecht getan, zieh weg von mir. Was du mir auferlegst, will ich tragen. Da legte der K\u00f6nig von Assyrien Hiskia, dem K\u00f6nig von Juda, dreihundert Zentner Silber auf und drei\u00dfig Zentner Gold. So gab Hiskia all das Silber, das sich im Hause des HERRN und in den Sch\u00e4tzen des Hauses des K\u00f6nigs fand. Zur selben Zeit zerbrach Hiskia, der K\u00f6nig von Juda, die T\u00fcren am Tempel des HERRN und das Goldblech, das er selbst hatte dar\u00fcber ziehen lassen, und gab es dem K\u00f6nig von Assyrien. Und der K\u00f6nig von Assyrien sandte den Tartan und den Rabsaris und den Rabschake von Lachisch zum K\u00f6nig Hiskia mit gro\u00dfer Heeresmacht nach Jerusalem und sie zogen hinauf. (2 K\u00f6. 18:13-17a)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Es wird oft vermutet, dass Hiskia diesen Tribut zahlte, um Sanherib zu \u00fcberreden, Juda nicht anzugreifen. In diesem Fall h\u00e4tte Hiskia aber v\u00f6llig umsonst bezahlt. Wie sonst k\u00f6nnten wir die Berichte miteinander in Einklang bringen?<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">M\u00f6glicherweise gab es zwei Tributzahlungen. Das w\u00fcrde den Konflikt beseitigen, ist aber unwahrscheinlich. Hiskia war schon \u00fcberfordert, einmal zu zahlen; wie konnte er nochmals eine so hohe Summe zahlen, nachdem die Invasion sein K\u00f6nigreich und seine Wirtschaft verw\u00fcstet hatte?<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Es kann sein, dass Sanherib den Zeitpunkt und den Ort der \u00dcbergabe falsch darstellt. Es ist jedoch schwer zu erkennen, warum er dies tun w\u00fcrde; anders als bei der Frage, was mit Hiskia und Jerusalem geschah, stellt es ihn nicht in ein besseres Licht.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Es k\u00f6nnte sein, dass Sanherib in diesem Punkt die Wahrheit spricht. Es ist wichtig zu sehen, was der biblische Text nicht sagt. Die Verhandlungen begannen in Lachisch, aber wir wissen nicht, wann und wo der Tribut gezahlt wurde.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"\">Der einzige Zeitbezug ist \u201ezur selben Zeit\u201c (Vers 16). Das ist vage und ungenau. Beachte, dass Vers 13 eine allgemeine Aussage ist und die gesamte Kampagne in Juda zusammenfasst: Um diese Zeit [der Invasion] zahlte Hiskia einen Tribut. Und beachte die Verwendung eines \u00e4hnlichen Ausdrucks in 2. K\u00f6nige 20,12:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\"><em>Zu dieser Zeit<\/em> sandte Merodach-Baladan, der Sohn Baladans, der K\u00f6nig von Babel, Brief und Geschenke an Hiskia; denn er hatte geh\u00f6rt, dass Hiskia krank gewesen war. (Hervorhebung hinzugef\u00fcgt)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Das ist auch vage und ziemlich weit gefasst. War dies vor oder nach dem Angriff (es kann kaum w\u00e4hrend der Invasion gewesen sein)? Es wird \u00fcblicherweise angenommen, dass die Boten vor dem Angriff kamen, weil Merodach-Baladan 703 v. Chr. aus Babylon vertrieben wurde. \u201eZu dieser Zeit\u201c ist daher ein Ausdruck mit einer gewisser Flexibilit\u00e4t. Wir sollten auch 2. K\u00f6nige 19,37 beachten: Zwei seiner S\u00f6hne t\u00f6teten Sanherib. Im biblischen Text klingt es so, als w\u00e4re dies kurz nach dem Feldzug in Juda geschehen. Aber es geschah 681 v. Chr., etwa 20 Jahre sp\u00e4ter. (Immer noch ein schlimmes Ende, wenn man von den eigenen Kindern ermordet wird.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Offensichtlich ist die Darstellung im Buch K\u00f6nige nicht an einer detaillierten Chronologie interessiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es bleibt somit die reale M\u00f6glichkeit, dass die Tributzahlung zu Beginn des Angriffs eingeleitet, aber erst nachtr\u00e4glich abgeschlossen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Interessanterweise, obwohl die Darstellung in Jesaja 36-37 fast Wort f\u00fcr Wort identisch ist mit der in 2. K\u00f6nige 18 und 19, fehlen die Verse 2. K\u00f6nige 18,14-16 in Jesaja. Hat Jesaja diese Verse gel\u00f6scht? Hat das Buch K\u00f6nige sie eingesetzt? Es ist schwer zu sagen, aber im letzten Fall k\u00f6nnte die Tribut-Episode aus einer anderen Quelle stammen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">All dies f\u00fchrt zu zwei Fragen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Warum setzt das Buch K\u00f6nige die Tributverse an den Anfang?<\/strong> Vielleicht, weil es den Grund f\u00fcr die Invasion beleuchtet. In der Schriftstelle direkt davor (2. K\u00f6nige 18,9-12) lesen wir von einer anderen assyrischen Invasion durch K\u00f6nig Salmanassar, der in das K\u00f6nigreich Israel einfiel, Samaria belagerte und die Bev\u00f6lkerung in Gefangenschaft wegf\u00fchrte \u2013 weil sie Gott ungehorsam waren. Das ist nicht der Grund f\u00fcr die Invasion von Sanherib. Sanherib kommt nicht, weil Hiskia gegen Gott rebelliert hat, sondern weil er gegen den assyrischen K\u00f6nig rebelliert hat. 2. K\u00f6nige 18,7 scheint das sogar positiv zu bewerten. Hiskias Eingest\u00e4ndnis, \u201eIch habe Unrecht getan\u201c (18,14), bezieht sich nicht auf Gott, sondern auf Sanherib.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Warum w\u00fcrde Hiskia immer noch zahlen, nachdem Sanherib gegangen war?<\/strong> Matty geht davon aus, dass die assyrische Armee nicht vollst\u00e4ndig besiegt wurde. Da sie an mehreren Orten gleichzeitig gek\u00e4mpft hatte, k\u00f6nnten ein oder mehrere Teile der Armee noch eine Gefahr bedeuten. Eine andauernde assyrische Pr\u00e4senz in Juda oder in der N\u00e4he w\u00fcrde eine Bedrohung darstellen. Es bestand die M\u00f6glichkeit, dass Sanherib zur\u00fcckkehren w\u00fcrde, um zu beenden, was er begonnen hatte. Um dies zu verhindern, wurde der Tribut gezahlt, so Matty, und wie sich herausstellte, beendete diese pro-Forma Unterordnung die Bedrohung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum kehrte Sanherib nach Ninive zur\u00fcck?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Antwort scheint auf der Hand zu liegen: Weil seine Armee vernichtet worden war. Aber auch das wird im Text nicht explizit gesagt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Und in dieser Nacht fuhr aus der Engel des HERRN und schlug im Lager von Assyrien hundertf\u00fcnfundachtzigtausend Mann. Und als man sich fr\u00fch am Morgen aufmachte, siehe, da lag alles voller Leichen. So brach Sanherib, der K\u00f6nig von Assyrien, auf und zog ab, kehrte um und blieb zu Ninive. &nbsp;(2. K\u00f6. 19,35-36; im Grundtext hei\u00dft es nicht \u201eso\u201c, sondern \u201eund\u201c: und Sanherib brach auf)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Ereignis B (Sanherib brach auf) folgte auf Ereignis A (Vernichtung der assyrischen Armee). Das bedeutet nicht notwendigerweise, dass B durch A verursacht wird. Es k\u00f6nnte so sein, aber sicher ist es nicht. Es gibt vier M\u00f6glichkeiten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">Der Tribut \u00fcberzeugte Sanherib, den Angriff zu beenden. Nicht wahrscheinlich, denn nichts im Text deutet darauf hin.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Nach Jesajas Prophezeiung w\u00fcrde Sanherib den Angriff beenden wegen eines Ger\u00fcchts, das er h\u00f6ren w\u00fcrde: \u201eSiehe, ich will einen Geist \u00fcber ihn bringen, dass er ein Ger\u00fccht h\u00f6ren und in sein Land zur\u00fcckziehen wird, und will ihn durchs Schwert f\u00e4llen in seinem Lande\u201c (2. K\u00f6. 19,7). Mehr dazu sp\u00e4ter.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Der K\u00f6nig von \u00c4gypten (im engeren Sinne bezieht sich der Text statt auf \u00c4gypten auf \u201eKusch\u201c oder Nubien) war im Anmarsch: \u201eDer K\u00f6nig von Assyrien hatte n\u00e4mlich geh\u00f6rt \u00fcber Tirhaka, den K\u00f6nig von Kusch: Siehe, er ist ausgezogen, mit dir zu k\u00e4mpfen.\u201c (2. K\u00f6. 19,9). Es gibt Leute, die meinen, dass Sanherib sich deshalb zur\u00fcckzog.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Die Vernichtung der Armee. Das mag sehr wohl eine Rolle gespielt haben, aber in Jesajas Prophezeiung ist es nicht die Vernichtung seiner Armee, sondern das Ger\u00fccht, das Sanherib zum R\u00fcckzug veranlasst.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"\">Matty kommt zu dem Schluss, dass das Ger\u00fccht der wahre Grund f\u00fcr Sanheribs R\u00fcckkehr war. Viele Ausleger argumentieren, dass der Inhalt des Ger\u00fcchts der Bericht \u00fcber den \u00e4gyptischen Aufmarsch ist, aber Matty argumentiert dagegen. Der Text sagt dies nicht aus. Ein \u00e4gyptischer Versuch, sich in die Kampagne einzumischen, w\u00e4re wohl kaum eine \u00dcberraschung gewesen. Und es w\u00e4re nicht allzu besorgniserregend gewesen, wenn man die Schw\u00e4che des bisherigen \u00e4gyptischen Engagements anschaut. Nach den Worten des Rabshakeh war \u00c4gypten ein zerbrochener Rohrstab, \u201eder jedem, der sich darauf st\u00fctzt, in die Hand dringen und sie durchbohren wird\u201c (2. K\u00f6. 18,21).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Vor allem aber w\u00e4re ein \u00e4gyptischer Angriff ein schlechter Vorwand (und ein schlechter Moment), das Land zu verlassen; genau in einer solchen Situation braucht es den Oberbefehlshaber. Man kann Sanherib vieles vorwerfen, aber er war kein Feigling. Wenn irgendein Ger\u00fccht Sanherib dazu h\u00e4tte bewegen k\u00f6nnen, das Land zu verlassen, so Matty, dann eins \u00fcber erneute Unruhen in Babylon \u2013 ein Ort in der N\u00e4he der Heimat und von gr\u00f6\u00dferer Bedeutung f\u00fcr Assyrien als Jerusalem oder \u00c4gypten. Das w\u00fcrde es in der Tat rechtfertigen, nach Hause zu eilen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Babylon war f\u00fcr Sanherib sein ganzes Leben lang eine Last. Seine erste Kampagne, 703 v. Chr., besch\u00e4ftigte sich mit Babylon, und er musste zweimal zur\u00fcckkehren, im Jahr 700 (im Jahr nach den K\u00e4mpfen in Juda!) und im Jahr 689. Am Ende dieses dritten Feldzuges lie\u00df er Babylon vollst\u00e4ndig zerst\u00f6ren (m\u00f6glicherweise die Erf\u00fcllung von Jesaja 21).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es war vergeblich. Nur 75 Jahre sp\u00e4ter stieg Babylon zur Weltmacht auf und besiegte Assyrien f\u00fcr immer.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturangaben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Deutsche Bibelgesellschaft (1984),<em> Die Bibel nach der \u00dcbersetzung Martin Luthers<\/em> (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">K. C. Hanson (2007), <em>Sennacherib Prism: Column Three<\/em>, <a href=\"http:\/\/www.kchanson.com\/ANCDOCS\/meso\/sennprism3.html\">http:\/\/www.kchanson.com\/ANCDOCS\/meso\/sennprism3.html<\/a> (accessed: 21 Jan. 2018)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Nazek Khalid Matty (2016), <em>Sennacherib\u2019s Campaign against Judah and Jerusalem in 701 B.C.: A Historical Reconstruction. <\/em><em>Zeitschrift f\u00fcr die alttestamentliche Wissenschaft: Beihefte zur Zeitschrift f\u00fcr die alttestamentliche Wissenschaft<\/em>, <em>Vol. 487<\/em> (Berlin &amp; Boston: De Gruyter)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wahrscheinlich ist kein Ereignis im Alten Testament so gut dokumentiert wie der Angriff Sanheribs auf Juda im Jahre 701 v. Chr. Die Bibel selbst gibt uns drei Berichte: 2. K\u00f6nige 18,13-19,36, Jesaja 36-37 und 2. Chronik 32,1-23. Dar\u00fcber hinaus haben wir mehrere Versionen von Sanheribs eigenem Bericht \u00fcber das Ereignis sowie Reliefs in Stein gemei\u00dfelt, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1472,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"nf_dc_page":"","_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[1,28,205],"tags":[208,207,209,206,210],"class_list":["post-1470","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-hintergrundwissen","category-jesaja","category-konige","tag-701-bc","tag-hiskia","tag-lachisch","tag-sanherib","tag-tribut"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2806.jpg?fit=4288%2C2848&ssl=1","jetpack-related-posts":[{"id":3250,"url":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2025\/12\/cals133\/","url_meta":{"origin":1470,"position":0},"title":"Die Einheit und Struktur des Jesaja","author":"wilrens","date":"December 4, 2025","format":false,"excerpt":"Jesaja ist nicht nur eine Sammlung zuf\u00e4lliger Prophezeiungen \u2013 es ist ein sorgf\u00e4ltig ausgearbeitetes Meisterwerk mit einer \u00fcberraschenden dreiteiligen Struktur, die das Evangelium selbst widerspiegelt. 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