{"id":1434,"date":"2017-12-07T08:17:31","date_gmt":"2017-12-07T07:17:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=1434"},"modified":"2024-08-07T12:31:47","modified_gmt":"2024-08-07T10:31:47","slug":"cals44","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2017\/12\/cals44\/","title":{"rendered":"Hast Du Freude am Gesetz? (David schon; Paulus auch) (Teil 2)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"\">Die vorherige Ausgabe von Create Learning Site war ein Versuch, das neutestamentliche Verst\u00e4ndnis vom Gesetz im Alten Testament zusammenzufassen. Paulus dr\u00fcckt es so aus: Christen sind nicht unter dem Gesetz, weil sie dem Gesetz gestorben sind \u2013 dem ganzen Gesetz, nicht nur bestimmten Abschnitten und nicht nur in gewisser Hinsicht. Jetzt k\u00f6nnte man meinen, dass das alttestamentliche Gesetz, \u201ealt\u201d, wie es ist, keinen Wert mehr hat und wir es deswegen ignorieren k\u00f6nnen. Das w\u00e4re ein Irrtum! Wir sind zwar nicht unter dem alten Bund mit seinen Regeln und Satzungen, es ist aber weiterhin das Wort Gottes, auch f\u00fcr uns. Was hei\u00dft das aber praktisch? (Auch dieser zweite Teil ist lange geraten; im n\u00e4chsten Monat werde ich mich wieder k\u00fcrzer fassen!)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Bevor du weiterliest: Es k\u00f6nnte sich lohnen, vorher als Auffrischung 2. Mose 21-23 zu lesen, damit dir bewusst ist, worum es geht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><span style=\"color: #993300;\"><em>Diesen Brief gibt es in Englisch auch als<\/em><\/span> <a href=\"https:\/\/youtu.be\/RVKZzT6zPo4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">VIDEO PODCAST<\/a> <em><span style=\"color: #993300;\">und als<\/span><\/em> <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/CALS44Law2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">AUDIO PODCAST<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum das Gesetz<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Zun\u00e4chst, drei Gr\u00fcnde, weshalb wir das Gesetz als Schrift ernst nehmen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong> 1. Das Gesetz ist Gottes Wort.<\/strong> Das Gesetz, einschlie\u00dflich mancher Gebote, wird im Neuen Testament als Schrift und somit als ma\u00dfgebend zitiert. Es handelt sich zwar nicht um unseren Bund, es ist aber trotzdem weiterhin Gottes Wort. Zum Alten Testament sagt Paulus Folgendes:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist n\u00fctze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt. (2. Tim. 3,16-17)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">\u201eAlle Schrift\u201c bezieht sich auf die B\u00fccher des Alten Testaments, die Bibel der Urkirche. Wenn alles darin n\u00fctze ist, dann auch das Gesetz und die Gebote.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong> 2. Das Gesetz ist eine Quelle der Weisheit und des Verst\u00e4ndnisses. <\/strong>In seinem Gebet f\u00fcr die Gemeinde in Koloss\u00e4 betet Paulus f\u00fcr Wachstum in Erkenntnis:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Darum lassen wir auch von dem Tag an, an dem wir&#8217;s geh\u00f6rt haben, nicht ab, f\u00fcr euch zu beten und zu bitten, dass ihr erf\u00fcllt werdet mit <u>der Erkenntnis seines Willens<\/u> in aller <u>geistlichen Weisheit<\/u> und <u>Einsicht<\/u>, dass ihr des Herrn w\u00fcrdig lebt, ihm in allen St\u00fccken gefallt und Frucht bringt in jedem guten Werk und wachst in der <u>Erkenntnis Gottes<\/u>. (Kol. 1,9-10)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Wie sollten wir zu dieser Erkenntnis Gottes und seines Willens kommen? Wie wachsen wir in Weisheit und Einsicht? Wie wissen wir, was richtig und was \u201edes Herrn w\u00fcrdig\u201c ist? Kann ich mich von meinem Ehepartner scheiden lassen, weil ich jetzt jemand andern \u201eliebe\u201c? Wer die Bibel (AT und NT) liest, wird dort keine Best\u00e4tigung f\u00fcr solches Handeln finden. Wer sich vom Heiligen Geist f\u00fchren l\u00e4sst, braucht die B\u00fccher des Gesetzes und die restliche Schrift als Quelle der Erkenntnis. Oft wirkt der Geist ja gerade durch sie. Die Schrift l\u00e4sst keinen Raum f\u00fcr jene Art von Antinomismus, der behauptet, wir m\u00fcssten nur dem Geist oder dem inneren Zeugnis folgen. Wir lernen, was Liebe und Gerechtigkeit (Gottes Wille) beinhalten, indem wir uns mit dem Wort befassen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong> 3. Das Gesetz ist eine Quelle der Freude.<\/strong> Psalm 1 und andere Bibelstellen zeigen die positive Erfahrung von manchen Israeliten mit dem Gesetz:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">[Er] hat Lust am Gesetz des HERRN. (Ps. 1,2a)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Besonders Psalm 119 ersch\u00f6pft sich in Lob f\u00fcr die Gebote und Vorschriften Gottes; der Autor ist entz\u00fcckt \u00fcber das Gesetz. Das sollten wir uns nicht entgehen lassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Funktion des Gesetzes: M\u00f6gliche Antworten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Funktion des alttestamentlichen Gesetzes f\u00fcr Christen wird unterschiedlich verstanden. Eine kurze \u00dcbersicht \u00fcber m\u00f6gliche Antworten, wie das Gesetz f\u00fcr uns funktionieren sollte, ist deswegen hilfreich:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Bauplan.<\/strong> Ein Bauplan ist ein detaillierter Entwurf, der von einem Architekten f\u00fcr ein Bauvorhaben angefertigt wird. Der Baumeister sollte diesem Entwurf exakt folgen. Manche verstehen das Gesetz als einen solchen Bauplan, den wir sowohl individuell wie auch auf staatlicher Ebene mehr oder weniger (da gibt es Unterschiede) genau umsetzen sollten. Die amerikanische Bewegung Christian Reconstructionism vertritt diese Sicht. Opfergesetze und andere Kultvorschriften sind erf\u00fcllt und deswegen nicht l\u00e4nger bindend, alle andere (d.h. die ethischen und zivilen) Gebote aber schon.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Vorlage.<\/strong> Das mosaische Gesetz kann man auch als Vorlage verstehen, so etwa wie wir das zum Beispiel in Microsoft Word kennen. Eine Vorlage ist wesentlich flexibler als ein Bauplan. Sie kann je nach Bedarf und Umst\u00e4nden angepasst und unterschiedlich befolgt werden. Das klingt besser als Bauplan, ich sehe aber auch hier Probleme. Die Gebote lassen sich zum Beispiel nicht leicht von damals auf heute, vom alten auf den neuen Bund und von Israel auf nichtj\u00fcdische Staaten \u00fcbertragen. Mit den Hindernissen und Schwierigkeiten, die sich dabei auftun, werde ich mich im n\u00e4chsten Abschnitt (\u201e\u00dcberlegungen\u201c) weiter befassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Paradigma<\/strong>. Diese dritte Sicht gleicht der zweiten, verwendet aber ein anderes Bild: Paradigma. Die Gebote funktionieren \u00e4hnlich wie Paradigmen in der Grammatik, wo sie Muster sind f\u00fcr die Deklination und Konjugation von W\u00f6rtern. Lernt man zum Beispiel Spanisch, dann lernt man die Beugung des Verbes <em>hablar<\/em>: hablo, hablas, habla, hablamos, habl\u00e1is, hablan. Dieses Paradigma l\u00e4sst sich auf viele weitere Verben anwenden. Israels Gebote kann man ebenfalls als Paradigmen verstehen, die man anpassen und in vielen weiteren Situationen verwenden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Das moralische Gesetz.<\/strong> Viele Theologen arbeiten mit einer dreifachen Klassifizierung aller Gebote: Es gibt das Kult- oder Ritualgesetz, das Zivilgesetz und das Moralgesetz, d.h. die ethischen Gebote. Das Ritualgesetz wurde erf\u00fcllt und das Zivilgesetz Israels ist kulturell und historisch bedingt und deswegen nicht universell g\u00fcltig, so argumentiert man weiter. Es bleiben somit nur die ethischen Gebote, die universell und zeitlos und deswegen weiterhin in Kraft sind. Diese Sicht ist weit verbreitet, besonders im Protestantismus. F\u00fcr diese Sicht spricht, dass die ethischen Anweisungen im Neuen Testament sich tats\u00e4chlich weitgehend mit den ethischen Geboten im Alten Testament decken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Allerdings l\u00e4sst sich Paulus schwer so verstehen, dass wir nur f\u00fcr zwei Drittel des Gesetzes gestorben sind, f\u00fcr einen Drittel aber nicht. Au\u00dferdem findet sich diese dreifache Klassifizierung im Gesetz selbst nicht. Gebote aus diesen drei Kategorien sind oft vermischt. Es ist nicht immer einfach, ein Gebot zu klassifizieren. Die Meinungen gehen gelegentlich auseinander. Ist das Tattoo-Verbot (3. Mo. 19,28) oder das Verbot, ein B\u00f6cklein in der Milch seiner Mutter zu kochen (2. Mo. 23,19), ein ethisches oder ein Kultgesetz? Und der Sabbat?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Vorbild.<\/strong> Es ist auch m\u00f6glich, Israel im Alten Testament als Vorbild oder Modell zu verstehen. Es gibt keinen direkten oder einfachen Weg, die Gebote von damals auf das Hier und Jetzt zu \u00fcbertragen. Wir k\u00f6nnen aber viel lernen, wenn wir das Gesetz als Vorbild betrachten, wie Gott mit Einzelnen und mit einem ganzen Volk (wenn auch in einer anderen Phase der Heilsgeschichte) umgegangen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Diese Antwort leuchtet mir am meisten ein. In der Praxis wird sie sich allerdings nicht gro\u00df von der vorherigen Alternative unterscheiden. Diese beiden Gesichtspunkte werden oft zu \u00e4hnlichen Schlussfolgerungen gelangen \u00fcber das, was weiterhin gilt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>\u00dcberf\u00fchrung von S\u00fcnde.<\/strong> Manche meinen, der einzige Zweck des Gesetzes sei den Menschen ihre S\u00fcndhaftigkeit vorzuzeigen: Durch das Gesetz kommt Erkenntnis der S\u00fcnde (R\u00f6m. 3,20). Das Gesetz ist das Gegenst\u00fcck zum Evangelium und zeigt uns, wie sehr wir die Gnade brauchen. Anders gesagt, die Rolle des Gesetzes ist gr\u00f6\u00dftenteils negativ. Ich denke, dass das Gesetz tats\u00e4chlich diese Funktion hat, dass es sich dabei aber nicht um seine einzige Funktion handelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Keine: Antinomie.<\/strong> Die Antinomie ist die vollst\u00e4ndige Ablehnung jeder Form von Gesetz. Es gibt unterschiedliche Formen. Die extremste ist die totale Z\u00fcgellosigkeit: Lasst uns s\u00fcndigen, damit die Gnade umso m\u00e4chtiger werde. Gem\u00e4\u00dfigter sind die, die sich ausschlie\u00dflich auf das innere Licht oder auf die Stimme Gottes verlassen wollen, ohne auf Gesetz oder Schrift zu achten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Gesetz anwenden: Praktische \u00dcberlegungen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Wenn wir uns mit Fragen der G\u00fcltigkeit und der Anwendung des biblischen Gesetzes befassen, gibt es mehrere wichtige \u00dcberlegungen. Ich befasse mich hier haupts\u00e4chlich mit Geboten, die nicht offensichtlich zum Ritualgesetz geh\u00f6ren. F\u00fcr die zeremoniellen Vorschriften bietet der Hebr\u00e4erbrief eine hervorragende Erl\u00e4uterung. Hier geht es eher um ethische und praktische Fragen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong> 1. Das Ziel ist nicht eine verbesserte Version des Gesetzes.<\/strong> Die Zielsetzung der Vorgehensweise, die ich hier bef\u00fcrworte, ist nicht eine Art Update, eine verbesserte Version des Gesetzes, die es uns erm\u00f6glichen w\u00fcrde, die alttestamentlichen Gebote mit besseren, neutestamentlichen Entsprechungen zu ersetzen. Es geht auch nicht darum, die alttestamentlichen Gebote aufzuteilen in \u201eg\u00fcltig\u201c und \u201eung\u00fcltig\u201c. Es w\u00e4re fatal, ein neues Gesetz zu konstruieren, das dann als externer Standard unser Leben bestimmt. Wichtig ist aber schon, dass wir lernen was \u201eGerechtigkeit\u201c hei\u00dft. Wie k\u00f6nnten wir das schaffen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">In theologischer Sprache: Die Offenbarung Jesu geht \u00fcber das Gesetz hinaus, nimmt es auf und verwandelt es. Die Frage muss also sein: Wie kann das alttestamentliche Gesetz im Lichte Christi und im Lichte des Neuen Testaments verstanden werden?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Anders gesagt: Es geht darum, Gott und seine Gerechtigkeit zu erkennen. Wir wollen verstehen, was es hei\u00dft, unser Leben von der Liebe bestimmen zu lassen. Die Frage wird somit: Wie hilft mir ein bestimmtes Gebot zu verstehen, was Liebe und Gerechtigkeit in meiner Situation hei\u00dfen k\u00f6nnte?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong> 2. Gott bef\u00e4higt uns. <\/strong>Durch den Heiligen Geist ist Gott da und spendet Kraft. Israels Problem mit dem Gesetz war immer der Mangel an Kraft, um die Anforderungen des Gesetzes zu erf\u00fcllen; das Gesetz fordert, ohne zu bef\u00e4higen. Das Evangelium bringt einen h\u00f6heren Standard (siehe die Bergpredigt, vor allem Mt. 5,20 und 48), erm\u00f6glicht uns durch den Geist aber auch die Erf\u00fcllung dieses Standards. Das f\u00fchrt zum gro\u00dfen Paradoxon vom Leben im Geist: Das Gesetz wird erf\u00fcllt von denen, die ihr Leben nicht nach dem Gesetz, sondern nach dem Geist richten:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der S\u00fcnde und des Todes. Denn was dem Gesetz unm\u00f6glich war, weil es durch das Fleisch geschw\u00e4cht war, das tat Gott: Er sandte seinen Sohn in der Gestalt des s\u00fcndigen Fleisches und um der S\u00fcnde willen und verdammte die S\u00fcnde im Fleisch, <u>damit die Gerechtigkeit, vom Gesetz gefordert, in uns erf\u00fcllt w\u00fcrde<\/u>, die wir nun nicht nach dem Fleisch leben, sondern nach dem Geist. (R\u00f6m. 8,2-4)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong> 3. Manche Gesetze sind erf\u00fcllt. <\/strong>Der gesamte Opferdienst samt Stiftsh\u00fctte und Priesterschaft war von vorneherein nur als zeitlich beschr\u00e4nkte L\u00f6sung gedacht, bis zur Erscheinung Jesu, der als der \u00fcberlegene Hohepriester ein besseres Opfer darbrachte, wie im Hebr\u00e4erbrief erkl\u00e4rt wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong> 4. Manche Gesetze sind Zugest\u00e4ndnisse. <\/strong>Falls du 2. Mose 21-23 gelesen hast, hast du dich vielleicht \u00fcber die Vorschriften zur Sklaverei gewundert. Billigt Gott die Sklaverei? Nein, es handelt sich hier um eine damals gefestigte Praxis, die vom Gesetz als Zugest\u00e4ndnis geduldet wird \u2013 bis auf Weiteres.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das klassische Beispiel f\u00fcr ein solches Gesetz, das als Zugest\u00e4ndnis nicht Gottes eigentlichem Willen entspricht, ist das Gesetz \u00fcber die Ehescheidung (Dt. 24, 1-4). Wie Jesus sagt, Mose hat es euch erlaubt, \u201eeures Herzens H\u00e4rte wegen\u201c (Mt. 19,8) \u2013 es ist ein reines Zugest\u00e4ndnis. Ein weiteres Vorbild ist die Polygamie in Israel; sie wurde geduldet, nicht gutgehei\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong> 5. Manche Gesetze sind ein erster Schritt in die richtige Richtung. <\/strong>Obwohl die Vorschriften \u00fcber die Sklaverei in 2. Mose 21 diese Praxis zulassen, schreiben sie immerhin klare Einschr\u00e4nkungen vor. Es ist offensichtlich wichtig, wie mit Menschen umgegangen wird. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr die Behandlung von Frauen in Israel. Die Gesetze dazu sind nicht das letzte Wort, sie sind aber immerhin eine Verbesserung, wodurch Frauen ein gewisses Ma\u00df an Schutz erhielten, den sie vorher nicht hatten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das klassische Beispiel eines solchen Gesetzes ist die so genannte<em> Lex Talionis<\/em> (vom Lat. lex = Gesetz und talio = Vergeltung von Gleichem mit Gleichem), Auge um Auge (2. Mo. 21,23-25; 5. Mo. 19,21). Damit wird der Vergeltung eine Grenze gesetzt. Gottes eigentliche Anliegen ist selbstverst\u00e4ndlich die Vergebung, nicht eine Beschr\u00e4nkung der Rache. Das Gebot ist aber ein Schritt in die richtige Richtung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Sowohl Gesetze, die ein Zugest\u00e4ndnis sind, wie auch solche, die einen Schritt in die richtige Richtung darstellen, erf\u00fcllen nicht Gottes eigentliche Absicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong> 6. Manche Gesetze beziehen sich auf den einzigartigen Status Israels unter dem alten Bund.<\/strong> Israel war die einzige Nation, in der Kirche und Staat wahrhaft und vollst\u00e4ndig eins waren. Das macht es schwierig (wenn auch nicht unbedingt unm\u00f6glich), Israel mit einem modernen Staat zu vergleichen oder Schlussfolgerungen f\u00fcr eine biblisch-christliche Gesetzgebung f\u00fcr heute zu ziehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wenn etwas unethisch ist, hei\u00dft das dann, der Staat m\u00fcsse sich einmischen? Bei Mord und Diebstahl ist das sicher richtig; aber bei Ehebruch? Oder G\u00f6tzendienst? Oder Irrlehre? Sollten wir eines des vielleicht grundlegendsten aller Menschenrechte, die Religionsfreiheit, abschaffen? M\u00f6chten wir wirklich, dass der Staat in solchen Fragen als Schiedsrichter auftritt und das innere Leben von Religionsgemeinschaften, wozu auch unsere Gemeinden geh\u00f6ren, mitbestimmt? Oder sollten diese Fragen eine innere Angelegenheit bleiben?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">F\u00fcr bestimmte \u00dcbertretungen schreibt das Gesetz ein konkretes Strafma\u00df vor. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um ein Zugest\u00e4ndnis, nicht Gottes Ideall\u00f6sung. Aber selbst wenn doch, wer sollte diese Bestrafung heutzutage durchf\u00fchren? Der Staat? Die Gemeinde? Gott? Es kommt mir vor, dass dieses Element des Gesetzes f\u00fcr die heutige Gesetzgebung wenig Hilfestellung leistet. Interessanterweise wird die Strafe schon im Alten Testament nicht konsequent umgesetzt. David beging Ehebruch und Mord, wurde aber nicht hingerichtet. Die Sanktionen und Bestrafungen im Alten Testament werden im Neuen nicht wiederholt oder neu aufgelegt. Jesus verurteilte die Ehebrecherin nicht, die zu ihm gebracht wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Israel war der Versuch, eine vollkommene Gemeinschaft zu gr\u00fcnden, und auch aus diesem Grund einzigartig. Keine moderne Gesellschaft ist berufen, das Gleiche zu versuchen. Die Geschichte zeigt, dass solche Versuche meist mit einem Blutbad enden. Ein christlicher Entwurf f\u00fcr Regierung und Staat nimmt die menschliche Natur und die Existenz des B\u00f6sen ernst. Politik, Gesellschaft und Staatswesen bleiben somit auch im besten Fall ein Kompromiss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong> 7. Wir m\u00fcssen den kulturellen Hintergrund eines Gebotes in Betracht ziehen. <\/strong>Diese \u00dcberlegung ist eng mit dem n\u00e4chsten Punkt (8) verbunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong> 8. Wir m\u00fcssen den Grund f\u00fcr ein Gebot verstehen. <\/strong>Nur wenn wir den kulturellen Sinn eines Gebotes und seine Begr\u00fcndung verstehen, haben wir eine Chance, das Gebot sinnvoll und korrekt auf unsere Umst\u00e4nde zu \u00fcbertragen. Warum verbietet 3. Mose 19,28 Tattoos? Trifft dieses Verbot auch auf Christen zu? Was, wenn Tattoos damals eine Rolle im G\u00f6tzendienst spielte? Sollte das nicht einen Unterschied machen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Und wie ist das, wenn man einen Ziegenbock in der Milch seiner Mutter kocht (2. Mo. 23,19; mir ist klar, dass es dir wahrscheinlich noch nicht in den Sinn gekommen ist, das zu tun)? Ist das ein Gesetz, das Grausamkeit gegen Tiere verbietet? Geht es um koscheres Essen? Es gibt koschere McDonald\u2019s Restaurants in Israel, die keine Cheeseburger servieren. Es k\u00f6nnte ja sein, dass die milchgebende Kuh verwandt ist mit der Kuh, deren Fleisch man verwendet. Ist das eine passende Anwendung dieses Gebotes? Eher nicht. Wahrscheinlich verbietet dieses Gesetz ein kanaanitisches Fruchtbarkeitsritual.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Vorbild Israels unter dem Gesetz<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Trotz dieser Vorbehalte lohnt sich die Auseinandersetzung mit dem Gesetz. Es hilft uns dabei, Gottes Wesen und seine Vorstellungen von Moral und Gerechtigkeit besser zu verstehen. Und es hilft uns auch bei der \u00dcberlegung, was f\u00fcr eine Gesellschaft wir bilden wollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das Gesetz bietet dazu zwar keinen einfachen Bauplan. Es ist nicht dazu gedacht, dass wir das politische System Israels kopieren (was schon nur deswegen nicht m\u00f6glich ist, weil dieses System sich ver\u00e4nderte: am Anfang war es eine Konf\u00f6deration von St\u00e4mmen, dann eine Monarchie, nach dem Exil eine Provinz in einem Gro\u00dfreich mit beschr\u00e4nkter Autonomie). Das Gesetz und das Vorbild Israels vermitteln aber Hinweise, nicht zuletzt, indem sie uns die Wichtigkeit von Gerechtigkeit und anderen Werten einpr\u00e4gen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wenn Israel diese Gesetze gehalten h\u00e4tte, was f\u00fcr eine Nation w\u00e4re es geworden?<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">Eine Nation mit <strong>Gerechtigkeit<\/strong> \u2013 f\u00fcr alle. Der K\u00f6nig stand nicht \u00fcber dem Gesetz, sondern war dem Gesetz unterstellt, wie jeder andere.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Eine Gesellschaft, in der alle die Chance hatten, sich wirtschaftlich zu bet\u00e4tigen und f\u00fcr ihren Lebensunterhalt aufzukommen. Der Schl\u00fcssel dazu war die breite Verteilung von Land. Unter Josua erhielt jede Familie einen Erbteil. Mit dem Jubeljahr (Lev. 25) wurde ein System eingerichtet, wodurch Land mindestens einmal in jeder Generation an die urspr\u00fcnglichen Besitzer zur\u00fcckgegeben wurde, was Gro\u00dfgrundbesitz verhindern sollte. Das Land sollte nicht in die H\u00e4nde von einigen wenigen superreichen Familien gelangen. W\u00e4re dies umgesetzt worden, dann h\u00e4tte es in Israel eine <strong>breite Verteilung von Landbesitz<\/strong> und vergleichsweise geringe Einkommensunterschiede gegeben.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Folglich ein Land der <strong>Freiheit<\/strong> mit geringen Klassenunterschieden.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Eine Gesellschaft, in der die Menschen <strong>Verantwortung<\/strong> f\u00fcr ihr Handeln \u00fcbernehmen.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Eine <strong>barmherzige<\/strong> Gesellschaft: Man k\u00fcmmert sich um Arme und Schwache. Auch f\u00fcr Arbeiter wurde gesorgt; der Sabbat galt f\u00fcr Sklaven und sogar f\u00fcr Tiere.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Ein Land <strong>ohne Missbrauch und sexuelle Bel\u00e4stigung<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"\">Und so weiter. Gar nicht schlecht, oder?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><em>In der n\u00e4chsten Ausgabe gehe ich der Frage nach: <\/em>Wer schrieb das vierte Evangelium?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Zum Thema (in Englisch): <a href=\"https:\/\/youtu.be\/ll6TOXUP2_I\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">What was the purpose of the Torah (Moses\u2019 Law)?<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=sbsdeutschlan-21&amp;l=am2&amp;o=3&amp;a=0830839615\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturangaben und Urheberschaft<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Deutsche Bibelgesellschaft (1984),<em> Die Bibel nach der \u00dcbersetzung Martin Luthers<\/em> (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Bild: Pixabay, <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/gerechtigkeit-recht-rechtliche-2755765\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/pixabay.com\/de\/gerechtigkeit-recht-rechtliche-2755765\/<\/a>, CC0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Disclosure of Material Connection: Some of the links in the post above are \u201caffiliate links.\u201d This means if you click on the link and purchase the item, I will receive an affiliate commission.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wenn du \u00fcber diese Links etwas kaufst, hilfst du mir, die Kosten f\u00fcr Create a Learning Site abzudecken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die vorherige Ausgabe von Create Learning Site war ein Versuch, das neutestamentliche Verst\u00e4ndnis vom Gesetz im Alten Testament zusammenzufassen. 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