{"id":1417,"date":"2017-11-02T09:14:24","date_gmt":"2017-11-02T08:14:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=1417"},"modified":"2024-08-07T12:34:52","modified_gmt":"2024-08-07T10:34:52","slug":"cals43","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2017\/11\/cals43\/","title":{"rendered":"Hast Du Freude am Gesetz? (David schon; Paulus auch) (Teil 1)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"\">Was machen wir mit den Gesetzen und Vorschriften im Alten Testament? Vor kurzem war ich eingeladen, eine Woche zum Thema Thora, den ersten f\u00fcnf B\u00fcchern der Bibel, zu unterrichten. Das gab mir Gelegenheit, mich wieder mit dieser Frage zu befassen. Sie ist wichtig, weil es sich um einen gr\u00f6\u00dferen Abschnitt der Bibel handelt, weil Christen die Frage sehr unterschiedlich beantworten und weil je nach Antwort das Leben als Christ ganz anders aussehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em><span style=\"color: #993300;\">Diesen Brief gibt es in Englisch auch als <\/span><\/em><span style=\"color: #993300;\"><a href=\"https:\/\/youtu.be\/gnO6-JAMH6Q\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">VIDEO PODCAST<\/a><\/span><em><span style=\"color: #993300;\"> und als <\/span><\/em><a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/CALS43Law\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #993300;\">AUDIO PODCAST<\/span><\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vorab<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Wie stehen wir zum Gesetz? Mein Versuch, hier auf diese Frage eine Antwort zu finden, besteht aus drei Teilen, die ich in zwei Ausgaben von Create a Learning Site darlegen m\u00f6chte: wie w\u00fcrde das Gesetzes im Neuen Testament verstanden (in dieser Ausgabe), Gr\u00fcnde, weshalb man das Gesetz studieren sollte, und \u00dcberlegungen, wie wir dieses Gesetz heute umsetzen und leben k\u00f6nnten (in der n\u00e4chsten Ausgabe).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Zun\u00e4chst<\/strong> eine Klarstellung. Das Wort <em>Gesetz<\/em> wird in der Bibel nicht immer in der gleichen Bedeutung verwendet. Im Sprachgebrauch au\u00dferhalb der Bibel steht <em>Gesetz<\/em> oft f\u00fcr eine Sammlung von Regeln und Vorschriften. In der Bibel handelt es sich meistens um jene Vorschriften, die Mose am Berg Sinai erhielt, und die aus dem Bund zwischen Gott und Israel hervorgingen. Das Wort wird aber auch verwendet als Bezeichnung f\u00fcr die B\u00fccher des Gesetzes (1. bis 5. Mose). Diese beiden Bedeutungen, Schrift und mosaisches Gebot, sind verwandt aber nicht identisch. Wie wir sehen werden, handelt es sich um einen wichtigen Unterschied.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Zweitens<\/strong>, ein Eingest\u00e4ndnis. Es handelt sich um ein riesiges und komplexes Thema. Es ist nicht m\u00f6glich, in diesen zwei Ausgaben alle themenbezogenen Bibelstellen aufzugreifen. Es gibt keine einfache Antwort. In mancher Hinsicht hat das Gesetz weiterhin eine gewisse G\u00fcltigkeit (es wird zum Beispiel im Neuen Testament zitiert), aber nicht in jeder Hinsicht. Dieses \u201emancher\u201c und dieses \u201egewisse\u201c zu definieren ist eine gro\u00dfe Herausforderung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Drittens<\/strong>, ein Vorschlag. Bevor du diesen Text weiterliest, w\u00fcrde es sich lohnen, 2. Mose 21-23 zu lesen. Diese Kapitel vermitteln einen Eindruck von den Themen, \u00fcber die ich hier spreche. Falls du mit dem Gesetz im Alten Testaments nicht vertraut bist, k\u00f6nnten diese Kapitel eine \u00dcberraschung darstellen. Wahrscheinlich wirst du der Verurteilung von manchen Praktiken intuitiv sofort zustimmen \u2013 aber nicht allen. Vor allem die harten Bestrafungen, die vorgeschrieben werden, k\u00f6nnten dich schockieren. Manches kommt dir unmenschlich vor. Der Sklave darf nach sechs Jahren gehen, aber seine Frau und Familie muss er unter Umst\u00e4nden zur\u00fccklassen (2. Mo. 21,4). Ein Mann verkauft seine Tochter als Sklavin (2. Mo. 21,7). Vermutlich wirst du bei manchem automatisch annehmen, dass es f\u00fcr uns heute nicht mehr zutrifft. Aber warum? H\u00e4ttest du auf diese Frage eine gute Antwort?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es sind nur drei Kapitel, die Themenvielfalt ist allerdings enorm. Auch in der Form sind diese Gebote recht unterschiedlich. Manche sind kurz und knapp und absolut formuliert. Andere sind etwas l\u00e4nger und stellen eine Art Fallstudie dar, mit Beschreibung einer Situation oder eines Ereignisses. Andere wiederum beschreiben Rituale, die wir heutzutage nicht praktizieren. Der Text zeigt uns eine Gesellschaft, die sich stark von der unseren unterscheidet. Wie in aller Welt k\u00f6nnte dieses Material uns heute etwas sagen? Eine vollst\u00e4ndige Antwort w\u00fcrde mindestens ein ganzes Buch voraussetzen, ich m\u00f6chte hier aber immerhin einen Anfang machen, indem ich deutlich versuche zu machen, wie das Neue Testament das alttestamentliche Gesetz versteht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie spricht Paulus \u00fcber das Gesetz?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Fast die H\u00e4lfte der Vorkommen des Wortes <em>Gesetz<\/em> im Neuen Testament finden sich in R\u00f6mer und Galater. Es macht also Sinn, mit Paulus anzufangen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Nach Paulus sind wir nicht unter dem Gesetz: \u201eDenn die S\u00fcnde wird nicht herrschen k\u00f6nnen \u00fcber euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade\u201c (R\u00f6m. 6,14). \u201eRegiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz\u201c (Gal. 5,18). Denn: \u201eAlso seid auch ihr, meine Br\u00fcder, dem Gesetz get\u00f6tet durch den Leib Christi (R\u00f6m. 7,4). Das Ergebnis: \u201eNun aber sind wir vom Gesetz frei geworden und ihm abgestorben, das uns gefangen hielt, sodass wir dienen im neuen Wesen des Geistes und nicht im alten Wesen des Buchstabens\u201c (R\u00f6m. 7,6). Paulus sagt hier nicht, dass das Gesetz abgeschafft w\u00e4re (obwohl er anderswo, in Epheser 2,15, dieser Idee nahekommt). Stattdessen weist er darauf hin, dass wir mit Christus gekreuzigt wurden. Da wir gestorben sind, hat das Gesetz weder Macht noch Verf\u00fcgungsgewalt \u00fcber uns. Es ist, wie wenn wir in ein anderes Land gezogen w\u00e4ren. Wir sind frei!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das scheint eindeutig; gibt es da \u00fcberhaupt noch mehr zu sagen? Zwei Dinge (mindestens).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Erstens<\/strong>, man k\u00f6nnte den Eindruck gewinnen, dass Paulus f\u00fcr das Gesetz fast nur eine negative Aufgabe sieht. \u201eDurch das Gesetz kommt Erkenntnis der S\u00fcnden\u201c (R\u00f6m. 3,20). Das ist aber nicht die einzige Funktion des Gesetzes. Paulus z\u00f6gert nicht, die Schrift, einschlie\u00dflich des alttestamentlichen Gesetzes, zu zitieren; sie hat weiterhin Autorit\u00e4t im Leben der Gl\u00e4ubigen. Auch kann er das Gesetz in den h\u00f6chsten T\u00f6nen loben: \u201eSo ist also das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut\u201c (R\u00f6m. 7,12). Am Gesetz ist nichts Falsches; das Problem liegt g\u00e4nzlich bei den Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Zweitens<\/strong>, man darf nicht die Schlussfolgerung ziehen, dass jetzt alles erlaubt ist: grenzenlose Freiheit! Darf ich jetzt Mord und Ehebruch begehen, da ich nicht unter dem Gesetz bin? Nein. Paulus vertritt nicht das, was Theologen <em>Antinomismus<\/em> nennen (vom Griechischen <em>anti<\/em> und <em>nomos<\/em>, Gesetz).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Er ahnt wohl, dass man ihn so missverstehen k\u00f6nnte. Unmittelbar nach seiner Aussage in R\u00f6mer 6,14-19, dass Christen nicht unter dem Gesetz sind, widerlegt Paulus eine solche antinomische Deutung. Christen sind frei vom Gesetz, aber nicht von der Gerechtigkeit. Sie sind \u201eKnechte der Gerechtigkeit\u201c (Vers 18). Mord bleibt ein Vergehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">In 1. Korinther 9,19-21 verwendet Paulus den Ausdruck \u201edas Gesetz Christi\u201c, um dieses Paradoxon zu erkl\u00e4ren:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Denn obwohl ich frei bin von jedermann, habe ich doch mich selbst jedermann zum Knecht gemacht, damit ich m\u00f6glichst viele gewinne. Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne. Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich wie einer unter dem Gesetz geworden \u2013 obwohl ich selbst nicht unter dem Gesetz bin \u2013, damit ich die, die unter dem Gesetz sind, gewinne. Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich wie einer ohne Gesetz geworden \u2013 obwohl ich doch nicht ohne Gesetz [w\u00f6rtlich: gesetzlos] bin vor Gott, sondern bin in dem Gesetz Christi \u2013, damit ich die, die ohne Gesetz sind, gewinne.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Paulus ist nicht \u201eunter dem Gesetz\u201c. Das h\u00e4lt ihn aber nicht davon ab, wie ein Jude zu handeln, als einer, der unter dem Gesetz ist, damit keine unn\u00f6tigen Anst\u00f6\u00dfe oder Hindernisse entstehen. Das erkl\u00e4rt zum Beispiel auch, warum Paulus Timotheus beschneiden lie\u00df (Apg. 16,3) oder sich im Tempel an einem Gel\u00fcbde beteiligte (Apg. 21,23-26).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Paulus ist aber keineswegs ohne jedes Gesetz oder gesetzlos. Er ist n\u00e4mlich unter dem Gesetz Christi (siehe auch Gal. 6,2). Was dieser Ausdruck genau bedeutet, ist umstritten. Ist es das Gebot der Liebe, die Lehre Jesu, das Vorbild Jesu? Oder geht es um jene Vorschriften im Gesetz, die auch unter dem neuen Bund gelten? Auf jeden Fall ist das Gesetz Christi nicht identisch mit dem Gesetz des Mose, sonst w\u00fcrde Paulus sich widersprechen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Neue Testament, mit Ausnahme der Evangelien<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Es gibt im \u00fcbrigen neuen Testament schlichtweg zu viel Material, nicht zuletzt im Hebr\u00e4erbrief. Ich beschr\u00e4nke mich auf eine einzige, aber zentral wichtige Bibelstelle, Apostelgeschichte 15. Denn hier findet eine Debatte statt, die sich explizit mit der Frage nach den Heidengl\u00e4ubigen und dem mosaischen Gesetz befasst:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Und einige kamen herab von Jud\u00e4a und lehrten die Br\u00fcder: Wenn ihr euch nicht beschneiden lasst nach der Ordnung des Mose, k\u00f6nnt ihr nicht selig werden. (Apg. 15,1)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Da traten einige von der Partei der Pharis\u00e4er auf, die gl\u00e4ubig geworden waren, und sprachen: Man muss sie beschneiden und ihnen gebieten, das Gesetz des Mose zu halten. (Apg. 15,5)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Petrus reagiert darauf:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Warum versucht ihr denn nun Gott dadurch, dass ihr ein Joch auf den Nacken der J\u00fcnger legt, das weder unsre V\u00e4ter noch wir haben tragen k\u00f6nnen? (Apg. 15,10)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Diese Debatte endet mit der Entscheidung, dass die Heiden das Gesetz des Mose nicht halten m\u00fcssen, eine Entscheidung, die in Briefform festgehalten wurde:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Denn es gef\u00e4llt dem Heiligen Geist und uns, euch weiter keine Last aufzuerlegen als nur diese notwendigen Dinge: dass ihr euch enthaltet vom G\u00f6tzenopfer und vom Blut und vom Erstickten und von Unzucht. Wenn ihr euch davor bewahrt, tut ihr recht. Lebt wohl! (Apg. 15,28-29; damit ist sicher nicht gemeint, dass jede andere Art von Laster erlaubt ist; Paulus versteht diese Freiheit vom Gesetz nicht als Freibrief f\u00fcr Z\u00fcgellosigkeit)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Was auch immer der Grund f\u00fcr die erw\u00e4hnten Ausnahmen ist (m\u00f6glicherweise geht es um G\u00f6tzendienst und Unmoral, aus j\u00fcdischer Sicht die gr\u00f6bsten \u00dcbeltaten der Heiden; so Witherington 2009:89-101), die Entscheidung ist klar. Diese Last wurde uns nicht aufgeb\u00fcrdet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Jesus und das Gesetz<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">L\u00e4sst sich das aber mit den Aussagen Jesu vereinbaren?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Diese Frage zu beantworten ist nicht ganz einfach. Jesus und seine Zuh\u00f6rer waren, anders als wir, unter dem Gesetz (Gal. 4,4!); sie lebten unter dem alten Bund. Aus diesem Grund begann ich mit Paulus, weil er uns einen ausgereiften Blick auf das Gesetz im Lichte des neuen Bundes vermittelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Paulus lebte nach Ostern und nach der Kreuzigung (so wie wir); Jesus lebte vor Ostern. Das erkl\u00e4rt eine Aussage wie diese:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Auf dem Stuhl des Mose sitzen die Schriftgelehrten und Pharis\u00e4er. Alles nun, was sie euch sagen, das tut und haltet; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht handeln; denn sie sagen&#8217;s zwar, tun&#8217;s aber nicht. Sie binden schwere und unertr\u00e4gliche B\u00fcrden und legen sie den Menschen auf die Schultern; aber sie selbst wollen keinen Finger daf\u00fcr kr\u00fcmmen. (Mt. 23,2-4)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Tut, was die Schriftgelehrten sagen, nicht, was sie tun. Jesus gibt daf\u00fcr eine doppelte Begr\u00fcndung, zun\u00e4chst in Form einer einfachen Aussage (\u201esie sagen&#8217;s zwar, tun&#8217;s aber nicht\u201c), dann im Wesentlichen die gleiche Idee, aber bildhaft und mit gr\u00f6\u00dferer emotionaler Ladung. Sollten wir auch tun, was die Pharis\u00e4er lehrten?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Nein. Diese Rede findet im Rahmen des alten Bundes statt. Au\u00dferdem ist der Kontext ein Streitgespr\u00e4ch, nicht eine Abhandlung dar\u00fcber, wie mit dem Gesetz umzugehen ist. Das Gesetz ist nicht das eigentliche Thema. Matth\u00e4us 23 ist ein Angriff auf die religi\u00f6sen Lehrer, voll \u00dcbertreibung, Ironie und Sarkasmus: Was sie sagen, ist gar nicht so schlecht (obwohl Jesus ja l\u00e4ngst nicht in allem mit ihren Aussagen einverstanden ist); aber was sie tun&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Anderswo geht Jesus ebenfalls von den mosaischen Vorschriften und Br\u00e4uchen aus, auch wenn diese unter dem neuen Bund nicht mehr zutreffen und zum Teil nach der Zerst\u00f6rung des Tempels gar nicht mehr eingehalten werden k\u00f6nnen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Darum: wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dort kommt dir in den Sinn, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass dort vor dem Altar deine Gabe und geh zuerst hin und vers\u00f6hne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe. (Mt. 5,23-24)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Jesus setzt hier Tempel und Opfersystem voraus, obwohl er wusste, dass der Tempel nicht mehr lange stehen w\u00fcrde (Mt. 24). \u00c4hnlich verh\u00e4lt sich Jesus an anderen Stellen, zum Beispiel, wenn es um die Zehnten geht (Lk. 11,42), oder wenn er dem reichen J\u00fcngling aus den zehn Geboten zitiert (Lk. 18,21-25).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Manchmal verh\u00e4lt sich Jesus aber anders. Wenn es in Markus 7,14-23 um die Speisegesetze geht, sagt er:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Es gibt nichts, was von au\u00dfen in den Menschen hineingeht, das ihn unrein machen k\u00f6nnte; sondern was aus dem Menschen herauskommt, das ist&#8217;s, was den Menschen unrein macht. (Mk. 7,15)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Dieses Prinzip f\u00fchrt in letzter Konsequenz zu der Schlussfolgerung, dass dieser Teil des Gesetzes nicht l\u00e4nger gilt. Gleichzeitig verurteilt Jesus aber eine Reihe von S\u00fcnden, die im Gesetz ebenfalls verurteilt werden:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Und er sprach: Was aus dem Menschen herauskommt, das macht den Menschen unrein; denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen heraus b\u00f6se Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Missgunst, L\u00e4sterung, Hochmut, Unvernunft. Alle diese b\u00f6sen Dinge kommen von innen heraus und machen den Menschen unrein. (Mk. 7,20-23)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Wie sollten jetzt wir, die nach Ostern leben, seine Worte zum Gesetz verstehen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es gibt eine Bibelstelle, wo Jesus das Thema Gesetz ausf\u00fchrlich behandelt: Matth\u00e4us 5. Wie sich herausstellt, sind seine Anforderungen wesentlich h\u00f6her als die des Gesetzes. Wenn es zum Beispiel um Mord oder Ehebruch geht, z\u00e4hlen schon unsere Gedanken oder die innere Einstellung zum N\u00e4chsten als \u00dcbertretung, nicht nur der tats\u00e4chliche Akt. Es geht Jesus um die eigentliche Absicht des Gesetzes. Wenn er \u201cAuge um Auge\u201c ersetzt mit \u201edie andere Backe darbieten\u201c (Mt. 5,38-39), k\u00f6nnte man denken, er schafft das eine ab und ersetzt es mit Neuem. Das ist aber nicht der Fall.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Auge um Auge setzt der Rache eine Grenze. Das war zur Zeit des Mose ein Fortschritt. Es geht aber l\u00e4ngst nicht weit genug. Jesus baut diesem ersten Schritt auf und f\u00fchrt ihn zur Vollendung. Wenn wir Auge um Auge praktizieren, erf\u00fcllen wir den Buchstaben des Gesetzes, aber nicht Gottes eigentliche Absicht mit diesem Gebot.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Damit wird klar, dass das Gesetz des Mose nicht als vollst\u00e4ndige und endg\u00fcltige Darstellung der Ma\u00dfst\u00e4be Gottes gedacht war. Dieser Ma\u00dfstab ist\u2026 Jesus!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Gesetz als Typus f\u00fcr Jesus<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Jetzt kommen wir zum Kern der Sache. Jesus erf\u00fcllt das Gesetz, nicht in dem Sinne, dass er die Vorschriften f\u00fcr uns einh\u00e4lt, sondern in dem Sinne, dass er die wahre Bedeutung und den eigentlichen Sinn des Gesetzes offenbart.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzul\u00f6sen; ich bin nicht gekommen aufzul\u00f6sen, sondern zu erf\u00fcllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein T\u00fcpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten aufl\u00f6st und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste hei\u00dfen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird gro\u00df hei\u00dfen im Himmelreich. Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharis\u00e4er, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. (Mt. 5, 17-20)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Man k\u00f6nnte sagen: Jesus <em>ist<\/em> das Gesetz. Er verk\u00f6rpert es und zeigt so auf, wie ein menschliches Wesen sein sollte. Er bringt \u2013 und ist \u2013 die wahre und verbindliche Erl\u00e4uterung des Gesetzes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Anders gesagt, das Gesetz ist ein Typus oder ein Schatten, dessen Antitypus oder Wirklichkeit Jesus ist. Das f\u00fchrt uns zur\u00fcck zu Paulus: Christus ist das Ende des Gesetzes, sein <em>telos<\/em> (Gr.) oder Endziel (R\u00f6m. 10,4).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es gibt einen Grund f\u00fcr die Gebote des Gesetzes. Warum sind manche Dinge richtig oder falsch? Der eigentliche Grund findet sich in Gottes Wesen und Charakter. Das Gesetz des Mose vermittelt ein erstes Bild davon, was das hei\u00dft. Jesus f\u00fchrte dieses Bild zur Vollendung \u2013 eine Vollendung, die auf den ersten Blick wie ein Widerspruch aussehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wir k\u00f6nnen es uns auch so vorstellen (siehe Bild). Das Gesetz z\u00e4hlt 613 Gebote. (Nebenbei erw\u00e4hnt, das ist eigentlich wenig; damit kann man unm\u00f6glich jede Situation abdecken.) Diese 613 Gebote ergeben sich aus den zehn Geboten; sie zeigen im Detail, was die zehn Gebote beinhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die zehn Gebote wiederum ergeben sich aus den zwei gro\u00dfen Geboten der Liebe. Als Jesus nach dem wichtigsten Gebot gefragt wurde, war seine Antwort: Liebe Gott und liebe deinen N\u00e4chsten. Denn: \u201eIn diesen beiden Geboten h\u00e4ngt das ganze Gesetz und die Propheten\u201c (Mt. 22,40). Wie Paulus sagt: \u201eDenn das ganze Gesetz ist in einem Wort erf\u00fcllt, in dem: \u201aLiebe deinen N\u00e4chsten wie dich selbst!\u2018\u201c (Gal. 5,14).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die zehn Gebote bilden diese zweifache Liebe in ihrer Struktur ab: Die ersten vier befassen sich mit unserer Beziehung zu Gott, die anderen mit unserer Beziehung zum N\u00e4chsten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das ganze Gesetz l\u00e4sst sich somit auf die Liebe zur\u00fcckf\u00fchren. Das sollte eigentlich keine gro\u00dfe \u00dcberraschung sein, weil die Liebe das Wesen Gottes ist. Und Jesus ist die wesentliche Offenbarung Gottes und somit auch der ultimative Ma\u00dfstab f\u00fcr richtig und falsch. Das alttestamentliche Gesetz vermittelt uns, wenn auch unvollst\u00e4ndig, ein Bild dieser Gerechtigkeit Gottes (und somit ein Bild Jesu). Es ist der Versuch, die Gerechtigkeit Gottes f\u00fcr die damalige Zeit, f\u00fcr die damaligen Umst\u00e4nde, f\u00fcr einen bestimmten Abschnitt der Heilsgeschichte und f\u00fcr ein ganz bestimmtes Volk in Worte zu fassen. Das l\u00e4sst ahnen, dass eine \u00dcbertragung auf eine andere Phase der Heilsgeschichte, auf eine weitaus kompliziertere Gesellschaft und auf Menschen, f\u00fcr die Staat, Volksgemeinschaft und religi\u00f6se Gemeinschaft \u2013&nbsp; anders als f\u00fcr Israel \u2013 nicht identisch sind, alles andere als einfach sein wird. Dazu in der n\u00e4chsten Ausgabe mehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Christen leben nicht unter diesem Gesetz (verstanden als Vorschriftensammlung und Gesetzgebung). Sie sind aber sehr wohl berufen zu einem Leben der Liebe und der Gerechtigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Da kann das Gesetz (als Schrift) helfen. Denn das neue Leben durch den Geist Gottes in uns braucht Weisung, damit wir wissen, wie Gerechtigkeit und Liebe aussehen. Diese Weisung findet sich in den B\u00fcchern des Alten und Neuen Testaments \u2013 auch im Gesetz des Mose.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Mir gef\u00e4llt, wie John Walton und Andrew Hill (2004:117) diesen Sachverhalt zum Ausdruck bringen: Das Gesetz ist \u201eOffenbarung, nicht Gesetzgebung\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das Gesetz als Offenbarung hat uns viel zu bieten. Aber wie funktioniert das?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Fortsetzung folgt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturangaben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Deutsche Bibelgesellschaft (1984),<em> Die Bibel nach der \u00dcbersetzung Martin Luthers<\/em> (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">John H. Walton &amp; Andrew E. Hill (2004), <em><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/0310238269\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=sbsdeutschlan-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=0310238269&amp;linkId=45a1178a01a1d4dbd881df67608a3999\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Old Testament Today: A Journey from Original Meaning to Contemporary Significance<\/a> <\/em>(Grand Rapids, MI: Zondervan)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ben Witherington III (2009), <em><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/1602581967\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=sbsdeutschlan-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=1602581967&amp;linkId=020f0fb857e72a305e4866b9db95a439\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">What\u2019s in the Word: Rethinking the Socio-Rhetorical Character of the New Testament<\/a><\/em> (Waco, TX: Baylor University Press)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Disclosure of Material Connection: Some of the links in the post above are \u201caffiliate links.\u201d This means if you click on the link and purchase the item, I will receive an affiliate commission.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wenn du \u00fcber diese Links etwas kaufst, hilfst du mir, die Kosten f\u00fcr Create a Learning Site abzudecken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was machen wir mit den Gesetzen und Vorschriften im Alten Testament? Vor kurzem war ich eingeladen, eine Woche zum Thema Thora, den ersten f\u00fcnf B\u00fcchern der Bibel, zu unterrichten. Das gab mir Gelegenheit, mich wieder mit dieser Frage zu befassen. 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