{"id":1401,"date":"2017-10-05T10:12:52","date_gmt":"2017-10-05T08:12:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=1401"},"modified":"2024-08-07T12:38:12","modified_gmt":"2024-08-07T10:38:12","slug":"cals42","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2017\/10\/cals42\/","title":{"rendered":"Denken \u00fcber Denken"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"\">Es gibt unter Christen gro\u00dfe Meinungsunterschiede. Die Bibel wird zum Teil sehr unterschiedlich ausgelegt. Wieso eigentlich? Hat das etwas mit der Bibel zu tun? Oder sind wir Menschen das Problem? Beides spielt eine Rolle.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><span style=\"color: #993300;\">Diesen Brief gibt es in Englisch auch als <a href=\"https:\/\/youtu.be\/Y4_MOesfK-Y\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">VIDEO PODCAST<\/a> und als <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/CALS42Thinking\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">AUDIO PODCAST<\/a>.<\/span><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Bibel<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Die ersterw\u00e4hnte M\u00f6glichkeit ist nicht das Thema dieser Ausgabe, deswegen nur kurz. Wenn die Bibel eine klare Anleitung oder Gebrauchsanweisung f\u00fcr das Leben als Mensch und f\u00fcr den christlichen Glauben sein sollte, h\u00e4tte sie ihr Ziel nicht erf\u00fcllt. Wahrscheinlicher ist, dass Gott etwas anderes im Sinn hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Damit ist nicht gesagt, dass die Bibel kein Leitfaden f\u00fcr Glauben und Leben ist, sondern nur, dass sie diesen Zweck nicht auf einfache Art und Weise erf\u00fcllt. Ein Teil des Problems ist die Bibel selbst; sie ist kein einfaches Buch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Trotzdem: In Anbetracht der Tatsache, dass \u00fcber dieses Buch schon seit 2000 Jahren intensiv nachgedacht wird, warum gibt es so viele Fragen, \u00fcber die wir uns nicht einig werden? Das hat vor allem auch mit uns zu tun.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wir<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich lasse Faktoren au\u00dfer Betracht, die mit Unwillen oder Ablehnung von unerw\u00fcnschten Ideen zu tun haben. Ich nehme das Beste an. Auch aufrichtige und gut informierte Christen, die Gott und die Wahrheit lieben, sind sich oft genug nicht einig. Wie kommt es dazu?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die harte Wahrheit ist: Wir sind nicht so gut im Denken, wie wir denken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">In dieser Ausgabe fasse ich manches zusammen, was \u00fcber das menschliche Denken in den letzten Jahrzehnten entdeckt wurde, wie dargelegt im Buch von Daniel Kahneman, <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3328100342\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=sbsdeutschlan-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=3328100342&amp;linkId=da1f6c0cb619e036755f5d6942f8d41d\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schnelles Denken, langsames Denken<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zwei Systeme<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Kahneman argumentiert, dass in unserem Verstand zwei Systeme aktiv sind. System 1 ist schnell und fast automatisch. Auf Grund von Erfahrung erkennt es Muster und nimmt \u00c4hnlichkeiten wahr. Es schl\u00e4gt Assoziationen vor (<em>dies<\/em> erinnert mich an <em>das<\/em>). Es bestimmt, was Ursache und was Wirkung ist. Es vermittelt uns so ein Bild und eventuell eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr das, was gerade um uns herum stattfindet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Dieses Bild ist immer schl\u00fcssig, aber nicht immer korrekt oder genau. System 1 vermittelt ein zusammenh\u00e4ngendes Bild der Lage, das ist die gute Nachricht. Es zieht dabei oft voreilige Schl\u00fcsse, und das ist die schlechte Nachricht. Anders ausgedr\u00fcckt: \u201eSystem 1 geht \u00fcber die Tatsachen hinaus und erstellt ein umfassendes Bild auf der Grundlage minimaler Belege (Kahneman 2011:114).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">System 1 schlie\u00dft unsere Intuition mit ein. Wir wissen, dass etwas richtig oder falsch ist, bevor wir uns eine Begr\u00fcndung daf\u00fcr \u00fcberlegt haben:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">2 + 2 = 5<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wahrscheinlich musstest du nicht dar\u00fcber nachdenken; du erkanntest sofort, dass diese Aussage falsch ist. Was aber ist die Quadratwurzel von 900? Das ist schwieriger. Dar\u00fcber musst du wahrscheinlich nachdenken. Jetzt ist System 2 aktiv geworden. (Die Antwort ist \u00fcbrigens 30.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">System 2 ist langsam und \u00fcberlegt. Es arbeitet viel gr\u00fcndlicher als System 1 und beherrscht Analyse und Logik wesentlich besser. Es ist aber auch faul. Die meiste Zeit l\u00e4sst es System 1 f\u00fcr sich arbeiten. Wenn System 2 aktiv wird, empfinden wir das als harte Arbeit; es braucht viel Energie, auf diese Weise zu denken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wenden wir das auf das Bibellesen an. Normalerweise akzeptieren wir beim Lesen, ohne dabei nachzudenken, die Vorschl\u00e4ge, die System 1 \u00fcber die Bedeutung von W\u00f6rtern und S\u00e4tzen macht. So zu lesen ist leicht und macht Spa\u00df. Wir bleiben im Rahmen der \u00dcberzeugungen und Auslegungen, die wir in der Vergangenheit aufgenommen haben, ebenfalls ohne dabei nachzudenken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es macht Sinn, die meiste Zeit so zu lesen; wir w\u00fcrden mit keinem Buch weit kommen, wenn wir uns \u00fcber die Bedeutung jedes Wortes Gedanken machen w\u00fcrden. Erst wenn wir etwas Unerwartetem oder f\u00fcr unser Empfinden Unstimmigem begegnen, halten wir an und denken nach. Jetzt ist System 2 aufgewacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">System 2 wird auch aktiv, wenn wir mit einer anderen Ansicht konfrontiert werden. In diesem Fall ist unsere erste, fast automatische Reaktion die Verteidigung, nicht das Forschen nach Wahrheit. Wir suchen Gr\u00fcnde, weshalb unsere Sicht richtig und die andere falsch ist. Alles Weitere w\u00fcrde noch mehr Energie brauchen, und System 2 bevorzugt den leichtesten Weg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">In den Eigenarten dieser beiden Denksysteme liegt die Wurzel vieler Fehler und Schw\u00e4chen in unseren Denkprozessen. System 1 hat oft recht, neigt aber zu typischen Verzerrungen und Vereinfachungen. Auch System 2 hat seine Schwachstellen. Im Folgenden schauen wir uns mehrere Beispiele an.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-image-1404 size-medium wp-block-image aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/cals-42-bulb-40701_1280.png?resize=300%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1404\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/cals-42-bulb-40701_1280.png?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/cals-42-bulb-40701_1280.png?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/cals-42-bulb-40701_1280.png?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/cals-42-bulb-40701_1280.png?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/cals-42-bulb-40701_1280.png?w=1280&amp;ssl=1 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">System 1<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Systematische Fehler<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Wir suchen nach Best\u00e4tigung. <\/strong>Wir konzentrieren uns auf die Bibelstellen, die unsere Ansichten best\u00e4tigen, und \u00fcbersehen diejenige, die zu unseren \u00dcberzeugungen im Widerspruch stehen. F\u00fcr viele Streitfragen gibt es feste Beweisverse f\u00fcr die eine oder die andere Ansicht. Diese sogenannte deduktive Vorgehensweise sollte SBS-Absolventen gut bekannt sein. Unsere Standardeinstellung besteht darin, f\u00fcr unsere vorgefassten Meinungen Belege zu suchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es handelt sich aber nicht um ein Problem, das sich auf die Bibelauslegung beschr\u00e4nkt. Auf Englisch nennt man dieses Ph\u00e4nomen <em>confirmation bias<\/em>. Wenn wir uns mit einer Behauptung oder mit einer Hypothese befassen, \u00fcberlegen wir, welche Belege und Informationen diese Behauptung best\u00e4tigen. Wir fragen uns nicht, welche Informationen und Argumente gegen sie sprechen w\u00fcrden. Je st\u00e4rker wir uns emotional mit einer Idee identifizieren, desto schwerer f\u00e4llt es uns, Beweismaterial, das gegen diese Idee spricht, fair zu beurteilen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Wir beantworten eine einfachere Frage.<\/strong> Wenn System 1 auf eine Frage keine schnelle Antwort findet, \u00fcberlegt es sich eine einfachere Frage. Diese Vorgehensweise ergibt Sinn, wenn eine ungenaue Einsch\u00e4tzung ausreicht, was im Alltag oft der Fall ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">In der Bibelauslegung sieht das folgenderma\u00dfen aus. Ob eine Auslegung richtig oder falsch ist, ist eine schwierige Frage. Oft beantworten wir unbewusst eine einfachere Frage: Gef\u00e4llt mir diese Auslegung? Passt diese Auslegung zu dem, was ich bis jetzt geh\u00f6rt habe oder wei\u00df? Entspricht sie der Meinung von Menschen, denen ich vertraue? Klingt diese Auslegung biblisch (was auch immer das bedeuten mag)?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Verankerung.<\/strong> Die erste Antwort, die erste Erkl\u00e4rung, die wir h\u00f6ren oder lesen, ist wie ein Anker. Sie hat einen \u00fcberproportionalen Einfluss auf unsere Entscheidung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">In Experimenten zeigt sich, dass eine willk\u00fcrliche Zahl, die nichts mit der eigentlichen Frage zu tun hat, trotzdem gro\u00dfen Einfluss auf die Sch\u00e4tzungen von Teilnehmern aus\u00fcbt. In einem Fall wurden Teilnehmer entweder mit der Zahl 10 oder mit der Zahl 65 konfrontiert. Anschlie\u00dfend wurden sie um eine Sch\u00e4tzung gebeten, wieviel Prozent der Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen sich in Afrika befinden. Die durchschnittliche Antwort f\u00fcr Gruppe \u201e10\u201c war 25 %, die f\u00fcr Gruppe \u201e65\u201c war 45 % (Kahneman 2011:119). Obwohl in diesem Fall die Zahlen (10 und 65) gar keinen Bezug zum Thema hatten, beeinflussten sie die Antworten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Dieses Ph\u00e4nomen der Verankerung ist ein guter Grund, immer zuerst den Text selbst zu studieren, bevor man zu einem Kommentar greift.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Wir ignorieren Mehrdeutigkeit.<\/strong> System 1 hat als Aufgabe, sich auf Grund der zur Verf\u00fcgung stehenden Daten ein Bild der Lage zu machen, das einen Sinn ergibt. Es werden dabei eventuelle Mehrdeutigkeiten und Unsicherheiten so weit \u2013 und so lange \u2013 wie m\u00f6glich ignoriert. Wie Kahneman (<em>ibid<\/em>.:114) es ausdr\u00fcckt: Wir ziehen Sicherheit gegen\u00fcber Zweifeln vor. Daraus ergibt sich, dass wir uns der Schwachstellen unserer Auslegung oft nicht bewusst werden. Diese Tendenz f\u00fchrt zu <strong>\u00fcberm\u00e4\u00dfiger Sicherheit<\/strong> (dazu gleich noch mehr).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>WYSIATI: What You See Is All There Is<\/strong> (was du siehst, ist alles, was es gibt; <em>ibid<\/em>.:85). Anders als System 2 zieht System 1 keine Alternativen in Betracht und bemerkt es nicht, wenn wichtige Informationen fehlen, selbst dann nicht, wenn diese f\u00fcr eine zuverl\u00e4ssige Schlussfolgerung wesentlich w\u00e4ren. System 1 geht schlichtweg davon aus, dass die Informationen, \u00fcber die es verf\u00fcgt, vollst\u00e4ndig sind und ausreichen. Alles, was unbekannt ist, wird als nicht relevant betrachtet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es ist leicht nachvollziehbar, dass die Auslegung auf Grund dieser Annahme in die Irre gehen kann und dass Interpreten, die mit begrenzten und jeweils verschiedenen Datasets arbeiten, zu v\u00f6llig unterschiedlichen Ergebnissen kommen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Die Illusion des Verstehens.<\/strong> Es ist f\u00fcr System 1 fast unm\u00f6glich, keine Erkl\u00e4rung zu geben. System 1 lebt davon, in den Daten irgendeinen Sinn zu erkennen. \u201eSinn\u201c ist f\u00fcr System 1 dann gegeben, wenn die Erkl\u00e4rung Zusammenhang zeigt: Die Geschichte klingt gut. System 1 fragt nicht, ob das vorgeschlagene Verst\u00e4ndnis richtig ist (eine Frage, die sich viel schwerer beantworten l\u00e4sst). So ergibt sich die Illusion des Verstehens. In Verbindung mit dem vorherigen Denkfehler (WYSIATI) macht System 1 es uns schwer, im Verstehen echte Fortschritte zu machen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">F\u00fcr eine gute Geschichte ist die Stimmigkeit der Informationen wesentlich, nicht ihre Vollst\u00e4ndigkeit. St\u00e4rker noch, es stellt sich heraus, dass es einem leichter f\u00e4llt, alles was man wei\u00df in ein schl\u00fcssiges Modell einzuordnen, wenn man wenig wei\u00df. (<em>Ibid<\/em>.:87)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wie zuversichtlich Menschen in ihren \u00dcberzeugungen sind, h\u00e4ngt aber haupts\u00e4chlich von der Qualit\u00e4t der Geschichte ab, die sie \u00fcber das, was sie sehen, erz\u00e4hlen k\u00f6nnen, selbst wenn sie wenig sehen. Wir unterlassen es oft, die M\u00f6glichkeit in Betracht zu ziehen, dass f\u00fcr unsere Entscheidung wesentliche Belege fehlen \u2013 was wir sehen, ist alles, was es gibt. (<em>Ibid<\/em>.:87)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Konsequenzen bei der Bibelauslegung sind offensichtlich. Es f\u00e4llt uns schwer, das Fehlen von Informationen zu erkennen, und wir tendieren dazu, unsere Auslegung als richtig einzustufen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>\u00dcberm\u00e4\u00dfige Sicherheit<\/strong>, ein zu gro\u00dfes Vertrauen in unsere Auslegung. System 1 kommt es darauf an, dass die Erkl\u00e4rung Sinn ergibt. Je weniger wir \u00fcber etwas wissen, desto leichter ist es, eine Geschichte zu gestalten, die f\u00fcr alle Einzelheiten Platz hat. Und desto sicherer sind wir uns \u00fcber das, was wir zu wissen meinen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Der affektive (gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfige) Denkfehler.<\/strong> Wir entscheiden h\u00e4ufig dar\u00fcber, was wahr ist, auf Grund dessen, ob es uns gef\u00e4llt oder nicht. Was uns gef\u00e4llt, f\u00fchlt sich richtig an. Wir beantworten also eine einfachere Frage als die, die eigentlich gestellt wurde. Wir wissen nicht, was wahr oder richtig ist, wir wissen aber, welche Antwort uns besser gef\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Dazu kommt, dass unsere Akzeptanz von Ideen stark davon bestimmt wird, ob wir die Person, die sie bef\u00fcrwortet, m\u00f6gen oder nicht. Es handelt sich um ein aus der Politik wohlbekanntes Ph\u00e4nomen. Was unsere Partei oder unser Kandidat vorschl\u00e4gt, \u00fcbernehmen wir meist unkritisch; was die Gegenpartei vorschl\u00e4gt, lehnen wir gleicherma\u00dfen unkritisch ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die gleiche Befangenheit zeigt sich in der Theologie und in der Bibelauslegung. Wenn du N.T. Wright magst, \u00fcbernimmst du leicht eine Auslegung von ihm, die nicht stichhaltig ist. Wenn du Calvin nicht magst, lehnst du wom\u00f6glich Auslegungen und Ideen ab, f\u00fcr die eigentlich viel spricht, nur weil sie vermeintlich calvinistisch sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Bezeichnung f\u00fcr diese Art von Befangenheit ist der <strong>Heiligenschein-Effekt<\/strong>. Wenn wir eine Person oder eine Str\u00f6mung positiv bewerten, tendieren wir dazu, ihre Ideen unkritisch zu \u00fcbernehmen. In Wirklichkeit sind sowohl \u201eCalvin hat es gesagt, deswegen glaube ich es\u201c als auch \u201eCalvin hat es gesagt, deswegen bin ich dagegen\u201c schlechte Ma\u00dfst\u00e4be. Und falls Calvin dich kalt l\u00e4sst: Du kannst jeden anderen Namen au\u00dfer Jesus eintragen, die Aussage bleibt wahr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Eine weitere Auswirkung dieses Denkfehlers: Da wir die Bibel positiv bewerten, hat durch diesen Heiligenschein-Effekt jeder Standpunkt, der von sich behauptet \u201ebiblisch\u201c zu sein, schon einen Fu\u00df in der T\u00fcr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Wiederholung<\/strong> erh\u00f6ht unsere Bereitschaft, eine Behauptung oder Auslegung als wahr anzunehmen, egal was ihre Substanz ist: Was vertraut klingt, f\u00fchlt sich wahr an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Kognitive Leichtigkeit.<\/strong> Was leicht verst\u00e4ndlich klingt, f\u00fchlt sich wahr an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Unbegr\u00fcndete Mustererkennung. <\/strong>Unser Gehirn ist darauf angelegt, Muster zu erkennen \u2013&nbsp; auch dann, wenn sie nicht da sind, sondern auf Fantasie beruhen. So sind wir in der Lage, in Wolken Gestalten zu erkennen. Das ist nett und harmlos. Wenn wir aber in der Bibel unberechtigt Muster erkennen (z.B. dass Menschen in Sprachen reden, wenn der Heilige Geist kommt, oder wie Frauen im Altertum und somit auch in biblischen Texten behandelt wurden), ist das nicht harmlos. Nur, weil etwas mehrmals in der Bibel beschrieben steht, ist es nicht unbedingt richtig oder gar geboten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">L\u00f6sungen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Diese Denkfehler lassen sich nicht leicht \u00fcberwinden, weil sie tief in der Wirkungsweise unseres Gehirns verankert sind. Voreilig Schl\u00fcsse ziehen ist vor allem eine Frage der Wirtschaftlichkeit: Es geht schnell und spart Zeit und Anstrengung. Meistens ist das Ergebnis ausreichend; wozu mehr investieren? In der Bibelauslegung ist es allerdings nicht hilfreich voreilig Schl\u00fcsse zu ziehen. Wie k\u00f6nnen wir es hier besser machen?<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">Nimm dich vor allem in acht vor <em>confirmation bias<\/em>, das Suchen nach Best\u00e4tigung. Frage: Was spricht gegen einen bestimmten Gesichtspunkt? Warum tendiere ich zu dieser Auslegung (ist es, weil sie leicht verst\u00e4ndlich ist, oder vertraut, oder weil sie mir gef\u00e4llt, oder weil die Menschen in meinem Umfeld es so sehen?)?<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Ziehe bewusst Alternativen in Betracht: Wie k\u00f6nnte man diese Aussage anders verstehen?<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Ziehe andere zur Rate, zum Beispiel in Form von Kommentaren oder anderen Referenzwerken. Setze dich mit anderen Auffassungen auseinander.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Wenn jemand auf Facebook etwas postet, mit dem du nicht einverstanden bist, k\u00fcndige dann die Freundschaft nicht (du hast schon genug <em>confirmation bias<\/em>).<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Stelle Fragen.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Was ist unklar oder mehrdeutig?<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Welche Informationen fehlen dir? Was k\u00f6nnte sonst noch relevant sein? Was wei\u00dft du nicht?<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Lerne, mit offenen Fragen zu leben, statt eine Entscheidung zu forcieren.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Nimm deine Intuition ernst und hinterfrage sie.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201cBiblisch\u201d?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich schlie\u00dfe mit einem weiteren Beispiel aus Kahnemans Buch:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">\u201eWie viele Tiere jeder Art nahm Mose mit sich in die Arche?\u201c Die Zahl der Menschen, die bemerken, was mit dieser Frage nicht stimmt, ist so klein, dass man von der \u201eMose-T\u00e4uschung\u201c spricht (<em>ibid<\/em>.:73).<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Hast du den Fehler gesehen? Nicht viele Menschen w\u00fcrden sich t\u00e4uschen lassen, wenn die Frage lauten w\u00fcrde: Wie viele Tiere jeder Art nahm Donald Trump mit sich in die Arche? Durch die Verbindung von biblischen Konzepten und Namen, die irgendwie schon zusammengeh\u00f6ren, \u00fcbersieht man, was nicht stimmt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">In diesem Beispiel handelt es sich um einen einfachen Fehler, um eine Tatsache. Es ist wesentlich schwieriger, Fehler in einer Textauslegung zu finden, besonders wenn verwandte biblische Konzepte, zus\u00e4tzliche Bibelstellen, Hintergrundinformationen und theologische \u00dcberlegungen mit von der Partie sind. Es klingt ja biblisch, kann die Auslegung also falsch sein?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Antwort lautet selbstverst\u00e4ndlich ja.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Attribution<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Dennis Jarver, Deep in Thought\u2026 <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/archer10\/11713640484\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.flickr.com\/photos\/archer10\/11713640484<\/a> (<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/2.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">CC BY-SA 2.0<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Lightbulb: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/birne-licht-idee-strom-gl%C3%BChlampen-40701\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/pixabay.com\/de\/birne-licht-idee-strom-gl%C3%BChlampen-40701\/<\/a> (CC0)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturangaben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Daniel Kahneman (2011), <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/0141033576\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=sbsdeutschlan-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=0141033576&amp;linkId=f7fa7f1e76ce941e5d6b65059ceb7339\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Thinking, Fast and Slow<\/a> (New York: Farrar, Straus and Giroux)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><em>Ibid<\/em>. (2016), <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3328100342\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=sbsdeutschlan-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=3328100342&amp;linkId=da1f6c0cb619e036755f5d6942f8d41d\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schnelles Denken, langsames Denken<\/a> (M\u00fcnchen: Penguin Verlag)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Disclosure of Material Connection: Some of the links in the post above are \u201caffiliate links.\u201d This means if you click on the link and purchase the item, I will receive an affiliate commission.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wenn du \u00fcber diese Links etwas kaufst, hilfst du mir, die Kosten f\u00fcr Create a Learning Site abzudecken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 36px; left: 439px;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 20px; left: 439px;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 1961px; left: 517px;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 36px; left: 439px;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 2240px; left: 517px;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c  no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 2240px; left: 517px;\">Merken<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt unter Christen gro\u00dfe Meinungsunterschiede. Die Bibel wird zum Teil sehr unterschiedlich ausgelegt. Wieso eigentlich? Hat das etwas mit der Bibel zu tun? Oder sind wir Menschen das Problem? Beides spielt eine Rolle. Diesen Brief gibt es in Englisch auch als VIDEO PODCAST und als AUDIO PODCAST. 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