{"id":1268,"date":"2017-05-04T08:11:50","date_gmt":"2017-05-04T06:11:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=1268"},"modified":"2024-08-07T14:10:58","modified_gmt":"2024-08-07T12:10:58","slug":"cals37","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2017\/05\/cals37\/","title":{"rendered":"Luther und die Psalmen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"\">Weit verbreitet ist eine Theologie, die sagt, Krankheit und andere Formen von Leid h\u00e4tten in Christus kein Existenzrecht. St\u00e4rker noch: F\u00fcr diejenigen, die \u201eim Glauben\u201c die Existenz von Leiden verneinen, h\u00f6rt Leiden auf zu existieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><span style=\"color: #993300;\"><em>Bild: Eole Wind (2006), Ange de Martyrs, https:\/\/www.flickr.com\/photos\/eole\/295823987\/, CC BY-NC-SA 2.0 <\/em><\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><span style=\"color: #993300;\"><em>Diesen Brief gibt es in Englisch auch als<\/em> <a style=\"color: #993300;\" href=\"https:\/\/youtu.be\/xThLh5mls-0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">VIDEO PODCAST<\/a> <em>und <\/em><\/span><a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/CALS37LutherLamentPsalms_201703\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #993300;\">AUDIO<\/span> <\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wer die Wirklichkeit nicht auf diese Weise leugnet, sieht sich trotzdem mit der Frage nach dem Leiden in der Welt \u2013 und im eigenen Leben \u2013 konfrontiert. Was k\u00f6nnen wir auf diese Frage antworten? Im Kontext einer philosophischen oder theologischen Auseinandersetzung, zum Beispiel, wenn es um die Frage geht, ob Gott angesichts von so viel Leiden in der Welt \u00fcberhaupt existiert, gibt es immerhin Teilantworten auf die Frage nach dem Sinn von Leid und Ungerechtigkeit in dieser Welt. Das nennt man <em>Theodizee<\/em>. Der Begriff kommt aus dem Griechischen und hei\u00dft w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt <em>Gottes Gerechtigkeit<\/em>. Aber was, wenn die Frage gestellt wird von jemandem, der selber leidet?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Eine philosophische Antwort bringt in diesem Fall wahrscheinlich nichts. Hiob wurde von den theologischen Antworten seiner Freunde weder getr\u00f6stet noch wurde ihm geholfen. Ich wei\u00df, dass ihre Antworten schlecht waren. Aber was, wenn sie wesentlich besser gewesen w\u00e4ren? H\u00e4tte das Hiob weitergebracht? Was ihm schlie\u00dflich half, ist nicht eine Theologie des Leidens sondern eine Begegnung mit Gott.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Eine bessere Antwort als die philosophische findet sich vielleicht im Buch Psalter, genauer gesagt in den Bu\u00df- und Klagepsalmen. Diese Antwort besteht nicht aus Worten, die dem Leidenden sein Leid erkl\u00e4ren sollen. Die Antwort besteht aus Worten, die der Leidende an Gott richten kann, um so sein Herz vor ihm auszusch\u00fctten. Diese Worte aus der Bibel sind nicht zimperlich; (fast) alles ist erlaubt. Menschen, die sich in der Bibel auf diese Weise bei Gott beklagen, werden manchmal korrigiert, wie zum Beispiel bei Jeremia, aber nie bestraft. Es stellt sich heraus, dass man Gott alles sagen darf, ausgenommen \u201eNein!\u201c, wie zum Beispiel Mose in 4. Mose 4 feststellt. Gott nimmt es nicht \u00fcbel, wenn man ihm sagt, wie man empfindet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Luther und die Psalmen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\"><em>2017 ist Lutherjahr: 500 Jahre Reformation<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Und schon sind wir bei Luther. Es wird niemanden \u00fcberraschen, dass Luther ausf\u00fchrlich \u00fcber den R\u00f6merbrief und \u00fcber die Rechtfertigung durch den Glauben geschrieben hat. Das ist ja das Herzst\u00fcck der Reformation. Weniger bekannt ist: Was Luther zu den Psalmen schrieb, ist noch umfangreicher. Zu keinem Bibelbuch hat der Reformator so viel geschrieben wie zum Buch Psalter (Ngien 2015: xvii).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wieso das? Weil Luther zutiefst Pastor oder Hirte war, mehr noch als Theologe. Es ging ihm nicht nur um die richtige Theologie, sondern vor allem auch um Wohl und Heil der Menschen. Er entdeckte in den Psalmen eine richtige Schatzkammer f\u00fcr die Kirche. Hier fand Luther die Gebete der Heiligen aus der Vergangenheit. Hier werden ihre Gedanken und ihre Beziehung zu Gott sichtbar. Und das Allerwichtigste: Hier finden wir Worte, die wir verwenden k\u00f6nnen, um so mit Gott zu reden.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Der Psalter hat Gl\u00e4ubige jeder Generation mit einer unsch\u00e4tzbaren Quelle von Gebeten und Lob und mit Beispielen f\u00fcr ihren Umgang mit Gott versehen. Luther betonte:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">\u201eDaher ist Psalter das Buch aller Heiligen; und jeder, in welcher Situation er sich auch befinden mag, findet in dieser Situation Psalmen und Worte, die in seinem Fall zutreffen, die zu ihm passen, als w\u00e4ren sie nur seinetwegen dort aufgef\u00fchrt, so dass er es selber nicht besser h\u00e4tte sagen oder sich besseres h\u00e4tte w\u00fcnschen k\u00f6nnen.\u201c (Ngien 2015: xix)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Dieses Zitat stammt aus einem Buch von Dennis Ngien \u00fcber Luther und die Bu\u00dfpsalmen, das ich anl\u00e4sslich des 500. Jahrestags der Reformation lesen wollte. Das Buch war nicht, was ich erwartete:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>1. Bu\u00dfe, Klage, Bekenntnis?<\/strong> Das Buch hat als Untertitel <em>Luther and the Psalms of Lament<\/em>. Da gibt es ein \u00dcbersetzungsproblem. <em>Lament<\/em> bedeutet <em>Klage<\/em>, und Klagen gibt es viele in den Psalmen. Ngien verwendet das Wort aber oft in einem engeren Sinn als \u00dcbersetzung f\u00fcr den deutschen Begriff <em>Bu\u00dfpsalm<\/em>. <em>Bu\u00dfe<\/em> \u00fcbersetzt sich aber als <em>penance<\/em>, nicht <em>lament<\/em>. Traditionell hei\u00dfen diese Psalmen in Englisch dann auch <em>penitential psalms<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Allerdings hat man bei diesem Begriff, <em>penance<\/em>, leicht den Eindruck, dass es sich um eine freiwillige Strafe handelt, die man seiner S\u00fcnden willen auf sich nimmt, um seine S\u00fcnden so zu b\u00fc\u00dfen. Die Idee, dass wir Gott angesichts unserer Schuld irgendetwas geben k\u00f6nnten, dass wir irgendetwas zu unserer Erl\u00f6sung beitragen k\u00f6nnten, widerspricht nat\u00fcrlich zutiefst, wof\u00fcr Luther stand: Als S\u00fcnder kann ich mich nur vollst\u00e4ndig auf Gottes Gnade verlassen. Es ist deswegen nachvollziehbar, dass Ngien das Wort <em>penance<\/em> vermeiden will;<em> repentance<\/em> (Umkehr) oder <em>confession <\/em>(Bekenntnis) w\u00e4re aber zutreffender gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>2. Welche Psalmen?<\/strong> Schon im 6. Jahrhundert wurden besonders sieben Psalmen als Bu\u00dfpsalmen aufgelistet: Psalm 6, 32, 38, 51, 102, 130 und 143. Seltsamerweise behandelt Ngien nur zwei dieser Psalmen, Psalm 6 und Psalm 51. Dar\u00fcber hinaus werden Psalm 77, 90, 94 und 118 besprochen. Diese vier werden normalerweise nicht als Bu\u00dfpsalmen oder Klagepsalmen betrachtet. In seinem Buch erkl\u00e4rt Ngien zu keinem Zeitpunkt seine merkw\u00fcrdige Auswahl: Wieso diese Psalmen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich wei\u00df, dass es nicht einfach ist, Psalmen zu kategorisieren. Das hat unter anderem damit zu tun, dass offensichtliche Kategorien wie Klage, Schuldbekenntnis, Lob und Ausdr\u00fccke des Vertrauens in vielen Psalmen kombiniert werden. Ngiens Auswahl bleibt aber unverst\u00e4ndlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>3. Luthers Theologie.<\/strong> Der dritte Grund, weshalb dieses Buch meine Erwartungen nicht erf\u00fcllte, hat mit Luther zu tun. Ich war \u00fcberrascht, wie stark Luther seine Texterkl\u00e4rung von seiner Theologie bestimmen l\u00e4sst. Ich gehe davon aus, dass die Eckpunkte dieser Theologie bekannt sind: Der S\u00fcnder wird gerechtfertigt, nicht durch Werke, sondern durch Glauben allein. Zweck des Gesetzes ist es, den s\u00fcndigen Menschen zur Verzweiflung zu bringen, damit er seine absolute Hilflosigkeit erkennt.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Das rechte Thema der Theologie ist der Mensch, durch die S\u00fcnde schuldig und verurteilt, und Gott, der Rechtfertiger und Retter des s\u00fcndigen Menschen \u2026 Die ganze Schrift deutet auf dieses hin, dass Gott uns seine G\u00fcte empfiehlt und in seinem Sohn die Natur, die in S\u00fcnde und Verurteilung gefallen ist, wiederherstellt zur Gerechtigkeit und zum Leben. (Ngien 2015: 28)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">F\u00fcr Luther haben Krankheiten, Anfechtungen und Anfeindungen als Ausdruck des Zornes Gottes ebenfalls den Zweck, dass der Mensch seine absolute Hilflosigkeit erkennt. Es handelt sich um \u201eGottes fremdes Werk\u201c, das uns zur Umkehr und Erl\u00f6sung f\u00fchren soll, die \u201eGottes eigentliches Werk\u201c sind. Auch im Leben derer, die glauben, setzt sich \u201eGottes fremdes Werk\u201c fort; es dient ihnen dazu zu erkennen, dass sie sich nur auf Christus und auf sonst nichts und niemanden verlassen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kritik an Luther<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Der Psalmist bezieht sich oft auf seine Ungerechtigkeit und Schuld, auf den Zorn Gottes und auf Leiden durch Krankheit oder Leiden durch Feinde. H\u00e4ufig erscheinen in einem Psalm zwei oder mehr dieser Elemente zusammen. Der klassische Bu\u00dfpsalm 38 enth\u00e4lt sogar alle vier. Leiden <em>kann<\/em> eine Folge der S\u00fcnde sein und sie <em>kann<\/em> von Gott dazu verwendet werden, dass wir unsere wahre Verfassung erkennen, um so zum Glauben gef\u00fchrt zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Luther \u00fcbertreibt es aber (vorausgesetzt, Ngien stellt seine Position korrekt dar). Es kommt mir vor, dass er solche Psalmen in den soeben zusammengefassten Rahmen seiner Theologie zw\u00e4ngt. Es geht bei ihm nur um die <em>formelle<\/em> Notwendigkeit der Erl\u00f6sung f\u00fcr den S\u00fcnder, nicht um die sehr <em>pers\u00f6nliche<\/em>, subjektive Verzweiflung, die der Psalmist erf\u00e4hrt. Grund f\u00fcr diese Verzweiflung ist das, was ihm im Leben widerf\u00e4hrt und ihn dazu bringt, zu hinterfragen, wo Gott ist: Warum hat er mich verlassen? Wie lange will er zornig sein? Luther bleibt bei seinem Schema sogar dann, wenn S\u00fcnde oder Ungerechtigkeit im Text gar nicht erw\u00e4hnt wird, wie zum Beispiel im Psalm 102. Wenn der Psalmist Gottes Zorn erw\u00e4hnt, so Luther, dann deutet das implizit auf S\u00fcnde und Schuld hin. Das Gesetz und das Leiden bewirken, dass die Leidenden sich ihrer misslichen Lage als S\u00fcnder bewusst werden und ihr Bed\u00fcrfnis nach Erl\u00f6sung erkennen. Sie bekommen einen Vorgeschmack der H\u00f6lle (Ngien 2015: 9-10), und erkennen, dass sie verloren sind, es sei denn, sie werden durch Gottes Gnade gerettet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich verstehe diese Psalmen anders, wenigstens solche, die zwar eine Klage enthalten, aber keine ausdr\u00fccklichen Bu\u00dfpsalmen sind. Luthers Vorgehensweise funktioniert gut f\u00fcr Psalm 51, Davids Schuldbekenntnis nach seinem Ehebruch mit Batseba, oder Psalm 38, ebenfalls ein offensichtliches Schuldbekenntnis. Das Schema l\u00e4sst sich aber nicht auf alle Psalmen, die eine Klage enthalten, anwenden. Wenn der Psalmist hinter seinem Leid den Zorn Gottes wittert, hat er damit nicht immer recht. Das Leben ist chaotisch. Wir wissen oft nicht, weshalb uns bestimmte Dinge passieren. War es Gott oder der Teufel oder beide oder keiner? Da Gott in seiner Allmacht letztlich die Kontrolle hat, ist er allerdings f\u00fcr jede Klage der richtige Adressat. Ich bevorzuge eine Psalmdeutung, die nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig theologisiert. In vielen F\u00e4llen und Lebenslagen dienen die Psalmen uns nicht, indem sie uns Theologie lehren, sondern indem sie uns dazu bef\u00e4higen, unseren Frust und unsere Verzweiflung (oder Freude und Dankbarkeit) vor Gott zum Ausdruck zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Diese Kritik an Luther nimmt nicht weg, dass wir ihm viel verdanken \u2013 sogar diese Kritik. Denn die Reformation hat den Weg f\u00fcr eine bessere Auslegung freigemacht. Dadurch k\u00f6nnen wir heute mit besseren Auslegungsprinzipien f\u00fcr die Bibel arbeiten. Induktives Bibelstudium hei\u00dft, wenigstens in Theorie (die Umsetzung gelingt nicht immer), dass wir den Text nicht unseren Vorurteilen oder auch unserer Theologie unterordnen, sondern umgekehrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das hat Luther zwar genauso gesehen, meines Erachtens ist ihm die Umsetzung hier aber nicht gelungen. Das Schema S\u00fcnde, Schulderkenntnis und Erl\u00f6sung ist f\u00fcr das Buch Psalter zu einfach. Ein gutes Beispiel ist die Klage in Psalm 22,2a: \u201eMein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?\u201c Diese Klage, vom Jesus am Kreuz wiederholt, ist nicht auf die Schuldhaftigkeit des Sprechenden zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Luther hatte aber recht, dass das Leiden auch f\u00fcr Christen zum Leben geh\u00f6rt. Wenn Schlimmes passiert, k\u00f6nnen wir es nicht einfach \u201ewegglauben\u201c. Die Psalmen geben uns aber Worte, um auf das Leid zu reagieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturangaben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Deutsche Bibelgesellschaft (1984),<em> Die Bibel nach der \u00dcbersetzung Martin Luthers<\/em> (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ngien, D. (2015), <em>Fruit for the Soul: Luther on the Lament Psalms<\/em> (Minneapolis, MN: Fortress Press)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 36px; left: 502px;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 20px; left: 497px;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 20px; left: 497px;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c  no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 20px; left: 497px;\">Merken<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weit verbreitet ist eine Theologie, die sagt, Krankheit und andere Formen von Leid h\u00e4tten in Christus kein Existenzrecht. St\u00e4rker noch: F\u00fcr diejenigen, die \u201eim Glauben\u201c die Existenz von Leiden verneinen, h\u00f6rt Leiden auf zu existieren. Bild: Eole Wind (2006), Ange de Martyrs, https:\/\/www.flickr.com\/photos\/eole\/295823987\/, CC BY-NC-SA 2.0 Diesen Brief gibt es in Englisch auch als VIDEO [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1269,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"nf_dc_page":"","_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[162],"tags":[164,163],"class_list":["post-1268","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-psalter","tag-buspsalm","tag-luther"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CALS-37-Luther-Lament-use-295823987_3855a7f4e5_b.jpg?fit=683%2C1024&ssl=1","jetpack-related-posts":[{"id":1885,"url":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2019\/10\/cals66\/","url_meta":{"origin":1268,"position":0},"title":"Hiob: Werden wir Gott umsonst dienen?","author":"wilrens","date":"October 3, 2019","format":false,"excerpt":"Das dritte Mal in Folge schreibe ich \u00fcber ein Buch der Bibel. Es gibt so viele spannende B\u00fccher zur Auswahl! Hiob ist ein Buch, mit dem ich mich seit vielen Jahren nicht mehr ernsthaft befasst habe, also ist es an der Zeit, dass ich ihm Aufmerksamkeit schenke. Ein Buch von\u2026","rel":"","context":"In &quot;Hiob&quot;","block_context":{"text":"Hiob","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/category\/poetischweisheit\/hiob\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/cals-66-pixabay-face-1190352_1920.jpg?fit=1200%2C796&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/cals-66-pixabay-face-1190352_1920.jpg?fit=1200%2C796&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/cals-66-pixabay-face-1190352_1920.jpg?fit=1200%2C796&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/cals-66-pixabay-face-1190352_1920.jpg?fit=1200%2C796&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/cals-66-pixabay-face-1190352_1920.jpg?fit=1200%2C796&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":1014,"url":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2016\/06\/zeit-investieren-in-den-romerbrief-und-gewinnen\/","url_meta":{"origin":1268,"position":1},"title":"Zeit investieren in den R\u00f6merbrief &#8211; und gewinnen!","author":"wilrens","date":"June 2, 2016","format":false,"excerpt":"Ich frage mich immer wieder, wie wir Einzelpersonen und Kleingruppen helfen k\u00f6nnen, ein Buch der Bibel zu erforschen und kennen zu lernen. Es ist ein Grundprinzip des induktiven Bibelstudiums, vieles im Text selber zu entdecken, statt es sich von jemandem erkl\u00e4ren zu lassen. Das hei\u00dft aber nicht, dass man Menschen\u2026","rel":"","context":"In &quot;R\u00f6mer&quot;","block_context":{"text":"R\u00f6mer","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/category\/briefe\/romer\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/lightstock_143396_medium_wilrens_-634.jpg?fit=634%2C423&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/lightstock_143396_medium_wilrens_-634.jpg?fit=634%2C423&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/lightstock_143396_medium_wilrens_-634.jpg?fit=634%2C423&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x"},"classes":[]},{"id":1860,"url":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2019\/08\/cals64\/","url_meta":{"origin":1268,"position":2},"title":"Chaos und Anarchie im Buch Richter: Was ist die Botschaft?","author":"wilrens","date":"August 1, 2019","format":false,"excerpt":"\u201eRichter ist nach einer interessanten Sammlung von Personen benannt, die Israel nach Josuas Tod gef\u00fchrt haben\u201c, so die Einleitung in das Buch Richter in der English Standard Version.\u00a0 Das Zitat eine sch\u00f6ne Untertreibung! Was aber ist der Sinn dieses Buches voller in der Tat \u201einteressanter\u201c Individuen und mit Heldentaten wie\u2026","rel":"","context":"In &quot;Richter&quot;","block_context":{"text":"Richter","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/category\/geschichtsbucher\/richter\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/wonder-woman-533663_1920.jpg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/wonder-woman-533663_1920.jpg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/wonder-woman-533663_1920.jpg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/wonder-woman-533663_1920.jpg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/wonder-woman-533663_1920.jpg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":760,"url":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2015\/01\/cals9\/","url_meta":{"origin":1268,"position":3},"title":"Zitiert Paulus die Schrift ohne R\u00fccksicht auf Kontext? Das Zitat aus 5. Mo. 30 in R\u00f6m. 10","author":"wilrens","date":"January 8, 2015","format":false,"excerpt":"Was ich von N.T. Wrights W\u00e4lzer \u00fcber Paulus lerne, Teil 2 In R\u00f6mer 10 redet Paulus vom Gegensatz zwischen der Gerechtigkeit, die auf Werke basiert, und der Gerechtigkeit aus dem Glauben. Beide begr\u00fcndet er mit einem Vers aus der Thora. F\u00fcr die Gerechtigkeit durch Werke zitiert Paulus 3. Mose 18,5:\u2026","rel":"","context":"In &quot;5. Mose (Deuteronomium)&quot;","block_context":{"text":"5. Mose (Deuteronomium)","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/category\/thora\/5-mose-deuteronomium-thora\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/MP900430644-634.jpg?fit=634%2C422&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/MP900430644-634.jpg?fit=634%2C422&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/MP900430644-634.jpg?fit=634%2C422&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x"},"classes":[]},{"id":1811,"url":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2019\/07\/cals63\/","url_meta":{"origin":1268,"position":4},"title":"Der neue Werkzeugkasten ist da! Und: Weitere Wortzauberer: Digitale W\u00f6rterb\u00fccher (Ressourcen 2)","author":"wilrens","date":"July 4, 2019","format":false,"excerpt":"Diesen Monat stelle ich die \u00fcberarbeitete Version des eBuches Digitaler Werkzeugkasten vor; sie steht allen, die diesen Blog abonnieren, als kostenloser Download zur Verf\u00fcgung (zur Registrierung siehe Formular rechts). Alle Links wurden \u00fcberpr\u00fcft und viele wurden hinzugef\u00fcgt - etwas genauer gesagt, \u00fcber 500; insgeamt gibt es jetzt mehr als 800\u2026","rel":"","context":"In &quot;Hilfsmittel&quot;","block_context":{"text":"Hilfsmittel","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/category\/hilfsmittel\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/cals-63-strongs-page-e1557394606995.jpg?fit=634%2C318&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/cals-63-strongs-page-e1557394606995.jpg?fit=634%2C318&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/cals-63-strongs-page-e1557394606995.jpg?fit=634%2C318&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x"},"classes":[]},{"id":3153,"url":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2025\/06\/cals126\/","url_meta":{"origin":1268,"position":5},"title":"Drei Dinge in 2. Timotheus","author":"wilrens","date":"June 5, 2025","format":false,"excerpt":"Dies ist eine \u201eDrei Dinge\u201c-Ausgabe, in der ich drei zentrale Einsichten aus dem 2. Timotheusbrief vorstelle. Im letzten Punkt untersuche ich auch, wie Paulus seinen Text strukturiert hat. \u00a0Ein Teil dieser Einsichten ergibt sich daraus, dass ich vor kurzem 2. Timotheus gelehrt habe. Ein weiterer Teil entspringt einer Aktivit\u00e4t, die\u2026","rel":"","context":"In &quot;2. Timotheus&quot;","block_context":{"text":"2. Timotheus","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/category\/briefe\/2-timotheus\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/cals-126-bottles-1640819_1920.jpg?fit=1200%2C1101&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/cals-126-bottles-1640819_1920.jpg?fit=1200%2C1101&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/cals-126-bottles-1640819_1920.jpg?fit=1200%2C1101&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/cals-126-bottles-1640819_1920.jpg?fit=1200%2C1101&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/cals-126-bottles-1640819_1920.jpg?fit=1200%2C1101&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1268","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1268"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1268\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2998,"href":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1268\/revisions\/2998"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1269"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1268"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1268"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1268"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}