{"id":1212,"date":"2017-03-02T08:24:18","date_gmt":"2017-03-02T07:24:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=1212"},"modified":"2024-08-07T14:16:20","modified_gmt":"2024-08-07T12:16:20","slug":"cals35","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2017\/03\/cals35\/","title":{"rendered":"Das Neue Testament in griechischer Sprache: Wie ist das?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"\">&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><a href=\"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2016\/02\/cals22\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Im Februar letzten Jahres<\/a> schrieb ich von meiner Absicht, das Neue Testament in griechischer Sprache zu lesen und regelm\u00e4\u00dfig auf Tumblr und anderen sozialen Medien von meinen Fortschritten zu berichten. Was ist daraus geworden?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em><span style=\"color: #993300;\">Diesen Brief gibt es in Englisch auch als <\/span><\/em><span style=\"color: #993300;\"><strong><a style=\"color: #993300;\" href=\"https:\/\/youtu.be\/R_HI6uDQTvo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">VIDEO PODCAST<\/a><\/strong><\/span><em><span style=\"color: #993300;\"> und als <\/span><\/em><span style=\"color: #993300;\"><strong><a style=\"color: #993300;\" href=\"https:\/\/archive.org\/details\/CALS35GreekNT\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AUDIO PODCAST<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Nun, das Jahr verlief v\u00f6llig anders, als wir es uns vorgestellt hatten. Relativ kurzfristig kauften wir ein Haus und zogen zur\u00fcck nach Deutschland. Alles ungeplant und zeitaufw\u00e4ndig. Aus diesem Grund habe ich schon seit Monaten nichts mehr auf Tumblr ver\u00f6ffentlicht. Wir mussten ja umziehen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich las trotzdem weiter, wenn auch nicht ganz so schnell wie erhofft. Bis zum Jahresende schaffte ich es bis zum Kolosserbrief. Wenn diese Ausgabe erscheint, lese ich die Offenbarung, und somit ist das Ende zum Greifen nah, auch das Ende dieses Projektes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Beim Start im letzten Jahr schrieb ich, dass ich zum Lesen das Logos Bibelprogramm verwenden w\u00fcrde. Das hat mir enorm geholfen. Ich h\u00e4tte es sonst nicht in diesem Zeitrahmen geschafft. Es ist wunderbar, wenn man ein Wort nur anklicken muss, um seine \u00dcbersetzung und eine grammatikalische Analyse erscheinen zu lassen. Allerdings macht diese M\u00f6glichkeit einen leicht abh\u00e4ngig. Ohne diese Hilfe w\u00e4re ich wahrscheinlich besser im Stande, einen griechischen Text einfach so, ohne Hilfsmittel, zu lesen. Andererseits konnte ich auf diese Weise viel mehr Text lesen, als wenn ich immer wieder ein Lexikon oder eine Grammatik h\u00e4tte befragen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Meine Geschwindigkeit beim Lesen hat immerhin zugenommen. Am Anfang, in Matth\u00e4us, brauchte ich etwa 25 Minuten um ein Kapitel zu lesen. Im Januar brauchte ich f\u00fcr den 2. Timotheusbrief und Philemon zum Lesen etwa 17 Minuten pro Kapitel. Es gibt immer noch viele neue W\u00f6rter, die ich nachschlagen muss, aber das Erkennen von Verbformen f\u00e4llt mir wesentlich leichter.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die B\u00fccher<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">In diesem Abschnitt gebe ich einige meiner Eindr\u00fccke weiter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Matth\u00e4us und Markus waren nicht besonders schwierig, Johannes war einfach, aber Lukas war eine Herausforderung. Sowohl sein Vokabular wie auch seine Satzstruktur sind erheblich schwieriger als die der anderen Evangelisten. Dies gilt auch f\u00fcr das Buch Apostelgeschichte. Lukas schreibt ein offensichtlich gehobeneres Griechisch. Ich wusste das zwar in Theorie, jetzt habe ich es direkt erfahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">\u00dcberraschenderweise fand ich den R\u00f6merbrief und den 1. Korintherbrief relativ einfach. Ich hatte mich innerlich auf Schwieriges eingestellt (es sind ja Paulusbriefe), es kam dann aber nicht so schlimm. Das Vokabular dieser Briefe enth\u00e4lt viele theologische Begriffe, deren Bedeutung in der Literatur vielfach diskutiert wird. Deswegen waren mir viele dieser griechischen W\u00f6rter bekannt. Au\u00dferdem habe ich diese B\u00fccher oft unterrichtet, deshalb bin ich mit dem Text gut vertraut.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Den 2. Korintherbrief fand ich hingegen, \u00fcberraschend schwierig. Ich denke, indiesem sehr pers\u00f6nlichen Brief verwendet Paulus viele nichttheologische W\u00f6rter, die mir deswegen oft unbekannt waren. Deshalb musste ich oft nachschlagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Galater bis Thessalonicher waren f\u00fcr mich wieder gut lesbar, es waren mir gel\u00e4ufige Begriffe und vertraute Texte. Die so genannten Pastoralbriefe (1. und 2. Timotheus und Titus) waren daf\u00fcr wieder schwierig zu verstehen. Sie enthalten viel Vokabular, das bei Paulus sonst nicht vorkommt. Viele dieser W\u00f6rter sind keine theologischen Begriffe und werden somit in der theologischen Literatur kaum diskutiert; sie waren mir deswegen gr\u00f6\u00dftenteils unbekannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Und dann kam der Hebr\u00e4erbrief\u2026 Das war f\u00fcr mich mit Abstand das schwierigste Buch im Neuen Testament (die restlichen B\u00fccher, die von Jakobus, Petrus, Johannes und Judas, waren wieder gut lesbar, ausgenommen 2. Petrus \u2013 schwierig, aber immerhin nur drei Kapitel). Auch Hebr\u00e4er hat sein eigenes Vokabular. Dazu kommt, dass der Verfasser das Potenzial der griechischen Sprache f\u00fcr kompakte und komplexe Satzkonstruktionen voll ausn\u00fctzt. Man muss sich immer wieder gut \u00fcberlegen, welche W\u00f6rter und Satzteile zusammengeh\u00f6ren und was Subjekt und was Objekt ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das Argument, Paulus k\u00f6nne nicht der Verfasser dieses Buches sein, weil der Stil im Griechischen so anders sei, leuchtet mir jetzt voll ein. Anders als bei den Pastoralbriefen geht es hier nicht nur um Unterschiede in der Wortwahl. Sein Vokabular je nach Kontext zu \u00e4ndern ist nicht allzu schwierig. Stil und Satzbau so total zu ver\u00e4ndern ist wesentlich schwieriger. Vieles im Hebr\u00e4erbrief war neu und ich brauchte viel Zeit, den Satzbau nachzuvollziehen und den Sinn zu erfassen. Hebr\u00e4er unterscheidet sich gerade auch im Satzbau deutlich von den anderen B\u00fcchern im Neuen Testament.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Griechisch lesen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Unsere Bibel\u00fcbersetzungen sind gut. Das ist eine der Schlussfolgerungen, die ich aus meiner Erfahrung mit dem griechischen Text ziehe. Ich hatte selten den Eindruck, dass die \u00dcbersetzungen, mit denen ich vertraut bin, den Text nicht richtig wiedergeben. Gelegentlich fragte ich mich, warumdie \u00dcbersetzer die Zeitform des Verbes ver\u00e4ndert oder eine nicht auf der Hand liegende Wortwahl getroffen hatten. Dies f\u00fchrte allerdings nicht zu gro\u00dfen Unterschieden in der Bedeutung und Aussage des Textes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich empfand allerdings oft, dass der griechische Text genauer, tiefsinniger und kraftvoller wirkt. Dieser Eindruck ist nat\u00fcrlich subjektiv, so empfand ich es aber: Die Worte sind in Griechisch voller Kraft. Und sie haben eine feine Genauigkeit, die in einer \u00dcbersetzung oft schwer zu erfassen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die griechische Sprache kombiniert h\u00e4ufig W\u00f6rter, zum Beispiel indem einem Wort eine oder zwei Pr\u00e4positionen hinzugef\u00fcgt wurden, um so den Sinn zu \u00e4ndern und zu pr\u00e4zisieren. Das machen wir in Deutsch zwar ebenfalls, aber anders. Deswegen macht es Sinn, darauf zu achten. Zwei Beispiele:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>1.<em> Zurechtweisung<\/em>. <\/strong>2. Timotheus 3,16 verwendet das Wort<em> epan\u00f3rth\u014dsis<\/em>. Es wird meist mit <em>Besserung<\/em> \u00fcbersetzt. Das Wort bildet sich aus<em> orth\u00f3s<\/em>, das <em>gerade<\/em> (<em>aufrecht<\/em>) bedeutet, sowohl w\u00f6rtlich als im \u00fcbertragenen Sinne. Deswegen kann es auch <em>wahr<\/em> oder <em>korrekt<\/em> bedeuten. Dazu kommen zwei Pr\u00e4positionen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\"><em>Ep\u00ed<\/em>, oft mit der Bedeutung <em>auf<\/em> oder <em>\u00fcber<\/em>, aber auch benutzt, um Bewegung oder Zielrichtung zu definieren.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\"><em>An\u00e1<\/em>, das <em>hoch<\/em> oder <em>aufw\u00e4rts<\/em> bedeuten kann, aber auch <em>neu<\/em> oder <em>erneut<\/em>. Dar\u00fcber hinaus kann es die Bedeutung eines Wortes in einer Weise ver\u00e4ndern, die sich nicht immer leicht definieren l\u00e4sst.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"\">Kombiniert ergibt sich so ein besonders kraftvolles Wort f\u00fcr <em>gerademachen<\/em>, das eine positive Richtung mit einschlie\u00dft: neu und aufw\u00e4rts.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>2.<em> Sich ferne halten <\/em><\/strong><strong>und<em> sich hervortun <\/em>(auch: <em>sich hingeben<\/em>)<em>.<\/em><\/strong> In Titus 3,9 (und je nach \u00dcbersetzung auch in Titus 3,2) ermahnt Paulus Titus und die Gemeinde, sich von manchem \u201efern zu halten\u201c. In Titus 3,8 und 3,14 ruft er sie auf, \u201esich mit guten Werken hervorzutun\u201c. Hier wird ein Gegensatz sichtbar, besonders in Vers 8 und 9. Der Kontrast ist im Griechischen allerdings klarer. Paulus verwendet zwei W\u00f6rter, die sich beide vom Verb<em> h\u00edst\u0113mi<\/em>, <em>stehen<\/em>, ableiten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\"><em>Pro\u00edst\u0113mi<\/em>. Das Pr\u00e4fix <em>pro<\/em> bedeutet oft <em>f\u00fcr<\/em> oder <em>vorher<\/em>. Es geht darum, eine positive Einstellung einzunehmen, daher <em>sich hervortun<\/em>.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\"><em>Peri\u00edst\u0113mi. <\/em>Das Pr\u00e4fix <em>per\u00ed <\/em>bedeutet oft <em>rund<\/em> oder <em>herum<\/em>. In diesem Fall gibt es dem Verb einen negativen Sinn: \u201eherumstehen\u201c bedeutet hier <em>nichts tun<\/em> oder eben <em>sich fernhalten<\/em>.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"\">Im Griechischen ist der Gegensatz ein Wortspiel und deswegen klarer als in der \u00dcbersetzung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Den Bibeltext in Griechisch zu lesen f\u00fchrt also nicht dazu, dass wir eine <em>andere<\/em> Bedeutung finden. Es f\u00fchrt aber immer wieder dazu, dass wir Nuancen im Text entdecken.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Und jetzt?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Dieses Projekt hat mir den Text wieder frisch und neu vor Augen gef\u00fchrt. Harte Arbeit, aber fantastisch. Was kommt als n\u00e4chstes?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die naheliegende Antwort: das Alte Testament. Ich f\u00fcrchte jedoch, dass ich meine Hebr\u00e4ischkenntnisse zun\u00e4chst auffrischen und erweitern m\u00fcsste, damit ich den Text auf Hebr\u00e4isch lesen k\u00f6nnte. Es gibt aber die alte \u00dcbersetzung des Alten Testamentes ins Griechische, die Septuaginta. Sie war die Bibel der Urkirche. Es w\u00e4re eine interessante \u00dcbung, diese Bibel zu lesen. Ich \u00fcberlege es mir noch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Mit diesem Bericht geht es mir nicht darum, dass du jetzt das Neue (oder das Alte!) Testament in griechischer Sprache lesen wirst, es sei denn, du m\u00f6chtest das. Vielleicht gibt es aber etwas Anderes, das du gerne lernen oder lesen m\u00f6chtest? Ein Thema oder eine Frage, die dich besch\u00e4ftigt? Ein Buch, das du in diesem Jahr lesen k\u00f6nntest und das f\u00fcr dich eine Herausforderung darstellt?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wie w\u00e4re es, dein eigenes Projekt zu starten, wie klein auch immer: <em>Create a Learning Site<\/em>? Der Aufwand wird sich lohnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 36px; left: 352px;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 36px; left: 352px;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 36px; left: 352px;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 36px; left: 352px;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 36px; left: 352px;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 36px; left: 519px;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 36px; left: 352px;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 36px; left: 352px;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c  no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 36px; left: 352px;\">Merken<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Im Februar letzten Jahres schrieb ich von meiner Absicht, das Neue Testament in griechischer Sprache zu lesen und regelm\u00e4\u00dfig auf Tumblr und anderen sozialen Medien von meinen Fortschritten zu berichten. 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