{"id":1049,"date":"2016-09-01T09:18:05","date_gmt":"2016-09-01T07:18:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=1049"},"modified":"2024-08-07T14:34:01","modified_gmt":"2024-08-07T12:34:01","slug":"cals30","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2016\/09\/cals30\/","title":{"rendered":"Was sagt die Bibel \u00fcber Gesundheit?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"\">Diese Frage stellten mir David und Catherine. Sie moderieren als Ehepaar die Gruppensitzungen zum Thema Gesundheit f\u00fcr die YWAM Together Konferenz, die in diesem Monat (September 2016) in Kansas City stattfindet. In dieser Ausgabe pr\u00e4sentiere ich meine Antwort.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Bild: <a href=\"http:\/\/nyphotographic.com\/, cc by-as 3.0\">http:\/\/nyphotographic.com\/, cc by-as 3.0<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><a href=\"http:\/\/ywamkc2016.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">YWAM Together<\/a> ist eine internationale Konferenz, die Mitarbeiter von Jugend mit einer Mission zusammenbringt mit anderen Christen, die in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft t\u00e4tig sind. Meist werden in diesem Zusammenhang sieben Gesellschaftsbereiche unterschieden (Familie, Religion, Erziehung, Wirtschaft, Kunst und Unterhaltung, Politik und Medien). Gesundheit z\u00e4hlt normalerweise nicht dazu, obwohl es daf\u00fcr gute Gr\u00fcnde geben w\u00fcrde. Man beachte zum Beispiel, wieviel Aufmerksamkeit gesundheitlich relevanten Themen im Fernsehen und in anderen Medien gewidmet wird, und wieviel Weltanschauliches dabei mitschwingt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><a href=\"https:\/\/soundcloud.com\/user-877574003\/cals-30-health\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Diesen Inhalt gibt es in englischer Sprache auch als Audio-Podcast&#8230;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><a href=\"https:\/\/youtu.be\/gOnxSxD8EP8\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">&#8230;und als Video-Podcast<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">\u00dcbrigens, David and Catherine bestehen darauf, in ihren Sitzungen von einem <em>health<\/em> <em>track<\/em> zu sprechen. Sie reden also von <em>Gesundheit<\/em>, nicht von <em>Medizin<\/em> oder <em>Gesundheitsvorsorge<\/em>. Wie wir sehen werden, gilt das auch f\u00fcr die Bibel. Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Wir sollten uns nicht darauf beschr\u00e4nken, Krankheiten zu heilen und es dann dabei zu belassen, wie es in der Praxis oft passiert: Ist der Patient nicht mehr krank oder verletzt, dann h\u00f6ren Behandlung und Begleitung auf. Dabei sollte das eigentliche Ziel doch Gesundheit sein und nicht nur Heilung in diesem engeren Sinn.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es trifft nat\u00fcrlich zu, dass die Bibel viel \u00fcber Heilung spricht. In den meisten F\u00e4llen finden diese Heilungen in einem bestimmten Kontext statt. Es geht darum, die Gegenwart des Gottesreiches zu demonstrieren und seine Botschaft zu best\u00e4tigen. Dabei wird immerhin sichtbar, dass Gott ein positives Verh\u00e4ltnis zu Gesundheit hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wir lernen allerdings wenig dar\u00fcber, wie wir im normalen Alltag als Christen mit diesem Thema Gesundheit umgehen sollten. Wenn Christen von Krankheit oder von anderen Gesundheitsproblemen betroffen sind, geht es um J\u00fcngerschaft und geistliches Wachstum, nicht um Mission oder Evangelisation. In diesem Kontext ist es meist nicht wichtig, ob Heilung sofort stattfindet oder Zeit braucht. Sie muss auch nicht offensichtlich \u00fcbernat\u00fcrlich sein. Wichtiger ist, dass gesund leben als wesentliches Element in der Nachfolge Christi verstanden wird, auch wenn dieses Thema in christlichen Kreisen oft vernachl\u00e4ssigt wird. Auch aus diesem Grund werde ich das Thema Heilung weitgehend au\u00dfer Betracht lassen und mich stattdessen auf das Thema Gesundheit konzentrieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Zum Abschluss dieser Einf\u00fchrung noch dies: Es handelt sich hier um eine pers\u00f6nliche Reflexion \u00fcber das Thema. Meine Vorgehensweise eignet sich nur f\u00fcr eine erste Erkundung des Themas. Vieles, was relevant ist, bleibt au\u00dfer Betracht. Die Idee <em>Gesundheit<\/em> spielt eine Rolle in Schriftstellen, die dieses Wort gar nicht verwenden und die ich hier nicht erw\u00e4hnen werde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was sagt die Bibel also \u00fcber Gesundheit?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Was sagt die Bibel also \u00fcber Gesundheit? Auf den ersten Blick nicht viel. Das Wort \u201eGesundheit\u201c erscheint in meiner englischen Bibel (English Standard Version, ESV) nur elfmal. Diese Bibelstellen werde ich sp\u00e4ter besprechen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es gibt selbstverst\u00e4ndlich mehr zum Thema. Was mir als erstes in den Sinn kommt, sind die vielen Gebote im Gesetz des Moses, deren Einhaltung man als gesund bezeichnen k\u00f6nnte, wie zum Beispiel:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">Kein Aas essen (5.Mo. 14,21; dieses k\u00f6nnte Infektionskrankheiten \u00fcbertragen)<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Auf unreine Tiere verzichten (3.Mo. 11; der Konsum dieser Tiere verbindet sich oft mit Gesundheitsrisiken)<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Menschen mit Hautkrankheiten isolieren (3.Mo. 13-14)<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">F\u00e4kalien au\u00dferhalb des Lagers begraben (5.Mo. 23:13-15)<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Den Sabbat einhalten<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"\">Allerdings sind die meisten Bibelgelehrten der Meinung, dass Ursprung, Begr\u00fcndung und Zweck dieser Gebote nicht mit dem Thema Gesundheit in Verbindung stehen. Es ist gut f\u00fcr die Gesundheit, regelm\u00e4\u00dfig einen Tag nicht zu arbeiten; die Begr\u00fcndung f\u00fcr den Sabbat lautet aber anders. Bei den anderen aufgelisteten Beispielen geht es um zeremonielle Reinheit. Gott war zu heilig, als dass man irgendetwas, das mit dem Tod zu tun hatte, in seine Gegenwart bringen d\u00fcrfte. Jemand, der etwas Totes ber\u00fchrt hatte, sollte sich dem Heiligtum und somit Gott fernhalten. Nicht alle Tiere, die als Speise verboten werden, sind f\u00fcr die Gesundheit sch\u00e4dlich. Manchmal ist der Grund f\u00fcr ein Verbot, dass ein bestimmtes Tier nicht einer gewissen Idealvorstellung entspricht: Es handelt sich um einen Wiederk\u00e4uer ohne durchgespaltene Klauen. Oder das Tier hat durchgespaltene Klauen, ist aber kein Wiederk\u00e4uer. Manche der Hautkrankheiten, die in 3. Mose 13 beschrieben werden, sind nicht \u00fcbertragbar; Quarant\u00e4ne w\u00e4re deswegen aus Gesundheitsgr\u00fcnden nicht n\u00f6tig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wir schauen uns heute diese Gesetze an und staunen, wie gesund manche davon sind. Wir erkennen sie allerdings als gesund, nicht, weil der Text uns das sagt, sondern weil wir dies aus anderen Quellen wissen. Die Vorteile f\u00fcr die Gesundheit sind eher unbeabsichtigt oder nebens\u00e4chlich. Sie finden sich auf jeden Fall nicht als Begr\u00fcndung im Text. Auch wenn der Nutzen f\u00fcr die Gesundheit real ist, bietet er keine ausreichende Erkl\u00e4rung, weil er nicht alle Einzelf\u00e4lle abdeckt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das gleiche trifft auch auf das sogenannte Daniel-Fasten zu. In Daniel 1 entscheiden sich Daniel und seine Freunde, auf Fleisch und Wein zu verzichten und sich nur von Gem\u00fcse zu ern\u00e4hren. Es tat ihrer Gesundheit gut, auf die bestimmt gro\u00dfz\u00fcgigen Fleischportionen (und Weinmengen) am Hof des K\u00f6nigs zu verzichten. Bestimmt w\u00fcrde es auch vielen von uns in der westlichen Welt guttun, uns f\u00fcr eine Weile nur von Gem\u00fcse zu ern\u00e4hren. Gesundheit war aber nicht der Grund f\u00fcr ihren Verzicht. Es ging ihnen ebenfalls um zeremonielle Reinheit: Sie wollten sich nicht mit unreinen Speisen verunreinigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Der Daniel-Plan und das Daniel-Fasten sind vielleicht eine gute Idee, sie sind aber nicht \u201ewas die Bibel \u00fcber Gesundheit lehrt\u201c. In keiner der hier aufgef\u00fchrten Bibelstellen hatte der biblische Autor die Absicht, seine Leser zum Thema Gesundheit zu unterrichten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Tod als Teil vom Leben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Bevor wir uns den Aussagen zuwenden, die sich explizit mit dem Thema Gesundheit befassen, etwas zum Thema Tod. Als Christen schaffen wir es oft nicht, den Tod als einen nat\u00fcrlichen Teil des Lebens zu betrachten. Manche scheuen sich sogar, das Wort <em>Tod<\/em> in den Mund zu nehmen oder den Tod bei ernsthafter Krankheit als m\u00f6glichen Ausgang in Betracht zu ziehen, aus Angst, dass sie so ihren Glauben untergraben und ihre Zweifel ausdr\u00fccken w\u00fcrden. Die Erzv\u00e4ter und andere Glaubenshelden des Alten Testaments hatten kein so gest\u00f6rtes Verh\u00e4ltnis zum Tod und zum Sterben. Auf ihrem Sterbebett gaben sie letzte Anweisungen und sprachen wichtige Segensworte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Nicht alles, was mit dem Tod zu tun hat, ist negativ. Es gibt eine Art, gut zu leben; es gibt auch eine Art, gut oder weniger gut zu sterben. Vorausgesetzt, dass der Tod nicht unerwartet und pl\u00f6tzlich eintrifft, bietet diese Lebensphase des Sterbens uns eine letzte Chance, etwas gut zu tun, Dinge gut abzuschlie\u00dfen und noch einen letzten Segen zur\u00fcckzulassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Dazu g\u00e4be es wesentlich mehr zu sagen, was diese kurze Abhandlung aber nicht zul\u00e4sst. Wenigstens so viel sei gesagt: Wenn wir uns \u00fcber gesund leben und \u00fcber Gesundheitsvorsorge in einem breiteren Sinne als nur Krankheiten heilen Gedanken machen wollen, m\u00fcssen wir uns auch mit den Themenbereichen Tod und Sterben befassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gesundheit: <em>Schalom<\/em><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Jetzt wenden wir uns den Bibelstellen zu, die sich explizit zum Thema Gesundheit \u00e4u\u00dfern. Ich verwende dazu die English Standard Version (ESV). Neun dieser Bibelstellen befinden sich im Alten Testament; drei davon verwenden das hebr\u00e4ische Wort <em>schalom<\/em> (2.Sam. 8,10; 1.Chron. 8,10; Ps. 38,10). Dieses Wort wird oft mit <em>Frieden<\/em> \u00fcbersetzt, seine Bedeutung ist aber wesentlich breiter. Je nach Kontext k\u00f6nnte man auch mit <em>Wohlergehen<\/em>, <em>Wohlfahrt<\/em>, <em>Wohlstand<\/em> oder <em>Gesundheit<\/em> \u00fcbersetzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Gesundheit ist Schalom. Diese Feststellung ist Gold wert. Sie macht klar, wie ganzheitlich die Bibel \u00fcber Gesundheit denkt. Genauso wie das biblische Verst\u00e4ndnis von Frieden sich nicht auf die Abwesenheit von Krieg beschr\u00e4nkt, wird Gesundheit nicht auf die Abwesenheit von Krankheit reduziert. Gesundheit wird nicht einmal auf k\u00f6rperliches Wohlergehen reduziert. Damit wir \u00fcber Gesundheit biblisch denken, m\u00fcssen wir den hebr\u00e4ischen Begriff <em>schalom<\/em> verstehen. Dieses Wort steht f\u00fcr Gottes umfassendes Vorhaben f\u00fcr alles.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Damit wir \u00fcber Gesundheit biblisch denken, m\u00fcssen wir den hebr\u00e4ischen Begriff s<em>chalom<\/em> verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">In diesem Zusammenhang ist besonders Psalm 38 interessant:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">\u201eEs \u2026 ist nichts Heiles [w\u00f6rtlich: kein <em>schalom<\/em>] an meinen Gebeinen wegen meiner S\u00fcnde\u201c (Ps. 38:4b).<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Die moderne Medizin hat lange gebraucht, um zu dieser Einsicht zu gelangen, und hat bis heute M\u00fche mit der praktischen Umsetzung: Menschen bilden eine psychosomatische Einheit. Wir \u201ehaben\u201c nicht eine Seele (Gr. <em>psyche<\/em>) und einen K\u00f6rper (Gr. <em>soma<\/em>); wir sind (und funktionieren als) eine Psyche-Soma-Einheit. Was in einer Dimension unseres Wesens passiert, beeinflusst andere Dimensionen. Die Verbindungen zwischen unserem k\u00f6rperlichen, emotionalen, mentalen, sozialen und geistig-seelisches Befinden sind vielf\u00e4ltig. Dieser Punkt ist so wichtig, dass ich wiederhole:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">K\u00f6rperliche Gesundheit<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Emotionale Gesundheit<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Mentale Gesundheit<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Soziale Gesundheit<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Geistig-seelische Gesundheit<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"\">Diese Bereiche sind zutiefst miteinander verflochten. Gelegentlich mag es sinnvoll sein, sie zu trennen und \u00fcber Gesundheit in einem Teilbereich zu reden. Dabei ist dann aber wichtig, nicht aus den Augen zu verlieren, dass diese Bereiche sich gegenseitig beeinflussen. Fehlende Gesundheit in einem Bereich wird sich langfristig mit hoher Wahrscheinlichkeit auf andere Bereiche negativ auswirken.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gesundheit: Psalter und Spr\u00fcche<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Psalm 41,4 verwendet im Hebr\u00e4ischen kein Wort, das <em>Gesundheit<\/em> bedeutet, auch wenn die ESV so \u00fcbersetzt. Eine w\u00f6rtliche \u00dcbersetzung lautet: \u201eDer Herr wendet sein Bett in oder von Krankheit.\u201c Dieser Psalm best\u00e4tigt aber die Einsicht, die ich im vorhergehenden Abschnitt formulierte: &nbsp;Es gibt eine Verbindung zwischen dem psychischen Bereich und der k\u00f6rperlichen Gesundheit, wie der n\u00e4chste Vers klarmacht: \u201eIch sprach: HERR, sei mir gn\u00e4dig! Heile mich; denn ich habe an dir ges\u00fcndigt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Vers 2 gibt uns den Grund, weshalb Gott \u201esein Bett von Krankheit wendet\u201c: \u201eWohl dem, der sich des Schwachen annimmt!\u201c Anders gesagt, die soziale Gesundheit eines einf\u00fchlsamen und gro\u00dfz\u00fcgigen Menschen nimmt Einfluss auf seine k\u00f6rperliche und psychische Gesundheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Spr\u00fcche 16,24 zeigt eine \u00e4hnliche Verbindung auf:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Freundliche Reden sind Honigseim,<br>tr\u00f6sten die Seele und erfrischen [ESV: health to] die Gebeine.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Was Menschen \u00fcber uns sagen, beeinflusst unsere k\u00f6rperliche Gesundheit, wahrscheinlich indem sich diese Worte auf unser mentales und emotionales Wohlbefinden auswirken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das Wort (Hebr. <em>marpee<\/em>), das hier verwendet wird und von der ESV mit <em>health<\/em> \u00fcbersetzt wird, bedeutet eher Heilung, wie zum Beispiel in Spr\u00fcche 12,18 und 13,17. Das \u00e4ndert aber nichts an der Tatsache: Alle drei Spr\u00fcche belegen die tiefgreifende gesundheitliche Wirkung, die Worte haben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Bestimmt lie\u00dfen sich sowohl im Buch Psalter wie auch in Spr\u00fcche weitere Beispiele f\u00fcr enge psychosomatische Verbindungen finden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gesundheit: Jesaja und Jeremia<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Als Hiskia krank wird und ihm gesagt wird, dass er sterben wird, betet er: \u201eHerr, lass mich wieder genesen [ESV: restore me to health] und leben!\u201c (Jes. 38,16). Der Begriff <em>Gesundheit<\/em> wird hier im Grundtext nicht verwendet. Trotzdem liefert der Text uns eine weitere Einsicht. Hiskia betet: \u201eSiehe, um Trost [Hebr.: <em>schalom<\/em>] war mir sehr bange\u201c (Jes. 38,17a). Anders gesagt, Hiskia w\u00fcnscht sich Leben und <em>schalom<\/em> \u2013 wesentlich mehr als nur das Ende seiner Krankheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die englische Version des Buches Jeremia verwendet das Wort <em>Gesundheit<\/em> dreimal. Es handelt sich in allen drei Versen um das hebr\u00e4ische Wort<em> aruchah<\/em>, das <em>Heilung<\/em> oder <em>Reparatur<\/em> bedeutet. Jeremia 8,22 fragt: \u201eWarum ist denn die Tochter meines Volks nicht geheilt? (ESV: Why then has the health of the daughter of my people not been restored?)\u201d. Hier geht es offensichtlich weder um k\u00f6rperliche Gesundheit noch um die Gesundheit von Einzelpersonen, sondern um die Gesundheit einer Gemeinschaft, in diesem Fall der Bev\u00f6lkerung von Juda. Damit stellen sich ganz neue Fragen, wie zum Beispiel: Was bedeutet es \u00fcberhaupt f\u00fcr eine Gemeinschaft, gesund zu sein?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die restlichen zwei Verse in Jeremia (30,17 und 33,6) reden von der zuk\u00fcnftigen Heilung dieser Gemeinschaft:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Siehe, ich will sie heilen (Hebr. <em>aruchah<\/em>) und gesund machen (Hebr. <em>marpee<\/em>, wie in Spr\u00fcche 16,24), und will ihnen dauernden Frieden (Hebr. <em>schalom<\/em>) gew\u00e4hren. Denn ich will das Geschick Judas und das Geschick Israels wenden und will sie bauen wie im Anfang und will sie reinigen von aller Missetat, womit sie wider mich ges\u00fcndigt haben; und will ihnen vergeben alle Missetaten, womit sie wider mich ges\u00fcndigt und gefrevelt haben. Und das soll mein Ruhm und meine Wonne, mein Preis und meine Ehre sein unter allen V\u00f6lkern auf Erden, wenn sie all das Gute h\u00f6ren, das ich Jerusalem tue. Und sie werden sich verwundern und entsetzen \u00fcber all das Gute und \u00fcber all das Heil (Hebr. <em>schalom<\/em>), das ich der Stadt geben will.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Gesundheit schlie\u00dft offensichtlich wesentlich mehr ein, als nur nicht krank sein!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gesundheit: Neues Testament<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Es bleiben zwei weitere Verse. Nachdem Petrus einen Lahmen heilt, erkl\u00e4rt er diese Heilung damit, dass Jesus ihm \u201edie Gesundheit gegeben\u201c hat (Apg. 3,16). Das verwendete Substantiv (Gr. <em>holokleria<\/em>) wird im Neuen Testament nur hier verwendet und bedeutet normalerweise <em>Ganzheit<\/em> oder <em>Vollst\u00e4ndigkeit<\/em>. Da es sich in diesem Kontext offensichtlich um eine k\u00f6rperliche Heilung handelt, ergibt die \u00dcbersetzung <em>Gesundheit<\/em> Sinn. Die Verwendung dieses griechischen Wortes legt nahe, dass es einen Idealzustand gibt, in dem jemand in der Lage ist, all seine F\u00e4higkeiten einzusetzen. Dieser Zustand ist das Ziel der Heilung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es stellt sich deswegen die Frage, ob unser Denken \u00fcber Gesundheit und Gesundheitsvorsorge sich weniger auf Krankheit und ihre Beseitigung konzentrieren sollte, ein negativ formuliertes Ziel. Stattdessen bietet sich die ganzheitliche Vorstellung von Gesundheit als positiv formuliertes Ziel an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">3. Johannes 2 bildet einen passenden Abschluss. Dieser Vers verwendet das Verb <em>hygiainoo<\/em> (vom gleichen Stamm wie das Wort <em>Hygiene<\/em>):<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Mein Lieber, ich w\u00fcnsche, dass es dir in allen Dingen gut gehe und du gesund [ESV: in good health] seist, so wie es deiner Seele gut geht.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Wieder zeigt sich die ganzheitliche Sicht auf Gesundheit: Es geht um das Wohlergehen sowohl des K\u00f6rpers wie auch der Seele.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">In diesem Vers zeigt sich dar\u00fcber hinaus ein weiterer Anhaltspunkt f\u00fcr einen breiteren und positiveren Ansatz im Bereich Gesundheitsvorsorge als nur die Pflege von Leuten mit Gesundheitsproblemen. Der Apostel Johannes \u2013 angenommen, er war tats\u00e4chlich der Autor dieses Briefes \u2013 findet die Gesundheit seines Sch\u00fctzlings Gaius wichtig genug, um f\u00fcr sie zu beten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wenn aber Gesundheit wichtig genug ist, dass wir f\u00fcr sie beten, ist sie es auch wert, mehr f\u00fcr sie zu tun. Bei anderen Anliegen, f\u00fcr die wir beten, machen wir das ja normalerweise auch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">So f\u00fchrt uns diese sehr pers\u00f6nliche Note im 3. Johannesbrief zu einem Thema im Bereich J\u00fcngerschaft, das wir leicht \u00fcbersehen. K\u00f6rperlich gesund zu sein ist ein Geschenk. Diese Gesundheit zu erhalten ist, wenigstens zum Teil, kein Geschenk; es ist unsere Aufgabe, mit diesem Geschenk verantwortungsvoll umzugehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Allgemeine Konsequenzen des mosaischen Gesetzes<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Wir haben schon gesehen, dass manche Gebote gesundheitsf\u00f6rdernd sind. Dar\u00fcber hinaus lassen sich aus dem Gesetz auch allgemeine Schlussfolgerungen zum Thema Gesundheit ziehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span style=\"color: #993300;\">1. Eine Welt, die Gesetze als Grundlage hat, ist eine geordnete Welt, die es uns erm\u00f6glicht, auf unsere Gesundheit Einfluss zu nehmen.<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"\">Ein Gesetzbuch deutet darauf hin, dass das Leben geordnet stattfinden kann, dass es Regeln gibt, nach denen man sein Leben gestalten kann, und dass somit ein gewisses Ma\u00df an Lenkung und Einflussnahme m\u00f6glich ist. Wir finden diese grundlegende Einsicht schon im ersten Kapitel der Bibel, Genesis 1. Die Welt, wie sie hier geschaffen und beschrieben wird, ist eine geordnete und vorhersehbare Welt. Am Sch\u00f6pfungsprozess beteiligen sich keine Geister oder M\u00e4chte au\u00dfer Gott. Wir sind nicht den Launen und der Willk\u00fcr von G\u00f6ttern und D\u00e4monen ausgeliefert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">F\u00fcr diejenigen von uns, die der westlichen Zivilisation angeh\u00f6ren, ist es fast unm\u00f6glich nachzuvollziehen, wie radikal und revolution\u00e4r die Weltanschauung von Genesis 1 damals war. Zu jener Zeit hatte kein Mensch je so \u00fcber die Welt gedacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Dieser Grundstein der j\u00fcdischen und der christlichen Theologie hat weitreichende Konsequenzen f\u00fcr unsere Sicht auf Gesundheit. Sie ist weder eine reine Gl\u00fcckssache, noch ist sie voll beherrschbar.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span style=\"color: #993300;\">2. Das mosaische Gesetz macht die Menschen daf\u00fcr verantwortlich, wie sie ihr Leben f\u00fchren und wie sie mit ihrer Gesundheit umgehen.<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"\">Das Gesetz erwartet von allen in Israel, dass sie danach leben; jeder in Israel stand in der Verantwortung vor Gott. Das Gesetz gibt es nicht nur f\u00fcr diejenigen, die sich professionell damit befassen, obwohl Teile des Gesetzes haupts\u00e4chlich f\u00fcr Priester oder Leviten anwendbar waren. Der weitaus gr\u00f6\u00dfere Teil war die Verantwortung aller. Es gibt hier ein Prinzip der Demokratisierung im besten Sinne des Wortes: Das Volk regiert an erster Stelle sich selbst. Auch daraus ergeben sich weitreichende Konsequenzen f\u00fcr unseren Umgang mit Gesundheit.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span style=\"color: #993300;\">3. Das mosaische Gesetz motiviert dazu, ein gutes (und das hei\u00dft unter anderem ein gesundes) Leben zu f\u00fchren.<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"\">Die beiden vorhergehenden Punkte sind sehr allgemein. Das liegt aber in der Art der Sache. Wir k\u00f6nnen von der Bibel kaum erwarten, dass sie uns die Details f\u00fcr ein Leben in Gesundheit liefert. Wie wir gleich anhand von Jesaja 28 sehen werden, ist es an uns, diese Einzelheiten zu entdecken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">In den letzten Jahrhunderten wurde betreffend Gesundheit, Krankheit und Heilung viel entdeckt und wir haben viel dazugelernt. Immer \u00f6fter ist das Problem nicht, dass wir nicht genug wissen. Allzu oft ist das Problem mangelnde Motivation. Wir setzen das, was wir wissen, nicht um. Wir wissen, was gut f\u00fcr uns ist, aber wir tun es nicht; wir wissen, was schlecht f\u00fcr uns ist, wir tun es aber trotzdem. Mehr Erkenntnis und mehr Information wird unser Verhalten nicht unbedingt ver\u00e4ndern (cf. Thema Rauchen).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Thora ist genau genommen gar kein Gesetzbuch. Das hebr\u00e4ische Wort <em>Thora <\/em>bedeutet Unterricht oder Anweisung. Die Thora funktionierte in Israel nicht wie unsere Gesetzb\u00fccher: als eine Sammlung aller gesetzlichen Regeln f\u00fcr Richter und Anw\u00e4lte. Die Thora deckt l\u00e4ngst nicht alle m\u00f6glichen F\u00e4lle ab und ist in diesem Sinne unvollst\u00e4ndig. Mehr als ein Drittel besteht aus Geschichten. Der f\u00fcnfte und abschlie\u00dfende Teil der Thora ist keine Zusammenstellung von Gesetzen, sondern eine Predigt voller Erkl\u00e4rungen und Ermahnungen, ein leidenschaftlicher Aufruf, nach diesen Anweisungen zu leben. Anders gesagt, vieles im mosaischen Gesetz hat das Ziel zu motivieren statt zu informieren. Genau das braucht es heute, wenn wir Menschen dazu bewegen wollen, ges\u00fcnder zu leben: Motivation. Die Thora kann uns als Modell dabei helfen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Menschheit auf Entdeckungsreise<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Jesaja 28 endet mit einer Meditation, die an die Weisheitsliteratur der Bibel erinnert. Sie zeigt auf, dass Gott wei\u00df, was er tut. Das trifft sowohl in der Landwirtschaft zu wie auch in Gottes Umgang mit Israel (Jes. 28,23-29). Das f\u00fcr den Vergleich gew\u00e4hlte Thema ist die Landwirtschaft, das Gesagte l\u00e4sst sich aber leicht auf andere Bet\u00e4tigungsfelder anwenden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">In der Landwirtschaft gilt: Es gibt bestimmte Vorgehensweisen und eine bestimmte Reihenfolge, die man einhalten sollte. Die richtige Vorgehensweise h\u00e4ngt vom Gew\u00e4chs ab. Jedes Gew\u00e4chs und jede Frucht ist anders und braucht deswegen eine andere, geeignete Behandlung. Laut Jesaja hat der Bauer diese Einsichten und Techniken von Gott gelernt; sie sind Teil seines wunderbaren Rates und seiner herrlichen Weisheit (Jes. 28,29).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wenn wir aber fragen, wie der Bauer diese Dinge gelernt hat, stellen wir fest, dass es sich dabei um einen langen Entwicklungsprozess handelt, in dem vieles versucht wurde und man von den Fehlern lernte. Diese Vorgehensweise passt gut zum Glauben an ein geordnetes Universum, das man verstehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Im Gesundheitswesen ist es nicht anders. Es gilt zu lernen, indem man experimentiert und entdeckt. So unterrichtet uns Gott. Wir erwarten von der Bibel nicht, dass sie uns in Sachen Landwirtschaft f\u00fcr das 21. Jahrhundert aufkl\u00e4rt. Wir sollten von der Bibel auch nicht erwarten, dass sie uns einen vollst\u00e4ndigen Plan f\u00fcr Gesundheitsvorsorge und f\u00fcr ein gesundes Leben liefert. Immerhin gibt sie uns eine Grundlage und einen Anfangspunkt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abschlie\u00dfendes Wort<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Das letzte Wort gebe ich einem j\u00fcdischen Denker, dessen Schriften zu den Apokryphen (eine Sammlung von j\u00fcdischen Schriften aus biblischen Zeiten, die aber nicht Teil der Bibel sind) gerechnet werden. Sein Name ist Jesus Sirach. Das Zitat macht sichtbar, wie die Grundlage der hebr\u00e4ischen Bibel jemanden schon vor 2000 Jahren dazu inspirierte, \u00fcber ein gesundes Leben nachzudenken:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Schmerz, Schlaflosigkeit und Qual<br>und Magendr\u00fccken hat der t\u00f6richte Mensch.<br>Gesunden Schlaf hat einer, der den Magen nicht \u00fcberl\u00e4dt;<br>steht er am Morgen auf, f\u00fchlt er sich wohl.<br>Hast du dich dennoch von Leckerbissen verf\u00fchren lassen,<br>steh auf, erbrich sie und du hast Ruhe. [<em>Ich bin nicht sicher, ob das eine gute Idee ist<\/em>]<br>H\u00f6re, mein Sohn, und verachte mich nicht<br>und du wirst schlie\u00dflich meine Worte begreifen.<br>Bei all deinem Tun sei bescheiden,<br>so wird dich kein Schaden [NRSV: sickness] treffen. (Jesus Sirach 31,20-22; Einheits\u00fcbersetzung)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturangaben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Deutsche Bibelgesellschaft (1984),<em> Die Bibel nach der \u00dcbersetzung Martin Luthers<\/em> (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Katholische Bibelanstalt (1980),<em> Die Bibel: Einheits\u00fcbersetzung der Heiligen Schrift: Altes und Neues Testament<\/em> (Stuttgart: Katholische Bibelanstalt)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 0.85; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 20px; left: 343px;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 0.85; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 20px; left: 343px;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 0.85; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 20px; left: 343px;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 0.85; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 20px; left: 343px;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 0.85; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 20px; left: 343px;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 0.85; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 20px; left: 343px;\">Merken<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c  no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 0.85; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 20px; left: 343px;\">Merken<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Frage stellten mir David und Catherine. Sie moderieren als Ehepaar die Gruppensitzungen zum Thema Gesundheit f\u00fcr die YWAM Together Konferenz, die in diesem Monat (September 2016) in Kansas City stattfindet. In dieser Ausgabe pr\u00e4sentiere ich meine Antwort. 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