{"id":1006,"date":"2016-05-05T08:40:55","date_gmt":"2016-05-05T06:40:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/?p=1006"},"modified":"2024-08-07T15:10:04","modified_gmt":"2024-08-07T13:10:04","slug":"cals25-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wilrens.org\/de\/2016\/05\/cals25-2\/","title":{"rendered":"Die verlorene Welt von 1. Mose 1-11"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"\">Die Inspiration zum Titel dieser Ausgabe kam durch ein Buch von John Walton \u00fcber das erste Kapitel im Buch 1. Mose: <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/0830837043\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0830837043&amp;linkCode=as2&amp;tag=sbsdeutschlan-21\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>The Lost World of Genesis One<\/em><\/a>. Ich habe diesen Titel schamlos abgewandelt und wiederverwendet, weil er so gut passt zu dem, was ich in dieser Ausgabe sagen m\u00f6chte: Die Welt, in der 1. Mose geschrieben wurde, war eine andere Welt als die unsere. Genauer gesagt, da es sich offensichtlich um den gleichen Planeten Erde handelt: Die Welt wurde damals v\u00f6llig anders gesehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><span style=\"color: #993300;\"><a style=\"color: #993300;\" href=\"https:\/\/youtu.be\/k06VbOfRCkw\">Bild: Silver Blu3, Earth-October, https:\/\/www.flickr.com\/photos\/cblue98\/7203961392, CC BY-SA 2.0<\/a><\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><span style=\"color: #993300;\"><a style=\"color: #993300;\" href=\"https:\/\/youtu.be\/k06VbOfRCkw\">Diesen Brief gibt es in Englisch auch als Video Podcast<\/a><\/span><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kein Universum<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Ein erster Beweis f\u00fcr diese These: Was kommt dir in den Sinn, wenn du das Wort \u201edie Erde\u201c liest? Gut m\u00f6glich, dass du dann das Bild vor Augen hast, das hier gezeigt wird. Wir verstehen die Erde als Planeten und haben eine klare Vorstellung dar\u00fcber, was ein Planet ist. Wir reden vom Universum und meinen damit einen unvorstellbar gro\u00dfen Raum mit einer unvorstellbar gro\u00dfen Zahl von Sternen (d.h. riesigen und extrem hei\u00dfen Himmelsk\u00f6rpern wie unserer Sonne). Uns ist bekannt, dass es \u00fcber unsere eigene Galaxie hinaus unendlich viele weitere Galaxien gibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Als das Buch Genesis geschrieben wurde, war noch nichts von alldem bekannt. Die Menschen kannten Mars und Venus, sie h\u00e4tten diese aber nicht als Planeten in unserem Sinne des Wortes verstanden. Auch h\u00e4tten sie die Erde nicht in die gleiche Kategorie eingeordnet. Au\u00dferhalb der Erde gab es keinen riesigen Weltraum, sondern Wasser: den Urozean, der oft mit dem griechischen Wort <em>chaos<\/em>, als Gegenteil von <em>kosmos<\/em>, bezeichnet wurde. \u00dcber das Firmament, das normalerweise als feste Kuppel verstanden wurde, befand sich der Wohnort Gottes (oder der G\u00f6tter).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Keine Wissenschaft<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich unterrichte oft das Buch Jesaja. Meines Erachtens ist es eines der am wenigsten verstandenen B\u00fccher der Bibel. Im Vergleich zu Jesaja scheint das Buch 1. Mose einfach und leicht verst\u00e4ndlich. Diese scheinbare Einfachheit t\u00e4uscht. W\u00e4hrend Jesaja oft nicht verstanden wird, wird 1. Mose oft falsch verstanden. Das kommt besonders daher, dass wir diesem Buch unsere Fragen aufdr\u00e4ngen. Diese Fragen befassen sich vor allem mit Wissenschaft: Biologie, Geologie, Geschichte, Arch\u00e4ologie, Psychologie. Das sind aber Fragen, die sich in der Welt des Buches 1. Mose kein Mensch stellte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Dar\u00fcber hinaus tendieren viele von uns zu der Annahme, dass Genesis 1-11 einen direkten wenn auch einfachen Ereignisbericht darstellt und somit w\u00f6rtlich zu verstehen ist. In Wirklichkeit ist dieser Text alles andere als einfach. Er ist kunstvoll, raffiniert und tiefsinnig. Eine prinzipiell und rigoros w\u00f6rtliche (\u201eliteralistisch\u201c Auslegung verpasst viel und f\u00fchrt leicht zu Fehlschl\u00fcssen, besonders wenn wir erwarten, dass dieser Text sich mit unseren modernen Fragen befasst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Tatsache ist, die alten Israeliten brauchten sich nicht mit der Evolutionstheorie zu befassen. Sie glaubten, dass die Erde alt war, aber \u201ealt\u201c bedeutete einige Tausend Jahre. Die Frage, ob sie wesentlich \u00e4lter sein k\u00f6nnte \u2013 Millionen oder gar Milliarden von Jahren \u2013 stellte sich nicht. Es gab keine W\u00f6rter f\u00fcr Zahlen dieser Gr\u00f6\u00dfe. Deswegen waren sie nicht einmal in der Lage, diese Frage auch nur zu denken. Und was <em>Universum<\/em> betrifft, die folgenden zwei links f\u00fchren zu einer bildlichen Darstellung, die zeigt, wie sich die Menschen im alten Orient die Welt vorstellten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/www.google.es\/imgres?imgurl=http:\/\/www.webpages.uidaho.edu\/ngier\/08\/OTcosmos.jpg&amp;imgrefurl=http:\/\/www.webpages.uidaho.edu\/ngier\/gre13.htm&amp;h=952&amp;w=1425&amp;tbnid=EnmOYGgdgxt2HM:&amp;docid=iAmyclZu1Ru4DM&amp;ei=UTHhVqipMIn-UI7AnbgP&amp;tbm=isch&amp;ved=0ahUKEwjolbnW2rXLAhUJPxQKHQ5gB_cQMwgyKAEwAQ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Modell 1<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/map.bloomfire.com\/series\/1740-the-otherness-of-the-text\/posts\/617930-ancient-cosmology-in-the-bible\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Modell 2<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Nichts im Alten Testament deutet darauf hin, dass die Israeliten sich in ihrem Weltbild von ihren Nachbarn unterschieden, oder dass Gott je versuchte, ihre Auffassungen \u00fcber die nat\u00fcrliche Welt zu korrigieren (e.g. 1.Mo. 1,6-7; Ps. 24,2; Ps. 104,1-9). Stattdessen passt Gott seine Offenbarung ihrem Verst\u00e4ndnis an, weil er Wichtigeres offenbaren m\u00f6chte als wissenschaftliche Detailinformationen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Deswegen\u2026<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Was f\u00fcr andere B\u00fccher der Bibel gilt, gilt auch hier. Wir k\u00f6nnen das Buch 1. Mose nur in seinem historischen und kulturellen Kontext richtig verstehen. Gl\u00fccklicherweise sind wir heute wie nie zuvor in der Lage, dies zu tun, weil in den letzten 200 Jahren viele Tausende von Dokumenten des alten Orients in Mesopotamien entdeckt wurden, darunter mehrere umfangreiche Bibliotheken. Bekannt ist vor allem die Bibliothek, die vom assyrischen K\u00f6nig Aschurbanipal (668-627 v.Chr.) in Ninive gegr\u00fcndet wurde und die 1851 entdeckt wurde. Die Vielzahl an Texten erm\u00f6glicht es uns, die verlorene Welt, in der das Buch Genesis geschrieben wurde, wenigstens im Ansatz zu rekonstruieren.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Diese Welt, die den meisten von uns unbekannt ist, war Bibelforschern, die im sp\u00e4ten 19. Jahrhundert und am Anfang des 20. Jahrhunderts lebten, noch viel weniger bekannt. Die Sprachen der alten Sumerer, Babylonier, \u00c4gypter und Kanaaniter wurden erst in den letzten 200 Jahren zum ersten Mal entziffert. Erst nach diesen Entwicklungen in der Erforschung der alten Sprachen konnte man Einblick in die enge Verwandtschaft zwischen dem AT und der Literatur und den Ideen dieser Kulturen gewinnen. Damit \u00f6ffnete sich ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Fenster f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis dessen, was die biblischen Verfasser meinten. Diese Verbindungen haben unser Verst\u00e4ndnis der Anfangskapitel im Buch Genesis ma\u00dfgeblich gepr\u00e4gt. (Heiser 2012)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"\">Die gr\u00f6\u00dfte \u00dcberraschung unter diesen Entdeckungen sind mehrere poetische Erz\u00e4hlungen \u00fcber die Sch\u00f6pfung, eine gro\u00dfe Flut oder \u00fcber beides. Diese Darstellungen zeigen eindeutige Parallelen zu Einzelheiten oder sogar zu ganzen Erz\u00e4hlungen in den Anfangskapiteln in 1. Mose. Es ist offensichtlich, dass sie wenigstens zum Teil die Welt \u00e4hnlich verstehen und wahrnehmen. So gehen sie alle davon aus, dass die Welt aus Wasser geschaffen wurde und weiterhin auf allen Seiten von Wasser umgeben ist, wie die oben erw\u00e4hnten Links zeigen. Zu der Zeit glaubte dies wohl jeder, und 1. Mose stellt diese Sicht nicht in Frage.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eklatante Unterschiede<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Auff\u00e4lliger als die \u00c4hnlichkeiten sind allerdings die Unterschiede \u2013 nicht im \u201ewissenschaftlichen\u201c Verst\u00e4ndnis, sondern in Weltanschauung und Theologie. Die Erz\u00e4hlungen im ersten Teil von Genesis erz\u00e4hlen damals bekannte Geschichten so, dass sie eine radikal andere theologische (und politische!) Botschaft verk\u00fcnden. Grundlegend f\u00fcr die Versionen aus Mesopotamien sind Polytheismus, Astrologie und Magie. Zu dieser These bildet die Urgeschichte in Genesis die Antithese.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"\">Ein Beispiel. F\u00fcr viele V\u00f6lker der alten Welt waren die Sonne, der Mond und die Sterne G\u00f6tter, die oft auch verehrt wurden. Nicht so in 1. Mose 1. Diese Himmelsk\u00f6rper funktionieren als Lichtquelle und sind da, um die Zeit anzuzeigen. 1. Mose degradiert diese sogenannten G\u00f6tter zu Lampen, Kalender und Uhr.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Ein weiterer Unterschied. Die Leiden der Menschheit ergeben sich nicht daraus, dass die G\u00f6tter unbest\u00e4ndig und unzuverl\u00e4ssig sind und somit impulsiv und willk\u00fcrlich agieren. Die Menschheit verdankt ihre Notlage vor allem sich selbst.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"\">Ein drittes Beispiel. Gott selbst ist nicht Teil der Sch\u00f6pfung. Anders als die G\u00f6tter hat er keinen Anfang. Am Anfang f\u00fchrt er keinen Kampf auf Leben und Tod gegen die personalisierten Chaosm\u00e4chte, wie es die babylonischen G\u00f6tter taten \u2013 und sie erzitterten dabei vor Angst.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Subversiver und polemischer Antimythos<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Es wird somit klar, dass die Urgeschichte in Genesis nicht einfach wiederholt, was andere glaubten. Ihr Zweck ist subversiv und polemisch \u2013 polemisch, weil sie ein etabliertes System von Glaubens\u00fcberzeugungen niederrei\u00dfen m\u00f6chte; subversiv, weil sie dabei subtil und indirekt vorgeht, indem sie die gefestigten \u00dcberzeugungen unterminiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es gibt so viele Ber\u00fchrungspunkte \u2013 sowohl \u00c4hnlichkeiten wie auch absichtliche Unterschiede \u2013 zwischen 1. Mose und anderen Texten des alten Orients, dass es mindestens ein ganzes Buch brauchen w\u00fcrde, dem gerecht zu werden. An dieser Stelle m\u00f6chte ich nur auf einige dieser alten Quellen hinweisen, damit du immerhin Zugang zu einer Probe bekommst (in englischer \u00dcbersetzung). Am Schluss dieser Ausgabe gibt es dar\u00fcber hinaus noch den Link zu einer ausf\u00fchrlicheren Einf\u00fchrung in dieses Thema, die ich f\u00fcr die e-SBS auf Video aufgenommen habe.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-image-988 wp-block-image aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"699\" height=\"768\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/CALS-25-Gilgamesh-11-699px-Library_of_Ashurbanipal_The_Flood_Tablet.jpg?resize=699%2C768&#038;ssl=1\" alt=\"Gilgamesh: F\u00e6, Library of Ashurbanipal: The Flood Tablet, https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/File:Library_of_Ashurbanipal_The_Flood_Tablet.jpg, CC BY-SA 3.0\" class=\"wp-image-988\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/CALS-25-Gilgamesh-11-699px-Library_of_Ashurbanipal_The_Flood_Tablet.jpg?w=699&amp;ssl=1 699w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/CALS-25-Gilgamesh-11-699px-Library_of_Ashurbanipal_The_Flood_Tablet.jpg?resize=273%2C300&amp;ssl=1 273w\" sizes=\"auto, (max-width: 699px) 100vw, 699px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">F\u00e6, <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/File:Library_of_Ashurbanipal_The_Flood_Tablet.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Library of Ashurbanipal: The Flood Tablet<\/a>, (Gilgamesh), <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">CC BY-SA 3.0<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Eridu Genesis<\/strong>, genannt nach der sumerischen Stadt Eridu, wo der Text gefunden wurde, erz\u00e4hlt von der Sch\u00f6pfung, von den ersten K\u00f6nigen und den ersten Stadtgr\u00fcndungen und von einer Flut, die beinahe die ganze Menschheit zerst\u00f6rt h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Text Eridu Genesis: <a href=\"http:\/\/www.piney.com\/EriduGen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.piney.com\/EriduGen.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Atrahasis<\/strong> (der Name der Hauptperson, die die Flut \u00fcberlebt) gleicht Eridu Genesis in vielen Punkten, ist aber ausf\u00fchrlicher. Der Grund f\u00fcr die Flut: Die Menschen vermehren sich und machen so viel L\u00e4rm, dass die G\u00f6tter schlecht schlafen. Hier wird sichtbar, wie anders 1. Mose die Flutgeschichte theologisch deutet. Am Schluss bedauern die G\u00f6tter ihre Entscheidung; da niemand ihnen Opfer darbringt, m\u00fcssen sie hungern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Artikel zu Atrahasis: <a href=\"http:\/\/www.ancient.eu\/article\/227\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.ancient.eu\/article\/227\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>Enuma Elisch<\/strong> ist die l\u00e4ngste der hier aufgelisteten Erz\u00e4hlungen. Dieser Text enth\u00e4lt eine ausf\u00fchrliche Beschreibung des Kampfes zwischen Marduk, der Hauptgott der Babylonier, und Tiamat, einem Ungeheuer, das den Urozean darstellt, und den anderen Chaosm\u00e4chten an ihrer Seite.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Einf\u00fchrung und Text: <a href=\"http:\/\/www.ancient.eu\/article\/225\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.ancient.eu\/article\/225\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das <strong>Gilgamesch Epos<\/strong> enth\u00e4lt eine Flutgeschichte, die dem Gilgamesch von Utnapischtim, dem \u00dcberlebenden der Flut, erz\u00e4hlt wird. Sie zeigt augenf\u00e4llige \u00c4hnlichkeiten zu der Flutgeschichte in 1. Mose.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Flutgeschichte in Englisch: <a href=\"http:\/\/www.ancienttexts.org\/library\/mesopotamian\/gilgamesh\/tab11.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.ancienttexts.org\/library\/mesopotamian\/gilgamesh\/tab11.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die Flutgeschichte in Deutsch: <a href=\"https:\/\/www.lyrik.ch\/lyrik\/spur1\/gilgame\/gilgam11.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.lyrik.ch\/lyrik\/spur1\/gilgame\/gilgam11.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Zusammen zeigen diese Texte, dass Genesis 1-11 damals weitverbreitete Geschichten erz\u00e4hlt und diese dabei gleichzeitig auf revolution\u00e4re Weise neu interpretiert.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Genesis 1-11 ist nach unserem Verst\u00e4ndnis ein oft h\u00f6chst kritischer Kommentar zu Auffassungen \u00fcber die nat\u00fcrliche und die \u00fcbernat\u00fcrliche Welt, die im Altertum g\u00e4ngig waren. Sowohl die Einzelgeschichten wie auch die gesamte Endfassung scheinen eine Polemik gegen viele der allgemein akzeptierten Vorstellungen \u00fcber die G\u00f6tter und die Menschheit zu sein. Diese klare polemische Ausrichtung von Genesis 1-11 sollte aber nicht die Tatsache verdecken, dass biblisches und au\u00dferbiblisches Gedankengut in bestimmten Punkten eindeutig \u00fcbereinstimmen. St\u00e4rker noch: Genesis und der alte Orient haben wahrscheinlich mehr gemeinsam als sie jeweils mit den Vorstellungen der Moderne gemeinsam haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Es wurde schon erw\u00e4hnt, dass Genesis 1-9 einen knappen Umriss der Weltgeschichte von der Sch\u00f6pfung bis zur Flut enth\u00e4lt, zu dem das Atrahasis-Epos und noch auff\u00e4lliger die sumerische Flutgeschichte eine Parallele bilden. Innerhalb dieses Umrisses sind sich die Flutgeschichte in Gilgamesch (vielleicht \u00fcbernommen aus einer Version des Atrahasis-Epos, die verloren gegangen ist) und in Genesis erstaunlich \u00e4hnlich. Das hei\u00dft nicht, dass der Verfasser von Genesis je das Gilgamesch-Epos geh\u00f6rt oder gelesen hat: Diese \u00dcberlieferungen waren zu jener Zeit im Nahost Teil des intellektuellen Standards, genauso wie viele Menschen heute eine Ahnung von den Ideen in Darwin\u2019s <em>Origin of Species<\/em> haben, auch wenn sie das Buch nicht gelesen haben. (Wenham 1998: xlvii-xlviii)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Genesis: ein unersch\u00f6pfliches Buch<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Mir ist klar, dass diese Ausgabe nur eine erste Einf\u00fchrung in das Buch Genesis wie auch in die Welt des alten Orients sein kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Im letzten Jahr nahm ich mir die Zeit, <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/0310521769\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0310521769&amp;linkCode=as2&amp;tag=sbsdeutschlan-21\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gordon Wenhams zweib\u00e4ndigen Kommentar<\/a> zum Buch 1. Mose in der Reihe <em>Word Biblical Commentary<\/em> zu lesen. Da ich mich seit 30 Jahren immer wieder mit 1. Mose befasse, meinte ich zu Beginn dieser Lekt\u00fcre, dass ich dieses Bibelbuch einigerma\u00dfen gut kannte. Ich stellte aber fest, dass ich das Buch nach 30 Jahren immer noch untersch\u00e4tze. Ich war \u00fcberrascht, wie viele f\u00fcr mich neue Details ich kennen lernte und wie viele neue Einsichten in Hinblick auf Sprache und Komposition ich gewann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Das alles ist allerdings nur ein Anfang, soviel ist mir jetzt klar. Das Buch der Sch\u00f6pfung bleibt unersch\u00f6pflich.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-image-989 wp-block-image aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"480\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/cals-25-ziggurat-640px-Ancient_ziggurat_at_Ali_Air_Base_Iraq_2005.jpg?resize=640%2C480&#038;ssl=1\" alt=\"Ziggurat: Hardnfast, https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/File:Ancient_ziggurat_at_Ali_Air_Base_Iraq_2005.jpg, CC BY 3.0\" class=\"wp-image-989\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/cals-25-ziggurat-640px-Ancient_ziggurat_at_Ali_Air_Base_Iraq_2005.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/cals-25-ziggurat-640px-Ancient_ziggurat_at_Ali_Air_Base_Iraq_2005.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ziggurat: Hardnfast, <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/File:Ancient_ziggurat_at_Ali_Air_Base_Iraq_2005.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ancient Ziggurat at Ali Air Base Irak 2005<\/a>, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/3.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">CC BY 3.0<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein letztes Beispiel: Kritik auf Babylon<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Zum Schluss noch ein letztes Beispiel daf\u00fcr, wie stark 1. Mose in der Welt des alten Orients verwurzelt ist. Die Babylonier betrachteten ihre Stadt als das Zentrum der Welt und als Wohnort des Hauptgottes, Marduk. Die sogenannten Ziggurats in diesem Teil der Welt wurden wahrscheinlich, auch wenn sie nicht in den Himmel ragten, als Wohnort eines Gottes oder als Begegnungsort zwischen einem Gott und Menschen verstanden. Der Name <em>Babel<\/em> oder <em>Babylon<\/em> bedeutet in der Sprache der Babylonier <em>Tor der G\u00f6tter<\/em>, ein weiteres Indiz, f\u00fcr wie wichtig die Babylonier ihre Stadt hielten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die biblische Erz\u00e4hlung \u00fcber den Turm zu Babel macht mit dieser Vorstellung kurzen Prozess. Babel wird zum Zentrum einer Zerstreuung: Von hier aus verteilen die V\u00f6lker sich \u00fcber die damals bekannte Welt. Der Turm, der angeblich bis in den Himmel ragt, ist in Wirklichkeit so niedrig, dass Gott aus dem Himmel herunterkommen muss, damit er sehen kann, was die Menschen anstellen. Der Name <em>Babel<\/em> klingt wie das hebr\u00e4ische Wort f\u00fcr Verwirrung. Der Name wird somit umgedeutet: nicht Tor der G\u00f6tter, sondern Ort der Verwirrung. Gott ist vom menschlichen Streben, ein Weltreich zu gr\u00fcnden, nicht beeindruckt. Babylon wird kurzerhand degradiert und in dieser bei\u00dfenden Satire l\u00e4cherlich gemacht:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"\">Wie auch anderswo in Genesis 1-11 findet sich in dieser Erz\u00e4hlung eine kr\u00e4ftige Polemik gegen die mythische Theologie des Altertums. Diese Polemik ist oft indirekt statt explizit. Nur die ersten Leser und die Gelehrten von heute, die sich in den Flutberichten Mesopotamiens auskennen, sind in der Lage, die gewaltigen Unterschiede zwischen den Darstellungen von Noah und Utnapischtim [dem Noah-\u00e4hnlichen \u00dcberlebenden der Flut im Gilgamesch-Epos] oder zwischen dem Gott Israels und den G\u00f6ttern Mesopotamiens, die sich angstvoll vor der Flut ducken und sich nachher wie Fliegen auf das Opfer st\u00fcrzen, zu w\u00fcrdigen. Aber Genesis 11 legt jede Zur\u00fcckhaltung ab: Der Angriff auf die Anma\u00dfungen Babylons ist offen und unverschleiert. (Gordon Wenham 1998: 244)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Zum Schluss: Zwei Jahre!<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"\">Ich h\u00e4tte es fast vergessen: Diese Ausgabe markiert zwei Jahre Create Learning Site! Mir macht es unheimlich Spa\u00df, jeden Monat ein Thema oder ein Buch durchzuarbeiten und euch am n\u00e4chsten Monatsanfang dar\u00fcber zu berichten. Also: auf ein drittes Jahr zusammen lernen!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"239\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/cals-25happy-birthday-1212168_640.jpg?resize=300%2C239&#038;ssl=1\" alt=\"cals 25happy-birthday-1212168_640\" class=\"wp-image-990\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/cals-25happy-birthday-1212168_640.jpg?resize=300%2C239&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wilrens.org\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/cals-25happy-birthday-1212168_640.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturangaben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Heiser, M. S. (2012) \u201cGenesis and Ancient Near Eastern Cosmology\u201d. In: Barry, J. D., Heiser, M. S., Custis, M., Mangum, D., &amp; Whitehead, M. M. <em>Faithlife Study Bible<\/em> (Bellingham, WA: Logos Bible Software)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Walton, J. (2009) <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/0830837043\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0830837043&amp;linkCode=as2&amp;tag=sbsdeutschlan-21\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>The Lost World of Genesis 1: Ancient Cosmology and the Origins Debate<\/em><\/a> (Downers Grove, IL: IVP Academic)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wenham, G. J. (1998) <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/0310521769\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0310521769&amp;linkCode=as2&amp;tag=sbsdeutschlan-21\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>Word Biblical Commentary, Vol. 1: Genesis 1\u201315<\/em><\/a> (Dallas, TX: Word)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Disclosure of Material Connection: Some of the links in the post above are \u201caffiliate links.\u201d This means if you click on the link and purchase the item, I will receive an affiliate commission.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Wenn du \u00fcber diese Links etwas kaufst, hilfst du mir, die Kosten f\u00fcr Create a Learning Site abzudecken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Inspiration zum Titel dieser Ausgabe kam durch ein Buch von John Walton \u00fcber das erste Kapitel im Buch 1. Mose: The Lost World of Genesis One. Ich habe diesen Titel schamlos abgewandelt und wiederverwendet, weil er so gut passt zu dem, was ich in dieser Ausgabe sagen m\u00f6chte: Die Welt, in der 1. 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